Baubericht Goblin 700

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  • galuwen
    galuwen

    #1

    Baubericht Goblin 700

    Also "unserer" ist nun endlich eingetroffen, nachdem wir beinahe schon wieder ohne Goblin700 heimgefahren wären:

    Erst heisst es "made in Germany", dann Komponenten auch aus China. Nun made in Italy und die Teile müssen nun doch nach China geschickt werden *Kopf kratz*. Jedenfalls haben wir jetzt ein Kit bekommen und auch gleich mit dem Zusammenbau begonnen.

    Erster Eindruck Anleitung:

    Die Anleitung ist detailliert was den Zusammenbau betrifft. Leider enthält Sie jegliche Informationen über Einstellung und Inbetriebnahme vor:

    - Spannen und Einstellen der Riemen > Fehlanzeige
    - Justierung des Motorträgers > Fehlanzeige
    - Vorschläge Drehzahlen > Pitchkurven > Fehlanzeige
    - Sicherheitstipps > Nada

    Erster Eindruck Teile:

    Schlecht gefinischte und grob geschlichtete Ausführung der Metallteile, wo an manchen stellen sehr lieblos "SAB" eingefräst wurde.

    Billigste Glasfaser die als "Dekorfinish" mit einer Kohlefolie dekoriert wurde.

    Das wabbelige Chassis in 1,4mm Faserverbund auf dem beim Flug das gesamte Gewicht der Akkus und Rahmenkonstruktion ruht hat nach unten keinerlei Versteifungen.

    Die Motorlagerung und die seltsame "Spannvorrichtung mit zwei Kugelschreiberfedern" ist ein schlechter Witz für einen Heli der 700er Klasse.

    Der aber sofort vom "Heck" getopt wird > Ein billligst ausgeführtes GFK Stanizel in dem ein Riemen läuft den wir nicht mal in einen 450 einbauen würde. Der Riemen soll so die Auskunft des Händlers mit der Spannrolle mit einer weiteren Kugelschreiberfeder gespannt werden. Hier haben sich wohl die Chinesen den aktuellen Trend der "Vibrationsdämpfer" angesehen und nahmen an, dass damit der Riemen gespannt werden soll. Das kleine Ding mit seinem Federchen klappt jedenfalls schon weg wenn man der Riemen mit Hand andreht .

    Weiterer kapitaler Fehler: Leider haben die Jungs übersehen, dass auf der gegenseite der Riemen UNBEDINGT in einer Doppelführungsrolle geführt werden muss da er sonst abspringt. Zusammen mit der "Spannvorrichtung" ein absolut lebensgefährliches "Duo".

    Dann die "Anlenkung" des Hecks. Hier wird klar, dass der "Konstrukteur" nicht mal ansatzweise verstanden hat warum manche Hersteller als Anlenkstange Carbonstäbe verwenden. Man kann darüber diskutieren ab Modehype oder die geringere Masse bei sehr schnellen Anlenkungen Sinn macht. Sicher ist aber meine Herren: Ein Carbonstab darf nicht auf Biegung belastet werden und muss daher präzise geführt werden. Die eine kleine PVC Klammer in der Mitte des Stanizels ist jedenfalls keine Führung. Das Einzige was die tut ist das ungeschützte Carbon aufzuscheuern. Hier sei der Hinweis erlaubt: Carbon ist ein unter Hochdruck mit Expoidharz pultrodierter Faserverbundwerkstoff und daher an der Oberfläche reibungsempfindlich. Bitte Hier mal ALLE Lösungen am Markt genau ansehen und überlegen "walum die Helstellel wohl die Stange in Alu laufen lassen?". Bitte da mal den GAUI X7 ansehen wie sowas gemacht wird. Hmmm.

    Die Hauptrotorwelle ist ausgeführt wie ein Abfallteil aus einer drittklassigen Autowerkstatt: Ratter und Schlagmarken wohin das Auge sieht. Auch im Bereich der Taumelscheibe .

    Kommen wir zur Taumelscheibe: Hier wird es aus unserer Sicht echt lebensgefährlich: Die Führung ist tatsächlich in Polyamid ausgeführt, welches bereits im Auslieferzustand verdrückt ist. Wir wollen uns nicht vorstellen, was diese Plastikführung macht wenn der Rotorkopf anläuft und die Blätter sich (bei einem 700er Heli!!!!) ausrichten.

    Die Haube OH ßBERRASCHUNG kommt nicht etwa von SAB (was wir hofften) sondern von CANOMOD. Leider machen die Jungs keine Haubenbefestigungungen daher sind die beiliegenden Haubenschrauben gerade mal als Notlösung tauglich: Die Schrauben werden einfach von aussen in die grob ausgefransten (leider ab Werk) "Löcher" gesteckt. Dabei aufpassen, dass die einfach eingelegten 2 O- Ringe nicht rausfallen und schnell reingeschraubt. Nimmt man die Haube ab so fallen die Schrauben und die O-Ringe einfach ab. In der Haube befestigt > Iss nicht. Also die Schraubingers fluggs "in die Hosentasche" gesteckt .

    Tatsache: Das einzige was hier von SAB kommt sind erwartungsgemäß die Hauptrotorblätter. Selbst die Heckblätter *WUT* sind aus GFK!!! und schwarz überlackiert. Da scheuert das "Kohlefaserimitat" schon bei der Erstmontage in den Blatthaltern ab und entlarvt ist der Originalwerkstoff.

    Wir werden dieses "Meisterwerk" deutscher Ingenieurskunst in der nächsten Woche in unserem "Schleuderbunker" mal in Betrieb nehmen und berichten.

    Galuwen
  • Armadillo
    Member
    • 13.09.2010
    • 1542
    • Thomas
    • hier und da

    #2
    AW: Baubericht Goblin 700

    Zitat von galuwen Beitrag anzeigen
    Die Anleitung ist detailliert was den Zusammenbau betrifft. Leider enthält Sie jegliche Informationen über Einstellung und Inbetriebnahme vor:

    - Spannen und Einstellen der Riemen > Fehlanzeige
    - Justierung des Motorträgers > Fehlanzeige
    - Vorschläge Drehzahlen > Pitchkurven > Fehlanzeige
    - Sicherheitstipps > Nada
    Die Anleitung gelesen hast du aber schon oder? Wenn ja, dann solltest du das vielleicht nochmal machen.

    Wo stand da im ßbrigen jemals "made in Germany", so ein Quatsch...

    Dein Posting erinnert mich an das Heise Forum Freitagnachmittags.
    Zuletzt geändert von Armadillo; 22.04.2012, 08:07.
    HeliChat.de

    Kommentar

    • Pingu
      Pingu

      #3
      AW: Baubericht Goblin 700

      @ Galuwen

      Vielen Dank für Deinen Mut, auch mal eine Sichtweise zu formulieren, die nicht dem Mainstream entspricht. Erfahrungsgemäß wird ja auf jeden Fisch, der mal gegen den Strom schwimmt, heftig eingedroschen.

      Magst Du evtl. noch ein paar Fotos von den kritisierten Elementen einstellen?

      @ all

      Es wäre in meinen Augen ein Qualitätsgewinn für das Forum, wenn das hier ausnahmsweise mal nicht passieren würde, sondern die aufgeführten Kritikpuntke mal in einer sachlichen Diskussion erörtert werden würden, und wenn sie falsch seinen sollten, auch mit einer sachlichen Gegendarstellung beantwortet werden würden.

      Nur durch sachliche Kritik werden Augen geöffnet.

      Freue mich auf eine sachliche Diskussion

      Kommentar

      • Karacho
        Member
        • 18.09.2010
        • 249
        • Alex
        • Ã?sterreich/Linz

        #4
        AW: Baubericht Goblin 700

        Hi,

        habe zwar keinen Goblin 700, finden dienen Beitrag dennoch Interessent.

        Bitte stelle doch einige Bilder von den Teilen ein.

        Gr. Alex
        PROTOS 500 AC3X
        LOGO 400se V-Stabi
        Logo 600se V-Stabi

        Kommentar

        • Taxi
          Taxi

          #5
          AW: Baubericht Goblin 700

          Alle Achtung für deinen MUT - auch wenn er mE sehr emotional geprägt ist

          Der Vollsänigkeit halber (leider) :

          SAB Goblin - Probleme mit dem Freilauf - RC-Heli Community

          Goblin 700 Schaftschraube - RC-Heli Community

          Goblin 700 Riemenrad - RC-Heli Community

          Danke für die Objektivität der weitern BEITRßGE..........

          ABER: -Was- wiegt, das hat-s�

          Kommentar

          • bronti
            Senior Member
            • 16.10.2005
            • 3465
            • sven

            #6
            AW: Baubericht Goblin 700

            klar das keiner sowas hören willl was galuwen schreibt!

            aber wenn manns nüchtern ohne hype betrachtet wird schon was dran sein,er hat es jetzt extrem auf den punkt betrachtet! klar der heli funktioniert und fliegt auch!


            find es eh krass was hier in der heli szene mittlerweile für preise auf den markt kommen tdr mechnanik made in germany top qualität 980€

            nun kommt ne china mechanik für 900€ auf den markt finde die preise echt extrem solangsam!

            habe auch massig kohle an rc helis vergraben aber der hype geht immer weiter hv servos jive 120 450€ kannst keine kiste in der 700er liga unter 2500 € fliegen!

            es geht immer weiter, aber das auch ne gaui mechanik x7 um 850€ kostet,finde ich jetzt schon krass!
            da ist der tdr im vergleich ein schnäppchen!

            und align will 1100€ für ALIGN T-REX 700E V2 3GX Super Combo ,mit servos motor und regler dabei, da haben die dür mich das gesündeste preis leistungsverhältnis!


            bin gespannt wie teuer hier noch die china mechaniken werden solange die leute bereit sind dafür zu zahlen!
            geiz ist geil aber es muss was gehypt werden,gutes marketing und mann kann jeden preis für verlangen!


            das ist kein persönlicher angriff !

            finde den heli auch cool was neues,hat schon was an sich!

            aber ich finde unsere preisentwicklung brutal,mal sehn wo die noch hinführt!

            ich bin auch nen spinner 4530 limited,viele helis gehabt,logo,tdr.rexe usw aber mittlerweile betrachte ich die sache nüchtern und sage mir, ein heli fliegt auch mit nem pyro und ohne hv setup!

            unser hobby is never ending wenn ein freak bist dann kannst alle monate mechaniken und komponenten tauschen,hobby halt, soll spaß machen!
            Zuletzt geändert von bronti; 22.04.2012, 09:04.

            Kommentar

            • fuji
              fuji

              #7
              AW: Baubericht Goblin 700

              @ Galuwen

              Wo hast Du etwas von Deutscher Ingenieurskunst gelesen. Es war doch von anfang an klar das der Heli in Italien designt und in Asien gebaut wird, wie fast alles was wir im Alltag in die Hand nehmen.
              Deine kritik am Heli selbst kann ich nicht nach vollziehen. Ich habe Ihn aufgebaut und fand die Qualität des Alus ganz normal. Die konstruktion ist durch dacht und funktioniert auch sehr gut so wie sie ist, bie auf ein zwei kleinere punkte, die SAB aber auch schon teilweise behoben hat.
              Der Goblin wurde mit dieser Heckriemen konstruktion von vielen Piloten aus aller Welt geflogen, darunter auch weltklasse Piloten mit vielen hundert Flügen, und da springt kein Riemen von der Rolle.
              Das der Goblin nicht perfekt ist, ist keine Frage, aber welcher heli ist das schon. Ich kann Die nur sagen, dass wenn Dein Goblin ordnungsgemäss zusammengebaut würde, Du Ihn auch völlig entspannt anlaufen lassen kannst, ohne Angst haben zu müssen, das Er Dir um die Ohren fliegt.

              Gruß, Markus

              Kommentar

              • Tanki
                Senior Member
                • 11.09.2007
                • 1167
                • Markus

                #8
                AW: Baubericht Goblin 700

                Bilder wären hier echt eine Bereicherung!

                Die Auffassung der Verabeitungsqualität ist leider sehr Subjektiv, und der Qualitätsanspruch differiert doch sehr stark von User zu User...

                Grüße
                Tanki 800, 700, 600, 500, 380
                Tanki 800 Turbine
                Tanki MCPX, Nano CPX

                Kommentar

                • Askalon
                  Askalon

                  #9
                  AW: Baubericht Goblin 700

                  hi
                  wie Pingu schon geschrieben hat, glückwusch zu dem Mut.Aber dann möchte ich gerne eine Gegendarstellung schreiben.


                  Zitat von galuwen Beitrag anzeigen
                  Erst heisst es "made in Germany", dann Komponenten auch aus China. Nun made in Italy und die Teile müssen nun doch nach China geschickt werden *Kopf kratz*.
                  Also made in germany war noch nie behauptet.Das einzigste war nur das da Ideen (Patente?)von einem ßstereicher eingeflossen sind.
                  Dann ist man davon ausgegangen das er wwohl aus Italien kommt.schade leider nicht,macht aber unterm Strich die Sache nicht schlechter,es kommen schliesslich auch andere gute Helis, bzw auch teurere Helis aus Asien.


                  - Spannen und Einstellen der Riemen > Fehlanzeige
                  Seite 31 unten, und auf youtube wurde extra das in einem Video gezeigt.
                  - Justierung des Motorträgers > Fehlanzeige
                  Seite 29 und im Video
                  - Vorschläge Drehzahlen > Pitchkurven > Fehlanzeige
                  Seite 28
                  - Sicherheitstipps > Nada
                  ok, sehr spärlich, aber bissl was auf Seite 2

                  sehe ich aber bei so einem heli nicht so schlimm, in einem Ferrarie oder in einer Corvette wird ja sicherlich auch nicht gewarnt das Autofahren mit mehr als 200km/h gefährlich ist.



                  Schlecht gefinischte und grob geschlichtete Ausführung der Metallteile, wo an manchen stellen sehr lieblos "SAB" eingefräst wurde.
                  Also ich finde dieses Finish richtig geil.gefällt mir 10mal besser als wenn es nur auf hochglanz poliert ist, oder sogar rot oder blau eloxiert , wie bei zwei erheblich teureren Herstellern.

                  Billigste Glasfaser die als "Dekorfinish" mit einer Kohlefolie dekoriert wurde.
                  Kann man drüber streiten, ich sehe in "weichem" CFK eigentlich nur Vorteile.
                  Mehr dazu unten.

                  Das wabbelige Chassis in 1,4mm Faserverbund auf dem beim Flug das gesamte Gewicht der Akkus und Rahmenkonstruktion ruht hat nach unten keinerlei Versteifungen.
                  Das CFK muss nur noch den Akku tragen.Und für eine harte Landung ist weiches CFK nur von Vorteil.
                  Bei andern Konstruktionen wo die CFK Chassishälften das tragende Element sind, müssen sie natürlich härter und dicker sein,damit sich die Servos und das Getriebe nicht verwinden können.Und bei den meisten Helis passierts trotzdem noch.
                  Aber bei der Goblin Konstruktion haben die Chassisplatten halt nur noch die Funktion den Akku festmachen zu können, und das man etwas hat wo man das Landegestell dranschrauben kann.Alles andere wird verwindungssteif von der Aluplatte getragen.

                  Die Motorlagerung und die seltsame "Spannvorrichtung mit zwei Kugelschreiberfedern" ist ein schlechter Witz für einen Heli der 700er Klasse.
                  Naja Kugelschreiber Federn sinds nicht unbedingt,aber ich hab auch bissl stärker gespannt als die Federn vorgeben.
                  Und für eine Riemenübertragung ist das ganze stabil genug.
                  wäre die erste Getriebestufe ein Zahnradgetriebe, wäre diese Konstruktion wirklich zu billig.

                  Der aber sofort vom "Heck" getopt wird > Ein billligst ausgeführtes GFK Stanizel in dem ein Riemen läuft den wir nicht mal in einen 450 einbauen würde. Der Riemen soll so die Auskunft des Händlers mit der Spannrolle mit einer weiteren Kugelschreiberfeder gespannt werden. Hier haben sich wohl die Chinesen den aktuellen Trend der "Vibrationsdämpfer" angesehen und nahmen an, dass damit der Riemen gespannt werden soll. Das kleine Ding mit seinem Federchen klappt jedenfalls schon weg wenn man der Riemen mit Hand andreht .
                  Der Riemen wird nicht von der Andruckrolle gespannt!!
                  Würde er das machen müssen, müsste er auf der anderen Seite sein.
                  Und wegen dem grossen Heckrohr können grössere Riemenräder verwendet werden, und es braucht keine Andruckrollen wie in anderen Helis.
                  Dewegen ist der Umschlingungsfaktor des Riemens erheblich niedriger und es reicht so ein schmaler Riemen.
                  Die Andruckrolle verhindert nur das die entspannte Seite des Riemens sich nicht aufschwingen kann. Die andere Seite ist ja unter Spannung

                  Weiterer kapitaler Fehler: Leider haben die Jungs übersehen, dass auf der gegenseite der Riemen UNBEDINGT in einer Doppelführungsrolle geführt werden muss da er sonst abspringt. Zusammen mit der "Spannvorrichtung" ein absolut lebensgefährliches "Duo".
                  Wie kann da der Riemen runterspringen? zu 99% würde ein Riemen dann runterspringen wenn die DIfferenz zwischen der gespannten Seite und der losen Seite zu gross ist.
                  Nachdem die Andruckrolle nur die lose Seite spannen muss, reicht die lächerliche Feder dafür aus um die immer gleiche Differenz zu halten.
                  hoffentlich verständlich was ich meine.


                  Dann die "Anlenkung" des Hecks. Hier wird klar, dass der "Konstrukteur" nicht mal ansatzweise verstanden hat warum manche Hersteller als Anlenkstange Carbonstäbe verwenden. Man kann darüber diskutieren ab Modehype oder die geringere Masse bei sehr schnellen Anlenkungen Sinn macht. Sicher ist aber meine Herren: Ein Carbonstab darf nicht auf Biegung belastet werden und muss daher präzise geführt werden. Die eine kleine PVC Klammer in der Mitte des Stanizels ist jedenfalls keine Führung. Das Einzige was die tut ist das ungeschützte Carbon aufzuscheuern. Hier sei der Hinweis erlaubt: Carbon ist ein unter Hochdruck mit Expoidharz pultrodierter Faserverbundwerkstoff und daher an der Oberfläche reibungsempfindlich. Bitte Hier mal ALLE Lösungen am Markt genau ansehen und überlegen "walum die Helstellel wohl die Stange in Alu laufen lassen?". Bitte da mal den GAUI X7 ansehen wie sowas gemacht wird. Hmmm.
                  Da muss ich dir recht geben.
                  ich hab die Führung aufgebohrt und bin vor jedem Flug am ölen.
                  Aber die bessere Möglichkeit wäre noch weiter aufbohren und an der Stelle einen Schrumpfschlauch über den Stab zu schrumpfen.

                  Die Hauptrotorwelle ist ausgeführt wie ein Abfallteil aus einer drittklassigen Autowerkstatt: Ratter und Schlagmarken wohin das Auge sieht. Auch im Bereich der Taumelscheibe .
                  Meine ist von der Oberfläche her top.


                  Kommen wir zur Taumelscheibe: Hier wird es aus unserer Sicht echt lebensgefährlich: Die Führung ist tatsächlich in Polyamid ausgeführt, welches bereits im Auslieferzustand verdrückt ist. Wir wollen uns nicht vorstellen, was diese Plastikführung macht wenn der Rotorkopf anläuft und die Blätter sich (bei einem 700er Heli!!!!) ausrichten
                  .

                  Die paar Querkräfte die bei der Taumelscheibe ankommen, kann von so einem Teil in Querbelastung sicherlich aufgenommen werden.Bin da kein Fachmann, aber ich hätte da jetzt kein schlechtes Gefühl.
                  bei anderen Helis sind die oft noch spärlicher.


                  Die Haube OH ßBERRASCHUNG kommt nicht etwa von SAB (was wir hofften) sondern von CANOMOD. Leider machen die Jungs keine Haubenbefestigungungen daher sind die beiliegenden Haubenschrauben gerade mal als Notlösung tauglich: Die Schrauben werden einfach von aussen in die grob ausgefransten (leider ab Werk) "Löcher" gesteckt. Dabei aufpassen, dass die einfach eingelegten 2 O- Ringe nicht rausfallen und schnell reingeschraubt. Nimmt man die Haube ab so fallen die Schrauben und die O-Ringe einfach ab. In der Haube befestigt > Iss nicht. Also die Schraubingers fluggs "in die Hosentasche" gesteckt .
                  Das die Hauben von Canomod kommen war von Anfang an bekannt. noch bevor es irgendwelche Detailbilder vom Heli gab.

                  Tatsache: Das einzige was hier von SAB kommt sind erwartungsgemäß die Hauptrotorblätter. Selbst die Heckblätter *WUT* sind aus GFK!!! und schwarz überlackiert. Da scheuert das "Kohlefaserimitat" schon bei der Erstmontage in den Blatthaltern ab und entlarvt ist der Originalwerkstoff.
                  Ich bin ein Fan von Plastikheckblätter, insofern sind mir die Blätter hart genug.
                  Und um so härter der Heckrotor gedämpft ist, um so weicher sollten die Blätter sein.
                  Nachdem es aber bei Besenstil-Hels keine gedämpften Heckrotoren gibt, ist dieser Hype um harte Heckblätter nur eine Belastung für die Mechanik.
                  Und das heck funktioniert perfekt, und das ist das einzigste was zählt.

                  Wir werden dieses "Meisterwerk" deutscher Ingenieurskunst in der nächsten Woche in unserem "Schleuderbunker" mal in Betrieb nehmen und berichten.

                  Galuwen
                  viel Spass beim Erstflug.

                  gruss
                  Jörg

                  Kommentar

                  • mastermaisi
                    mastermaisi

                    #10
                    AW: Baubericht Goblin 700

                    Gottseidank hab ich mich für nen Voodoo entschieden.....

                    Kommentar

                    • Askalon
                      Askalon

                      #11
                      AW: Baubericht Goblin 700

                      Zitat von bronti Beitrag anzeigen
                      es geht immer weiter, aber das auch ne gaui mechanik x7 um 850€ kostet,finde ich jetzt schon krass!
                      da ist der tdr im vergleich ein schnäppchen!
                      Hi
                      der TDR war schon immer ein Schnäppchen.
                      Zu der Zeit als er auf den Markt kam, gab es keinen anderen 700er Heli unter 900€ (die erste Auflage vom TDR hat ja 888€ gekostet) die meisten lagen sogar über 1200€
                      Die andern Henseleits lagen zwischen 1150 und 1250€ Der Joker bei 1200€, der Revolution hat 1250€ gekostet Die JR 1300€, der billigste Hirobo Freya evo 1300€(mal von der dem Spitzenmodell für 1900€ mal abgesehen)und selbst ein poppliger Thundertiger Raptor 90 hat 1050€ gekostet.
                      Also insofern ist das 700er fliegen echt billiger geworden.
                      Und ich bin schon immer ein Fan von SAB Rotorblätter,wären sie nicht dabei, hätte ich sie mir sowieso gekauft.
                      Also kostet die Mechanik effektiv 800€ und da sind wenige Mechaniken billiger.
                      Ganz klar der 7hv der sein Geld absolut wert ist , der Trex wenn man die Elektrik wegrechnet,
                      der TT g4 liegt gleichauf, aber da finde ich ein ppar Deteillösungen seltsam, wie zb die gekröpfte Heckanlenkung und den Mechanismus zum Akku wechseln.
                      Aber ein paar Sachen sind aber auch genial, das Heckgetriebe und die einrichtung der Gestänge zb.

                      Also für 800€ hätte ich mich für keine andere Mechanik entschieden.

                      gruss

                      Kommentar

                      • redfelix
                        redfelix

                        #12
                        AW: Baubericht Goblin 700

                        Finde die Mechanik jetzt auch nicht so teuer.Aber ich kann auch nichts schlechtes über den Gobelin sagen.Meiner ist Top.Frästeile sind das beste was ich bis jetzt in der Hand hatte,auch die Passgenauigkeit.Der Rest war bei mir auch Top.Fliegerisch hatte ich bis jetzt auch noch nichts was annähernd so geil fliegt wie der Goblin.Hab meinen TDR erst kürzlich ohne auch nur der kleinsten reue verkauft.

                        Wie gesagt meiner war und ist Top.Würde mit keinem anderen Heil tauschen wolle....

                        lg Chris

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                        • seijoscha
                          seijoscha

                          #13
                          AW: Baubericht Goblin 700

                          Zitat von galuwen Beitrag anzeigen
                          Erst heisst es "made in Germany", dann Komponenten auch aus China.
                          Von Made in Germany war doch nie die Rede !



                          Zitat von galuwen Beitrag anzeigen
                          Schlecht gefinischte und grob geschlichtete Ausführung der Metallteile, wo an manchen stellen sehr lieblos "SAB" eingefräst wurde.
                          Wenn das so ist würde ich das gerne mal sehen .
                          Denn die Aluteile waren das mit abstand makelloseste in meinem Bausatz.
                          Kein schlechtes Finish auch die Wellen waren makellos .

                          Das wabbelige Chassis in 1,4mm Faserverbund auf dem beim Flug das gesamte Gewicht der Akkus und Rahmenkonstruktion ruht hat nach unten keinerlei Versteifungen.
                          Da muss ich dir recht geben das Chassi hat mich auch nicht sehr beeindruckt.
                          Aber durch die Modulbauweise hat das Chassi meiner Meinung nach keine großen
                          Auswirkungen auf die Konstruktion eigentlich muss es nur den Akku und den Regler
                          aufnehmen .
                          Das Chassi hat hier keine so großen Auswirkungen wie bei anderen Helis wo alles im Chassi verbaut ist.

                          Die Motorlagerung und die seltsame "Spannvorrichtung mit zwei Kugelschreiberfedern" ist ein schlechter Witz für einen Heli der 700er Klasse.
                          Bei den Federn kam ich mir auch etwas verwirrt vor, habe vergeblich nach richtigen Federn gesucht.
                          Die sind wirklich ein Witz und funtionieren gar nicht richtig.Ist aber kein großes Drama.

                          Dann die "Anlenkung" des Hecks. Hier wird klar, dass der "Konstrukteur" nicht mal ansatzweise verstanden hat warum manche Hersteller als Anlenkstange Carbonstäbe verwenden.
                          Ja die Anlenkung da hat der Konstrukteur die Weißheit nicht mit dem Löffel gegessen.
                          Die Führung H-0045) ist ein Witz um eine saubere und leichtgängige führung zu gewärleisten
                          musste ich das Teil bearbeiten .
                          Das gefällt mir überhaut nicht gut.

                          Die Haube OH ßBERRASCHUNG kommt nicht etwa von SAB (was wir hofften) sondern von CANOMOD.
                          Das die Haube von Canomode kommt war ja früh bekannt und auf den Bilder zu sehen!
                          Finde ich auch schade das es nichts eigenes ist .
                          Anstelle Canomode hätten sie lieber Fusuno nehmen sollen die Hauben schauen vom Finish her noch besser aus.

                          Aber ich hatte mit meiner Haube und Heck eigentlich Glück keine schlechtes Finish.
                          Aber auch nicht 100% Top.
                          Ich denke da hat der Zeitdruck eindeutig die Qualität gemindert bei den ersten Bausätzen.

                          Die Probleme mit dem Freilauf und Riemenrad können vorkommen. Solange SAB sich darum kümmert und die Fehler behebt kann man damit leben .
                          Das kommt nei den besten Herstellern vor das einige Schwachstellen erst später in der
                          Massenherstellung bei den Kunden auftreten.

                          Ich bin aber trotzdem soweit mit dem Heli zufrieden .
                          Zuletzt geändert von Gast; 22.04.2012, 09:42.

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                          • Janis
                            Senior Member
                            • 12.08.2001
                            • 3163
                            • Janis Vang
                            • Arhus, Dänemark

                            #14
                            AW: Baubericht Goblin 700

                            Nur mal so maden in Germany,

                            Rigid waren (in der ersten Charge ) 10 mm Freilaufwellen auch ein bischen untermass sodas der Freilauf fressen konnte...Und...... hat kein Hahn nach gekräht weil es ja vom Meister war...........

                            Das soll jetzt keine Kritik an Jan H. sein..nur halt das es auch bei Made In Germany vorkommen
                            kann.......

                            Lg Janis
                            ....gibt es etwas besseres als "Futaba CGY 760 " und Frauen?...

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                            • redfelix
                              redfelix

                              #15
                              AW: Baubericht Goblin 700

                              Ist schwer weil es passt sowieso keinem was.Ich bin mir oft gar nicht sicher ob manche da nur schreiben um einfach Heils schlecht zu machen.Ist nicht nur beim Gobelin so auch bei anderen.Wie der Gobelin aufgebaut ist weiß man ja schon sehr lange und es gibt unzählige Detailfotos.Da muss man jetzt nicht überrascht sein wenn man ihn der Hand hat.....

                              Aber was Solls...bringt eh nichts....

                              lg Chris

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