AW: Baubericht Vario EC135 mit 10S-Elektro-Antrieb
Hallo Rolf,
Du brauchst die 1002/8. Die Mechanik hat die richtige ßbersetzung, den 4-Blatt-Rotorkopf und den Fenestron. Schau mal in den ersten Beitrag hier. Dort habe ich alle Komponenten, die ich verbauen werde, aufgelistet.
Wenn Du in den Vario-Katalog schaust, siehst Du in der Zeile "X-Treme" und "4-Blatt" alle Teile die Du benötigst.
AW: Baubericht Vario EC135 mit 10S-Elektro-Antrieb
@ Rolf,
Die ßbersetzung wird im Heckgetriebe (16:22) hergestellt. Leider ist diese Heckgetriebe-Variante nicht sehr robust. (Umrüstung wäre möglich, Eigenbau)
Meine Erfahrungen beim Umbau auf elektro haben gezeigt, dass die X-treme und die Benzinmechanik nach dem Umbau praktisch gleich schwer sind. (Die X-treme wird schwerer, die Benzin wird leichter nach dem Umbau als von Vario angegeben) Bei der X-treme ist einzig das Heckgetriebe eine grosse Schwachstelle.
Die Benzin- oder Elektromechanik wäre von Haus aus die bessere Fenestron-Variante bezüglich Heckantrieb, da alle Teile passend geordert werden können.
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Nachdem ich die letzten drei Wochen berufsbedingt ziemlich eingespannt war, geht es nun mal wieder weiter mit meinem Baubericht.
Nach ausführlicher Diskussion der Fenestron-Grundeinstellung hier im Forum habe meine erste Voreinstellung (nach Anleitung) abgeändert. Anbei nun mein Setup für den Fenestron, mit der ich hoffentlich den Erstflug heil überstehen werde.
Das Heckgetriebe:
Da das Getriebe verhältnismäßig filigran ist, muss man die Kegelräder mittels Passscheiben sehr genau einstellen. Das ganze dauert seine Zeit, bis man die optimale Kombination gefunden hat. Auf der Seite mit dem Kegelrad 22Z habe ich 0,4 mm Passscheiben unterlegt, auf der Seite mit dem Kegelrad 16Z sind es 0,8 mm. Das Getriebe läuft jetzt mit minimal Spiel. An einer Stelle hakelt es ein klein wenig, aber ich denke, das wird sich schnell einlaufen. Falls es zu "Karies" kommt, werde ich den Umbau von Werner umsetzten.
Anders als in der Anleitung dargestellt, besitzt die Heckrotorwelle drei Abflachungen. Eine für die Fenestron-Nabe und zwei für das Kegelrad, welches je nach Drehrichtung des Heckabtriebs auf Seite der Fenestron-Nabe oder des Heckumlenkhebels montiert wird. Die zwei Abflachungen auf der einen Seite der Heckrotorwelle zeigen immer zur Fenestron-Nabe, die eine Abflachung auf der anderen Seite zeigt immer zum Heckumlenkhebel. Für die linksdrehende X-Treme-Mechanik wird das Kegelrad auf Seite des Heckumlenkhebels montiert.
Der Fenestron:
Der Fenestron selbst ist vormontiert, so dass nur die Blätter montiert werden mussten. Die Hecksteuerhülse habe ich so ausgerichtet, dass bei max. Vollausschlag links 0,5 mm Luft zwischen Hecksteuerhülse und Heckrotorgehäuse sind (wie in der Anleitung abgebildet). Damit erreiche ich einen max. Pitch bei Vollausschlag links von ca. 52 Grad.
Die Steuerstange steht mit der o.g. Einstellung ca. 1 mm über. Wenn man die Steuerstange bündig zur Hecksteuerhülse ausrichtet, ändert sich damit nur der Neutralpitch bei Rechtwinkligkeit des Heckumlenkhebels. Mit der aktuellen Einstellung habe ich einen Neutralpitch von ca. 19 Grad.
Der min. Vollausschlag rechts ergibt sich durch die überstehende Heckrotorwelle in der Fenestron-Nabe. Diese steht bei mir ca. 2,6 mm über und reduziert damit den theoretisch möglichen min. Vollausschlag. Beim ausrichten des Kegelrades auf der Heckrotorwelle ist daher darauf zu achten, dass die Heckrotorwelle in der Fenestron-Nabe möglichst wenig übersteht. Aktuell erreiche ich einen min. Vollausschlag von ca. -20 Grad.
Bitte meldet Euch, wenn Ihr Bedenken bei den Pitchwerten habt!!!
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Einbau des Fenestron:
Der Fenestron wird über eine Edelstahlwelle, die durch ein Heckrohr geführt wird, angetrieben. Für das Heckrohr muss eine 20 mm Bohrung am Heck gemacht werden. Dazu habe ich mittels Durchleuchten die Position der Bohrung markiert. Die Kontrolle mit eingesetztem Fenestron sah auch gut aus. Da ich den Stator gleich mitbestellt habe, war die Zentrierung des Fenestron einfach: Man muss nur den Stator auf den Fenestron und in den Heckausleger schieben. Fertig!
Leider musste ich feststellen, dass meine Bohrung am Ende doch etwas zu tief war. Im Heckausleger waren einige Fehlstellen, die ich erst noch entfernen musste, damit der Fenestron spannungsfrei zentriert ist. Um die Fehlstellen zu schmirgeln, bekam ein altes Heckrohr meines früheren T-Rex 500 eine neue Aufgabe. Am Ende des T-Rex-Heckrohrs habe ich Schmirgelpapier festgeklebt, um so im Heckausleger die Fehlstellen zu beseitigen.
Am Ende bin ich mit dem Ergebnis aber überaus zufrieden.
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Servus Frank,
das sieht gut aus und ist sehr sauber gemacht! Mit diesen Einstellungen wird das funktionieren, obwohl der Pitch-Wert nach rechts theoretisch noch grösser sein könnte. Die ersten Probeflüge werden zeigen, ob und wo Schwachstellen sind.
Weiterhin gutes Gelingen!!
AW: Baubericht Vario EC135 mit 10S-Elektro-Antrieb
Hallo Ralf,
ja, es gibt vieles Neues zu berichten. Ich habe die letzten fünf Monate fleißig weiter gebaut, hatte aber leider keine Zeit den Baubericht fortzuführen.
Meine EC135 hatte vor Kurzem ihren Erstflug. Soviel vorweg: Es war phantastisch und der Sound (obwohl Elektro) ist klasse.
Wenn gewünscht, führe ich den Baubericht gerne weiter. Für den "Spannungsbogen" kommt das Video vom Erstflug aber erst, wenn der Baubericht wieder auf dem aktuellen Stand ist.
ja, es gibt vieles Neues zu berichten. Ich habe die letzten fünf Monate fleißig weiter gebaut, hatte aber leider keine Zeit den Baubericht fortzuführen.
Meine EC135 hatte vor Kurzem ihren Erstflug. Soviel vorweg: Es war phantastisch und der Sound (obwohl Elektro) ist klasse.
Wenn gewünscht, führe ich den Baubericht gerne weiter. Für den "Spannungsbogen" kommt das Video vom Erstflug aber erst, wenn der Baubericht wieder auf dem aktuellen Stand ist.
Viele Grüße
Frank
Bitte Frank,
mach hier weiter, Danke.
GruÃ?, Detlef
Vario Bell UH-1D 2,36m Neo / EC-135 1,8m V-Stabi / Bell 47 G3 Neo
AW: Baubericht Vario EC135 mit 10S-Elektro-Antrieb
Hallo zusammen,
gerne berichte ich weiter. Mir war es wichtig, dass ich vor dem Winter die ersten Testflüge mit der EC135 absolvieren konnte, damit es jetzt mit dem Scale-Ausbau und der Lackierung weiter gehen kann. Leider war daher bisher keine Zeit mehr für den Baubericht.
Aber jetzt kann es wieder weiter gehen; mit der Domabdeckung:
Die vordere und hintere Domabdeckung habe ich geschliffen und angepasst. Zusätzlich habe ich noch am gleichen Abend die Lufteinlässe und die ßffnungen für die Abgasrohre erstellt. Leider sind mir die ellipsenförmigen ßffnungen für die Abgasrohre nicht so richtig gut gelungen. Dort werde ich später nochmal nachspachteln müssen.
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