Damit mich hier niemand falsch versteht: der Support von den meisten Herstellern hat sich sehr zum Positiven gewandelt. Oft sind es sehr kleine Firmen, die in ihren Kellern wirklich gute Sachen entwickeln und trotzdem immer mit Rat und Tat zur Seite stehen - bei dem Aufwand ist es fraglich was da noch finanziell hängen bleibt.
Am Beispiel XXL Modelhelicopter (meine Helischmiede) kann man sehr gut die selbst konstruierten von den zugelieferten Teilen unterscheiden. Erstere haben Industriestandard, da Klaus Weise Drohnen, etc. baut - hier ist kein Spielraum für Halbwahrheiten! Warum schaffen das die Turbinenhersteller nicht? Ist das Medium wirklich so kompliziert?
Warum hat die Firma JetCat nur einen Vollprofi an der Front - Herrn Kulossek? Die Saison zum Fliegen ist halt sehr begrenzt. Dazu kommt noch das Wetter das passen sollte und zu guter letzt - der eigene Job. Wenn da ständig Probleme mit den Helis sind, ist es doch kein Wunder, dass wir Modellflieger mehr Zuverlässigkeit fordern - sonst ist das Hobby nur teuer, aber nicht mehr vom Zeitfaktor her zu schaffen.
Ich will nicht mit einem Trainer meine Zeit auf der Wiese "totschlagen", sondern mit den Scalehelis fliegen.
Dafür bezahle ich sehr viel Geld. Angesichts der Ausfälle, zu viel Geld.
Das hat auch nichts mit Ungeduld zu tun. Im Schnitt sind es gerade mal 2 Std. pro Woche in denen ich zufrieden am Flugplatz bin. Die Zeit in der Garage beim Schrauben und Warten auf Ersatzteile, Telefonate, etc. ist mehr als 5x so lange. Deshalb meine Bitte an alle Hersteller: wartet doch mit der Markteinführung Eurer Produkte einfach so lange, bis Ihr Euch sicher seid, dass Eure Versprechungen auch Bestand haben und auch Eure Zulieferer kapiert haben um was es uns geht - FLIEGEN und a bisserl schrauben - nicht umgekehrt.


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