Mit der Rückmeldung über die entnommene Kapazität kann ich jeden Flug exakt bis 3600 fliegen
Das klingt wirklich nach Vorteil - das gebe ich schon zu!
ABER - bitte wie misst denn das "Ding" die entnommene Kapazität sooo genau*
(Spannung?? - die kann bei harten Manövern schon mal einbrechen..)
(Strom?? - da müsste man was einschleifen in die Zuleitung, was per se auch wieder eine mögliche Fehlerquelle ist..)
Das ist doch in Wirklichkeit erst beim Nachladen genau feststellbar...
Ich sehe darin ganz handfeste Vorteile:
Beispiel Ladezustand des Antriebsakkus:
Um die 20% Restkapazität nicht zu unterschreiten gab's bisher nur eine Möglichkeit, nämlich über die Zeit und den gerade geflogenen Flugstil abzuschätzen. Bei mir sah das dann so aus, daß ich sicherheitshalber immer zu früh lande, manchmal sogar viel zu früh, gerade wenn ich mal einen Flug nicht die Standard-Sachen mache, sondern mal nur ruhiges Fliegen oder nur Rumballern - was dann schwer abzuschätzen ist.
Beispielsweise entnehme ich aus 4500er Akkus nur selten mehr wie 3000mAh, meistens sind's 2800-2900mAh.
Mit der Rückmeldung über die entnommene Kapazität kann ich jeden Flug exakt bis 3600 fliegen - das sind sage und schreibe 25% mehr Flugzeit - ohne Mehrgewicht, ohne größere Akkus oder weniger Leistung und ohne mir Gedanken über den Ladezustand machen zu müssen.
Eine absolut lohnende Investition.
Hallo Alex,
fliege selber das Jetisystem.
Allerdings berücksichtigt der "Verbrauchszähler mAh" nicht den Alterszustand des Akkus. Hat dieser schon deutlich mehr als z. B. 100 Zyklen drauf und nur noch einen Teil seiner aufgedruckten Kapazität bringt dir der Sensor auch nicht viel, oder?
Naja, gerhold, die Kapazität deiner Akkus musst schon selber gelegentlich feststellen (messen).
Die Genauigkeit der Jeti-Stromverbrauchsmessung würde mich auch interessieren. Aber ich denke, das ist ja längst gang und gebe und funktioniert gut, sieht man auch auf vielen FPV-Videos.
Ist wie fliegen mit Datenlogger und gleichzeitiger Echtzeitübertragung. Gibs von Eagletreesystem auch als Wireless System, kostet da das doppelte wie das ganze System von Jeti.
habe mit Jeti in meiner MC-22 bisher nur gute Erfahrungen gemacht. Fliege Jeti 2G4 in den Helis und 35MHz noch in den Flächen, umschaltbar über verriegeltem Schalter. Wenn Du Dich für den Einbau in einer MC-22 interessierst, kennst Du sicher meinen Baubericht:
Um den Stromverbrauch bzw. die Kapazität zu messen wird der Strom natürlich gemessen und zwar mit einem Shunt, also die ganz "normale" Methode. Die Genauigkeit soll im Bereich vom 1% liegen. Ich habe mal Vergleichsmessungen mit einer Stromzange gemacht, die Werte passten sehr gut zueinander!
Eine Pizza mit dem Radius z und der Dicke a hat das Volumen Pi*z*z*a
Um den Stromverbrauch bzw. die Kapazität zu messen wird der Strom natürlich gemessen und zwar mit einem Shunt, also die ganz "normale" Methode. Die Genauigkeit soll im Bereich vom 1% liegen.
Danke für die Info!
Kontronik untersagt allerdings genau diese Methode für die Jive Regler:
�Bei Strommessungen ist unbedingt ein Zangenampermeter zu verwenden, da ein eingeschleiftes Messgerät / -shunt
den Regler beschädigen kann.
Ich bleibe daher bei meiner "simplen" Timerlösung - die hat mich eigentlich noch nie im Stich gelassen...
...ABER - bitte wie misst denn das "Ding" die entnommene Kapazität sooo genau*...
Die MUI-Sensoren messen gleichzeitig Strom und Spannung. Die daraus ermittelte Kapazität, die der MUI-Sensor anzeigt (bzw. als Warnschwelle im Sender signalisiert) passt bei mir ziemlich genau mit der dann nachzuladenden Energiemenge überein: Jeti: 1785mAh, Ladegerät: 1795mAh.
Es gibt Jet-Piloten, die den 30A-Sensor in die Stromversorgung der Kerosinpumpe schleifen und sich so recht genau (Abweichung <4%) über die verbrauchte Kerosinmenge informieren lassen!
Ne, die sind auf Hall-Basis. Den MUI30 hab ich schon gestrippt (kommt auf einen "abgemagerten" 40er Jazz drauf), da ist ein Sensor von Allegro drauf. Die Aufbereitung der Sensordaten erledigt ein Atmel Mega 8. Von den nackten Daten her müssen in den größeren auch Sensoren von Allegro drin sein. Rein von der Hardware sollte die Strommessung und durch Integration die Kapazitätsmessung also relativ genau sein, sofern die Messbereiche halbwegs gut genutzt werden.
ok, ich nehme alles zurück und behaupte das Gegenteil :-) ich habs mit den Stromsensoren vom Unilog verwechselt, da sinds nämlich Sensoren mit Shunts
Jedenfalls sollte man diese Strommesser ohne Probleme zischen Akku und Regler stecken können, auch beim Jive.
Auch ein Stromsensor mit Shunt sollte kein Problem beim Jive sein, elektrisch gesehen ist das nichts anderes als ein Akku mit einem etwas höherem Widerstand, oder nicht? Und da die Widerständen von Shunts in der Region von 1mOhm liegen und der Widerstand von einem Lipo durchaus 20mOhm hat (kommt ganz drauf an) sollte das keine große Rolle spielen.
Zuletzt geändert von piotre22; 02.06.2009, 18:39.
Eine Pizza mit dem Radius z und der Dicke a hat das Volumen Pi*z*z*a
Die Geräte messen genau genommen natürlich nicht die verbleibende Kapazität im Akku (die ist nicht einfach so zu messen), sie messen, welche Kapazität dem Akku entnommen wurde und das ist sehr genau machbar.
Ein bißchen Grips muß man natürlich noch dazu benutzen. Wenn ich einen uralt-Akku fliege muß ich natürlich die Auslösegrenze für den Alarm früher setzen.
Den MUI30 hab ich schon gestrippt, da ist ein Sensor von Allegro drauf.
Danke Herrmann, dann habe ich die Arbeit gespart - das hätte mich nämlich auch interessiert.
Die Allegro Sensoren sind auch in den EagleTree Loggern drin, die sind sehr zuverlässig. Damit lasse ich den Sensor ohne Bedenken dauerhaft im Heli.
Warum man beim Jive nicht mit'm Shunt messen sollte ist mir auch schleierhaft. Alleine ein Goldkontaktstecker hat schon den gleichen ßbergangswiderstand wie ein Shunt in der Kategorie.
Fliege seit Jahren Jazz/Jive und habe immer ein EagleTree geschlauft.
Funktioniert tadellos. Aktuell habe ich im MP-XL-E ein Eagletree und
ein Jeti MUI geschlauft. Auch keine Probleme!
Jeti zeichnet leider nicht auf, da das Jeti Modul oder die Box wohl keinen grösseren Speicher hat. Schade eigentlich. Wenn Jeti noch aufzeichnen könnte,
dann würde dies Eageltree oder Unilog überflüssig machen.
ich habe auch seit ca. 3 Monaten meine MC24 auf das Jeti System umgestellt.
Meiner Ansicht nach war das die Lohnenste Investition seit langen im Modellbau bei mir
Es funktioniert alles bis jetzt ohne Probleme! Ist zur Zeit ein wirklich entspanntes fliegen. Auch die MUI Sensoren sind in jedem E-Modell. Auf den Rückkanal würde ich auch nicht mehr verzichten wollen. Bin mal gespannt was das MVario so bringt.
könnte mal jemand schreiben, welchen Durchmesser der Senderantennefuß von Jeti hat? Ich überlege, meine FX-18 umzurüsten und würde die Antenne gern in die Aufnahme der alten schrauben.
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