So geht Scaleflug

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  • DerMitDenZweiLinkenHänden
    RC-Heli TEAM
    • 09.12.2004
    • 12087
    • Kurt
    • Hinterbrühl/Wien

    #1

    So geht Scaleflug

    Ich möchte hier aus einem Nachbarforum einige posts zusammenfassen, die das Thema "Was ist Scaleflug" ausgiebig beleuchten.

    Entnommen aus Scaleflug - was zeichnet ihn aus? - Scalemodelle aller Grössen - RCLine Forum und nachfolgenden Beiträgen.

    Teil 1

    <ZITAT>

    -Kein senkrechtes Steigen
    -Kein senkrechter Abstieg
    -Keine allzu großen Kurvenneigungen (>30°)
    -Kein längeres Schweben außerhalb des Bodeneffektes
    -Die vorhandene Leistung nicht ausnutzen.
    -Keine schnellen Seitwärts- oder Rückwärtsflüge
    -Keine Landungen auf schrägen Böden

    Folgendes sollte man tun:

    -Stets so fliegen dass man immer in der Autorotationsenvelope bleibt... s.h. keinen schnellen Tiefflug, keinen "mittelhohen" Langsamflug, kein Schweben außerhalb Bodeneffekt

    Landungen

    -Simulierte Landung an einem Flugplatz enthält eine vollständige PLATZRUINDE!
    -Simulierte Außenladung beinhaltet ein ßberfliegen der angepeilten Landestelle
    -Landung im schwierigen terrain: Der Pilot dreht die Nase so, dass er Hindernisse besser erkennen kann. Er sitzt im Heli meist RECHTS!
    -aus dem Schwebeflug SANFT aufsetzen, Kufe für Kufe, eck für eck. Das ist SCHWIERIG!
    -Auch Rutschlandungen sind SCALE.

    Starts

    -Helipad-Starts über "unlandbarer" Umgebung werden ggf. mit RßCKWßRTSFAHRT durchgeführt, damit man bei TW-Problemen das Start-Helipad wieder vorwärts anfliegen kann
    -Starten in den niedrigen Schwebeflug im Bodeneffekt, dann sanft beschleunigen und bei mittlerer Fahrt (ca. 40% der Maximalfahrt) steigen. Steigflüge flach halten

    Typenabhängig

    -teetering-Rotoren (Bell, Robinson) fliegen keine Low-G-manöver! D.h. kein kräftiges Nachdrücken, kein Turns, keine Pushovers
    -Die meisten "großen" haben keinen "Kreisel". D.h. beim Pitch geben oder anflaren DARF und soll die Nase etwas wackeln!
    -Die meisten "großen" sind nicht gerade mit unendlich viel Leistung gesegnet. Das kann man üben, indem man komplette Rundflüge nur mit sehr wenig Pitch fliegt... z.B. im Bodeneffekt schweben und dann voooorsichtig beschleunigen, OHNE den PITCH zu erhöhen. Den gesamten Rundflug mit Schwebeflugpitch machen und auch beim Abbremsen nicht oder nur wenig über Schwebeflugpitch gehen.
    -Gierbewegungen ggf. nicht "eckig" aussehen lassen und zunächst in die leistungsfordernde Richtung (beim T-Rex also RECHTSRUM) probieren. Kreiselempfindlichkeint rausnehmen, kein Heading Hold verwenden und die Nase schön im Wind halten... d.h. bei Seitenwind MUSS das DIng ordentlich schieben.

    Ansonsten darauf achten, dass nicht Actionfilme das "richtige" Helifliegen lehren, sondern die tatsächliche Praxis der Hubschrauberei. Behäbig statt spektakulär ist wohl die wichtigste Richtlinie.

    Grundeinstellung des Hubschraubers

    -Niedrigere Systemdrehzahlen verwenden
    -keine V-gaskurve verwenden, sondern eine monoton ansteigende
    -Pitchbereich typischerweise -4 bis +10
    -Kreisel: Normalmode, kein HH, mit relativ geringer Empfindlichkeit
    -geringere statische Beimischung von Pitch zum Heckrotor (so etwa 20%)
    -zyklische Ausschläge beschränken

    Ich kann da nur empfehlen, sich mal die "großen" intensiv anzuschauen... und zwar nicht auf Flugtagen oder bei Youtube (denn dort sieht man oft eher untypische, spektakulärere Aktionen).
    Und dann immer in den "richtigen" Piloten reindenken... warum fliegt der so, wie er fliegt? Weil er stets mit ßrger rechnen muss (TW-Problemen etc.) und deswegen diverse Manöver (z.B. senkrechtes Steigen oder sinken) strikt vermeidet. Die übrigbleibenden Manöver empfinden wir als "scale".
    Es hilft dabei, sich insbesondere leistungsschwächere sowie einmotorige Vorbilder anzuschauen (Jet Ranger, Robinson etc.), denn diese sind in ihrem fliegbaren Bereich stärker eingeschränkt und führen deshalb den "fliegbaren Tunnel" am besten vor.

    Am Anfang steht vor allem sehr präzises Schweben. Das bedeutet NICHT, dass man irgendwelche kleinen Schräglagen mit zackigen Ausschlägen wieder wegregeln soll, sondern sich antrainieren muss, Schräglagen SEHR FRßH zu erkennen, um dann mit kaum wahrnehmbaren Ausschlägen zu korrigieren.

    Das ganze soll ruhig wirken. Das bedeutet aber zum Beispiel auch, dass man lieber mal einen Kompromiss macht, was den genauen Landeort angeht. Wenn nicht grad ein einges Helipad angeflogen werden soll, dann landet man lieber da, wo der Heli grad freiwillig ruhig steht und nicht dort, 50cm weiter, wo man eigentlich ursprünglich landen wollte.

    Auch beim Abheben muss es gemächlich zugehen. LANGSAM Pitch geben. Wenn der Heli dann weich auf den Kufen wird, muss das Heck unter Kontrolle gebracht werden, BEVOR der Heli abhebt.
    Die Kufe auf der Seite des VORLAUFENDEN Blattes hebt zuerst ab! Da kann der Scale-Pilot ggf. mit etwas Rollausschlag nachhelfen. Auch die Nase muss ggf. etwas hochgenommen werden Danach geht es bittte SENKRECHT in den Schwebeflug im Bodeneffekt, und nicht irgendwie schief und krumm.

    Wenn man "rückwärts ausparken" muss, dann wird der ordentliche Scale-Pilot RßCKWßRTS eine Höhe einnehmen, welche etwa 1/4-1/3 Rotordurchmesser ßBER der Höhe liegt, welche er im VORWßRTSflug nehmen würde... wegen der Bodenfreiheit des Heckrotors.
    Abgeflogen wird auf Flugplätzen wie mit dem Flächenflieger auch: von der STARTBAHN! Ein Losbrettern vom Parkplatz aus ist zwar bei den großen auch nicht unbedingt ungewöhnlich, aber wer Scale fliegen will sollte seinen zuschauern die "Schmankerl" nicht verwehren:

    So sieht dann die Scale-Departure aus

    -langsam hochdrehen und bei einer Drehzahl unterhalb der späteren Solldrehzahl verharren (idle-up, ßl wird erwärmt etc.)
    -Hochdrehen auf Flugdrehzahl
    -Punkt für Punkt abheben (beim rechtsdrehenden Rex also zuerst vorne links, dann hinten links... ein weiches Ladnewerk ist von Vorteil). Das sollte insgesamt so 2 Sekunden dauern... der motorisch schwerste Teil der ganzen Aktion.
    -Schwebeflughöhe einnehmen und kurz warten.
    -Schwebeflughöhe vergrößern und rückwärts ausparken,
    -180°-Drehung (nach RECHTS, da sieht der Pilot ggf. mehr) und alte, niedrigere Schwebeflughöhe einnehmen
    -langsamer Air-Taxi (flottes Schrittempo) bis zum Rollhalt neben der Bahn.
    -Im Schwebeflug an der Einmündung zur Bahn Abwarten (Startfreigabe abwarten)
    -Auf Bahn eindrehen, kurz verharren, Nase langsam runter unt weeeeenig mehr Leistung geben.
    -Fahrt aufnehmen und mit 40% der Maximalfahrt in einen schönen, flachen Steigflug gehen. In Bahnrichtung bleiben.

    <ZITAT ENDE>

    Kurt
    Bauberichte und viele Fotos auf meiner Homepage - siehe dazu im Profil
  • DerMitDenZweiLinkenHänden
    RC-Heli TEAM
    • 09.12.2004
    • 12087
    • Kurt
    • Hinterbrühl/Wien

    #2
    AW: So geht Scaleflug

    Teil 2

    <ZITAT>

    Rundflug und zur Landung

    Ein "richtiger" Hubschrauber will gewöhnlich irgendwie von A nach B fliegen. Das fällt uns mit dem Modell natürlich etwas schwer, da B möglichst dicht an A sein muss

    Wenn wir also da weitermachen, wo wir gestern nach der Departure aufgehört haben, sieht das so aus:

    Der normale Rundflug braucht keine sonderlich großen Kurvenneigungen, dennoch sind 30-45° durchaus auch mal drin. Nachteil beim Modell ist, dass bei solchen Neigungen die Kurve einfach zu schnell durchflogen ist, speziell wenn man die fahrt auf ein realistisches Flugbild angepasst hat.

    Tip dazu: Wenn die kurve "steil" aussehen soll, aber dennoch möglichst lange dauern soll, die Kurve auf die RßCKLAUFENDE Blattseite fliegen (beim Rex also rechtsrum), da dann die Ruhelage-Schrägneigung der Kurvenneigung noch überlagert wird. Sieht dann einfach steiler aus.

    Viele der "großen" brauchen erstaunlich wenig (bis gar keine) Heckrotorarbeit in der flachen Platzrunde. Wenn wir HH drin haben, müssen wir da ganz schön im Heck stehen. Deshalb besser kein HH und dafür den Windfahneneffekt mit ins Kalkül nehmen. Es geht natürlich auch MIT HH, aber dann muss die hecksteuerung schon sehr sauber gemacht werden.

    Prinzipiell sollte man, was die Geschwindigkeit angeht, deutlich unter den Möglichkeiten des Modellhelis bleiben, denn sonst hat man ein Flugbild mit unrealistisch viel Nase-nach-unten (speziell bei kleinen Modellhelis passiert das schnell). Also höchstens zwei Zacken über Schwebeflugpitch, und der Heli sucht sich freiwillig seine Lieblingsfahrt aus.

    Die meisten Rechtshänderpiloten fliegen ihre Runden lieber linksrum. Wenn man aber eine kleinere Wendemarke an- und umfliegen will, soll man ruhig auch mal über eine RECHTSwende nachdenken, denn der "richtige" Pilot sitzt wie gesagt rechts und kann so seine Referenz zur Wendemarke besser im Auge behalten.

    Einen guten Mix aus "Platzrunden" (d.h. Rechteckmuster mit ausgeprägtem Gegen-, Quer- und Endanflug), aber auch mal saubere Vollkreise um einen fiktiven Beobachtungspunkt herum fliegen. Es ist hilfreich, wenn man VOR SICH fliegt und nicht um sich herum, da man sich dann den fiktiven Platzrundengrenzen bewusster wird.

    So, jetzt mal Richtung Landung

    Die beginnt ggf. mit einer vollständigen Platzrunde:
    -ßberfliegen des angepeilten Landeortes mit normaler Fahrt und nicht zu tief (es ist ja mit "FLUGBETRIEB" zu rechnen.
    -90° eindrehen in den Querabflug, und mindestens 2-3 Sekunden auf der Querstrecke bleiben.
    -90° eindrehen in den Gegenanflug. Hier darf ggf. schon damit begonnen werden, etwas Höhe abzubauen. Die Fahrt bleibt zunächst stehen. Den Gegenanflug ANG GENUG ausführen, damit man nachher genug Platz für eine "würdige" Landung hat
    -90° eindrehen in den Queranflug, weiter höhe abbauen.
    -90° eindrehen auf die Bahnmitte. Entweder kann man schon die Kurve dazu nutzen, um Fahrt abzubauen, oder sich das für den Endteil aufheben.
    -So, jetzt Pitch vorsichtig raus, nase wackelt kurz nase ein paar Grad hochnehmen und kontinuierlich Höhe abbauen. Erst die Höhe, dann (merklich später) die Fahrt rausflaren.
    -Unser Anflug führt uns DIREKT auf unseren Zielpunkt in Bodeneffekt-Schwebehöhe, wo wir mit einem mittelgroßen Ausschlag die Nase wieder in die Horizontale drücken.
    -Schwebeflughöhe ist erreicht, wir müssen darauf achten, auf dem sich aufbauenden Bodeneffektpolster nicht aufzuhüpfen. Nicht ganzs so easy.
    -Der gesamte Endteil erfordert einiges an ßbung, bis der Heli an genau der richtigen Stelle mit genau 0 Fahrt in genau der richtigen Höhe ankommt und dort nicht rumwackelt oder im Bodeneffekt aufschwimmt.
    -Jetzt entweder absetzen oder per Airtaxi die vorgesehene Landeposition ansteuern (<15km/h).
    -Am Landeort angekommen wird die Nase ggf. so gedreht, das die Insassen so aussteigen können, dass sie bei ihrem Fussweg weg vom Landeplatz nach VORNE gehen können, also nicht am gefährlichen Heckrotor vorbei müssen.
    -Aufsetzen wie gehabt punktweise, hunten rechts zuerst, ohne mit dem Heck zu schwänzeln
    -Triebwerk noch etwas nachlaufen lassen (beim Jetti sind immerhin 2 Minuten, fällig, wegen der TW-Kühlung)
    -Triebwerk zügig ausschalten (bei Kolbenheli schlagartig, bei "simuliertem" Turbinenheli über 2-3 Sekunden)
    -Rotor ausdrehen lassen. ggf. den Pitch in die 0°-Stellung bringen, dann dreht´s länger

    <ZITAT ENDE>

    Kurt
    Bauberichte und viele Fotos auf meiner Homepage - siehe dazu im Profil

    Kommentar

    • Helipilot77
      Senior Member
      • 21.05.2012
      • 2930
      • Christoph
      • Viersen / fme-Erkelenz

      #3
      AW: So geht Scaleflug

      Interessant! Muss ich später mal genauer lesen.
      Hoffentlich brauche ich dann beim fliegen keine Checkliste
      Aber einen scaligen Flug hinzulegen ist schwerer als man denkt.

      Grüße
      Helichrissi/ EC145 600(MB);Rex600 EFL Pro(MB);Rex500(MB);E325 V2(MB);Logo600se; Bell 212TJ

      Kommentar

      • Porsti
        Member
        • 17.06.2013
        • 676
        • Frank

        #4
        AW: So geht Scaleflug

        Besten Dank Kurt, wie ich finde ein schöner Leitfaden. Allerdings will ich dem ein großes ABER hinzufügen. Die Praxis der Helifliegerei ist sicherlich super beschrieben, (und jetzt kommt's) ABER bei Flugshows zeigen die Piloten gerne auch mal mehr. Und da bleibt selbst uns "Nomalomodellpiloten" schon mal das sprichwörtliche Maul offen stehen, was mit den großen Pötten dann doch so alles möglich ist. Wen es interessiert, der sucht mal bei youtube z.B. nach "European Helicopter Show" oder schlicht "EHS".

        Insofern können auch diejenigen unter uns, die bei einem Treffen oder einer Flugschau mal die Sau rauslassen wollen doch so einiges zeigen. Natürlich immer innerhalb der Grenzen des Originals.

        Und am Ende gilt wie immer: Jeder wie er gerne möchte.


        Porsti

        Kommentar

        • haempu
          Helicopter Baumann
          Support
          • 13.11.2015
          • 279
          • hanspeter
          • Kehrsatz/Kehrsatz

          #5
          AW: So geht Scaleflug

          hallo

          sehr gut erklärt es gibt immer ausnahmen. quick stop finde ich auch noch cool.
          sieht man auch nicht so oft.

          gruss haempu

          Kommentar

          • Jürgen F.
            Senior Member
            • 26.11.2008
            • 2625
            • Jürgen
            • 59174 Kamen

            #6
            AW: So geht Scaleflug

            Am Samstag in Bückeburg hat der NH90 Pilot seine Maschine senkrecht in den Himmel gestellt und ist in Bodennähe Vollkreise mit nahezu maximaler Schräglage geflogen.

            Früher durften sie sogar Loopings fliegen.

            Wenn ich das sehe, muss ich eher wilder Fliegen als zahmer

            Insofern sollte man den Scaleflug keinesfalls überbewerten.

            Mit einem Scaleflug würde man auf einer Veranstaltung das Publikum langweilen.

            Trotzdem finde ich die Aufstellung sehr wertvoll und sage Danke, Kurt!

            gruss juergen
            Bauberichte auf http://www.Helipoint.de Update 21.03.2017

            Kommentar

            • Daobenfliegter
              Senior Member
              • 01.06.2011
              • 1130
              • Rene
              • Ja

              #7
              AW: So geht Scaleflug

              Sehr schön beschrieben....

              ... aber Scalemäßig fliegen muss halt auch auf das Modell angepasst weren. In der Tat habe ich einige "Figuren", die ich bei Treffen fliege. Die orientieren sich an auch realen Flugmanövern (zB aus Displays von van Doornick). Das Publikum will halt was sehen und (gefühltes) Dauerschweben ist dann eher langweilig.

              Und das Ausdrehen lassen ist zwar schön anzuschaun, die nachfolgenden Piloten weren das aber nich so dolle finden
              Zuletzt geändert von Daobenfliegter; 14.06.2016, 19:26.
              [FONT="Arial"]Nicht geschimpft, ist Lob genug.[/FONT]

              Kommentar

              • der RC-Hubiflieger
                Senior Member
                • 29.01.2016
                • 1282
                • Manfred

                #8
                AW: So geht Scaleflug

                Zitat von Porsti Beitrag anzeigen
                Und am Ende gilt wie immer: Jeder wie er gerne möchte.
                So ist es !!
                Manfred

                Kommentar

                • AudiConny
                  Member
                  • 01.02.2015
                  • 691
                  • Conny
                  • Mosel/Zwickau (Sachsen)

                  #9
                  AW: So geht Scaleflug

                  Also bei uns ist das eher andersrum wenn da einer 3D fliegt wird 30sek hingeschaut, wenn aber jemand schön mit eine scaler seine runden dreht schauen alle zu und sind begeistert und nicht nur bis zum landen oder ausdrehen lassen !
                  T-REX 450 MB,Gaui X5 MB,Goblin 770 HCSX,Goblin 500 LE HCSX,Goblin 380 HCSX

                  Kommentar

                  • HeliBääda
                    Member
                    • 30.12.2013
                    • 503
                    • Peter
                    • M Südbayern

                    #10
                    AW: So geht Scaleflug

                    Sehr interessant zu lesen!

                    Werde später noch in Teil 2 weiterlesen! Danke!
                    GruÃ?, Peter

                    Kommentar

                    • Black-Shark
                      Senior Member
                      • 17.04.2012
                      • 1628
                      • Jens
                      • Vienenburg am Nord - Harz

                      #11
                      AW: So geht Scaleflug

                      Erst einmal vielen Dank für die Beschreibung, da kann man einiges von mitnehmen.

                      Ich hatte bis vor kurzem mein Büro direkt an der Landebahn des Flughafen Braunschweig/Wolfsburg und konnte da jeden Tag verschiedenste Hubschrauber in 10 Meter Entfernung Landen und Starten sehen. Der bisher größte war die CH53.
                      Eines sollte klar sein. Die wackeln teilweise wie die Lämmerschwänze und es gibt gewaltige Unterschiede beim Können der Piloten, weshalb es gar nicht immer so schön sanft aussieht wie einige vielleicht glauben.

                      Nicht alles was hier so beschrieben wurde kann man 1 zu 1 umsetzen. Es kommt schon sehr auf das Muster und den Piloten an der im RL in so einem Heli sitzt.
                      Auch hier gibt es die "Sportlichen", die "Könner" und die "Coolen".
                      "Der" coolste deutsche Helipilot war bisher die Pilotin eines Tigers. "Coole Sau" und auch noch hübsch. Flog den Heli sehr professionell.
                      Dann hatten wir 2 Apache Longbow da. Die Piloten waren nicht mehr cool, das waren "Eisberge"! Sie flogen eine Mischung aus sportlich und militärisch präzise.

                      Täglich landen und starten dort kleine Hughes. Die Dinger sind echt "winzig" und "unruhig" beim Start, Schweben und bei der Landung. So verkehrt wie manche Landung mit einem Scale Heli in den Vids aussehen mögen, sind diese gar nicht im Vergleich zum "echten" Verhalten.

                      Alles in allem flog keiner wie der andere und je nach Pilot und Wetterlage änderte sich auch das gesamte Flugverhalten und -bild. "Genau so wird "scale like" geflogen" gibt es einfach nicht! Aber, und das ist das schöne an Kurts "Wegweiser", man hat Orientierungspunkte, mit denen man seinen eigenen Stil eventuell verbessern kann und das hat Kurt super toll gemacht!
                      [FONT="Verdana"]GruÃ?, Jens[/FONT]
                      mCPx V² / Blade 450 Hughes 500E / Align 500 Super Cobra / Align 550 DFC Pro

                      Kommentar

                      • benko
                        Gelöscht
                        • 24.01.2012
                        • 2098
                        • Michal

                        #12
                        AW: So geht Scaleflug

                        Ich habe nicht alles gelesen, hätte aber gerne ein richtiger Scale Flug gesehen ... gibt es evtl ein Video die Ihr gut findet, wo "scale" geflogen wird ?

                        Kommentar

                        • Porsti
                          Member
                          • 17.06.2013
                          • 676
                          • Frank

                          #13
                          AW: So geht Scaleflug

                          ...und auch die Großen bekommen hin und wieder Probleme:

                          [youtube]ye5dRqS7Pm4[/youtube]

                          Kommentar

                          • Uli_ESA
                            Senior Member
                            • 20.12.2005
                            • 4827
                            • Ulrich
                            • 99817 Eisenach

                            #14
                            AW: So geht Scaleflug

                            Zitat von Jürgen F. Beitrag anzeigen
                            Mit einem Scaleflug würde man auf einer Veranstaltung das Publikum langweilen.
                            Hallo,
                            das kann man so nicht sagen, da habe ich auf vielen Flugtagen schon was anderes erlebt.
                            Da Publikum langweilt sich eher wenn es nicht mehr nachvollziehen kann was dort geflogen wird.
                            Und z.B.:ein Scaleflug mit einer BO 105 oder einer Hughes 500 kann sehr interessant sein. Schau dir mal die Videos vom Bernd Pöting vom Turbinentreffen an wie der die Hughes 500 fliegt, das ist alles andere als langweilig fürs Publikum.
                            schaue mal hier:
                            GIGANTIC RC HUGHES 500 E SCALE MODEL TURBINE HELICOPTER FLIGHT DEMO / Pöting Turbinemeeting 2016 - YouTube

                            Für die meisten ist es interessanter wenn die nachvollziehen können was da geflogen wird.
                            Ich persönlich finde rundes weiches 3D auch schöner anzusehen wie wildes rumgehacke was ich nicht nachvollziehen kann.
                            Gruß
                            Uli
                            Zuletzt geändert von Uli_ESA; 16.06.2016, 10:11.
                            Ich kann zwar nicht gut fliegen, liebe aber gute Technik.

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                            • Daobenfliegter
                              Senior Member
                              • 01.06.2011
                              • 1130
                              • Rene
                              • Ja

                              #15
                              AW: So geht Scaleflug

                              Da bin ich aber auch in den Schutz der Hütte gegangen, weil mir das nicht geheuer war....
                              [FONT="Arial"]Nicht geschimpft, ist Lob genug.[/FONT]

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