Mein erster Heli Lipo hatte 50 Zellen und gut 400Euro gekostet. Bei dem hat man jederzeit seine Substanz gerochen. Heute ist das meines Erachtens voll im Rahmen.
LiPos "richtig leer" lagern, allgemeine Philosophie
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Mein erster Heli Lipo hatte 50 Zellen und gut 400Euro gekostet. Bei dem hat man jederzeit seine Substanz gerochen. Heute ist das meines Erachtens voll im Rahmen.Moin
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Das Problem ist nicht der Kurzschluss, der sollte beim lagern eh nichtZitat von KO Beitrag anzeigenKann irgendwer abschätzen wie sich das Gefahrenpotential bei 3,7 V zu 3,85V verändert?
Ich habe unlängst einen alten 6s 5000er auf 3,6V entladen und vor der Entsorgung zum Test kurzgeschlossen. Da reicht die Leistung immer noch zum Punktschweißen. Frage mich ob davon soviel weniger Gefahr ausgeht!
auftreten. Das Problem ist eine etwaige Selbstentzündung. Je weniger
Energie im Akku steckt, desto unwahrscheinlicher passiert sowas und
wenn es doch passiert, ist die Restenergie schnell aufgebraucht.Torsten
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Doch!
Flugzeit 14 Minuten, oder nicht einmal vier, je nachdem ...Zitat von KO Beitrag anzeigenAber du meinst nicht, dass du den Logo 600Se mit 6s 4000er fliegst, oder doch? Wie hoch ist da der Strom?
So ist er halt wirlklich leicht, gerade einmal 3,3kg Abflugmasse. Da sind 1000/min am Kopf auch schon genug und 1600/min ziemlich lustig! Strom hatte ich noch kaum je über 130A, bei langen Flügen liegen die Spitzen vielleicht bei 60, 70A.
LG, Philipp
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Kommt auf die LiPos und den Versorgungsakku an, bei mir ist bei einem 6s5000 bei gut 3C schluss. Während am anderen Kanal noch 4x 3s2200 parallel mit 4C geladen werdenZitat von TeaRex Beitrag anzeigenLadestrom 3-4C macht mein Versorgungsakku nicht lange mit
60A Eingangsstrom ist das Limit, das ist eine Entladung mit 1C bei meinem LiFe-Akku, passt also optimal.
Wenn nicht gerade der Sicherhungshalter schmilzt, wie letztens
Das sehe ich eben anders und halte genau diesen Unterschied für relevant, was das Gefahrenpotenzial angeht. Anfangs habe ich es genauso gehandhabt, wie du.Zitat von peter_pan Beitrag anzeigenIch fliege nach Kapazität und da trifft man die Spannung sehr genau, also bin ich so zwischen 3,75-3,79
Danach nochmal zu entladen halte ich für absolute Zeitverschwendung und bringt mit Sicherheit auch sogut wie garkeinen Nutzen.
Schon 3,75V sind mir zu viel, es muss unter 3,70 V sein (Ruhespannung, auch nach Stunden) damit der LiPo wirklich leer ist und keine nennenswerte Energie mehr enthält. Ideal sind um die 3,65V. Dann bricht der LiPo bei Belastung direkt zusammen.
Die LiPos auf diese Spannung direkt herunter zu fliegen ist nicht möglich, ohne dass die Zellspannung im Flug zu tief einbricht, was den LiPo schädigt.
Abgesehen von der Lagerung behandle ich LiPos mehr oder weniger wie eine Art Kondensatoren relativ schmerzlos und lade sie ohne Abkühlpause o.ß. direkt nach der Landung wieder voll mit hohem Ladestrom.
Je nach Modell werden Sie auch mal in 1,5min leer gezogen (Speed flieger).
Generell sind die Akkus aber dafür immer vom (SLS) C-rating mit 5-10C Sicherheit ausgelegt. Mehr als handwarm werden sie nie und das sollte auch so sein, sonst sind sie falsch ausgelegt.
Vorheizen tu ich eigentlich nur im Winter.Zuletzt geändert von Xeno; 31.05.2018, 00:35.Helis, Flächen, Copter, FPV
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Die beste Versicherung gegen Lipobrand ist ne genaue ßberwachung während der Entladung im Modell. Denn dabei sind die Belastungen für den Lipos am größten. Dabei fällt abnormales Verhalten am ehesten auf, und man kann darauf frühzeitig reagieren.
Lagern bei NominalSpanmung halte ich auch für am besten. Wobei ich auch mal einen Lipos über 1-2 Tage bei knapp unter 3.9V liegen lasse. Da spar ich mir auch mal gern einen Phasen Wechsel.
Je länger ein Lipos umgenutzt rumliegt, desto größer wird die Wahrscheinlichkeit einer Kristallisierung, einhergehenden mit der Gefahr das der Lipos durchgeht. Wenige Lipos mit kurzen Lagerphasen zu verwenden halte ich daher auch für den besten Weg.
Wache Sinne, um ßnderungen im Temperaturverhalten oder Zellenhärte frühzeitig zu bemerken, reduzieren das Gefahrenpotential weiter.
Lastspannug versuche ich nie unter 3.3V fallen zu lassen. Dann ist auch die Ruhe Spannung selten unter 3.6V. Wenn doch, dann bringe ich die Zellen möglichst schnell wieder auf ne Ruhespannung von mejrbals 3.6V
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Hallo Philipp,Zitat von <<Philipp>> Beitrag anzeigenFlugzeit 14 Minuten, oder nicht einmal vier, je nachdem ...
So ist er halt wirlklich leicht, gerade einmal 3,3kg Abflugmasse. Da sind 1000/min am Kopf auch schon genug und 1600/min ziemlich lustig! Strom hatte ich noch kaum je über 130A, bei langen Flügen liegen die Spitzen vielleicht bei 60, 70A.
LG, Philipp
das ist echt interessant, würd ich gern mal sehen. Ich fliege nähmlich den normalen 600er Logo mit 6s, Abfluggewicht etwa gleich, vielleicht ein 100-200g niedriger. Und viele Kollegen belächeln mich immer wieder.
Aber mittlerweile kommen ja auch mehr und mehr Hersteller drauf, und bieten 600er für 6s an.
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Es scheint mir als ob du das Lipo aden neu erfinden möchtest. die Chemie gibt vor wie man einen lipo behandeln soll, deswegen gibt es ja die Lagerspannung von 3,8V pro Zelle. Etwas mehr oder weniger dürfte da nicht viel ausmachen. Lipos allerdings zu entladen, wenn ich anderen Tag eh wieder fliegen gehe halte ich schon für paranoide. Ich fliege meine akkus nach timer und wenn ich lande haben sie meist 3,85 V. entweder lade ich sie dann wieder um weiter zu fliegen oder ich entlade sie auf Lagerspannung, damit alle zellen gleich sind, das wars.Zitat von Xeno Beitrag anzeigen- Ich entlade meine LiPos vor der Heimfahrt zurück in den Versorgungsakku auf 3,66V/Zelle, damit stellt sich nach ein paar Stunden eine Ruhespannung von ca. 3,69-3,70V/Zelle ein.
In unserem Verein gibt es sogar Menschen die lagern ihre Lipos voll und gehen fliegen wann sie bock drauf haben und selbst die haben akkus die ewig halten.
Kauf dir eine anständige Munitionskiste um dein Gewissen zu beruhigen. Bei mir gibt es nur 2 Sicherheitsmaßnahmen
Laden der akkus mit Rauchmelder
Lagern der Akkus in Munitionskiste.Michael
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Zitat von michaelczaja Beitrag anzeigenLipos allerdings zu entladen, wenn ich anderen Tag eh wieder fliegen gehe halte ich schon für paranoide.Und was ist das dann?Ich fliege meine akkus nach timer und wenn ich lande haben sie meist 3,85 V. entweder lade ich sie dann wieder um weiter zu fliegen oder ich entlade sie auf Lagerspannung, damit alle zellen gleich sind, das wars.
Wenn Du die nur bis 3,85V runter fliegst und sie dann noch entladen
musst, um auf "Lagerspannung" zu kommen, hmmmmm, ich weiss nicht.
Torsten
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es geht mir nicht ums entladen sondern um das balancieren und mein lader balanciert bei 3,85VZitat von parkplatzflieger Beitrag anzeigenWenn Du die nur bis 3,85V runter fliegst und sie dann noch entladenZuletzt geändert von michaelczaja; 31.05.2018, 09:05.Michael
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laut GG (Lipoleitfaden) niemals unter 3,70V lagern, du machst mit deiner Prozedur wahrscheinlich mehr kaputt als gut.Zitat von Xeno Beitrag anzeigenDas sehe ich eben anders und halte genau diesen Unterschied für relevant, was das Gefahrenpotenzial angeht. Anfangs habe ich es genauso gehandhabt, wie du.
Schon 3,75V sind mir zu viel, es muss unter 3,70 V sein (Ruhespannung, auch nach Stunden) damit der LiPo wirklich leer ist und keine nennenswerte Energie mehr enthält. Ideal sind um die 3,65V. Dann bricht der LiPo bei Belastung direkt zusammen.
Die LiPos auf diese Spannung direkt herunter zu fliegen ist nicht möglich, ohne dass die Zellspannung im Flug zu tief einbricht, was den LiPo schädigt.
Hast du einen Test oder seriösen Bericht der dein Handeln rechtfertigt oder hast du dir das einfach so mal ausgedacht?
Hier mal 25% vs 100% Ladezustand, sind zwar nur kleine Spielzeuglipos, aber dennoch sieht man das selbst bei 25% nichtsmehr brennt.
Experiment Brand LiPo Akku 25% vs.100% Ladezustand durch Feuerwehr - YouTubeDiabolo700 & Diabolo550
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Gast
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Was mache ich denn bitteschön kaputt?
Wer sagt denn, dass 3.70V oder 3.80V richtig sind?
Wo ist denn die höchst wissenschaftliche Erklärung?
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Auszug Lipoleitfaden:
"Langzeitlagern: Bei längerer Lagerung (ab zwei Tagen), ist eine Zellenspannung von 3,65V bis 4,0V aus Sicht des LiPos völlig in Ordnung."
Das Bezieht sich wohl auf regelmäßige Nutzung,
wogegen sich das zweite Zitat auf längerfristige Einlagerung (Ruhezustand) bezieht!?
"Im Ruhezustand (gemessen ohne Belastung) sollte die Spannung pro Zelle nicht längere Zeit unter 3,70V liegen."
Tom
@Peter Pan: Du haust hier Dinger raus (sehe ich das zweite Mal), die man differenzierter betrachten könnte/sollte. Und selber mal genau lesen finde ich auch ganz gut.Zuletzt geändert von TomF; 31.05.2018, 10:47.
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Interessantes Video, aber 3s 5400mAh würd ich jetzt nicht als Spielzeugakku beschreibenZitat von peter_pan Beitrag anzeigenHier mal 25% vs 100% Ladezustand, sind zwar nur kleine Spielzeuglipos, aber dennoch sieht man das selbst bei 25% nichtsmehr brennt.
Zum Thema, ich mach das ganz einfach:
- Vor dem Fliegen laden (2C, immer parallel)
- Nach dem Fliegen (Spannung pro Zelle um 3.7V bis 3.8V) ab in die Kiste
- fertig
Meine ältesten Akkus (Gens Ace) sind mittlerweile über 4 Jahre alt mit hunderten von Zyklen und gehen immer noch Tip Top
OXY 2, T-Rex 450/470/500x/600, Embla 450e, Protos 500, Alien 500
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Warum ist es wichtig, dass die balanciert gelagert werden?Zitat von michaelczaja Beitrag anzeigenes geht mir nicht ums entladen sondern um das balancieren und mein lader balanciert bei 3,85VTorsten
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Balanciert wird am besten nur ab 4V Zellenspannungen bei Lipos. Da bei niedrigerem Ladezustand die Ladekurven der Zellen oft etwas voneinander abweichen. Gleicht man diese Abweichungen schon bei niedrigem Ladezustand aus, bekommt der Balancerboard bei Ladeschlußspannung eventuell etwas mehr zu tun.
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