Inspiriert von den Bildern habe ich bevor überhaupt eine Schraube im Chassis verschwand die komplette Elektronik verbaut.
Der Regler sitz wie üblich vorne, die BEC-Kabel und das für den JLog habe ich in der seitlichen Querstrebe geschützt durch selbstverschweissendes Klebeband ins Innere geführt. Zum Sichtschutz habe ich mir eine kleine Abdeckung gebastelt, die direkt hinter dem JLog sitzt.
Das TM1000 und der Scorpion Backup Guard sitzen unten, wo normalerweise der Sensor des V-Stabi sitzt. Die Antenne vom TM1000 musste ich nochmal umlegen, weil sie irgendwie das Heckservo störte. Nicht in der Funktion, aber es bratzelte im Sekundentakt.
Der Potentialausgleich ist mir nicht so gut gelungen.
Bei der Montage der Servos habe ich mich gegen die Gummilagerung entschieden, weil das Chassis in meinen Augen schon die Dämpfung ist und mir speziell beim Heckservo die Befestigung zu wackelig wäre.
Neu am Chassis ist natürlich auch die Akkurutsche, einer der Hauptgründe, warum es bei mir der Neue geworden ist. Aluquerstreben und die schwarzen Aluchassisverstärkung runden das ganze ab und machen einen ordentlichen und stabilen Eindruck.
Das Heck, die Anlenkung, Streben und Heckblatthalter waren mir zumindest noch bekannt und folglich nichts Neues dabei.
Beim Kopf und die Anlenkgeometrie fällt mir nur die Taumelscheibe ins Auge. Die kenne ich so nicht. Ich hatte kurz mal einen 600SX, liegt aber schon 1,5 Jahre zurück und kenne nur die vom Logo 500SE.
Wenn man schonmal einen Logo gebaut hat, kennt man dann die üblichen Verdächtigen und der Bau schreitet rasch voran.
Die Akkurutsche musste ich in der Breite etwas einschleifen und die Ausfräsungen vom HZR erweitern, ansonsten passte alles soweit.
Ritzelspiel eingestellt, mechanisches Grundsetup gemacht und das Vortex mit den Einstellungen vom 6HV mal laufen lassen. Das erste Schweben im Hof war vollbracht.
Und gestern leider viel zu kurz war dann der Erstflug.
Drei Drehzahlen habe ich mal eingestellt: 1500 / 1900 und 2150.
Bei 1500 U/min habe ich ein leichtes, permanentes Nickbouncen und bei 1950 ein Wobbeln um die Rotorachse, welches vermutlich Eigenresonanz ist und sich möglicherweise nach Einarbeiten der Kopfdämpfung legt. Ansonsten wird diese Drehzahl einfach gemieden.
Aber ich wollte erstmal fliegen. Was sich beim Schweben im Hof schon bemerkbar gemacht hatte war das sehr gute Einrasten auf der Nickachse, das mit Sicherheit der knallharten Dämpfung am Kopf geschuldet ist. Wenn ich daran denke, mit welchen Kraftaufwand ich die Blattlagerwelle durch die Dämpfung gedrückt habe.
Für das erste Fliegen bin ich absolut zufrieden und happy. Er bringt das typische, smoothe Fluggefühl mit und es stellt sich sofort ein vertrautes Gefühl ein.
Ich werde mit Sicherheit viel Spass mit dem Logo haben und bin froh, mich für den SX entschieden zu haben.






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