Du versuchst durch eine Differenzierung der Servoarme gleiche Pitchwerte zu erreichen, vergisst aber dabei das dadurch Roll und Nick auch differenziert werden und das FBL System das ausgleichen muss.
Generell haben wir ja schon das Problem mit Differenzierung wenn wir aus der 0° Position kommen, dann aber wenigstens gleich bei + und - Pitch.
Diese Differenzierung hast Du aber auch am Rotorkopf selbst auch, wenn die Pitchgestänge nicht parallel zur Hauptrotorwelle laufen. Das ist leider bei fast jedem Kopf so und würde erfordern, dass die Blatthalteranlenkarme eben nicht in einer Ebene mit den Blättern sind. Es ist immer alles nur ein Kompromiss.
Genau wie Egbert beschreibt bin ich vorgegangen, habe aber statt der Arme zur TS die von der TS zu den Blatthaltern verstellt, damit verschiebt sich der Bereich natürlich nicht...
Also ich habe die unteren Gestänge genutzt, um die TS perfekt gerade und in eine brauchbare Höhe zu positionieren. Die genauen 0 Grad bei Mitte und den Spurlauf dann mit den oberen Gestängen. Mache ich schon immer so und hatte noch nie Probleme oder diese asymmetrischen Werte für min und max.
Mit der Höhe der Taumelscheibe stellst Du die Taumelscheiben Mitnehmerarme bei Knüppelmitte waagerecht und mit dem Gestänge zu den Blatthaltern die 0° ein.
echo.zulu,
die Differenzierung durch schräge Gestänge zu den Blatthaltern kann man nicht ändern, ist leider so wie Du sagst.
Wenn Du allerdings die Servohebel nicht rechtwinklig zum Gestänge einstellst, hast Du meist bei Rolll´und Nick auch gleichzeitig etwas Pitch.
Das kannst Du leicht Testen indem Du bei Knüppelmitte an der Kugel (Schwenklager) der Taumelscheibe einen feinen Filzstiftstrich auf der Rotorwelle machst.
Ist die Taumelscheibenmischung des Sender bzw. FBL System (Mischverhältnis Roll- zu Nickservo) einwandfrei, darf sich die Kugel beim vertaumeln nicht rauf und runter bewegen.
Je mehr die Servohebel nicht im rechten Winkel zum Gestänge sind, umso mehr wird sich die Kugel bewegen.
Wenn Du allerdings die Servohebel nicht rechtwinklig zum Gestänge einstellst, hast Du meist bei Rolll´und Nick auch gleichzeitig etwas Pitch .
Nicht unbedingt, denn die Unlinearität in der Ansteuerung hast Du sowohl bei Pitch wie auch bei zyklischen Ausschlägen. Das FBL sagt dem Servo ja nur um welchen Winkel es sich verdrehen soll. Deshalb dürfte das bei zyklischen Ausschlägen auch keine ßnderung ergeben. Ich werde es am WE mal im CAD simulieren und das Ergebnis hier mal posten.
Zur Linearisierung gibt es ja mehrere Ansätze. Meine MC-24 hatte dazu beispielsweise eine elektronische Linearisierung im Taumelscheibenmischer. Der geht natürlich bei einem FBL-System nicht mehr. Ein anderer Ansatz ist die mechanische Linearisierung, wie sie Jan Henseleit beim TDR II und beim TDF verwirklicht hat.
Thomas, das ist dann aber nur für die Korrektur, wenn sie nicht gleichmäßig fahren und somit bei min / max Pitch die TS nicht mehr gerade steht, oder?
Nein , du kannst damit auch die die Endpunkte für alle 3 TS Servos gleichmässig nach oben oder unten verschieben . Habe es auch schon gehabt daß die Mitte stimmte , aber der positive Pitch und der negative Pitch etwas unterschiedlich waren . Dann entweder bei allen 3 Servos den oberen oder unteren Wert etwas angepasst.
Ah. Super. Auf die Idee bin ich nicht gekommen. Bin bisher beim MB+ und da wird der koll. Pitchweg für + und - (Endpunkte) getrennt einstellen. Dann ist dieser Punkt im Spirit einfach in der "Travel Correction" verwurstet... Muss man nur wissen und wäre einen Hinweis in der Anleitung wert...
Zu dem Rattern der TS-Servos bei kollektivem Pitch habe ich an anderer Stelle den Hinweis bekommen, dass zykl. Pitch vom Spirit gesteuert wird und kollektiver Pitch vom Empfänger durchgereicht wird und daher vermutlich die Rate der ßbertragung verantwortlich ist. Eine Kontrolle hat das bestätigt: ich nutzte FrSky mit openTx und kann dort einstellen, ob 16 Kanäle (18 ms) oder 8 Kanäle (9 ms) übertragen werden sollen. Die Umstellung hat das gewünschte Ergebnis gebracht. bei 9 ms laufen die Servos nun auch bei schnellen Umstellungen des kollektiven Pitches geschmeidig.
Dennoch hat für mich der Ausflug zum Spirit Pro hier erstmal sein Ende. Da der Platz unter der Haube beim T-Rex 550x zu gering ist und die nach oben zeigenden Anschlüsse des Spirit Pro da nicht passen, hatte ich die Wahl die komplette Verkabelung neu zu machen und lange Kabelwege zwischen Stromversorgung, Regler, Empfänger und Spirit Pro in Kauf zu nehmen und das Spirit nach hinten übers Heckrohr zu verfrachten, oder auf das MB+ umzusteigen (hatte ich auch noch hier).
Die Vorteile bzgl. Verkabelung, Ordnung und Schwerpunkt haben mich dazu bewogen mich nochmals für das MB+ zu entscheiden. Das Spirit Pro muss also auf die nächste Gelegenheit warten, mich zu überzeugen
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