da ich diesen Thread eröffnet habe, darf in diesem Thread über verschiedenes geschrieben werden.
Da ich die Behauptung aufgestellt habe, muss mir erst mal das Gegenteil bewiesen werden. Also erst das Gegenteil beweisen (Beweislast). Wenn es jemandem ein Anliegen ist!
Da ich die Behauptung aufgestellt habe, muss mir erst mal das Gegenteil bewiesen werden.
T14-User haben einen kleinen Pimmel . Das Gegenteil zu beweisen liegt jetzt bei dir, so einfach geht das .
Aber ich denke ich habs oben schon widerlegt. Außerdem stimmt deine Aussage, es wäre wohl bei der ersten Generation von V-Stabi gewesen, auch nicht. Bevor du also Thesen aufstellst, bitte vorher mal mit dem entsprechenden Thema intensiv befassen.
Völlig unabängig von irgendwelchen Verzögerungen in Elektronik mal eingeworfen:
Wie schnell ein Mensch in reiner Auge-Hand-Koordination (beim Steuern eines Modells nicht gegeben, da muss das Oberstübchen noch etwas mehr verarbeiten) ist, bestimmt die Dicke seiner Markscheide (s. Brockhaus o. Wiki o. sonstwas, Thema Nerven).
Vor fast 30 Jahren, zum Anbeginn der Mikroprozessoren, haben wir mal so ein Spielprogramm gemacht: Lampe AN, dann Knopf drücken. Auch bei höchster Konzentration auf diesen einfachen Vorgang, - es vergehen im Durchschnitt 400ms zw. beiden Ereignissen.
Wenn hier allerdings die Rede von zeitgleicher Ausgabe von PWM-Frames an TS-Servos die Rede ist: Das macht nicht nur eine T14, nicht nur FASST, auch Spektrum z.B. Die Regelkreise einer Stabi wie VStabi tun das zwangsläufig, sie tun es in gewisser Weise noch "zeitnaher", denn sie registrieren ja die tatsächliche Wirkung dessen, was sie steuern und rufen nicht nur in den Wald, darauf "wartend", dass die langsamste und ungenaueste Komponente im System, der Pilot, Richtung und Ausmass einer Wirkung bemerkt und aussteuert.
Von Störgrößen, die von außen in's System eigespeist werden, ganz zu schweigen, - Windböen z.B.
Die These liegt mit ihrer Basis dermaßen daneben, dass zumindest mir schon die Lust ab geht, sie zu widerlegen.
das "knackiger" bei V-Stabi im Ultra-Mode bezieht sich auf einen höheren Proportionalanteil in der Regelung, der damit möglich ist. Bei einem Heckkreisel kannst du das ja auch beobachten, entweder das weiche einrasten, oder das harte Abstoppen, als würde man gegen eine Mauer fahren. Klar fügt daß V-Stabi einen Hauch von Verzögerung hinzu, geht ja auch nicht anders. Aber Uli hat damals mal erwähnt, daß der komplette Algorithmus in einer tausendstel Sekunde durchgerechnet wird, wenn alle Features wie Geometriekorrektur, Pirooptimierung, etc. aktiviert sind. In Summe kommen mit dem Sampling der Eingänge dann halt einige wenige Millisekunden dazu, was du vernachlässigen kannst (die neue Hardware ist zudem noch schneller). Aber du mußt auch bedenken, daß die Latenz mancher Sender auch davon abhängt, ob Mischer aktiviert sind. Bei V-Stabi hast du im Sender nur die mechanische Mischung aktiv, eventuelle Berechnungen fallen damit weg, also ein Vorteil. In Summe bremst einen V-Stabi daher absolut nicht aus. Das Gefühl von "weich" oder "hart" hat dann was mit der Einstellung, also der Regelung zu tun. Und Gottfried, ich kann dir versichern: flieg mal einen Heli mit V-Stabi, von mir aus mit einem durchschnittlichen Sender, der deiner T14 in Sachen Latenz nicht das Wasser reichen kann. Aber du wirst das Grinsen nicht mal mit einem Hammer aus deinem Gesicht bekommen, so gut fühlt sich ein Heli mit einem V-Stabi an, falls die Einstellungen passen.
Schöne Grüße,
Hermann
Gottfried, der Hermann hat hier schon Recht!
Die Latenzzeit des Senders ist hier sicherlich nicht mehr das ganz ausschlaggebene, primäre Kriterium. Obwohl keiner etwas gegen einen schnellen Sender hat. Ist insgesamt gesehen eine prima Sache.
Auch eine Paddelstange regelt in Kombination mit der Kopfgeometrie, der Taumelscheibenübersetzung, den Blättern, und den verwendeten Paddeln sowie der Drehzahl. Da sie das mechanisch tut, ist sie von der Regelung her sicher nicht schneller als eine moderne Elektronik, die heutzutage in V-Stabi, AC3X und Co verwendet wird.
In den elektronischen Regelkreis eingebunden sind jedoch auch noch die Servos. Die müssen perfekt sein, nicht nur stark und schnell, sondern auch von ihrem Ansprechverhalten. Zudem muss der Kopf und die Taumelscheibe von Ihren ßbersetzungen her auf paddelloses Fliegen ausgerichtet sein.
Auszug aus AC3X Anleitung: Während der Entwicklung von AC-3X habe ich einen Vielzahl unterschiedlicher Servos getestet: Prinzipiell ist ein Servo umso geeigneter für eine elektronische
Taumelscheibenregelung, umso schneller und kräftiger es ist. Während der Tests hat sich zusätzlich gezeigt, dass solche Servos besonders geeignet für die Taumelscheibe sind, die selber möglichst weich und artefaktfrei regeln. Am Markt gibt es leider auch Servos, die auf Grund ihrer hohen Geschwindigkeit und großen Kraft zunächst einmal sehr gut geeignet für das paddellose Fliegen aussehen, die aber eine sehr harte Regelung mit hohem P- und D-Anteil haben und daher trotz ihrer Geschwindigkeit eher ungeeignet sind, da sie bei eher
mittelmäßigen Regelergebnissen einen sehr hohen Stromverbrauch zeigen.
Ende Auszug
Erst das Zusammenspiel eines guten paddellosen Kopfsetups / elektronisches Setup / Parameter kann zu einem guten Flugergebnis unter Ausnutzung des maximalen Reglersetups führen. Das kann man für den Normalflieger schon heute sehr zackig einstellen. Hierbei regelt ja dann die Kopfelektronik den Heli aus (wie eine Paddelstange auch), wenn nicht gesteuert wird. Befehle vom Sender übersteuern dann die Regelung (diese Vorsteueranteile sind elektronisch auch einstellbar). Nur hier käme m. E. nach eine Senderlatenzzeit zum Tragen (Hermann, verbessere mich wenn ich falsch liege). Da aber die Verarbeitungszeit im ms-Bereich liegt, werden nur sehr schlechte, langsame S/E-Systeme hier eine merkliche Verschlechterung aufzeigen - wie beim Paddelkopf auch.
Wäre auch gerne EINER von Euch, bin nach ca. 40 Jahren Fläche aber erst beim Kampfschweben angelangt.
Da wir ja nun die Generalerlaubnis haben, hier auch andere Themen anzusprechen, frage ich somit an, ob jemand eine billige Quelle für Ersatzteile für mein Zwerchfell in Singapur weiß. Nach der letzten Wortspende von "Hermann" ist meines nämlich kaputt gegangen. Ich ersuche um eine PN.
Ich finde Lachen gesund.
Ich finde aber auch einige Beiträge hier sehr lehrreich. Vielen Dank dafür.
Danke für Eure Beiträge! Die gefallen mir und bringen schon etwas Licht in meine Vorstellungen.
Es hatte einen Grund meinerseits, warum ich das mit dem V-Stabi angefangen hatte. Nicht weil ich dieses System für schlecht halte. Denn dass kann ich und sicherlich fast alle die es benutzen, Sachlich nicht widerlegen.
@ All
Seit so Nett und nehmt nicht immer alles, wenn es irgendwie geht - so ernst.
Bin mir aber auch sicher, wenn ich ein anderes Stabisystem genommen hätte, wäre es dass selbe gewesen.
Um nochmal auf meinen Thread auf der vorigen Seite zu sprechen zu kommen: Gibt es Erfahrungen mit V-Stabi und mit Helicommand (Rigid) - wie ist in der Praxis der Unterschied?
ich habe erst vor kurzem bei Captron angerufen und nachgefragt, wie es eigentlich mit einem 5 Blattrotorkopf aussieht.
Ist überhaupt kein Problem. Die anzahl der Blätter ist egal.
Was mich auch noch interessiert dabei, dass mir der HC eher zusagt, dass es ein kleines Kästchen ist und er lt. angaben von Captrom Mitarbeiter von der Box raus funktioniert mit den Originalen Einstellungen.
Dieses haben Ihm Kunden auch bestätigt, die Turbinen Scale Helis mit 4 Blattkopf betreiben. Also Plug and Play (nicht Pray).
Das V-Stabi als Alternative habe ich auch ins Auge gefasst! So gut dieses System ist, so viel muss man auch einstellen. Wurde mir von V-Stabi Besitzer mitgeteilt. Was wiederum viel Zeit in Anspruch nimmt. Wobei das AC-3X zu bevorzugen wäre, wegen der Bedienerfreundlichkeit (was ich gelesen habe).
Und sollte es bei meiner Hughes mit dem 5 Blattkopf, ohne Stabisystem nicht klappen, wird es höchst wahrscheinlich ein HC Rigid.
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