Was die Rotorblätter angeht, die können ruhig auch nach oben/unten etwas Spiel in den Blattgriffen vertragen, die Ungenauigkeiten der Blattgriffe kann der Heili dann beim Laufen unter Last besser ausgleichen. Keinesfalls dürfen die Blätter auch nur im Geringsten klemmen.
Wie man den Spurlauf der oberen Blätter etwas einstellen kann, steht in unserem Bericht. Auf jeden Fall sollten die Blätter beider Ebenen sehr gut horizontal und in einer Linie stehen, beide Ebenen parallel zueinander, notfalls ganz vorsichtig (richtig gegenhalten) die Blattgriffe etwas biegen.
Die Blätter müssen unbedingt immer paarweise getauscht werden, und dürfen keinesfalls ungleiches Gewicht haben. Die Rotorwelle sollte bei Bewegung auf/ab kein deutliches Spiel haben, und beim laufenden Rotor sollte man oben am Kopf keine verbogenen innere Welle erkennen können.
Vorsicht mit den Schrauben am Zahnrad für die äußere Welle und für den Stoppring, keinesfalls anziehen, nur ganz leicht in die Bohrung auf der Welle eindrehen. Eventuell einen Alu-Stoppring von einem anderen Modell verwenden, und den dann fest auf die Welle klemmen (nicht die Bohrungen in der Welle verwenden). Die Schraube im Unteren Zahnrad (Aluteil) eventuell gegen eine bessere (Imbuss) tauschen.
Auch ein falsch eingestelltes Flybarless (oder ein defektes Flybarless) können den Heli sehr zum Schütteln bringen. Wie gesagt, unsere Helis laufen nach anfänglichem Herrichten kleiner Mängel hervorragend, kein einziger Crash mehr, und kein Defekt....
Gruß, Peter


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