Und für die Einstellungen, muss die Rotorwelle genau gerade stehen.
Jet Ranger zieht nach hinten
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Guten Morgen,
also ich denke wir gehen hier alle von einem falschen Ansatz aus.
Wenn Kenneth schreibt "Rotorwelle umgf. 2 Grad nach vorne geneigt" dann ist hier gemeint die Mechanik sitzt im Rumpf schräg nach vorne und nicht nur die Rotorwelle.
Somit ist auch alles andere was mit der Mechanik verbunden ist auf gleicher Ebene wie die Welle, auch das FBL.
Einstellen muss man diesen Heli also ausgehend von der Mechanik wie einen Trainer auch, denn wenn der Heli schwebt hängt er am Kopf und somit hängt die Welle gerade nach unten und der Rumpf eben um die 2° nach hinten.
Aufpassen muss man nur, wenn man mit einer Digi Pitch lehre einstellt das man die auch z.B. auf der Motorglocke nullt die ja auch den selben Winkel hat und nicht auf dem Tisch.
Ich mache bei all meinen Helis die FBL Einstellungen mit Rotorblatt nach vorne und über Roll.
Grüße BernhardSelber denken schadet nicht ! YouTube
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Egal wie die Mechanik ist, und egal welche Art von Heli, das Fbl muss immer genau zur Rotorwelle montiert sein, und gerade bei Scaleheli ist das Fbl nicht immer an der Mechanik.
Das wichtigste ist, für alle Einstellungen muss die Rotorwelle senkrecht stehen, O° , so muss man nichts rechnen oder anders machen, weil dann so das Setup genau top ist.
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Bernhard Kerscher hat es gut beschrieben.
Dazu den Ausrichtung der TS bei 0°-Pitch, Schwebepitch und Max-Pitch mit einer Taumelscheibenlehre prüfen.
Um den Lauf der TS zu prüfen, montiere ich einen CFK-Stab (ca 40cm) und fahre die TS langsam über ihren gesamten Weg. Damit sehe ich ob die TS von Min-Pich nach Max-Pitch von den Servos gleichmäßig bewegt wird. Läuft hier was schief, lässt sich mEn mechanisch wenig machen und es bleibt nur beim Tausch einer der aller Servos. Zu Zeiten der MHz-Sender war es so, dass dort die TS-Signale nicht gleichmäßig synchron übertragen wurden. Bei einer Futaba FF9 liefen sie grundsätzlich immer "schief".
Damit ist dann zumindest die mechanische Komponente geprüft/korrigiert.
Hier auch das von <<Philipp>> beschriebene beachten. Hier ist dann mWn das FBL nochmal zu trimmen (wenn es das kann).
Was auch sein kann ist dass das Phasing/virtuelle TS-Drehung im Flug nicht ganz korrekt ist. Das kann man auf der Werkbank nicht feststellen; nur im Flug.
@RV hat es in einem Video gut beschrieben:
RC-Heli seitwärts vor dir Schweben. Mit Roll links/rechts den Heli steuern und beobachten ob das Heck parallel bleibt. (Das ist schwer zu steuern mit Mode 2.) Bei einem geneigten Heck von 2° wie hier, ist es nicht einfach zu erkennen.Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Klappe halten oder nachfragen!
Der Dunning-Krueger-Effekt ist immer und überall!
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Ein FBL-System regelt Drehraten um die drei Raumachsen, außer es läuft in einem Horizontal-Modus (oder wie immer das eventuell anders bezeichnet ist), bzw. bei aktiver Rettungsfunktion.
Hier geht es darum, dass eine Rotation um die Querachse nach hinten (Nick nach hinten) vom System nicht erkannt, bzw. nicht ausreichend beantwortet wird.
Einerseits ist in diesem Fall also eine eventuell fehlerhafte Ausrichtung des FBL-Systems in Bezug zu Längs- und Hochachse belanglos.
Andererseits ist klar, dass hier ein aerodynamisches Nickmoment (wo immer das herkommt) vom FBL-System im Grundsetup nicht kompensiert wird. Wieso?
Die Regelkreise auf Nick und Roll arbeiten bei zentriertem Knüppel normalerweise nicht in einem harten Heading-Hold-Modus, sondern mit definierter Entleerung des I-Speichers. Eine geringfügige Abweichung des Istwerts vom Sollwert wird (zur Vermeidung böser Überraschungen auf dem Boden) bewusst in Kauf genommen.
Deswegen müssen in dieser Situation von vorne herein alle aerodynamischen Momente im Gleichgewicht stehen, um den Heli stabil schweben zu lassen. Eine elektronische Stabilisierung gibt es da nicht, bzw. erst bei starken Störungen. (Was nebenbei ein weiterer Grund dafür ist, dass Achsenfehler beim Einbau des FBL-Systems hier ohne Bedeutung sind. Wenn ohnehin keine Regelung stattfindet, stört es auch nicht, falls deren Richtung nicht genau passt.)
Und wenn eine exakt rechtwinklig zur Rotorwelle ausgerichtete Taumelscheibe nicht zu diesem Gleichgewicht führt, dann muss sie eben irgendwie schief stehen. Man muss sie auf die eine oder andere Weise trimmen.
LG Philipp
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Ich weiß ja nicht warum diese Fehlannahme nicht ausstirbt bzw. sogar apodiktisch und als absolut geltend verbreitet wird?! Sämtliche Winkel werden relativ zur Rotorwelle (bzw. zur Grundrissebene) gemessen, daher ist es völlig egal wie diese im Raum steht. Sogar den Heli an der Wand hängend (nur als Beispiel, macht keiner!) kann man die richtigen Servo- und Rotorkopfwinkel ausmessen, vorausgesetzt man nullt auf die Rotorwelle (bzw. wie bereits beschrieben auf der Motorglocke). Also ob die Welle im Lot ist oder 2,3… 10 Grad daneben macht wirklich keinen Unterschied. (Ausnahme: Winkelmesser mit Wasserwaage (Luftblase). )Zitat von NitroRex Beitrag anzeigenDas wichtigste ist, für alle Einstellungen muss die Rotorwelle senkrecht stehen, O° , so muss man nichts rechnen oder anders machen, weil dann so das Setup genau top ist.
Erwin 5, Birdy DS, Su-35, Mig21
1:4 Jet Ranger, Heli Baby NT, Agusta A109
Jeti DS24
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Ich bin da voll bei Philipp. Ich hab mal testweise (probieren geht über studieren) mal meine Taumelscheibe komplett falsch getrimmt. 3° nach hinten und nach rechts. Und selbst dieser Heli flog immer noch unauffällig im Rundflug umher. Nur der Start war etwas shaky, da ich aktiv nach vorne & links steuern musste, damit er nicht umkippt. Im Flug war alles easy. Eben weil das FBL alle ungewollten Richtungsänderungen ausgleicht.Zuletzt geändert von Jan_Privat; 12.05.2025, 10:26.
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Ein Bild sagt mehr als tausend Worte.Zitat von boulons Beitrag anzeigen
Kannst du das mal erläutern?
Gruß von der Küste
Detlef
Die mittleren Servos haben die Welle weiter nach außen.Zuletzt geändert von rc-team; 12.05.2025, 10:47.
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Weil man so auch gleich wen die Digipitch 2.0 am Blatthalter klemmt, die Rotorwelle drehen kann, und sieht ob es rundherum 0° bleiben.Zitat von beetlejuice Beitrag anzeigen
Ich weiß ja nicht warum diese Fehlannahme nicht ausstirbt bzw. sogar apodiktisch und als absolut geltend verbreitet wird?! Sämtliche Winkel werden relativ zur Rotorwelle (bzw. zur Grundrissebene) gemessen, daher ist es völlig egal wie diese im Raum steht. Sogar den Heli an der Wand hängend (nur als Beispiel, macht keiner!) kann man die richtigen Servo- und Rotorkopfwinkel ausmessen, vorausgesetzt man nullt auf die Rotorwelle (bzw. wie bereits beschrieben auf der Motorglocke). Also ob die Welle im Lot ist oder 2,3… 10 Grad daneben macht wirklich keinen Unterschied. (Ausnahme: Winkelmesser mit Wasserwaage (Luftblase). )
Ist bei einem Mehrblattkopf das einfachste um die Blattspuhr einzustellen.
Und dazu sieht man den Rundlauf bei voll negativ und positive Pitch.
Mache dies seit bald 20 jahren so, auch schon bei Paddelköpfen..
Es schleichen sich so keine Messfehler ein, und bei guten Blättern, stimmt auch gleich der Blattspuhrlauf.
funktioniert bei elektro, nitro, benzin und turbine.Zuletzt geändert von NitroRex; 12.05.2025, 11:14.
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Danke,Zitat von rc-team Beitrag anzeigenEin Bild sagt mehr als tausend Worte.
Die mittleren Servos haben die Welle weiter nach außen.
solch einen Mix muß man aber auch verbauen wollen.
Gruß aus Ostfriesland
DetlefZuletzt geändert von boulons; 12.05.2025, 11:20.
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Es gleicht Rotationen um drei Raumachsen aus. Üblicherweise um die Hochachse (Heck) im Heading-Hold-, um Quer- (Nick) und Längsachse (Roll) mehr oder weniger im Normalmodus.Zitat von Jan_Privat Beitrag anzeigen... weil das FBL alle ungewollten Richtungsänderungen ausgleicht.
Und wenn ein Scaler sauber schwebt, kann es natürlich sein, dass die Umströmung des Rumpfes auf dem Boden stehend anders abläuft, der Downwash dann andere rotatorische Kräfte entwickelt als im Flug.
Beispiel:
Downwash wird vom Heckausleger verwirbelt, produziert hinten weniger Auftrieb als vorne, wo die Abströmung nicht gestört wird. Daraus resultiert im Flug außerhalb des Bodeneffekts ein Abkippen, eine Nickrotation nach hinten. Kommen in Bodennähe Verwirbelungen durch von unten reflektierten Downwash ins Spiel, kann sich eventuell eine andere Auftriebsverteilung einstellen, die dann zu anderen Momenten (Rotationskräften) führt.
Ein und dieselbe Trimmung kann aber nur zu einem dieser Zustände passen ...
LG Philipp
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Den Mix will natürlich keiner verbauen.Zitat von boulons Beitrag anzeigen
Danke,
solch einen Mix muß man aber auch verbauen wollen.
Gruß aus Ostfriesland
Detlef
Es darum zu zeigen, dass der Wellenausgang manchmal differiert. wenn jetzt ein Servo liegend verbaut ist, wie bei vielen Goblin Modellen, ist die Länge der Gestänge nicht gleich lang, obwohl es in der Anleitung steht.
Ich wollte damit nur die Problematik darstellen.
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Es geht nicht um den „Mix“; sondern darum, dass bei (z.B. bei einigen Mechaniken, wie SAB)Zitat von boulons Beitrag anzeigen
Danke,
solch einen Mix muß man aber auch verbauen wollen.
Gruß aus Ostfriesland
Detlef
zwei Servos stehend und eines liegend verbaut werden. Dann kann es passen, dass drei
gleich lange Gestänge eine waagrechte TS ergeben - oder eben nicht.Zuletzt geändert von martin_fuerst; 12.05.2025, 12:45.Wettbewerbsklasse J4F​
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Und den Schwerpunkt würde ich immer (solange es vom Gewicht irgenwie möglich ist) immer durch
hochheben an den Blatthaltern und Rotorwelle horizontal halten (in beiden Richtungen, wegen dem
Motor/Freilauf) prüfen.Wettbewerbsklasse J4F​
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Ob die TS bei 0°-Pitch genau ausgerichtet ist, ist wie hier mehrfach beschrieben nicht ganz so wichtig. Ob das nun perfekte Winkeligkeit ist oder bei den heutigen präzisen Pitchlehre 0,9° ist ziemlich Wumpe. Wichtig ist mir dass sie dann aber an jeder Position gleich ausgerichtet ist und dies bei Bewegungen auch im Lauf so zeigt (siehe Bsp mit einer FF9). Kenneth schreibt ja dass die TS an wichtigen Positionen perfekt ausgerichtet ist. Daher würde ich dort einen Haken dranmachen.
Mit der von mir erwähnten Trimmung ist auch nicht die Einstellung der Servowege beim Setup gemeint, sondern eben die Trimmung im Flug. Ich kann es nur für VBAR beschreiben: Autotrimm oder auch manuelles Trimmen korrigiert die TS IM Flug, was gut daran zu erkennen ist, dass sich der RC-Heli bei Pirouetten nicht seitwärts wegdreht. Damit bleibt er auch im Schweben auf der Stelle stehen.
Wie schnell kippt den der RC-Heli nach hinten weg? Sehr langsam, vermutlich durch die Aerodynamik bedingt, geht er nach einigen Sekunden nach hinten. Phasing kann es mEn nicht sein; das zeigt sich dann anders. Das würde ich durch die o.g. Trimmung korrigieren. Der Leitflügel hinten macht dem FBL auch zusätzliche Arbeit. Wieweit kann das MB das ausgleichen? Mal so eben den Leitflügel abbauen, kannste ja nicht.
Ist das nur bei einer Drehzahl oder nickt er der Drehzahl entsprechend schneller/langsamer? Dann tippe ich auf Vibrationen. Was sagt die Vibrationsanalyse? Hat MB eine?
Noch ne Idee: Ist der Totpunkt der Knüppelsignale zu klein eingestellt? Kann man das beim MB noch und geht das überhaupt für Nick und Roll-Input getrennt?
Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Klappe halten oder nachfragen!
Der Dunning-Krueger-Effekt ist immer und überall!
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