Entstehungsprozess einer TDR Haube

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  • Crashpilotrw
    Crashpilotrw

    #31
    AW: Entstehungsprozess einer TDR Haube

    So nochmal abschließend zur Naht,

    @Sven, das mit dem spachteln hab ich auch schon öfters mal probiert mit 2K Presto Spachtel, jedoch ist das Zeug in meinen Augen in kleinen Mengen totaler Schrott. 2-4% Härter bei einer Menge von 10-20gr ist ein Witz, das zeigt kaum eine Waage an. Und so nach frei Schnauze kann es sein dass der Sch**** nicht Hart wird. Das hatte ich ab und zu mal und durfte den Kram wieder runterkratzen. Abhilfe hat nur eine große menge geschaffen, aber das ist ja auch blöd wenn man nur ein wenig braucht.

    Ich kann leider nur aus meinen negativen Erfahrungen sprechen, daher hab ich für mich beschlossen die Naht nicht komplett zu schleifen und nicht zu spachteln. Wer es mag, kann das gerne machen, aber ich hatte von 3 TDR Hauben die Naht komplett runtergeschliffen, 3 mal das gleiche Problem. Bei 5 anderen TDR Hauben, bei denen ich nicht geschliffen habe, war es bei gleichen Lacken 0-Problem.

    Wie vorher gesagt, ich persönlich finde die TDR Hauben zum lackieren nicht optimal, andere werden mir widersprechen und sie Lieben. Von der Qualität (Gewicht/Stabilität) sind sie natürlich absolut unschlagbar. Aber zum Lacken bevorzuge ich allemal eine Align Haube, die schleif ich nur kurz an, Grundierung drauf und Glücklich sein. Bei bestimmt 50 Hauben ist mir das dort noch nie passiert.

    So ich glaube das Thema "Naht" sollte jetzt abgeschlossen werden.

    Interessieren würde mich mit was Ihr anklebt, also großflächig. Bei der Avery Light Blue Maskierfolie hab ich das Problem, dass oft der Kleber abgelöst wird und dann nacher an der Grundierung haftet. Abhilfe schafft sicher 2K Grundierung, aber darauf hab ich keine Lust, da ich von meiner Dosen Grundierung ansonsten absolut überzeugt bin und bestimmt schon 30 Dosen verarbeitet habe.

    Daher nehm ich zum Abkleben meißt Transferepapier.

    gruß Rolf

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    • Mohorc
      Mohorc

      #32
      AW: Entstehungsprozess einer TDR Haube

      Ich klebe mit Präzisions Klebeband ab. Das Zeug von Tesa oder was spezielles auf der 50m Rolle aus dem Lackhandel
      Ich finde Transferfolie/papier klebt zu stark. und da kann schon mal was mit runterkommen wenn man einen schlechten Untergrund hat.

      Zur Kante, nix für ungut. Ohne dich da jetzt angreifen zu wollen, was ich nicht vor habe.
      Ich würds schleifen.

      Was mich interessiert ist dein Finish. Lackierst du im Wechsel mit Schleifen? Machst du Füllerschichten aus Klarlack oder einmal drüber und fertig?
      Ich Schichte in manchmal 6-7 Schichten klarlack um die Farbtreppen rauszuschleifen. Das ergibt einen Unglaublich glatten Endlack.
      Zuletzt geändert von Gast; 14.03.2013, 18:46.

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      • Crashpilotrw
        Crashpilotrw

        #33
        AW: Entstehungsprozess einer TDR Haube

        Also normal sollte nix mit runter kommen. Wie schon gesagt, wenn der Untergrund passt, wie es bei meiner Belton Grundierung ist, hatte ich noch nie was abgezogen mit dem Transfere Papier.

        Ganz klarer Vorteil ist dass der "Kleber" auf Kautschuk ist, glaub ich. Dort bleibe keinerlei Kleberückstände zurück.

        Nicht zu vernachlässigen ist der Preis von 6€*die 100m (!) Rolle bei 10cm Breite.

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        • Crashpilotrw
          Crashpilotrw

          #34
          AW: Entstehungsprozess einer TDR Haube

          Hab mich nicht angegriffen gefühlt. Alles im grünen Bereich ;-)

          Also zu den Farbtreppen.

          Ich geh ab und zu mal hin und versiegle meine Zwischenschichten mit 1K Klarlack aus der Dose. Das dient aber nur dazu, wenn ich Beschriftungen drauf mache, dass ich die im Falle des Falles noch mal wegwischen kann.

          Zum Schluss kommt 2K Klarlack drauf. Normalerweise reicht mir eine Schicht dass man keine ßbergänge mehr spührt. Die Eine schicht wird natürlich aus dünnen Schichten aufgetragen, die dann zu einer Schicht trocknen.

          Wenn ich Holos mit einlackiere, schleife ich danach nochmal mit 500er Nass und mach noch eine Schicht Klarlack drauf.

          Danach merkt man auch nix mehr von den Holos.

          gruß Rolf

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          • Mohorc
            Mohorc

            #35
            AW: Entstehungsprozess einer TDR Haube

            Gib mir mal nen Link von dem Zeug, ich hab bis jetzt nur das vom Plottermann getestet, und das pappt mir zu stark.
            Kann auch als PM sein.


            Wegen dem Zwischenschleifen, ich hab die erfahrung gemacht das man so einiges an Gewicht wegbekommt wenn man dann die letzte Schicht aus 2K auch sehr dünn drauflegen kann weil eben alles schon sehr glatt ist. Hat gerade bei dünnen HELIARTIST und kleinen Hauben enorme Vorteile.

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            • Crashpilotrw
              Crashpilotrw

              #36
              AW: Entstehungsprozess einer TDR Haube

              Ich kauf das hier bei meinem Folienmann im nächsten Dorf. Der hat das nicht im Shop drin, sonst könnte ich dir die Artielnummer sagen.

              Das Papier ist von Orafol:

              So sieht das aus, aber ich find es leider nirgends im Netz http://files.rakuten.de/af7eddd08bce...6de9c17c1c.jpg

              Ich hol es bei ebb Folien in Kuppenheim, kannst ja mal anrufen.

              gruß

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              • Albert
                RC-Heli Team
                • 17.04.2001
                • 8599
                • Albert
                • MFC Hochstadt

                #37
                AW: Entstehungsprozess einer TDR Haube

                Hi,
                ich hab auch schon 1-2 Hauben lackiert und das von dir beschriebene Verhalten hab ich noch nie gehabt. Ich hatte mal eine TDR-Haube, die Siliconflecken gehabt hat, die auch mit 3 Schichten klarlack nicht weggegangen sind, ist aber auch schon 3 Jahre her. Und ich schlefe alles weg und verschließe mit 2K-Grundierung, spachtel und was mir sonst so in die Finger fällt.

                Ich würde am ehesten an eine Reaktion von nicht vollständig durchgehärteten 1K-Grundierung schließen. Als ich noch 1K-Grundierung verwendet habe, bin zum Schluss auf mindestens 3 Tage Trocknungszeit gekommen.

                Albert
                Das Leben ist sehr gefährlich. Bis heute hat es keiner überlebt!!

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                • Crashpilotrw
                  Crashpilotrw

                  #38
                  AW: Entstehungsprozess einer TDR Haube

                  Und weiter geht's

                  Heckrohr hab ich mit einem Schleifschwamm angeraut, grundiert und geschliffen.

                  Dann kam als Grundfarbe Silber drauf. Candy grün wie bei der haube war dann die nächste Schicht. Mit weiß wurden dann die Blitze mit einer zittrigen Hand aufgebracht.

                  Gleiche Vorgehensweise bei den Leitwerken.

                  Die Leitwerke habe ich zum Klarlacken auf einer Seite mit Transferpapier beklebt, damit der lacknebel nicht auf die Seite kommt. So klarlacke ich sie Quasi auf zwei mal, aber so sind Läufer absolut ausgeschlossen.

                  Die Heckrohre haben jetzt auch die finale Klarlackschicht bekommen.

                  Morgen wird die Haube noch beschriftet, dann wird auch die geklarlackt.

                  Der Effekt wirkt auf den Bildern nicht so gut. Aber in Real sind sie zum abschlecken :-)

                  gruß Rolf
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                  • Crashpilotrw
                    Crashpilotrw

                    #39
                    AW: Entstehungsprozess einer TDR Haube

                    Leute ich bin absolut am Verzweifeln.

                    Folgendes ist Passiert was oben schon mal beschrieben wurde.

                    Haube hab ich gestern das erste mal geklarlackt. Alles problemlos. Klarlack benutze ich seit Jahren, außer bei TDR Hauben noch nieeeeee Porbleme gehabt. Heute nochmal fein verschliffen und zweite schicht Klarlack drauf. Gleicher Klarlack, keine Verdünnung!!! wie auch das letzte mal.

                    Hier das ergebnis an EINER einzigen stelle. Was ist da bitte los? Also wenn mir jetzt einer sagt dass der Gelcoat in Ordnung ist fress ich en Besen. Die ganze Haube ist perfekt, bis auf die eine Partie. Ich bin absolut am verzweifeln. Werde sie morgen wahrscheinlich nochmal komplett abschleifen -.-
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                    • Mohorc
                      Mohorc

                      #40
                      AW: Entstehungsprozess einer TDR Haube

                      Ist das ein Frosting? Also so von der Art von gerrorenem Wasser wie Sprünge?

                      Oder ist da alles Krisselig und Uneben?

                      Welche Farbtöne hast du genommen bei dem Grauen Untergrund, sind das Perl oder Irisierende Farben? Weil ich hatte das mal das sich da wie ein schillernder ßlfilm gebildet hat der sich dann aber auf der Gesamten Haube niedergelassen hat. Sah coool aus und hat mir Gefallen, war aber nicht im Sinne des Erfinders.

                      Dieses Frosting habe ich bei meinen Zinnminis schon mal gehabt, auch nur Partiell möglich das du dort genau mehrmals drüber bist als wo anders und sich druch die Farbe der Lack gedacht hat. Hey hier gefällts mir ich frier mal fest.

                      Versuche bevor du komplett abschleiftst diese Stelle mal bis fast zur Farbe runter zu schleifen.... kann sein das deine erste Schicht so gut wurde das du auf dieser aufbauen kannst... wünsch dir Glück.

                      Falls du durch die Farbe schleifst.... kannst dann wenigstens sagen du hättest es versucht.

                      Grüße

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                      • Crashpilotrw
                        Crashpilotrw

                        #41
                        AW: Entstehungsprozess einer TDR Haube

                        Also Geklarlackt hab ich in der Garage, und dann gings gleich wieder rein ins Warme. Mach ich immer so und die letzten 5 Hauben hab ich auch bei den Temperaturen gemacht.

                        Ich werde Morgen oder wenn ich wieder einen Nerv dazu habe das komplette weiß nochmal schleifen und neu machen.

                        Ja es sind Pearl Farben, aber die hab ich schon immer verwendet und noch nie Probleme gehabt

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                        • Albert
                          RC-Heli Team
                          • 17.04.2001
                          • 8599
                          • Albert
                          • MFC Hochstadt

                          #42
                          AW: Entstehungsprozess einer TDR Haube

                          Hi Rolf,
                          da gibts nur eines zu sagen: sch.....ade

                          Leider sind die Bilder nicht gut genug, bzw. sowas muss man live sehen. Für mich gibt es aber nur eine mögliche Ursache: der Grund hat sich gelöst. Das ist einer der Gründe, warum ich nur 2K-Grund verwende. Das Problem hatte ich früher mit Grundierungen aus der Dose leider auch schon.

                          Albert
                          Das Leben ist sehr gefährlich. Bis heute hat es keiner überlebt!!

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                          • Crashpilotrw
                            Crashpilotrw

                            #43
                            AW: Entstehungsprozess einer TDR Haube

                            Hallo Albert,

                            wem sagst du das. Stunden von Arbeit für den Ar*** naja hab mich schon wieder abgeregt. ßndern kann ich jetzt eh nix mehr.

                            Wenn es jedes mal der Fall wäre würde ich es eindeutig auf die 1K Grundierung schieben, aber es war bis jetzt NUR bei TDR Haube.

                            Ich hab jetzt bestimmt 30 Dosen schon verschafft mit den verschiedensten Hauben, sei es Align, Gaui oder Thundertiger. Nie gabs Probleme.

                            Unverständlich ist es auch dass es nur an einer Stelle ist, der rest ist nicht davon betroffen. Das ist das seltsame. Ich hatte das früher mal an der geschliffenen Naht, wie vorher schon mal geschrieben, aber nie an einer "unverletzten" Stelle.

                            Schadensbild ist definitiv ein aufgelöster Untergrund, aber es sieht so aus wie wenn der Gelcoat gelöst wurde, nicht die Grundierung. Ich versuche morgen mal wenn der Lack trocken ist ein gescheites Foto zu machen.

                            Ohne die TDR Hauben schlecht machen zu wollen, hab ich für mich beschlossen keine mehr zu lackieren. Obwohl sie von der Verarbeitung her Top ist, hab ich damit echt nur Probleme und mit anderen Hauben nie.

                            Unklar ist es auch wie sich der Grund lösen kann, obwohl ich keine Verdünnung verwendet habe. Der Klarlack löst ja zb auch keine Aqua Acryl Farben wie die von Createx wo ich lackiere.

                            Gruß, der verzweifelte Rolf

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                            • WalsumerA3
                              custom-canopy.de
                              Haubenlackierungen
                              • 11.07.2008
                              • 5582
                              • Sven
                              • FSC Duisburg

                              #44
                              AW: Entstehungsprozess einer TDR Haube

                              Den Gelcoat schleifst du aber schon komplett ab?
                              Align 700XN coming soon

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                              • Crashpilotrw
                                Crashpilotrw

                                #45
                                AW: Entstehungsprozess einer TDR Haube

                                Ich schleife ihn an, aber nicht komplett ab.

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