Lipo gebläht oder nicht?

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  • rainerX
    Senior Member
    • 07.07.2016
    • 1468
    • rainer
    • Nord-Oberpfalz/Bayern

    #76
    AW: Lipo gebläht oder nicht?

    [quote=raimcomputi;3366786]Mir ist einmal ein Heli fast runter gekommen, weil der Lipo plötzlich gemeint hat, feuerheiß zu werden. Seitdem ist der Sensor als zusätzliche ßberwachungsmöglichkeit drin.

    Da mußt du doch irgendeine Telemetriewarnung bekommen haben, daß entweder eine Zellenspannungsgrenze unterschritten worden ist, oder sich die Stromaufnahme wesentlich verändert hat, oder die Lipogesamtspann. eingebrochen ist
    Zuletzt geändert von rainerX; 24.10.2018, 12:18.
    3x XLPower550/ 5x TT E550FBL/ E550S-Paddel/ Beam(Hatz)SE/ MSH Mini-Protos/ #Graupner#

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    • raimcomputi
      Senior Member
      • 14.10.2012
      • 9209
      • Raimund
      • Tönisvorst

      #77
      AW: Lipo gebläht oder nicht?

      Zitat von rainerX Beitrag anzeigen
      Da mußt du doch eine Telemetriewarnung bekommen haben, daß entweder eine Zellenspannung eingebrochen ist, oder sich die Stromaufnahme wesentlich geändert hat, oder, oder...
      Zu dem Zeitpunkt hatte ich noch keine Telemetrie
      XK K124 EC145, Protos 500, 450ger Jet Ranger
      Walkera Devo10
      Sim:Clearview, Heli-X

      Kommentar

      • <<Philipp>>
        Senior Member
        • 16.11.2016
        • 2625
        • Philipp

        #78
        Der Widerstand ...

        Zitat von rainerX Beitrag anzeigen
        mit welchem Ri einer Zelle, muß ich im Flug damit rechnen, wenn sich eine Zelle verabschiedet.
        Wird sie hoch oder niederohmig ? Die Frage deshalb, wegen der Serienschaltung der Zellen.
        (wenn sie unterbricht oder hochohmig wird, dann fließt auch kein Saft mehr von den restlichen guten Zellen)
        ... nimmt im Lauf der Zeit zu, weil die Anoden Schutzschicht dicker wird. Das ist ein allmählicher Prozess, den man durch Beobachtung der Innenwiderstände (der einzelnen Zellen) gut im Auge behalten kann. Der behindert sowohl den Lade- als auch den Entladevorgang, was bei unveränderten Gewohnheiten (gleiche Ladeströme, gleiche Belastung im Flug) die Leistungsfähigkeit der Zellen irgendwann überfordert und dann die Alterung beschleunigt. Ein Teufelskreis kommt in Gang, der aber üblicherweise nicht in einem Zyklus zur Katastrophe führt, sondern bei halbwegs bewusstem Vorgehen rechtzeitig erkennbar ist.

        Absolute Werte kann man da nicht nennen, dazu ist die Messung viel zu wenig standardisierbar. Der Verlauf vom Neuzustand weg ist wesentlich, speziell ein deutliches Ausscheren einzelner Zellen verdächtig.

        Mikrokurzschlüsse durch Dendriten sind in gewissem Ausmaß "selbstheilend", weil durch die daraus entstehende Erwärmung der Separator lokal dicker wird. Damit verschwindet die leitende Verbindung zwischen Anode und Kathode wieder, ganz oder teilweise, womit wir wieder bei der zuvor erwähnten Selbstentladung sind.

        "Unterbrechung der Serienschaltung"? Wie stellst Du Dir das strukturell vor, bei den üblicherweise vielfach gestapelten Elektroden, durch interne chemisch-physikalische Vorgänge?

        Ich hatte einmal plötzlich ein Leistungskabel eines LiPos in der Hand, als ich den Akku aus der Transportbox holte. Die sind ja üblicherweise ohne jede Zugentlastung an die letzte Zelle gelötet, vielleicht noch unter Einbau einer kleinen Platine. Da hatten sich gleich neben der Lötstelle die Litzen abgeleiert!

        An solche Dinge sollte man wirklich denken, ähnlich wie falsch dimensionierte, beschissen gelötete Stecker, vielleicht noch abgenützt und ohne Friktion. Durch so etwas steht man dann wirklich ratzfatz ohne Strom da!

        LG, Philipp

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