Hallo
@ Wolfgang
Stimmt, und doch wars in meiner Situation nicht richtig.
Bei einem Pitchwert von 0 Grad, auf den ich beide Blatthalter einstellte, musste ein Gestänge um 5 Kugelgelenkdrehungen länger sein ( das "kranke") als das andere (das " gesunde").
Damit waren jedoch die beiden Blatthalterarme nicht mehr rechtwinklig zur Rotorwelle.
Der kranke Blatthalterarm stand weiter oben.
Jeder weitere Ausschlag nach oben verringerte den projizierten Abstand ( Hebel) zur Blattlagerwellenachse.
Da beide Gestänge den gleichen Hubweg machen, wird auf der kranken Seite damit der Blattausschlag grösser.
Umgekehrt beim Ausschlag nach unten. Hier wird der Hebel grösser, damit der Blattausschlag kleiner.
Was passiert beim gesunden Blatthalter? Hier werden die beiden projizierten Hebel nach oben und nach unten jeweils kleiner.
Facit: eine kongruenter Blattspurlauf war nur bei der von mir eingestellten 0 Grad Position. Von da an bei keinem +/- Pitch mehr. Deshalb rüttelte der NT im Flug.
Mein Fehler war, dass ich die jeweiligen maximalen +/- Pitchwerte nicht mehr kontrollierte, da sie im Flug schon erprobt waren und für meine Flugweise passten.
Spätestens da hätte ich das Auseinanderlaufen der Blattanstellwinkel bemerken müssen.
Im Flug schienen die Blattspitzen im Schwebeflugbereich auf gleicher Ebene zu laufen.
Nach dem Einbau eines neuen Blatthalterarmes und passender Justage war der ganze Spuk vorbei..
Nun, der NT hat es mir mit einem bis heute ruhigen Lauf (wo ist Holz, zum Draufklopfen!
gedankt.Damit bestägten sich auch wieder Jan Henseleits Anleitungen, der schreibt, dass alle parallelen Gestänge gleich lang sein müssen!
Umkehrschluss: wenn sie das nicht sein können, ist etwas verbogen!!
Grüsse
Otto
PS: Die Eingangsfrage war, ob mit weicheren Dämpfungsringen ein ruhigerer Rotor erreicht werden kann. Ich meine ja und hab das früher auch schon praktiziert. Vario bot solche Gummiringe in den verschiedensten Härten an.







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