dies ist mein erster Beitrag und daher möchte ich mich kurz vorstellen: bin 56 Jahre, aus Wien und fliege seit 1 1/2 Jahren regelmäßig. Angefangen mit einem Zeyrok Quadrocopter, dann Blade 230s V2 und dann vor 1 1/2 Jahren ein T-Rex 470LP. Da hab ich dann mehrere hundert Flüge draufgemacht und mir dann heuer im Frühjahr 2021 einen T-Rex 500X mit EC135 Robanrumpf mit Align 4-Blattkopf aufgebaut. Als Rotorblätter hab ich dann die vom Blattschmied (435mm) genommen und war damit auch wirklich zufrieden. Bei 1500U/min und 6s 5000mAh, XNOVA 3220/950kV und Hobbywing 80A V4 habe ich Flugzeiten von 13 MInuten. Da der Heckrotor aber mit 90mm S-Schlag vom Blattschmied bei vollem Pitch gerade so das Heck halten kann (unabhängig von der Drehzahl, z:B. auch bei 1700U/min ändert sich die Heckperformance nicht, da ja auch das Hauptrotordrehmoment mit der Drehzahl zunimmt), hab ich mir gedacht ich nehme die Spinblades da die schlanker sind und somit nicht soviel Drehmoment aufbauen. Gesagt, getan und gescheitert. Ich bekomme den Heli mit den Spinblades nicht in die Luft. Der Rumpf hat so starke Vibrationen, dass ich sofort aus dem halben Meter in der Luft wieder runter muss. Ich habs 3x versucht mit unterschiedlich stark angezogenen Blättern in den Blatthaltern und immer das selbe Ergebnis. Beim 3. Versuch sind die Blattanlenkungen am Rumpf angelauften und haben ein kleines Stück ausgebrochen. Die Blätter sind alle gleich schwer, soweit ich das mit meiner Waage mit 0,1g Auflösung sagen kann. Das Problem könnte meiner Meinung nach an der Blattwurzel liegen, da die Spinblades keine planparallelen Flächen haben die zwischen den Blatthalterinnenseiten zu liegen kommen. Die Blattwurzel ist flach rundlich an der Ober- und Unterseite. Da die Dicke nur 9mm ist, verwendete ich 1mm Unterlegscheiben, welche Spinblades auch anbietet. Wenn man diese Unterlegscheiben nun oben oder unten zwischenlegt gibts aber ein Problem, nämlich dass man dann die angezogenen Blätter nicht mehr einklappen (Blattcaddy) kann, da die nicht plane Oberfläche der Blattwurzel in die Rundung (zum Einführen der Drucklager in die Blatthalter) auf der Ober- und Unterseite der Innenseite der Blatthalter leicht hineinragt. Also dachte ich mir, gehst in das Modellbaugeschäft deines Vertrauens in den 12. Bezirk und fragst. Die waren ob der komisch aussehenden Blattwurzel sehr erstaunt und meinten, dass sie aus diesem Grund Spinblades aus dem Programm genommen hätten. Deren Empfehlung war: zurückschicken. Ich wollte es trotzdem Versuchen, hab dann Unterlagscheiben mit 0,5mm genommen, damit eine Unterlagscheibe oben und eine unten ist. So hab ich dann meine 3 kurzen Startversuche unternommen mit dem oben beschriebenen Ergebnis.
Ich möchte nun in die Runde fragen wie eure Erfahrungen zu Spinblades und meinem Problem sind. Verzeiht den vielen Text aber ich wollte das Problem so genau wie möglich schildern.
Danke und lG aus Wien
Ferdi



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