@Dachlatte: eben. Ich nenne immerhin ein älteres Fluke-Multimeter mein Eigen, auch damit hab ich sicherlich einen Unschärfebereich bei der 2stelligen Nachkomma-Anzeige, der umfaßt dann aber nur noch 0,02V anstatt 0,2V, und DAS ist mir in der Tat dann auch genau genug
Gruß
ThomasC
Es könnt' alles so einfach sein - isses aber nicht
Hab ein kleines Problem mit meinen Akku's, bzw. mit der entnommenen Kapazität (lt. Telemetrie ) und der Restkapazität lt. Ladegerät .
Das habe ich auch und nicht nur mit einem Lipo. Für meinen Logo verwende ich 12S/4500 mA Lipos, den Telemetrie Alarm habe ich auf 3000 mA eingestellt, bis ich dann gelandet bin habe ich zirka 3300 mA entnommen. Also habe ich noch zirka 25% Restkapazität im Akku, mein Pulsar 3 zeigt aber nur 10 % an. Genauso ist es aber auch bei meinen 6S Lipos für den G500. Ich denke die % Angaben nach gemessener Spannung sind nicht sonderlich aussagekräftig und genau.
Ignoriert doch diese bescheuerten %-Anzeigen! Das wird nie stimmen!
Damit dieser %-Wert stimmt müsste für diesen einen Akku eine Entladekurve mit den zugehörigen %-Werten im Messgerät/ Ladegerät hinterlegt sein.
Aber die hinterlegten Kurven (Werte) stammen noch aus der Anfangszeit der Lipos und passten da schon nicht für alle Akkus. Die Akkus haben sich inzwischen auch noch ein paar Jahre weiterentwickelt - die Entladekurven sehen heute anders aus. Bei billigen Geräten kommen dann noch die Messfehler hinzu.
Ich finde die % Anzeigen ziemlich genau. Bei 4,2V sinds 100%, bei ~3,5V sinds 0%. Da hat sich beim Lipo fast nix geändert, in den letzten Jahren. Es gibt HV Lipos, die haben ~4,3V bei 100%, aber auch die sind bei ~3,5V praktisch leer.
Meine Lipochecker zeigen das recht genau an, wenn ich 80% entnommen habe. Auch mein Junsi stimmt mit 80% gut überein.
@Klaus: Dir reicht 0,1V "Genauigkeit"? Wo fangen 3,7V an? Im dümmsten Fall fängt 3,7V schon bei 3,61V an, im günstigsten tatsächlich bei 3,70V. Ergibt bei 0,1V Genauigkeit für die Anzeige 3,7V einen Unschärfebereich von 3,61V bis 3,79V - das ist schon 'ne Menge...
Hallo Thomas,
war mir schon klar, das ich auf meinen (etwas provokativen) Post Reaktionen bekommen würde.
Aber mein Beitrag war speziell auf diesen Beitrag gemünzt.
Zuletzt geändert von Klaus O.; 26.04.2016, 17:55.
Gruß Klaus
Wer emotional wird hat keine sachlichen Argumente mehr und somit verloren.
Zum Thema Kapazitätsverlust der Akkus ... habe ich einige Untersuchungen gemacht. dabei kam eine App für die VBC heraus in der man diesen Minderung bewertet und berücksichtigt. Hier kann man etwas darüber nachlesen - samt der Vorgeschichte und einem Ansatz zur Ermittlung der momentanen Kapazität des Akkus:
Aufgrund einiger Kundenbeobachtungen sowie eigenen Untersuchungen haben wir uns Gedanken gemacht wie man die Alterungseffekte der Akkus (sprich � abnehmende nutzbare Kapazität) mit in die Kapazitätsberechnung einbeziehen könnte.
Ein Akku verliert aufgrund Lagerung und aufgrund Zyklen immer etwas an Kapazität, der "Tank" wird also immer kleiner. Stellt man nun eine Kapazitätsüberwachung z. B. bei einem 5000er Akku auf 70% (3500mAh) ein und berücksichtigt den Alterungseffekt nicht - dann kann es sein dass nach einiger Zeit (Kapazität ging auf 4000mAh runter) die "geflogenen" 3500 mAh bereits 90% von der momentanen Kapazität sind - und man den Akku nun mit jedem Flug immer mehr schädigt. Irgendwann wird es sogar so weit sein dass der Regler herunter regelt bevor die Akku App die Landeansage macht.
Die folgenden Einstellungen können dazu beitragen die nutzbare Kapazität zum einen über die Lagerzeit bis zum nächsten Flug und zum Anderen über die entnommene Kapazität anteilig zu reduzieren. Somit laufen wir weit weniger Gefahr unseren Akku abseits des normalen Verschleißes zu schädigen. Der Akku wird mehr Zyklen aushalten.
Zum Einen muß man eine gewisse Lagerminderung - und zum Anderen eine Verschleißminderung berücksichtigen. Gar nicht so einfach, vor allem da wir ja unterschiedliche Akkuchemien haben. Trotzdem funktionieren unsere Berechnungen da recht gut.
Zitat:
Ein Akku verliert aufgrund Lagerung und aufgrund Zyklen immer etwas an Kapazität, der "Tank" wird also immer kleiner. Stellt man nun eine Kapazitätsüberwachung z. B. bei einem 5000er Akku auf 70% (3500mAh) ein und berücksichtigt den Alterungseffekt nicht - dann kann es sein dass nach einiger Zeit (Kapazität ging auf 4000mAh runter) die "geflogenen" 3500 mAh bereits 90% von der momentanen Kapazität sind - und man den Akku nun mit jedem Flug immer mehr schädigt. Irgendwann wird es sogar so weit sein dass der Regler herunter regelt bevor die Akku App die Landeansage macht.
Die folgenden Einstellungenkönnen dazu beitragen die nutzbare Kapazität zum einen über die Lagerzeit bis zum nächsten Flug und zum Anderen über die entnommene Kapazität anteilig zu reduzieren. Somit laufen wir weit weniger Gefahr unseren Akku abseits des normalen Verschleißes zu schädigen. Der Akku wird mehr Zyklen aushalten.
Nett, aber mal ehrlich: Wer Akkus schonen will, erzeugt einfach durch seinen Flugstil
niedrigere Peaks. Wer das nicht mag, kauft öfter Akkus. Diese ganze Buchhaltung
bzgl. Akkus ist doch die Zeit nicht wert, die man investiert. Ich habe keine Ahnung
wie klein meine "Tanks" schon geworden sind und wieviele Zyklen meine Akkus haben.
Ich besitze aber Akkus, die ich sehr häufig und regelmässig fliege, die gehen bereits in
die 4. Saison und verhalten sich noch (fast) wie in der ersten Saison. Es werden immer
80% - 85% der Nennkapazität entnommen.
Zur Schätzung der "Ruhealterung" und "Flugalterung": Wie soll das gehen? Altert eine
5000mah-Zelle schneller, als eine 160mah-Zelle? Nach Deiner Schätzung hätte eine
kleine Zelle nach 100 Tage eine negative Kapa .....
Flugalterung wird stark von der abgeforderten Last im Flug abhängen, wie warm der
Akku ist usw.
Bei mir halten die Akkus deutlich länger, seit ich am Platz lade und mit
wenig Akkus viel öfter fliege. Da brauchts aber keine App für.
Torsten
Voodoo 600, Logo 600SX
Spektrum, Spirit, Heli X
Dich nehme ich in Zukunft mit zu meinen Kunden! Hab ich vielleicht weniger Probleme die Maschinenabnahme zu bekommen.
Die piensen nämlich schon bei einem tausendstel rum!
NE Solo Maxx BL Nightflight; T-Rex 150;
Forza 450EX; Forza 700;
T14SG
Ich zeichne schon seit Jahren in einer Exel-Tabelle die Flüge mit Verbrauch u.Alterung auf.
Ich bin der Meinung, dass man dadurch eine bessere ßbersicht hat.
Wenn ich nach einer Ruhephase die Restkapazität des Akkus prüfe, wird weniger Verbrauch ermittelt als nachgeladen wird. ( ca 5 % ) damit kann ich leben
Rolf
MC 22, IISI V2 und Einzelzellenüberwachung sind meine treuen Begleiter.
ich danke das Ziel ist bei allen gleich: Man möchte die maximale Kapazität entnehmen, ohne den Lipo zu schädigen. Aber warum so kompliziert? Ich erfliege bei neuen Akkus eine zu entnehmende Kapazität und stelle die Kap Warnung entsprechend ein. Bevor ich die leeren Lipos weglege, stecke ich einmal den Lipo Checker dran und prüfe ob alle Zellen im Leerlauf über 3,7 Volt liegen. Ist dies nach vielen Zyklen nicht mehr der Fall, stelle ich die Kap Entnahme im Sender etwas runter, so dass es wieder paßt. Fertig. Durch das regelmäßige Prüfen der Leerlaufspannung weiß man genau wann man etwas nachstellen muß und wie der Zustand der Zellen ist.
Ich zeichne schon seit Jahren in einer Exel-Tabelle die Flüge mit Verbrauch u.Alterung auf.
Ich bin der Meinung, dass man dadurch eine bessere ßbersicht hat.
Unbestritten hast Du dann überhaupt mal eine ßbersicht und wenn
Dir das Spass macht, dann mach es weiter. Der Erkenntnisgewinn
ist halt nicht besonders wertvoll.
Torsten
Voodoo 600, Logo 600SX
Spektrum, Spirit, Heli X
Bevor ich die leeren Lipos weglege, stecke ich einmal den Lipo Checker dran und prüfe ob alle Zellen im Leerlauf über 3,7 Volt liegen. Ist dies nach vielen Zyklen nicht mehr der Fall, stelle ich die Kap Entnahme im Sender etwas runter, so dass es wieder paßt. Fertig. Durch das regelmäßige Prüfen der Leerlaufspannung weiß man genau wann man etwas nachstellen muß
Kompliziert ist auch Deine Methode!
In der Annahme, dass Du mit vier verschiedenen Akkus fliegen willst, muß Du ständig die Kapazitätswarnung in Deinem Sender ändern, wenn Du den einen oder anderen Akku nicht schädigen willst. Das setzt natürlich vorraus, dass Du die Daten des Akkus kennst mit dem Du gerade fliegen willst. Deine Schilderung hört sich relativ einfach an, in der Praxis jedoch nicht anwendbar!
Rolf
MC 22, IISI V2 und Einzelzellenüberwachung sind meine treuen Begleiter.
Der Erkenntnisgewinn
ist halt nicht besonders wertvoll.
Eben DOCH. Ich weiß genau, mit welchem Akku ich mit der "Kapazitätsentnahme " vorsichtiger sein muß.
Ich will doch nicht nach jeden Flug messen, ob der Akku noch 3,7 Volt hat, um danach den Sender einzustellen ??
MC 22, IISI V2 und Einzelzellenüberwachung sind meine treuen Begleiter.
Ich nutze zwei JLog's und ein UniSens.
Werde hier jeweils die minimale Gesamtspannung (40,8V bei 12S) und die Akkukapazität (75%) auf Alarm setzen.
Somit dürfe es ausreichend abgesichert sein.
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