Die Idee ist gut, leider aber so nicht praktikabel. Deine Schottky reicht nämlich nicht. Es muss eine 2. her, hinter der Sicherung und der Supressordiode.
Bei Schottky-Weichen empfiehlt sich empfängerseitig auf jeden Fall noch ein Kondensator. Vereinzelt kann es sonst Probleme geben.
Und überhaupt
Warum habe ich an meinem 450er Heli eine Elektronik verbaut, die drei mal so teuer ist, wie der Heli selbst? Kann ich nur Fliegen wegen dieser Teuren Elektronik???...
Ja.
Genauer Gesagt: Mein 3sx für 430 Euro hilft mir beim Fliegen lernen. Ich habe es am 300er Blade. (Vermutlich wird es später mal in einen größeren Heli umgebaut.)
Und da der E-flight-Regler auch mal abrauchen könnte lese ich hier mit, ich will da was machen, mit Empfänger und Servos komme ich auf ca. 600 €.
Bei Schottky-Weichen empfiehlt sich empfängerseitig auf jeden Fall noch ein Kondensator. Vereinzelt kann es sonst Probleme geben.
Logisch muss da einer hin. Okay, die Kosten explodieren weiter, von 3,35€ auf jetzt 4€.
So langsam wird es unbezahlbar:-))
Also fassen wir mal die Idee aus den letzten paar Beiträgen zusammen:
Ein dickes BEC ( mit Kühlkörper vielleicht um de 50 Gr. schwer ), eine Schutzschaltung ( mit Lötzinn, Platine und den beiden Bauteilen vielleicht noch mal 20 Gramm.
Eine Einkopplung eines schwächeren BEC´s ( Eigengewicht vielleicht 20 Gramm?!? ) auch noch mal 15 Gramm incl. Anschlusskabel, macht dann ca. 105 Gramm für die Stromversorgung.
Wenn alle Bauteile sauber abgestimmt sind wird das sogar funktionieren, und würde im Falle eines Defektes des stärkeren BEC´s die ßberspannung vermeiden. So weit, so gut.
Aber von wo wird denn das Schwächere BEC versorgt? Auch aus dem Motorakku? Was, wenn das versagt. Diese ßberspannung wären gegenüber der Schutzschaltung ja über die Schottky ihrerseits entkoppelt und die Elektronik könnte auch von da gegrillt werden.
Das ist alles elektronischer Blödsinn mit einem Gewicht von geschätzt 105 Gramm.
Ein 2100mAh LiFe 2S/20/40C wiegt ~113 Gramm, und der macht bestimmt keine ßberspannung.
Kein großes Gelöte, keine Sorge um die richtige Abstimmung und Auswahl einer schwingungsfesten Sicherung. Keine Sorge um korrekt bemessene und vom Typ her richtig ausgewählte Kondensatoren. Kein BEC mit 1000 Bauteilen, die versagen könnten.
Kein 2. BEC, um dessen korrekte Einkopplung ich mir Gedanken machen muss. Und der Akku kostet nicht mal 10 Euro.
Was soll das Ganze also.
Man kann es auch übertreiben.
Und die Funktionssicherheit eines Akkus, der gut gepflegt wird, den muss ein HV BEC erst mal schaffen.
Bedenke: Die meisten Flieger, die wegen des Akkus abgestürzt sind, sind runtergefallen, weil der Akku leer geflogen wurde, nicht weil er defekt war.
Ich kann deine Einstellung verstehen und denke auch das übertriebener Vorsichtswahn eher das Gegenteilige bewirkt.
Mir persönlich gefällt ein Empfängerakku jedoch gar nicht. Ein weiter Akku zum laden, überwachen, totes Gewicht... ich sehe auch hier Risiko. Also zumindest bis 550er nichts für mich. Mag Erfahrungs oder Ansichtssache sein..
Was den ßberspannungsschutz angeht beschränke ich mich lediglich auf den Bodenfall.
Alle Fälle die ich gelesen oder Erfahren hab bezogen sich auf das Anstecken oder die Sekunden danach. Das Risiko einer ßberspannung einfach so während dem Flug ist zu gering und würde ich auch nicht absichern. Ein sauberes gut Dimensioniertes BEC hat die gleiche Ausfallwahrscheinlichkeit wie ein Servo oder sonst was.
Auch wenn mein momentanes BEC diese Sicherung schon hat, interessiere ich mich für eine einfache Lösung diese Problems falls ich mal was ändere.
Und darum sollte es hier gehen, Wie kann man einen Heli vor ßberspannung schützen im BEC Betrieb?
LiFe ist nämlich NICHT DIE Lösung. Beim Heli ist alles übertrieben von daher kommen uns konstruktive Gedanke eher entgegen.
Dass man manche Lösungen überdenken sollte kann natürlich gerne vernünftig hinweisen.
Alle Fälle die ich gelesen oder Erfahren hab bezogen sich auf das Anstecken oder die Sekunden danach.
Wenn das BEC nur beim Anstecken krachen geht, hilft denn da der Antiblitz nicht? Damit bekommt ja das BEC gar nicht die volle LiPo-Spannung direkt beim Anstecken, sondern wird quasi sanft angefahren, oder?
Frag mal Freakystylez Da hat vllt sogar der elektronische Antiblitz im YGE versagt und den Fehler ausgelöst.
Nein ich glaube dass das mit und ohne passieren kann.
Mein BEC ging vermutl durch einen Kurzschluss kaputt und hat danach kurz alles durchgelassen, von daher.
Also fassen wir mal die Idee aus den letzten paar Beiträgen zusammen:
Ein dickes BEC ( mit Kühlkörper vielleicht um de 50 Gr. schwer ), eine Schutzschaltung ( mit Lötzinn, Platine und den beiden Bauteilen vielleicht noch mal 20 Gramm.
Eine Einkopplung eines schwächeren BEC´s ( Eigengewicht vielleicht 20 Gramm?!? ) auch noch mal 15 Gramm incl. Anschlusskabel, macht dann ca. 105 Gramm für die Stromversorgung.
Ich will nur die Elektronik schützen, also: Sicherung und TVS-Diode, zusammen vielleicht 10g oder so. Einer richtig ausgewählten Sicherung traue ich nicht weniger als jedem anderen verbauten Elektronikteil. Ich werde daher keine Doppelstromversorgung für meinen 300er Blade bauen.
Einen separaten Empfängerakku will ich auch nicht, ich fliege mit Telemetrie mit Akkualarm, das paßt, lieber investiere ich das Gewicht also einen dickeren Hauptakku.
Einen Absturz fürchte ich auch nicht besonders, da werden halt vielleicht Blätter, HZR, HRW, BLW und Aufkommtel getauscht und gut, das wäre nicht das erste Mal.
Ein Elektronik-Totalschaden wäre da hingegen eine ganz andere Nummer, wie gesagt: ca. 600 Euro. Davor will ich mich schützen.
Nun ja, wenn Du unbedingt eie´ne solche Schutzschaltung möchtest, dann bau sie doch einfach ein. Wenn die Sicherung dann schneller auslöst, als die Elektronik Schaden nimmt, dann ist gut. Wenn nicht, ist die Elektronik halt trotzdem hin.
An so ein "ich nenne es mal "Gestricke" " würde ich eine 600€ Elektronik jedenfalls auch nicht bedenkenlos dranhängen.
Andererseits gibt es ja wie immer im Leben einen Plan B.
Mann könnte z. B. beim 300er, der ja ein kleiner Heli ist( ich frag mich eh, wie man da für 600€ Elektronik einbauen kann), könnte man ja HV Servos einsetzen, und die 2S Spannung am Balanceranschluß des Motorakkus von 2 Zellen abgreifen. Der relativ geringe Strom beim 300er in der Empfangsanlage balanciert den Akku nur ein wenig weg, was der Lader beim Aufladevorang wieder ausgleicht. So hast Du keine ßberspannungsgefahr UND kein weiteres Gewicht UND keine weiteren Kosten UND keine weiteren Bauteile die ausfallen können.
Problem gelöst, Kosten 0, Aufwand 1 Stunde kabelstricken.
und die 2S Spannung am Balanceranschluß des Motorakkus von 2 Zellen abgreifen.
Könnte man natürlich, würde funktionieren (sofern es die Servos gibt).
Die Frage ist aber warum das dann nicht bei einigen kleinen und mittleren Helis von Haus aus so gemacht und auf BEC-Regler verzichtet wird. Ich denke, weil eine ungleichmäßige Akku-Belastung keine besonders schöne Lösung ist.
Problem gelöst, Kosten 0, Aufwand 1 Stunde kabelstricken.
Naja, dieses Gestricke ist bestimmt nicht einfacher als die beiden Teile auf ein Eckchen einer Platine zu löten, dieses ins Regler-Kabel einzubauen und einzuschrumpfen.
hm..... und das ganze geht (da es ja eine Externe Beschaltung ist) durch die beiden 0.5 mm² Leitungen..... wie war das noch mit dem Kabelquerschnitt, und der ßberlastung von Kabel???
..naja wenn das Kabel durch-schmort, ist der ßberstrom ja auch WECH.
ach misst, ein Schmorendes Kabel kann ja einen Brand auslösen.
Da kann man bestimmt noch eine Miniatur CO² Löschanlage Bauen.
Nein, denn bis die Sicherung reagiert, wird das dünne Kabel schon warm.
Beim ersten mal macht das NOCH nichts, aber so ein Kabel hat die Angewohnheit sich die ßberlastung zu merken.
Wenn das Kabel warm wird stimmt die Sicherung nicht. Die soll schneller fliegen als das Kabel warm werden kann.
Und wieso sollte die Schaltung öfter auslösen? Normal löst sie niemals aus, im schlimmsten Fall löst sie das eine Mal aus wenn der Regler abraucht.
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