Erster Verbrenner: Fragen über Fragen...

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  • JMalberg
    RC-Heli TEAM
    • 05.06.2002
    • 22636
    • J
    • D: um Saarbrücken drum rum

    #46
    AW: Erster Verbrenner: Fragen über Fragen...

    zu 1 Welches Zappeln? Schnelles Schwingen (,5-5Hz)mit etwa gleicher Amplitude, dann ist die Gyroempfindlichkeit zu hoch.
    68% auf einer Skala von 0-100% sind real nur 18% und relativ wenig; auf einer Skala von -100% - +100% sind dann schon sehr viel für den GP780.
    Aperiodisches Schwingen und noch nicht gut eingestellter Motor liegt schlicht an der Motoreinstellung.

    zu 2.) Siehe Juky. Die Drahrate des Hecks wird am Sender per Heckservoweg eingestellt. Erhöhe mal den Servoweg um 20% und harre der Dinge die dann geschehen.

    zu 3.) Ziel ist es nach dem Hochfahren des Rotors eine konstante Rotordrehzahl zu halten. Dazu musst du die Gaskurve einstellen.

    zu 4.) Lass dir Zeit mit dem Einlaufen, der Motor dankt es dir mit längerem Leben. den DZR kannst du aber schon nutzen, dazu sollte der Vergaser aber schon recht gut eingestellt sein.
    Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Klappe halten oder nachfragen!
    Der Dunning-Krueger-Effekt ist immer und überall!

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    • _Tobi_
      Senior Member
      • 28.04.2005
      • 3829
      • Tobias
      • Südwestpfalz

      #47
      AW: Erster Verbrenner: Fragen über Fragen...

      Servus Thomas...

      Das Heckpendeln kann auch einfach von nem zu langen Servohebel kommen, da du dann die Limits im Kreisel sehr stark minimieren musst, worunter die Auflösung leidet - nur mal im Hinterkopf behalten, falls es nicht an der Empfindlichkeit liegt.

      Drehzahlregler, grade fürn Anfänger, ist Gold wert und hilft dir trotz schlechter Vergasereinstellung - Hauptsache nicht zu mager - ne einigermaßen brauchbare Performance zu erzielen mit der man Flugerfahrung sammeln kann. Die Suche nach ner ordentlichen Gaskurve ist ne Kunst für sich und erfordert viel Erfahrung. Nach dem heutigen Stand der Technik besteht dafür keine Notwendigkeit mehr. Solange die Drehzahl über die ersten 10-12 Flüge nicht zu hoch ist, macht das Fliegen mit Drehzahlregler dem Motor garnichts aus - es bringt einfach nur von Anfang an mehr Spaß!

      Greetz Tobi
      Fusion 50 FBL | 5.2 | Jive | JLog | Scorpion | BLS | Edge | 12s

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      • SanRemo
        SanRemo

        #48
        AW: Erster Verbrenner: Fragen über Fragen...

        Danke schon mal für die Antworten,

        Zum Heck:
        Bei dem Heck bin ich mir sicher, dass die Gyroempfindlichkeit das Heckpendeln auslöst, das hatte ich bei meinen E-Helis mit GP750 auch schon oft.
        Grund dafür ist denke ich die Dämpfung des Gyros, deshalb auch die Frage, mit welcher Dämpfungskombi das beim Verbrenner erfahrungsgemäß am besten klappt.

        Natürlich sind auf der Skala von 0-100% die 68% recht wenig.
        Hab ich auch nur, damit das Heckpendeln nicht zu stark/schnell wird und das schöne Heckservo mir nicht abfackelt.

        Wenn ihr sagt, da gibts keine universal-Kombi für Verbrenner, werd ich's dann mal mit Pad- Aluplatte - Pad probieren.

        Zur Pirouettenrate:
        Okay...hab die Wegbegrenzungswerte fürs Heck auch nur auf 26%Links und 32%rechts stehen. Werd die mal vergrößern und schauen obs daran lag.
        Aber gefährde ich damit nicht den Servo? denn jetzt passt es genau und die Schiebehülse berührt so gerade die Endpunkte der Heck-RW.

        Zur Drehzahlmessung:
        Ich habe so ein Optisches Drehzahlmessgerät, das habe ich bei den kleinen E-Helis immer bei 0° Pitch über den Rotor gehalten und dann gemessen.
        Darf ich das beim großen Verbrenner auch so machen, oder sagt ihr "auf keinen Fall! viel zu gefährlich"? ...ich hab da schon ein wenig Respekt bei knapp 1,5m Spannweite

        Danke
        LG

        -Thomas-

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        • Juky
          RC-Heli TEAM
          • 15.03.2007
          • 20988
          • Ingolf
          • Dortmund

          #49
          AW: Erster Verbrenner: Fragen über Fragen...

          denn jetzt passt es genau und die Schiebehülse berührt so gerade die Endpunkte der Heck-RW.
          Die Endpunkte stellt man aber über den Limiter des Gyro ein, nicht über die Begrenzung des Kanals! Die Wegbegrenzung im Sender bleibt bei 100% (oder erweitern für höhere Drehrate).

          ich hab da schon ein wenig Respekt bei knapp 1,5m Spannweite
          Ja, ist auch angebracht- wie gesagt: Mit nem Skytach (o. vgl.) kann man die Drehzahl aus sicherer Entfernung messen.

          Gruß
          Juky

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          • maxx2504
            maxx2504

            #50
            AW: Erster Verbrenner: Fragen über Fragen...

            Hi !

            Am besten mit dem Skytach messen und bitte im Schweben und nicht im Stand auf dem Boden. Natürlich dann von einer Zweitperson messen lassen

            Drehzahl zum Schweben hatte ich bei mir so 1500-1600. Der Rex neigt dazu mit den harten Rotorkopfgummis bei wenig Drehzahl Vibrationen zu bekommen. Also evtl. zum Schweben auf die weichen Gummis wechseln.
            Das Ganze kommt der Mechanik auch zugute wenn du weniger Vibrationen hast. Später kannst du immernoch auf die harten wechseln, wenns mal zur Sache geht. Der Unterschied ist deutlich spürbar.

            Das Heckpendeln kann viele Ursachen haben:
            - Zu viel Gyro-Empfindlichkeit
            - Zu langer Servohebel
            - Lose Führungen für die Stange zum Heck
            - Motor läuft unrund
            - Evtl. mal andere Heckblätter probieren (Carbon blätter haben besseren Wirkungsgrad)


            LG Micha

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            • SanRemo
              SanRemo

              #51
              AW: Erster Verbrenner: Fragen über Fragen...

              Soo, das Problem mit der Pirouettengeschwindigkeit ist halbwegs gelöst:

              Habe, wie Juky nochmal beschrieben hat, nun die Wegbegrenzung auf 100% und Limits am Gyro nochmals nachgestellt. Der Heli dreht jetzt mit der gewünschten Geschwindigkeit!
              Allerdings ist jetzt der Endanschlag der Hülse schon bei nem Drittel des Knüppelweges erreicht...das macht das Heck nicht mehr so kontrollierbar, expo bringt da auch nicht mehr viel. Habt ihr dafür noch ne Lösung parat?


              Mann mann...dieses Skytach-Ding kostet ja über 70 Mücken...und die Kasse ist nach Helikauf und Urlaub ziemlich leer...gibts denn für den Moment keine andere Lösung?


              @maxx:
              Hab auch die harten Gummis drin...aber beim schweben wirkt der Heli sogar sehr vibrationsarm, ich denke ich lass die drin, weil es sowieso bald ans 3D geht .

              Wie gesagt, bin ich mir bei der Empfindlichkeit als Verursacher des Problems ziemlich sicher, denn:

              - Servohelbel ist kurz genug
              - Führungen sind festgemacht
              - Motor läuft super
              - und Heckblätter sind standardmäßig aus Carbon

              lG

              Thomas

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              • DrPest
                DrPest

                #52
                AW: Erster Verbrenner: Fragen über Fragen...

                Zitat von SanRemo Beitrag anzeigen
                Mann mann...dieses Skytach-Ding kostet ja über 70 Mücken...und die Kasse ist nach Helikauf und Urlaub ziemlich leer...gibts denn für den Moment keine andere Lösung?
                Nach Gehör und Gefühl fliegen. Solange der Motor im passenden Temperaturbereich liegt, sauber durchzieht und genug Leistung hat ist doch wurscht wieviel Umdrehungen du am Kopf hast. Habe meinen Raptor dieses Jahr noch kein einziges Mal gemessen und die Drehzahl rein nach Gefühl erhöht/reduziert bis er so geflogen ist wie ich mir das vorstelle. Das einzige was ich regelmässig beim ersten Flug des Tages messe ist die Motortemperatur, danach wird der Motor minimal nachgestellt und ich kann Spaß haben.

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                • Sabaism
                  Member
                  • 10.08.2008
                  • 146
                  • Johannes

                  #53
                  AW: Erster Verbrenner: Fragen über Fragen...

                  Hallo SanRemo,

                  Ich glaube du hast noch nicht das Prinzip eines HH Kreisels erkannt, oder?
                  Du gibst mit dem Knüppel eine Drehrate vor, der Kreisel registriert diese und versucht den Heli zu drehen, steht dieser am Boden, so läuft die Hülse schnell gegen Anschlag. Du darfst also den Knüppelausschlag nicht mit dem Ausschlag des Heckservos gleichsetzten.
                  Wichtig ist, dass die Heckschiebehülse den maximalen Weg läuft (Limits richtig gesetz sind).
                  Der Heli wird nicht unkontrollierbar keine Angst.
                  Die Drehrate, also die Geschwindigkeit oder die Reaktionsstärke des Helis auf den Steuerbefehl "Heck" stellst du mit dem Servoweg deiner Funke ein.
                  Viele Grüße
                  Jo
                  - Thunder Tiger Mini Titan - Align T-Rex 500 ESP - Graupner/JR X-3810 -

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