so falsch kann dein Eindruck nicht sein, Ennio Graber flog bei der WM in ßsterreich auf seinem Urukay einen 2-Blatt HPS der ersten (!) Generation, also ohne Einzeldämpfung bzw. mit durchgehender BLW. Wird vermutlich seinen Grund gehabt haben.
Gruß
Michael
[FONT="Comic Sans MS"]Hughes 500E JetCat PHT2[/FONT]
Wir hatten in gemütlicher Runde an der F3C WM ausführliche und interessante Gespräche. Stefano Lucchi fliegt den 3 Blatt serienmäßig, Uwe Kiesewetter auch. Daniel Hiatt flog z.B: wie Ennio die 2 Blatt-Version. Beide Varianten haben Vor- und Nachteile und jeder Pilot fliegt halt so wie er am besten zurechtkommt.
Das mit den einzeln aufgehängten Blatthaltern im 2 Blatt funktioniert ebenfalls. Ich konnte die 3 Blatt-Version mal testfliegen - war für F3C nicht schlecht. Jeder so wie er am besten zurechtkommt.
Ich finde die einzel Aufhängungen vom Prinzip her nicht falsch. So ein Kopf müste demnach auch viel besser laufen als mit durchgehender Welle (vibrationsärmer).
Jeder Mehrblattkopf mit Dämpfung hat so eine Einzelaufhängung.
Das SAB ein Delta-Winkel in der Anlenkung der Blatthalter hat könnte seine Gründe haben. Durch die Schlagbewegung des Rotorblattes würde entweder der Pitchwinkel noch zusätzlich verstärkt werden oder verringert. Das könnte das Ansprechverhalten des Kopfes beeinflussen. Das könnte aber durch eine elektronische Stabilisierung wieder wurst sein. Aber wenn man so ein Kopf ohne fliegt hätte dieser Delta-Winkel schon eine Bedeutung. Wenn z.b. das in den Wind drehende Blatt nach oben will (weil es mehr Auftrieb erzeugt) würde der Pitchwinkel durch den Delta-Winkel reduziert werden und der Auftrieb würde gleich bleiben bzw. verringert.
Den Kopf den ich mir gebaut habe, hat z.b. kein Delta-Winkel:
als Fehlkonstruktion habe ich den Rotorkopf nicht bezeichnet und würde ich mir auch nicht erlauben, sondern als technisch unausgegorenes Ding und nach rein technischer Logik falsch. Das ist immer noch meine ßberzeugung und deshalb habe ich meinen Rotorkopf so umgebaut, dass die Anlenkkugel der Blatthalter genau im Drehpunkt der Schlagbewegung ist und somit vollkommen frei von jeglicher Anstellwinkelveränderung der Rotorblätter durch Schlagbewegung. Der original Rotorkopf lässt ja auch fast keine Schlagbewegung zu, ist sehr hart und deshalb wird auch nicht viel Anstellwinkelveränderung bei einer Schlagbewegung auftreten können. Nach meiner Meinung trotzdem technisch nicht richtig, auch wenn´s beim 3D Gebolze nicht stört. Ich bevorzuge weich gedämpfte Rotorköpfe bei denen die Schlagbewegung hauptsächlich aus dem Rotorkopf kommt und nur ein kleiner Anteil durch biegen der Rotorblätter. Klar ist so ein Rotorkopf für´s 3D bolzen nicht geeignet, aber für meinen weichen F3C Flugstil schon. Bei meinem umgebauten Rotorkopf lassen sich die Blattspitzen etwa 3,5 cm in Schlagrichtung bewegen, ohne dass dabei die Rotorblätter gebogen werden. Die Schlagbewegung kommt nur aus dem Rotorkopf und wird in O-Ringen gedämpft. Richtung Ende der Schlagbewegung wird die Dämpfung immer härter und am Ende läuft die Blattlagerwelle in einer Delrinbuchse an. Sollte jetzt die zulässige Schlagbewegung des Rotorkopfes nicht ausreichen übernehmen die Rotorlätter den Rest. Der an meinen Verwendungszweck angepasste Rotorkopf funktioniert auf einem Goblin 630 sehr gut und weich geflogene 3D Figuren sind kein Problem. Der originale HPS Rotorkopf lässt eigentlich fast keine Schlagbewegung zu, die Dämpfung und Schlagbewegung kommt fast ausschließlich aus den Rotorblättern. - Also, warum dann einzeln aufgehängte Blatthalter ???
Nun, was Neues bringt den einen Geld und macht die andern glücklich !!! (Mich auch ich hatte was zu tun)
Grüßle Thomas
interessanter Ansatz - wie hast du denn jetzt den Kopf umgebaut bzw. wie sieht deine neue Lösung aus?
Hast du den Kopf schon geflogen?
Ich zitier mich jetzt mal selber hierher und hoffe durch das Doppelposting nicht gegen Regeln zu verstossen.
Vielleicht hat noch einer irgendeinen guten Rat für mich ;-)
Es geht um den HPS3 am 700er Goblin, der mir irgendwie nicht passt
Moin,
also die Drehraten um Roll/Nick und die Stabilität dabei sind schon beeindruckend, trotzdem empfinde ich ihn als träge.
Mir ist auch klar, daß ich das Stabi noch ausreitzen kann, die Dämpfung härter machen kann etc.
Ich hole mal weiter aus:
Fliege jetzt Heli, seit der Schlüter Magic topaktuell war, sind doch schon einige Jährchen, genauso wie mein Alter
Bin eher der 2,5D-Opa, 3D ist absolut nicht mehr angesagt, eher klassischer Kunstflug mit halt paar "Blödeleinlagen" oder mal mit Vollgas übern Platz.
Bin daher am liebsten mit meinen beiden 700er ( Goblin 12S und Janis 8S ) unterwegs.
Irgendwann kam der 570er dazu, der aber eher ein Schattendasein fristete, war irgendwie nicht soooo das meine.
Hatte diesen zuerst mit 3D-Blättern geflogen, zuletzt mit 2D-Blättern.
Jetzt ist noch ein 380er hinzugekommen als Rehaheli, da ich in zwei Wochen für einige Zeit auf Reha gehe.
Am liebsten war mir immer der Janis, mit den 8S flog ich immer um die 6-7min bei 1400 und 1700 gemischt, den kann man auch so richtig rumscheuchen, die Leichtigkeit ist deutlich spürbar.
Ich relaxe auch beim Fliegen, was für viele kaum vorstellbar ist.
Soviel zu meinen Vorlieben (und vielleicht zum einschätzen meines Flugstils)
Mehr aus Interesse kaufte ich mir das HPS3-Kit für den 570er.
Ich montierte alles, stellte alles so ein wie empfohlen, auch das Beast Plus.
Tja, der Heli veränderte sich extrem, ich machte noch paar Anpassungen und ich fliege auf einmal Sachen und Figuren, an die ich nie gedacht hätte.
Er fühlt sich trotz Gewichtszuwachs leichter an und ist eben viel stabiler, spurtreuer aber gleichzeitig agiler.
Fliege mit 1700 und 1900 Sachen, für die ich vorher 2200 brauchte.
Also das Sparschwein erschlagen und auch für den 700er den Kopf bestellt....
Und bin momentan etwas enttäuschst.
Das Setup:
Alter Goblin mit Chassis vom Martin
12S SLS Extron 5000mAh 30/60C
Pyro 700/45 Competition
Helijive
3x50mF Linuspuffer mit R-Platine
BeastX Plus
HBS870 am Kopf
HBS770 am Heck
Das funzt prima, das Heck bricht auch bei Vollpitch nicht aus, obwohl ich nicht mal das 24er Riemenrad verbaut habe, sondern das 26er.
Das BeastX habe ich schon im Griff, fliege es in allen Helis und habe schon viele mit anderen Helis verbaut.
Das neue Plus spricht sowieso direkter an, als das alte.
Drehzahlen sind momentan 1550 und 1850
Was aber noch ein Unterschied ist, ich bin gestern den HPS3 am 700er mit den 2D-Blättern geflogen, weil ich diese eben zuhause hatte.
Vorher bin ich 710er 2D mit bis 2200 geflogen, damit geht er reproduzierbar mit gut 210 km/h übern Platz.
Und ich fliege bedingt durch den Helijive nur mit 6V BEC-Spannung.
Im Set vom 570er sind 3D-Blätter dabei.
Tja, und das fliegen war gestern ohne Vorfälle oder so, aber es war anstrengend mit dem 700er.
Bin drei Ladungen damit geflogen, danach den 570er genommen und es ist Erholung pur.
Was ich nun machen werde ist ungewiss, muß mal grübeln....
Oder vielleicht hat der ein oder andere noch einen Denkanstoß für mich
Wir haben zwei HPS3 auf dem Platz.
Einen Kyle Stacy und meinen Competition
Wir fliegen beide einen 500KV Pyro 750
Ich mit 18er und der Kollege mit dem 19er Ritzel.
"Meine" Drehzahl ist 1650Umdrehungen.
Beide Haben allerdings die 3D Dreiblatt Rotorblätter und die 8001 bzw 8002er BKServos auf 8,4V drauf und auch das Dreiblatt Heck
Die wiegen natürlich etwas mehr aber gehn wie die Sau.
Meiner mit Brain und der Zweite mit dem Neo, welches jetzt auch auf meinen kommt.
Also ich bin jetzt nach 40 Flügen (davon 10 mit dem neuen NEO) sehr zufrieden mit meinem 770er Dreiblatt:
Die Kombination aus Leichtigkeit, Kraft und "Punch" gefällt mir sehr gut. ßber das NEO kann man ihn sehr gutmütig aber auch richtig knackig einstellen und bei Drehzahlen von 1100rpm bis 1850rpm alles abdecken. Meine Hauptdrehzahl liegt derzeit bei 1550rpm - da kann man wirklich schon alles mühelos fliegen.
Sicher trägt der Antrieb mit Pyro 800 Competition an 14S dazu bei. Aber als 12S ist er mir dann doch zu schwer und "sackt" da durch wo der 14S einfach mehr Reserve bietet.
Für mich ein toller Heli!
Hallo Jungs,
es ist schon so, wie tc es auch beschreibt und für mich natürlich nach dem grandiosen Wurf mit dem 570er und HPS3 noch heftiger zu spüren.
Habe dann gestern die "C-Buchsen" verbaut, die zusätzliche Scheibe auf die Blattlagerwellen und die obere Drehzahl bisserl variabel gestaltet via Schalter.
Zuerst noch eine Fehlinfo von früher, ich bin 1550 und 1750 geflogen.
War vorher draussen, hab das Beast dann auch wieder aufgedreht.
Nun hängt er knackiger am Knüppel.
Ob das an der dickeren Luft bei 20°C liegt im Vergleich zu 37°C....
Dann Drehzahl rauf bis knapp 1900 und siehe da, es ist ein ganz anderer Heli.
Vom steuern her nun recht heftig und direkt, aber irrsinnig stabil.
Allerdings kommt mein Pyro 700/45 Comp. langsam aber sicher an seine Leistungsgrenze, er wurde nicht heiß, aber bei kerniger Last dann doch derb eingebrochen um fast 80 1/min am Kopf, zieht aber dann durch.
Möglicherweise ist der Regler momentan auch zu weit offen, da bei 1750 keine Einbrüche vorhanden.
Raufritzeln ist aber auch irgendwie Quatsch, dann würge ich ihn noch mehr.
Strommässig ist aber noch alles im grünen Bereich <150A.
Mal schauen, was ich weiter mache...
Jedenfalls ist der WOW-Effekt bei weitem nicht der wie beim 570er, auf den alle Piloten bei uns am Platz ganz wild sind ( Wir sind ein fast reiner Heliverein mit lauters alten Säcken....)
Ah schön zu hören, optisch weine ich ja immer noch dem KSE hinterher, aber ich denke der Yellow...ähm...jetzt ja Red Carbon ist die bessere Entscheidung für mich gewesen, auch wenn es meine Nachbarn bestimmt anders sehen ð???
Ich fliege seit kurzem den KSE.
Zunächst mit neo - das war aber immer "wabblig". Ewig rumgestellt aber ohne Erfolg.
Jetzt mit BeastX - flog sofort perfekt. Kann aber keinen Vorteil zu meinen anderen zweiblatt Heils feststellen. Lediglich das Heck hält auch bei niedrigen Drehzahlen einfach immer! Ist jedoch so mit 1800 imposant laut.
Eines vielleicht - low RPM 3D nach meinem Empfinden etwas stabiler und Spurtreue im Schnellflug und auch etwas direkter beim Einsteuern und bei Stopps.
Optik ist Mega!
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