Ich arbeite in einer Elektronikentwicklung und kenne daher die Entwicklungskosten für Hard-und Software.
Bei einem 200A Motorregler ist ziemliches Spezialwissen erforderlich, welches sich die Entwickler erstmal aneignen müssen. Leute die das richtig können, wachsen nicht auf den Bäumen und fallen auch nicht frisch aus der Uni raus.
Das Produkt muss nämlich in Serie einigermaßen fertigbar sein, EMV-Tests bestehen, alle Wünsche der kritischen Kunden erfüllen, irrsinnige Ströme (aus Elektronikersicht) schalten und gleich nebenan einen µ-Prozessor am Laufen halten. Extrem hohe, geschaltete Ströme und Prozessorschaltungen auf der selben kleinen Platine vertragen sich nicht wirklich gut.
Alleine die Platine (bin selbst Leiterplattenlayouter) so zu gestsalten, dass die Abwärme effektiv abgeführt werden kann, ist keine tiriviale Sache.
Am Schluss muss noch jeder Regler auf Funktion getestet werden und das alles darf eine kleine mittelständische Firma nicht in den Ruin treiben.
Die Platine ist zwar mittlerweile als eigenständiges Bauelement zu sehen, macht aber am Gesamtpreis nur einen kleinen Teil der Kosten aus (ich weiß, was die Dinger kosten)
Kostentreiber sind Gehäuse, Montage, Prüfung, Leitstungselektronik-Bauelemente und die Umlagen der Entwicklung + Risikoabdeckung.
Alles in allem kommt also ein Kontronik Kosmik 200 IMHO dem idealen Regler schon ziemlich nahe. ßber Technik und vor allem über den Preis kann man ja leicht meckern,
aber wirkliche Alternativen kenne ich nicht.
Grüße
Rolf





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