Graupner Bell 212 TwinJet - das Ende...

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  • evo
    evo
    Member
    • 08.03.2013
    • 131
    • Walter

    #46
    AW: Graupner Bell 212 TwinJet - das Ende...

    Hallo Wolfgang,
    Danke für Deine Hilfe,den Bauplan habe ich aber ich wollte nur genau wissen wie es mit der Bigung geht.Deine Antwort hilft mir sehr,denn ich möchte dieses Messingrohr halt sehr sauber und sorgfältig einbauen. Wenn es einmal verbaut ist wird es halt verdammt schwer für eine korektur.
    Ich grüsse Dich sehr herzlich und wünsche Dir viel erfolg bei Deiner Arbeit.
    Walter
    [FONT="Arial Black"][/FONT][FONT="Impact"][/FONT]ronder kommatze älle aber et nuf
    (Schwabenspruch)

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    • evo
      evo
      Member
      • 08.03.2013
      • 131
      • Walter

      #47
      AW: Graupner Bell 212 TwinJet - das Ende...

      Hallo Wolfgang,
      Hat gut geklappt nochmals Danke.
      Hier ein BildEinbau Heckrotorwelle (Messingrohr) 001.JPG
      Walter
      [FONT="Arial Black"][/FONT][FONT="Impact"][/FONT]ronder kommatze älle aber et nuf
      (Schwabenspruch)

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      • Buddymobil
        Buddymobil

        #48
        AW: Graupner Bell 212 TwinJet - das Ende...

        Für diejenigen mit Nachbaugelüsten hänge ich noch zwei PDFs an: Das eine sind die kompletten Ansichten mit Zeichnungen der Einzelteile,
        das andere die Teilezeichnung allein mit breiteren Linien, so dass man sie auf einem Laserdrucker ausdrucken und mit Nitroverdünnung
        auf Holz übertragen kann. Die Längenangabe in der Zeichnung soll helfen, die richtige Scalierung für den Ausdruck zu finden.
        Falls jemand das fräsen oder lasern will, kann er von mir gern die CAD-Daten bekommen.


        Hallo Wolfgang,

        kannst du mir die CAD-DAten zusenden?

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        • WGS
          WGS
          Member
          • 15.09.2010
          • 675
          • Wolfgang

          #49
          AW: Graupner Bell 212 TwinJet - das Ende...

          Zitat von Buddymobil Beitrag anzeigen
          Hallo Wolfgang,

          kannst du mir die CAD-DAten zusenden?
          Will ich gern machen, dauert aber noch etwas, da ich mich momentan um etwas anderes kümmern muss; deshalb geht's ja hier im Augenblick auch nicht so recht weiter. Ist aber bald geschafft.
          Grüsse
          Wolfgang

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          • Buddymobil
            Buddymobil

            #50
            AW: Graupner Bell 212 TwinJet - das Ende...

            Alles klar. Ich werde warten.

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            • evo
              evo
              Member
              • 08.03.2013
              • 131
              • Walter

              #51
              AW: Graupner Bell 212 TwinJet - das Ende...

              Hallo Wolfgang,
              habe im Internet eine Pdf-Datei gefunden :Graupner Bauanleitung zu Best.-Nr 4600 Zelle wo man sich herunterladen kann.
              In Suchmaschine : Bell 212 4600 Manuel german pdf
              diese ist ein Orginal ,vielleicht kann sie jemand brauchen der seine eigene nicht mehr hat.
              Viele Grüsse
              Walter
              [FONT="Arial Black"][/FONT][FONT="Impact"][/FONT]ronder kommatze älle aber et nuf
              (Schwabenspruch)

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              • WGS
                WGS
                Member
                • 15.09.2010
                • 675
                • Wolfgang

                #52
                AW: Graupner Bell 212 TwinJet - das Ende...

                Hallo Walter,

                netter Hinweis, aber wenn Du mal länger in dieser Forumecke bist, wirst Du sehen, dass man, wenn man eine bestimmte
                Anleitung oder Plan benötigt, hier einfach nachfragt; der Rest läuft dann über PN, manchmal hat ja jemand ein Original übrig

                Im konkreten Fall: Die TJ-Anleitung ist mehrteilig, es gibt die Texthefte, lose ßbersichtsansichten, einen Bauplan usw.;
                außerdem gibt es von all dem zwei Versionen, eine ältere und eine neuere.

                Wenn Dir in der Dokumentation etwas fehlt, gib' also einfach Laut.
                Grüsse
                Wolfgang

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                • Bell
                  Member
                  • 20.12.2012
                  • 205
                  • Mark

                  #53
                  AW: Graupner Bell 212 TwinJet - das Ende...

                  Hallo Walter,
                  kann ich nur bestätigen. Wolfgang's Quellen und sein Wissen sind unerschöpflich!
                  Danke Wolfgang!!
                  Liebe Grüße
                  Mark

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                  • Quarterhorse
                    Quarterhorse

                    #54
                    AW: Graupner Bell 212 TwinJet - das Ende...

                    Zitat von evo Beitrag anzeigen
                    habe im Internet eine Pdf-Datei gefunden :Graupner Bauanleitung zu Best.-Nr 4600 Zelle wo man sich herunterladen kann.
                    In Suchmaschine : Bell 212 4600 Manuel german pdf
                    Ist zwar OT, dennoch halte ich nachstehenden Hinweis für wichtig.

                    Vorsicht!
                    Der Verweis geht auf eine Webseite, die zwar so tut als wenn es sich um PDF-Dateien handelt, aber die PDF-Dateien haben als Dateisuffix ein "EXE".
                    Da kann man sich schnell was einhandeln

                    Grüße an alle Oldifans
                    Wolfi

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                    • Bell
                      Member
                      • 20.12.2012
                      • 205
                      • Mark

                      #55
                      AW: Graupner Bell 212 TwinJet - das Ende...

                      Hallo Wolfgang,
                      wieder toll geschrieben, danke!!
                      Die 4 kleinen Gummiringe an den Exenterschrauben, mit denen man die Kopfdämfung einstellt; hast Du da eine Quelle? Sind das "normale" Dichtungsringe?
                      Liebe Grüße
                      Mark

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                      • WGS
                        WGS
                        Member
                        • 15.09.2010
                        • 675
                        • Wolfgang

                        #56
                        AW: Graupner Bell 212 TwinJet - das Ende...

                        Die gibt es normalerweise nur komplett mit den Aluteilen (wurden in letzter Zeit gelegentlich in der Bucht angeboten), aber ich denke, das ist nichts Spezielles. Da sollten normale O-Ringe genau so funktionieren, ist ja kein "High-Tech", sie mehr oder weniger stark gegen die HR-Welle zu dücken.
                        Grüsse
                        Wolfgang

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                        • Bell
                          Member
                          • 20.12.2012
                          • 205
                          • Mark

                          #57
                          AW: Graupner Bell 212 TwinJet - das Ende...

                          Hallo Wolfgang,
                          hatte ich gesehen, aber da ich nur die Ringe brauche, waren die Teile für mich immer zu teuer...
                          Danke für Deine Einschätzung! Werde mal im Fachhandel nachfassen.
                          Liebe Grüße
                          Mark

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                          • WGS
                            WGS
                            Member
                            • 15.09.2010
                            • 675
                            • Wolfgang

                            #58
                            AW: Graupner Bell 212 TwinJet - das Ende...

                            ... der offiziellen Weiterentwicklung dieses Klassikers.

                            Nach einer doch längeren Pause, als beabsichtigt, geht es jetzt wieder weiter mit meiner Projektbeschreibung:

                            Nachdem nun der vordere Bereich vollständig und alles eingepasst ist, können Hauptrotorwelle, Rotorkopf und Domlager samt den
                            Gestängen und dem Kugelbolzen mit Sockel wieder demontiert werden, und auch das Hauptzahnrad kommt wieder 'raus, um die
                            letzte, noch fehlende Mechanik-Komponente einzupassen, den Heckrotor samt Antriebswelle.

                            Das Heckrotorgetriebe wird ja beim "Kompakt-Chassis" auf der linken Seite eingebaut, beim TJ war es rechts, was eigentlich geschickter
                            war: Der Heckrotorschub drückt vom Seitenleitwerk weg, statt dagegen zu blasen, und bei der gegebenen Anordnung der Zahnräder war
                            der Heckrotor "unten vorlaufend"; beides ist vorteilhaft für Wirkungsgrad und Steuerverhalten des Heckrotors. Beim Kompakt-Chassis
                            wurde dann alles umgekehrt: Der Heckrotor bläst gegen die Seitenflosse, und er arbeitet "unten rücklaufend". Das könnte man eigentlich
                            problemlos ändern, wenn nicht die neuen Heckrotor-Blatthalter für genau diese Anordnung ausgelegt wären, also genau entgegengesetzt
                            zu den einfacheren Blatthaltern der Mechanik #80.

                            Wie bei vielen Modellen (und Originalen) ist der Betätigungshebel außermittig angeordnet, und zwar so, dass wenn die Anlenkpunkte genau
                            über der Drehachse stehen (Mittelstellung der Steuerung), die Heckrotorblätter schon den Einstellwinkel erhalten, den sie zum
                            Drehmomentausgleich im Schwebeflug einnehmen müssen. Die Steuerung erfolgt nun symmetrisch zu dieser Mittelstellung, bei der die
                            Heckrotorblätter ihren Grund-Einstellwinkel aufweisen.
                            Dreht man den Heckrotor jetzt auf die andere Seite des Rumpfhecks, so wird aus "unten rücklaufend" eine "unten vorlaufende" Arbeitsweise,
                            und aus einem "Tractor" (ziehender Heckrotor) ein "Pusher", also ein drückender Rotor. Allerdings müssten jetzt auch die asymmetrisch
                            angebrachten Anlenkhebel der Blatthalter auf der gegenüberliegenden Seite der Blatthalter angeordnet sein, damit der Grundeinstellwinkel
                            der Heckrotorblätter wieder stimmt. ßndert man das nicht, so erreicht man den erforderlichen Einstellwinkel erst, wenn die Anlenkungen
                            extrem aus der Mitte heraus eingestellt werden, wobei der Versatz, der auf der anderen Seite für die korrekte Blattanstellung gesorgt hatte,
                            nun den Fehler verdoppelt. Die Steuercharakteristik ist extrem progressiv in eine Richtung, was für ein installiertes Gyrosystem z.B. bedeutet,
                            dass die Gyrowirkung abhängig ist von der Heckrotorposition, und damit kommt kein Gyro klar. Damit er in die eine Richtung nicht in Schwingung
                            gerät, muss man die Wirkung so weit zurücknehmen, dass man in die andere Richtung nicht mehr viel von der Stabilisierung merkt. Ohne Gyro
                            wird die Heckrotorsteuerung in eine Richtung immer agressiver und spielbehafteter, in die andere Richtung "kommt nichts". Es ist also nur mit
                            erheblichen funktionellen Einschränkungen möglich, den für den Betrieb auf der linken Rumpfseite ausgelegten Heckrotor einfach auf die rechte
                            Seite zu drehen!



                            Genau das sieht die Anleitung zum Erweiterungssatz aber vor. Damit sich die Steuerbrücke bei der extrem asymmetrischen Anlenkung
                            überhaupt noch bewegen kann, sollen die Blatthalter so gedreht werden, dass die Anlenkungen jetzt hinter dem Blatt laufen, anstatt
                            davor, doch das ändert nichts an der Asymmetrie.

                            Wenn die alte Mechanik #80 (also die vom TJ) in das Kompaktchassis eingebaut wird, sollen die Hauptrotorblätter gestutzt werden und
                            der Einsatz des "neuen" (höher drehenden) Heckrotors ist laut Anleitung zwingend erforderlich - klar, das Heck des Kompakt-Chassis ist
                            kürzer, als das des TJ. Umgekehrt müßte es daher problemlos möglich sein, den TJ mit neuer Hauptmechanik und Rotor zusammen mit
                            dem alten Heckrotor (aus der Mechanik #80) an seinem längeren Heckausleger zu betreiben, zumal der Hauptrotordurchmesser etwas
                            geringer ist. Das aber war damals wohl schon deshalb kein Thema, weil es den "alten" Heckrotor nicht mehr gab, sondern nur noch den
                            neuen. Daher habe ich diese Möglichkeit beim vorliegenden Projekt ebenfalls verworfen, obgleich ich noch alte Heckrotoren habe; es sollte
                            ja diese letzte Ausführung werden, mit den vorgesehenen Komponenten.

                            Den konstruktiven Mangel zu beheben erfordert etwas "Bastelarbeit", aber das ist ja nicht weiter schlimm. Ich habe zwei Ersatzblatthalter
                            geopfert, die Anlenkhebel sauber, direkt an der Wurzel abgetrennt und bei den "aktiven" Blatthaltern auf die vorhandenen Hebel mit
                            Cyanokleber aufgeklebt (nur auf die Hebel, nicht gegen die andere Hälfte des Blatthalters!!!). Dann habe ich die beiden Hebel zur Sicherheit
                            noch mit einer M2-Schraube an den Wurzeln verschraubt, und so entstanden Blatthalter für beide Laufrichtungen, je nachdem, in welchem
                            der beiden neben einander liegenden Verstellhebel die Kugel der Anlenkung montiert wird. Die Anlenkung bleibt also vor dem Blatt, und alles
                            kann normal arbeiten.



                            Was mir ebenfalls nicht gefallen hat, weil es in der Praxis häufig zu Ausfällen geführt hat, ist die Verbindung der 1,2 mm Antriebswelle
                            mit dem Heckrotorgetriebe über eine Schlitzkupplung, in der das rechtwinklig umgebogene Ende der Stahldrahtwelle in Längsrichtung
                            beweglich geführt wird. Man wollte wohl der Antriebswelle eine Möglichkeit zum Längenausgleich geben; tatsächlich aber ist eine
                            zentrierte Führung der Drahtwelle in Verlängerung der Heckrotor-Eingangswelle nur unzureichend gegeben, so dass der Draht zum
                            Verkanten neigt und nach kurzer Zeit bricht (meist schlecht für die Lackierung des Modells). Könnte man beim geraden Heckrohr des
                            Kompakt-Chassis und entsprechend verlaufender Antriebwelle noch über die Notwendigkeit eines Längenausgleichs diskutieren, so
                            erübrigt sich das in jedem Fall beim hochliegenden Heckrotor des TJ, zu dem die Antriebswelle in einem Bogen verläuft, so dass ein
                            Längenausgleich schon im Freiraum zwischen Stahldraht und Ms-Führungsrohr stattfinden würde. Daher habe ich am Heckrotor wieder
                            das Alu-Klemmstück montiert, wie es der Heckrotor der Mechanik #80 besaß und somit die Antriebswelle vorn und hinten fest eingespannt.



                            Die halbrunde Aussparung oben an der Seitenflosse muss, angepasst an das größere Heckrotorgehäuse, etwas erweitert werden, aber
                            die vier Befestigungsschrauben sitzen an der selben Stelle, wie für den alten Heckrotor. Glücklicherweise hatte der Erstbesitzer des
                            Rumpfes hier sorgfältig gearbeitet, so dass die aus dem Fürungsrohr austretende Antriebswelle einwandfrei mit der Kupplung des
                            Heckrotorgetriebes fluchtete. Die etwas groß und schief geratene ßffnung in der Seitenflosse zum Anziehen der Stiftschrauben der
                            Kupplungshülse habe ich erst einmal wieder mit Glasgewebe und Cyanokleber verschlossen, dann verschliffen und neu angebracht;
                            ebenso habe ich das Führungsrohr des Steuerzuges verlängert und seinen ßbergang zu Rumpf stabil und organisch angeformt.


                            (wird fortgesetzt)

                            .
                            Angehängte Dateien
                            Grüsse
                            Wolfgang

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                            • evo
                              evo
                              Member
                              • 08.03.2013
                              • 131
                              • Walter

                              #59
                              AW: Graupner Bell 212 TwinJet - das Ende...

                              Hallo Wolfgang,
                              habe da einen kleinen Problemfall an einer TJ die ich gerade bekommen habe,
                              sie hatte eine harte Landung dadurch ist die kompl. Halterung des Landegestelles vorne rechts und der Holzspant zerstört worden sogar der Rumpf wurde beschädigt.
                              Ich möchte es sauber und fachgerecht instand setzen, damit sie wieder flugtauglich wird.
                              Meine Frage ist wie bringe ich an einem neuen Holzspant unten die Aufnahme hin für die einzusetzende Holzmutter?Du hast bestimmt eine gute Lösung für diesen Fall.

                              Danke
                              Walter
                              Zuletzt geändert von evo; 02.06.2013, 20:14. Grund: Bilder sieht man nicht
                              [FONT="Arial Black"][/FONT][FONT="Impact"][/FONT]ronder kommatze älle aber et nuf
                              (Schwabenspruch)

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                              • WGS
                                WGS
                                Member
                                • 15.09.2010
                                • 675
                                • Wolfgang

                                #60
                                AW: Graupner Bell 212 TwinJet - das Ende...

                                Hallo Walter,

                                Was Dein Problem betrifft:
                                Die Einschraubmuttern setzen voraus, dass das umgebende Material in der Lage ist, einen entsprechenden Gegendruck aufzubauen, damit sie fest sitzen. Sperrholz von der "Kopfseite" her ist daher so ziemlich das Ungeeignetste, in das man die Dinger eindrehen kann.

                                Weiter vorn in diesem Thread habe ich meine Alternative zu den Einschraubmuttern beschrieben; ich kann Dir also nur empfehlen, das auch so zu machen. Dann kannst Du die Aufdickungen des Spants ruhig so vornehmen, wie vorgesehen, aber man muss ja nicht gerade das billigste Sperrholz dafür verwenden. Ich nehme meist Buchensperrholz mit möglichst vielen Schichten.
                                Zuletzt geändert von WGS; 02.06.2013, 20:29.
                                Grüsse
                                Wolfgang

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