Ich frage mich, ob man wirklich aus Einzelfällen auf das reale Gefahrenpotential schliessen kann. Sicher, jeder Einzelfall ist für den Betroffenen bitter. Ich habe aber auch schon Autos auf Autobahnen ohne Unfall abbrennen oder Bäume auf Häuser fallen sehen. Keiner würde auf die Idee kommen deshalb sein Auto stehen zu lassen oder alle Bäume aus seinem Garten entfernen zu lassen.
Die provozierten "Unfälle", z.B. absichtliches ßberladen, um zu demonstrieren wie gefährlich Lipos sind, halte ich für Panikmache. Wer wissen will, wie gefährlich der Sprit der Radaufraktion ist, trinkt mal ein paar hundert Milliliter oder zündet ihn in der Werkstatt einfach mal an.
Was mich auch noch stutzig macht ist die Tatsache, dass kein Händler seine Lipos besonders lagert. Ich sehe massenhaft Lipos in Regalwänden oder in Schubladen und lese selten von abgebrannten Händlern. Höchstens finanziell abgebrannnt. Auch die Anzahl an brennenden Mobiltelefonen, Rasierapparaten, Notebooks usw. ist ziemlich gering.
Meine persönliche Meinung ist, dass bei bewußtem und verantwortungsvollem Umgang das Gefahrenpotential unter der "gesellschaftllich akzeptierten" Toleranzschwelle für Alltagsgefahren (Rauchen, Trinken, Elektrogeräte, Verkehr, ...) liegt. Dazu muss man sich natürlich etwas mit der Technologie und ihren Grenzen beschäftigen.
PS: Leben an sich ist ziemlich lebensgefährlich. Endet meistens mit dem Tod.



- von wegen ßberhitzung und so
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