Problem mit Liposaver

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  • Rolf1
    Member
    • 25.07.2018
    • 165
    • Rolf

    #1

    Problem mit Liposaver

    Hallo,

    ich lande mit meinen Blades (130S, 230S, 270 Fusion), wenn die LED vom Liposaver (Conrad) aufleuchtet. In der Regel funktioniert das problemlos.

    Jetzt habe ich aber folgendes Problem:
    Bei manchen Akkus (vor allem nach längerem Gebrauch) kann es vorkommen, dass die Spannungsabschaltung des Helis vor dem Liposaver anspricht, was natürlich bedeutet, dass der Heli zu Boden fällt (nur unproblematisch bei Schweben in niedriger Höhe!). Das sollte eigentlich erst bei 9 (bzw. 12) Volt der Fall sein, die Liposaver sprechen nach meinen Messungen ca. 0,1 - 0,2 Volt oberhalb an und ich kann normalerweise noch rechtzeitig landen. Bei einem Akku ist es sogar so, dass relativ frühzeitig (viel zu früh) die LED zu flackern beginnt und nach 1 - 2 weiteren Minuten ständig an ist. Ich habe dann mal gezielt probiert, wie lange der Heli noch fliegt und festgestellt, dass ich sogar bei bereits ständig leuchtender LED noch 2min bis zur Abschaltung fliegen konnte. Jetzt bin ich verwirrt. Bisher habe ich dem Liposaver vertraut. Wie sind Eure Erfahrungen? Auf der einen Seite will man möglichst lange fliegen, aber natürlich ohne die Akkus zu ruinieren.

    Ciao Rolf
  • Fingolf
    VStabi Supporter
    • 25.11.2010
    • 2424
    • Stephan
    • Möhringen

    #2
    AW: Problem mit Liposaver

    Bei den kleinen Helis/Akkus fliegt man besser nach Zeit und kontrolliert die Spannung der Akkus entsprechend und passt dann die Zeiten an.
    Den Liposavern würde ich nicht wirklich vertrauen.

    Stephan
    TDR2, Diabolo, Blue Thunder @VBC - Willkommen

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    • NoRunway
      Member
      • 02.05.2011
      • 120
      • Michael
      • Freiburg / Wasenweiler

      #3
      AW: Problem mit Liposaver

      Tja, diese LipoSaver gehen halt wie auch die LipoChecker oder diese nervtötenden Piepser nur nach der Spannung und schließen daraus auf den Ladezustand.

      Sobald ein Akku schlechter wird steigt sein Innenwiderstand. ßber diesem fällt je nach Belastung dann mehr Spannung ab als bei einem Lipo im Neuzustand. Dadurch sprechen die LipoSaver zu früh an, insbesondere bei Leistungsspitzen.

      Hier würde nur ein Stromsensor helfen, der die tatsächlich entnommenen mAh misst. Aber auch hier müsste man die Alarmgrenze vonZeit zu Zeit an die schlechter werdenden Akkus anpassen.

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      • Heli87
        Senior Member
        • 11.10.2016
        • 8542
        • Torsten

        #4
        AW: Problem mit Liposaver

        Ich vermute mal, du schwebst den Akku leer.
        Denn wenn da mehr Leistung abgerufen würde, würde der Liposaver viel früher anspringen.

        Gruß Torsten

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        • Rolf1
          Member
          • 25.07.2018
          • 165
          • Rolf

          #5
          AW: Problem mit Liposaver

          Zitat von Heli87 Beitrag anzeigen
          Ich vermute mal, du schwebst den Akku leer.
          Denn wenn da mehr Leistung abgerufen würde, würde der Liposaver viel früher anspringen.
          Hallo,

          ja stimmt, übers Schweben bin ich bisher noch nicht hinaus gekommen. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass es extrem unbefriedigend ist, viel zu früh oder sogar zu spät gewarnt zu werden. Auch aus der Flugzeit auf den Ladezustand zu schließen ist nur sehr ungenau, weil die Stromaufnahme je nach Flugstil (Schweben dicht über dem Boden, Schweben außerhalb des Bodeneffektes, gemütlicher Rundflug oder gar Kunstflug) in weiten Grenzen variiert.

          Ciao Rolf

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          • TheFox
            Gelöscht
            • 28.10.2016
            • 7876
            • Peter
            • Ingolstadt/Bayern

            #6
            AW: Problem mit Liposaver

            Der 230S regelt bei geringer Spannung ab. Das ist relativ unproblematisch. Der 130S verliert ganz langsam Leistung und Drehzahl, das ist noch unproblematischer. Die Akkus freut das natürlich nicht, aber da geht der Heli vor. Der Akku hat eben Pech, und wird frühzeitig erneut.
            Beim 270er kann ich Dir nicht raten, aber den 230S und den 130S fliege ich nach Timer.
            Welche Akkus verwendest Du am 230/130?

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            • Gimli
              Member
              • 12.02.2014
              • 143
              • Jörg
              • Lkr Hof

              #7
              AW: Problem mit Liposaver

              Hallo Rolf,

              diese LiPo-Safer dienen höchstens als grober Anhaltspunkt.
              Die Spannung deiner LiPos kann aus vielerlei Gründen einbrechen. Und dann warnt dein LiPo-Safer zu früh.
              Und wenn du dann denkst, "ah der warnt früher, ich kann ja noch fliegen" dann kann es leicht passieren, das der Safer 'mal nicht "zu früh" warnt, dann ist's um deinen Akku im schlimmsten Fall geschehen.
              Die Gründe für die Spannungseinbrüche können vielfältig sein:
              ßlterer Akku, kältere Temperaturen, kurzfristiger Leistungsbedarf des Antriebs, die Akkus sind unterdimensioniert ... Usw.
              Deswegen lieber zu früh landen und bei kalten Temperaturen noch früher.

              Gruß Jörg
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              • Olli99
                Senior Member
                • 23.02.2017
                • 1165
                • Olli

                #8
                AW: Problem mit Liposaver

                Zitat von Rolf1 Beitrag anzeigen
                Hallo,

                ich lande mit meinen Blades (130S, 230S, 270 Fusion), wenn die LED vom Liposaver (Conrad) aufleuchtet. In der Regel funktioniert das problemlos.

                Jetzt habe ich aber folgendes Problem:
                Bei manchen Akkus (vor allem nach längerem Gebrauch) kann es vorkommen, dass die Spannungsabschaltung des Helis vor dem Liposaver anspricht, was natürlich bedeutet, dass der Heli zu Boden fällt (nur unproblematisch bei Schweben in niedriger Höhe!). Das sollte eigentlich erst bei 9 (bzw. 12) Volt der Fall sein, die Liposaver sprechen nach meinen Messungen ca. 0,1 - 0,2 Volt oberhalb an und ich kann normalerweise noch rechtzeitig landen. Bei einem Akku ist es sogar so, dass relativ frühzeitig (viel zu früh) die LED zu flackern beginnt und nach 1 - 2 weiteren Minuten ständig an ist. Ich habe dann mal gezielt probiert, wie lange der Heli noch fliegt und festgestellt, dass ich sogar bei bereits ständig leuchtender LED noch 2min bis zur Abschaltung fliegen konnte. Jetzt bin ich verwirrt. Bisher habe ich dem Liposaver vertraut. Wie sind Eure Erfahrungen? Auf der einen Seite will man möglichst lange fliegen, aber natürlich ohne die Akkus zu ruinieren.

                Ciao Rolf
                Sinnvoll ist es entweder nach Zeit, oder Flugakkukapazität per Telemetrie zu fliegen.
                Wobei beim 270 Fusion eigentlich nur Zeit in Frage kommt.


                Gr. Olli
                T-Rex 300X, Oxy 3, Goblin Fireball, T-Rex 470L, Goblin 570 Sport

                Kommentar

                • Heli87
                  Senior Member
                  • 11.10.2016
                  • 8542
                  • Torsten

                  #9
                  AW: Problem mit Liposaver

                  Zitat von Rolf1 Beitrag anzeigen
                  Hallo,

                  ja stimmt, übers Schweben bin ich bisher noch nicht hinaus gekommen. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass es extrem unbefriedigend ist, viel zu früh oder sogar zu spät gewarnt zu werden. Auch aus der Flugzeit auf den Ladezustand zu schließen ist nur sehr ungenau, weil die Stromaufnahme je nach Flugstil (Schweben dicht über dem Boden, Schweben außerhalb des Bodeneffektes, gemütlicher Rundflug oder gar Kunstflug) in weiten Grenzen variiert.

                  Ciao Rolf
                  Ja wenn dir das so wichtig ist.
                  Dann den ganzen Blade Kram vekaufen und einen großen Heli mit Telemetrie Ausrüsten.

                  Kommentar

                  • Rolf1
                    Member
                    • 25.07.2018
                    • 165
                    • Rolf

                    #10
                    AW: Problem mit Liposaver

                    Hallo,

                    da muss ich als doofer Maschinenbau Ingenieur aber noch mal nachfragen:

                    1. Ich dachte, die Entladeschlussspannung beträgt bei Lipos und auch bei vielen Li-Ionen Akkus 3V, die nicht unterschritten werden sollten. Ich stelle aber fest, dass ich noch nie die gesamte angegebene Kapazität nachgeladen habe sondern immer weniger. Nach dem Landen geht die Spannung schnell wieder auf bis zu 3,7V hoch, obwohl der Liposaver bei 3,0xV/Zelle ansprechen und der Empfänger im Heli bei 3V/Zelle abschalten sollte.

                    2. Sowohl bei der Niedervoltabschaltung wie beim Liposaver gibt es als Stellglied doch nur die Spannung. Normalerweise liegen die Schaltpunkte nahe beieinander. Wieso kann es denn dann sein, dass im stationären Schwebeflug (quasi auf der Stelle in konstanter Höhe) mal der Liposaver 3 - 4min vor der Niedervoltabschaltung anfängt zu flackern, was er sonst normalerweise nicht tut? Ich möchte einfach verstehen, was hier passiert. Im Zweifelsfall kaufe ich mir auch einen besseren Liposaver, nur müsste ich dann halt wissen welchen.

                    3. Telemetrie: Gute Idee, aber was wird da gemessen? Auch nur die Spannung (die könnte genau so fehlerbehaftet sein wie beim Liposaver) oder die verbrauchten mAh? Wenn es die mAh sind, wie wird dann garantiert, dass man nicht unter die 3 Volt/Zelle kommt, denn mindestens bei älteren Akkus nimmt ja die Kapazität ab.

                    Ich bin immer noch ratlos.

                    Ciao Rolf

                    P.S. Große Helis sind keine Option, ich wüsste nicht, wo ich die unterbringen soll und sie sind mir auch zu teuer.

                    Kommentar

                    • Olli99
                      Senior Member
                      • 23.02.2017
                      • 1165
                      • Olli

                      #11
                      AW: Problem mit Liposaver

                      Telemetrie ist genauer als ein Liposaver. Ein Liposaver misst nur den Isstzustand im Moment, während bei Telemetrie das Kapazitätspotential hochgerechnet wird. Am sichersten ist es wenn du aber nur so lange fliegst bis der Akku zum Schluss 3,7 - 3,8 V pro Zelle noch hat (30% Rest?). Das muss aber erflogen werden. 3 - 4 Minuten ist der Regelfall. Bei größeren Helis mit Low RPM auch mal 7 - 11 Minuten. Der Spannungszustand während des Flugs allein sagt nichts über die Restkapazität des Akkus aus.
                      Zuletzt geändert von Olli99; 13.02.2019, 12:42.
                      T-Rex 300X, Oxy 3, Goblin Fireball, T-Rex 470L, Goblin 570 Sport

                      Kommentar

                      • Heli87
                        Senior Member
                        • 11.10.2016
                        • 8542
                        • Torsten

                        #12
                        AW: Problem mit Liposaver

                        Bei 3V ohne Last ist der schon Tiefentladen.
                        Der Liposaver regelt unter Last ab.
                        Unter 3,5V Leerlaufspannung sollte man nicht gehen. 20% Restkapazität sollten immer im Lipo verbleiben, sonst lebt der nicht lange.
                        Lipos sind keine NimH Zellen.

                        Gruß Torsten

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                        • Rolf1
                          Member
                          • 25.07.2018
                          • 165
                          • Rolf

                          #13
                          AW: Problem mit Liposaver

                          Zitat von Heli87 Beitrag anzeigen
                          Bei 3V ohne Last ist der schon Tiefentladen.
                          Der Liposaver regelt unter Last ab.
                          Unter 3,5V Leerlaufspannung sollte man nicht gehen. 20% Restkapazität sollten immer im Lipo verbleiben, sonst lebt der nicht lange.
                          Lipos sind keine NimH Zellen.

                          Gruß Torsten
                          Hallo,

                          bei Lipos hats Du volllkommen recht. Ich hätte wohl erwähnen müssen, dass ich i.d.R. aber mit Li-Ion-Akkus fliege, weil mir die sicherer und daher sympathischer sind. Da ist die Entladeschlussspannung wirklich 3V, teilweise sogar 2,5 oder 2,8V. Insofern mache ich da keine Tiefentladung. Das Problem von gleichzeitigem Anprechen der Abschaltung und Ansprechen des Liposavers hatte ich aber auch schon bei einem Lipo.

                          Aber noch mal zur Telemetrie:
                          Wenn dabei die entnommene Kapazität ermittelt wird wie z.B. bei einem guten Ladegerät, das auch entladen kann, dann sagt das doch nichts aus über die Spannung. Sollte der Akku schon etwas müde sein, dann ist er u.U. schon nach der halben Nennkapazität so leer, dass die Abschaltung anspricht.

                          Damit es da keine Missverständnisse gibt:
                          Natürlich sollte man das nicht komplett ausreizen. Aber es ist ein Unterschied, ob ein großer Heli 20min lang fliegen kann und man auf 3min Sicherheitsreserve verzichtet oder ob es bei einem kleinen Heli nur max 5-7min sind. Da würde eine gleich lange Reserve eine Halbierung der Flugzeit bedeuten und genau das will ich nicht. Mit Li-Ion Akkus komme ich auf ca. 9min beim 130S, 8-10min je nach Akku beim 230S und auf 16 - 18min bei 270 Fusion. Wenn ich danach den Akku lade, stelle ich immer fest, dass höchstens 2/3 der Kapazität entnommen wurde, aber wohl trotzdem kurzfristig die ca 3V pro Zelle vorhanden gewesen sein müssen.

                          Ciao Rolf
                          Zuletzt geändert von Rolf1; 13.02.2019, 13:07.

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                          • Heli87
                            Senior Member
                            • 11.10.2016
                            • 8542
                            • Torsten

                            #14
                            AW: Problem mit Liposaver

                            Liposaver und die Abschaltspannung von deinem Blade ist auf normale Lipos ausgelegt und nicht auf Li-Ion.
                            Bei Bürstenmotoren sind so lange Flugzeiten eh kritisch.

                            Ein Anfänger meint immer er müsse möglichst lange fliegen.
                            Später wenn man etwas Erfahrener ist nimmt man lieber mehr Akkus und dafür leichtere mit.
                            Denn Leicht fliegt besser als schwer.

                            Gruß Torsten

                            Kommentar

                            • Rolf1
                              Member
                              • 25.07.2018
                              • 165
                              • Rolf

                              #15
                              AW: Problem mit Liposaver

                              [quote=Heli87;3386797]Liposaver und die Abschaltspannung von deinem Blade ist auf normale Lipos ausgelegt und nicht auf Li-Ion.

                              Hallo,

                              das weiss ich wohl. Daher bin ich immer davon ausgegangen, dass nach Ansprechen des Liposavers (knapp über 3Volt/Zelle) zügig gelandet werden muss. Es verwirrt mich nur, dass Liposaver und Abschaltung, die normalerweise nahe beieinander liegen sollten (und meistens auch sind) gelegentlich weit auseinander liegen. Das würde ich gerne verstehen.

                              Bürstenmotore haben meine Helis übrigens nicht. so was kommt mir nicht ins Haus.

                              Was das Gewicht der Akkus betrifft:
                              Ich wähle meine Akkus immer so aus, dass sie gerade so schwer sind, dass die normalerweise heftig hecklastigen Blades optimal austariert sind. Natürlich kann man das auch vom FBL erledigen lassen, aber da bin ich altmodisch und mache das so, wie man das "in grauen Vorzeiten" gelernt hat.

                              Ciao Rolf

                              Kommentar

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