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Seitliche Verkippung der Hauptrotorachse
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AW: Seitliche Verkippung der Hauptrotorachse
Ich bin deiner Meinung, vielleicht erklärt sich jemand bereit, dies auszuprobieren, einen Test durchzuführen, mit Heckrotorneigung 1x kippen/neigen Richtung nach unten, 1x kippen/neigen Richtung nach nach oben. Welcher Experte kann dazu eine Empfehlung geben, um wieviel Grad Kippung der Test durchgeführt werden sollte, wieviel Grad sind sinnvoll ? Es sollte aber ein Paddelheli sein ?Zitat von Klemens Beitrag anzeigen...der Heckrotor erzeugt ja im Schwebeflug durch den Drehmomentausgleich auch eine Drift, die der Pilot durch "roll" ausgleichen muss um die Position zu halten.
..aber, man(n) könnte ja mal einen "Besenstiel" nehmen und den Heckrotor neÃgen, um die Heckrotorstrahlwirkung zu sehen, wenn sie nicht 90 Grad zur Hauptrotorwelle wirkt- nur, das muss jemand tun, der fliegen kann, ich bin "nur" Schrauber
Ein FBL Heli/System würde sonst unter Umständen eingreifen und ausgleichen ?Zuletzt geändert von rainerX; 26.03.2018, 14:00.3x XLPower550/ 5x TT E550FBL/ E550S-Paddel/ Beam(Hatz)SE/ MSH Mini-Protos/ #Graupner#
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AW: Seitliche Verkippung der Hauptrotorachse
Ich will ja nicht kleinlich sein aber fehlt da nicht das Drehmoment um die Achse des Heckrotors? Das sollte ja nicht unerheblich sein, besonders bei schnellen Piros gegen das Drehmoment des Hauptrotors. Man hat manchmal das Gefühl, bei Piros mit dem Stick in Pitch rein zu steuern, dabei ist es evtl. nur das Drehmoment vom Heck?Zitat von echo.zulu Beitrag anzeigenBeim Heckrotorschub werden zwei Kräfte eingeleitet.
Zum einen der translatorische Schub des Heckrotors, der durch die Schrägstellung des Helis ausgeglichen wird. Die Schrägstellung erzeugt einen seitlichen Gegenschub, der verhindert, dass der Heli seitlich abdriftet. Der Grad der Schräglage ist abhängig vom Schub des Heckrotors sowie vom Schub des Hauptrotors. Dazu kann man auch ein Kräfteparallelogramm zeichnen. Für die Schräglage des Helis ist nur kurz ein Rollmoment notwendig um die Lage im Raum einzunehmen. Danach ist kein weiteres Rollmoment mehr notwendig. Andernfalls würde der Heli ja weiter rollen.
Zum zweiten erzeugt der Heckrotor ein Drehmoment um die Längsachse durch den Schwerpunkt und nicht wie von euch angenommen um den Hauptrotor. Dieses Drehmoment muss mit einem Gegenrollmoment des Hauptrotors ausgeglichen werden. Je nachdem wo nun der Heckrotor positioniert ist ändert sich die Größe des Drehmoments. Eine zusätzliche Schrägstellung verändert den Hebelarm zum Schwerpunkt und somit auch das Drehmoment.Zuletzt geändert von Ulli600; 26.03.2018, 15:39.Mindestens haltbar bis: 17.04.2020
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AW: Seitliche Verkippung der Hauptrotorachse
Hallo zusammen,
jetzt müssen wir aufpassen, daß wir nicht zwei unterschiedliche Themen vermischen. Wir weichen zeitweise vom ursprünglichen Thread ab. Wir sprechen jetzt auch vom Heckrotorschub bzw. mittlerweile von der Verkippung des Heckrotorachse. Nur als Hinweis für neue Threadleser.
Natürlich beeinflussen sich sich die Wirkungen der beiden Rotorebenen.
Die verschiedenen Sichtweisen sind sehr informativ.Zuletzt geändert von rainerX; 26.03.2018, 15:55.3x XLPower550/ 5x TT E550FBL/ E550S-Paddel/ Beam(Hatz)SE/ MSH Mini-Protos/ #Graupner#
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AW: Seitliche Verkippung der Hauptrotorachse
Das Drehmoment vom Heck ist, meiner Meinung nach, nicht sehr hoch, da ist die Kraft der Kreiselpräzession, die bei Pirouetten auf Roll wirkt, sicher wesentlich größer.Zitat von Ulli600 Beitrag anzeigenIch will ja nicht kleinlich sein aber fehlt da nicht das Drehmoment um die Achse des Heckrotors? Das sollte ja nicht unerheblich sein, besonders bei schnellen Piros gegen das Drehmoment des Hauptrotors. Man hat manchmal das Gefühl, bei Piros mit dem Stick in Pitch rein zu steuern, dabei ist es evtl. nur das Drehmoment vom Heck?
Grüßle Thomas
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AW: Seitliche Verkippung der Hauptrotorachse
wie dass ist mit dem schrägstellen, werde ich diesen Frühling herausfinden
Bin am Aufbau einer AW 139 , der HR ist 4,5° nach vorne geneigt und der HeckR 13° nach links gekippt, wie beim Original
das ganze mit 2100mm 5-Blatt-Haupt und 420mm 4-Blatt-Heckrotor ,25Kg
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AW: Seitliche Verkippung der Hauptrotorachse
Selbstverständlich gibt es noch viele weitere Kräfte und Momente, die an einem Heli angreifen. Deshalb ist die Flugmechanik eines Hubschraubers so komplex. Viele Auslegungen und Konstruktionen beruhen meiner Meinung nach immer noch auf empirischen Erfahrungen.Zitat von Ulli600 Beitrag anzeigenIch will ja nicht kleinlich sein aber fehlt da nicht das Drehmoment um die Achse des Heckrotors?
Auch das ist wahrscheinlich egal, denn ein Paddelheli hat mit der Paddelstange und den Paddeln auch einen (mechanischen) Kreisel. Die Flugmechanik unserer Modellhelis, egal ob mit Paddeln oder FBL, beruht zwar auf den gleichen Grundlagen wie bei den großen Helis, ist aber schon sehr unterschiedlich. Viele Dinge lassen sich nicht auf den Modellmaßstab übertragen.Zitat von rainerX Beitrag anzeigenEs sollte aber ein Paddelheli sein ? Ein FBL Heli/System würde sonst unter Umständen eingreifen und ausgleichen ?
Die Neigung der Rotorebene nach vorn dient der Bequemlichkeit der Passagiere. So sitzt niemand im Reiseflug vorn über gebeugt. Diese Helis schweben dann mit hängendem Heck.Zitat von NitroRex Beitrag anzeigenBin am Aufbau einer AW 139 , der HR ist 4,5° nach vorne geneigt und der HeckR 13° nach links gekippt, wie beim Original
Die Eingangsfrage des Thread-Erstellers ging aber darum, ob eine seitliche Schrägstellung der Hauptrotorwelle Vorteile bringt. Ich denke, dass diese Frage inzwischen beantwortet sein sollte.CU,
Egbert.
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