@ Thomas L.
Mod Thomas hatte doch um "Back to Topic" gebeten.
Die Schwachstelle der BEC Kabel ist prinzipiell der Steckkontakt. Hier gibts bei genauer Betrachtung einige sehr dünne Stellen.
Da kanns dann im Falle einer kurzen ßberlast schon mal knallen.
Grüße
Rolf
Zuletzt geändert von stern-fan; 31.12.2017, 09:07.
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Woran merkt man, dass die BEC Leitungen unterdimensioniert sind?
Hat jemand mal die Ströme bei extrem hoher Beanspruchung mitgeloggt?
Ja, von Mikado bei Vstabi Info wurden sehr aufschlussreiche BEC Messungen gemacht.
Zum Thema Spitzenströme, Spannungseinbruch, BEC Kondensatoren und Rückströme.
P.S. Wichtig ist, dass die Empfängerversorgung nicht unter die minimal zulässige Versorgungsspannung einbricht.
Sonst gibts im besten Fall einen Empfänger Reboot. Der kann einige Sekunden dauern, in dieser Zeit würde der Heli unkontrolliert fliegen (oder abstürzen).
Meines Wissens ist die Minimalspannung 4.5 V bei Spektrum, und 3.5 V bei den meisten anderen.
Zuletzt geändert von diabolotin; 31.12.2017, 16:41.
Bevor ich mir aber beim BEC Kreis Gedanken über Spannungsverlust an Stecker und Kabel mache, wäre es doch erstmal interessant, was passiert, wenn ich einen Verbraucher mit dem max. zulässigen Peakstrom zuschalte.
Wahrscheinlich bricht mir da schon ordentlich die Spannung ein, so dass u.U. der Rest gar nicht so das große Problem darstellt.
???
Durch was bricht eine Versorgungsspannung typischerweise ein?
Ri der Spannungsquelle (BEC oder Empfängerakku), Verbindungskabel, Stecker.
In Abhängigkeit von der Belastung, im genannten Test bis zu 30 A.
(Hier durchschnittlich 7,5 A pro Servo. Dieser Servospitzenstrom deckt sich mit meinen Messungen am Junsi 4010 mit ext. Spannungsversorgung)
Durch was bricht eine Versorgungsspannung typischerweise ein?
Ri der Spannungsquelle (BEC oder Empfängerakku), Verbindungskabel, Stecker.
Ja genau, alle Teile, die Strom führen, generieren mehr oder weniger einen Spannungsabfall, der umso größer ist, je höher der Widerstand und natürlich umso höher der Strom wird.
Das ist auch der eigentliche Grund, warum man ein HV-Setup beim BEC macht. Wenn die Spannung von 8V auf 7V einbricht, ist das nicht so schlimm, als wenn die Spannung von 5V auf 4V runtergeht. Bei mir bricht die Spannung auch teilweise um 1V ein. Das alleine ist schon ein Indiz dafür, dass das Ganze unterdimensioniert ist. Aber, es funktioniert ja, aber schön ist das nicht gerade. Schade, dass es keine Regler gibt, an denen man alternativ eine Klemme für dicke BEC-Kabel anschließen kann. Das selbe müsste dann natürlich auch am FBL dran sein.
Das wäre eine saubere Sache. 2x 1.5 mm² und passende Stecker.
Grüße
Rolf
Mit meinen JR-Servos habe ich selbst schon 20A Spitzenstorm im Goblin 630 geloggt.
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Bei mir bricht die Spannung auch teilweise um 1V ein. Das alleine ist schon ein Indiz dafür, dass das Ganze unterdimensioniert ist.
Nö, dass ist ein Zeichen, dass die Spannungsregelung einfach schlecht ist.
Würdest Du im Lastfall 1V mehr an der Quelle stellen, wäre auch deine Spannung konstant.
Nö, dass ist ein Zeichen, dass die Spannungsregelung einfach schlecht ist.
Würdest Du im Lastfall 1V mehr an der Quelle stellen, wäre auch deine Spannung konstant.
Das geht aber nicht, denn der Regler bekommt ja gar nicht mit, dass am FBL die Spannung um 1V einbricht. Kann er ja auch nicht, weil keine Spannungsmessung zum Regler rückgeführt wird.
Am Regler stehen immer noch brav 8V an, nur am FBL sinds dann nur noch 7 V, weil der Rest für den Regler unsichtbar auf Kabeln und Steckern liegen bleibt. Das ist ja das Dilemma unterdimensionierter Kabel und Stecker.
Idealerweise müsste dann das FBL seine aktuelle Spannung an den Regler zurückmelden, aber das wird aktuell halt nicht gemacht bzw. ist nicht vorgesehen.
Gut, es reicht ja aus, aber schön ist das nicht.
Am BEC des Reglers liegts also nicht. Der misst nur, was direkt an seinem Augang passiert. Was weiter hinten am Verbraucher ankommt, kann der nicht wissen und somit auch nicht ausregeln.
Grüße
Rolf
Zuletzt geändert von stern-fan; 31.12.2017, 21:14.
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Um zu wissen was am Fbl oder dem Empfänger ankommt haben wir heute die Telemetrie. Die sagt mir nicht was am Reglerausgang rauskommt, sondern das was am Empfänger ankommt. Das ist selbst bei billigen Systemen Standard. Stelle ich am Regler 8v ein und meine Telemetrie erzählt mir das nur 4,7 am Empfänger Anliegen stimmt irgendwas nicht. Dann gilt es nur zu prüfen ob das FBL eine bestimmte Spannung zur Versorgung des Empfängers bereitstellt, wie z.B. das Brain HD. Direkt aus 2 s versorgt zeigt der Empfänger 4,9 Volt an. (Gr16 via Summensignal)
Ja genau, alle Teile, die Strom führen, generieren mehr oder weniger einen Spannungsabfall, der umso größer ist, je höher der Widerstand und natürlich umso höher der Strom wird.
Das ist auch der eigentliche Grund, warum man ein HV-Setup beim BEC macht. Wenn die Spannung von 8V auf 7V einbricht, ist das nicht so schlimm, als wenn die Spannung von 5V auf 4V runtergeht.
Der eigentliche Grund is der absurde Leistungswahnsinn. Es muss ja unbedingt ein 25kg Servo mit 0,04s sein. Da bricht die Spannung dann eben um 1V ein. Hätte das Servo nur 12,5kg und 0,08s würde die Spannung bei 6V wohl nur um 0,5V einbrechen.
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