Ich mußte bisher noch nie die Hauptrotorblätter wuchten. Nur zu den Anfängen mußte ich noch die Holzlatten wuchten. Wenn keine Vibs vorhanden sind, sehe ich auch keinen Handlungsbedarf.
Bei Heckrotorblättern war es leider schon mal nötig.
Ich lehne mich mal aus dem Fenster und behaupte, dass 90% der User hochwertige Blätter nur noch "kaputtwuchten".
Radix, Edge, DH usw. kommen in einem Zustand zum User, der nur noch von absoluten Experten verbessert werden kann. Jedes eigene Gebastel (wie gesagt, Experten ausgenommen) macht das ziemlich sicher nur schlechter.
Und wenn ein Paar der Preisklasse wirklich mal nicht zusammenpasst, dann würde
ich es zurückgeben.
schon mal ausgerechnet, wieviel kg unwucht bei drehzahl X auf den rotorkopf einwirken?
Dann betreibst Du hoffentlich den gleichen Aufwand beim Nachwiegen und Nachwuchten der Blatthalter, Rotorwelle, Zahnräder, Kugellager,......
Und dann das ganze natürlich auch noch für den Heckrotor.
Diese ganzen Komponenten werden auch nicht "hochwertiger" sein.
Jeder darf natürlich sein Hobby so Ausleben wie er mag.
Aber ich gehe dann lieber fliegen.
Gruß
Stefan
"Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Klappe halten."
Dann betreibst Du hoffentlich den gleichen Aufwand beim Nachwiegen und Nachwuchten der Blatthalter, Rotorwelle, Zahnräder, Kugellager,......
Und dann das ganze natürlich auch noch für den Heckrotor.
man kann natürlich auch direkt wieder alles in den kakao ziehen.
wie war das?
Zitat von signatur von stefan
Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Klappe halten
[FONT="Arial Narrow"]T-Rex 550@600, Kontronik-Setup, 6s5000_40C, charged by Naturstrom[/FONT]
Und wie funktioniert das Teil auf deinem Foto, bin unterwegs und auf dem Apfel Teil kann ich das nicht erkennen, könnte auch ne Achse für ne märklin Eisenbahn sein *?
Sent from angebissener Apfel subtransmitter from unterwegs using Tapatalk
Borniertheit ist bei dem Thema nicht angebracht, aber es stimmt schon, dass die relativ riesigen Rotorblätter (und sogar solche aus China) meist viel besser gewuchtet sind als selbst kleine Flieger-Propeller um 3 Euro. Grad bei Letzteren ist das Wuchten schon wichtig, da sich sonst das übliche Styropor der Flieger rasch auflösen kann oder zumindest montierte Kameras unnötig wobbeln.
ja...der satz ist schön und gut, aber wenn man unbedarften heli-piloten rät, seine rotorblätter NICHT zu wuchten (und es ist teilweise unfassbar, was als gewuchtetes paar beworben wird), dann darf man sich über berichte nicht wundern wie
"fbl-heli kippt nach start über roll nach rechts weg"
oder
"heli nach umschalten auf hohe drehzahl nicht mehr steuerbar"
kann ohne wuchten gut gehen, muss aber nicht....
fakt ist, dass unterschiede im einstelligen gramm-bereich an den rotorblättern die unmöglichsten effekte haben können. mir ist das zu heikel und ich wuchte ALLE blätter sehr sorgsam. ich bilde mir ein, deswegen auch noch NIE probleme mit wobbelnden oder spinnenden helis gehabt zu haben...
unterschiede in blatthaltern etc haben auf grund ihrer nähe zur rotationsachse erheblich weniger einfluss. und die rotorwelle zu nennen ist nun wirklich spöttisch...
ebenfalls viele grüße
sascha
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ja...der satz ist schön und gut, aber wenn man unbedarften heli-piloten rät, seine rotorblätter NICHT zu wuchten (und es ist teilweise unfassbar, was als gewuchtetes paar beworben wird), dann darf man sich über berichte nicht wundern wie
"fbl-heli kippt nach start über roll nach rechts weg"
oder
"heli nach umschalten auf hohe drehzahl nicht mehr steuerbar"
kann ohne wuchten gut gehen, muss aber nicht....
fakt ist, dass unterschiede im einstelligen gramm-bereich an den rotorblättern die unmöglichsten effekte haben können. mir ist das zu heikel und ich wuchte ALLE blätter sehr sorgsam. ich bilde mir ein, deswegen auch noch NIE probleme mit wobbelnden oder spinnenden helis gehabt zu haben...
unterschiede in blatthaltern etc haben auf grund ihrer nähe zur rotationsachse erheblich weniger einfluss. und die rotorwelle zu nennen ist nun wirklich spöttisch...
ebenfalls viele grüße
sascha
Hallo Sascha,
das sehe ich völlig anders.
Gerade der von dir angesprochene "unbedarfte " sollte auf jeden Fall die Finger vom Nachwuchten lassen. Hier kann man wesentlich mehr verschlimmbessern als wirklich verbessern!
Dein Argument mit den Blatthaltern zeigt auch direkt wie wenig Aussagefähig der geringe Gewichtsunteschied ist. Die Waage gibt keine Auskunft darüber wo das Mehrgewicht im Blatt ist. Es kann ja auch direkt an der Blattwurzel sein.
Und da spielt es ja laut deiner Aussage keine Rolle.
Also wenn schon statisch wuchten dann Richtig mit allen Komponenten oder vernünftig dynamisch Wuchten.
Und mit dynamisch meine ich wriklich das mit Arbeitsdrehzahl arbeitene System.
Und Nein, der Hinweis auf die Rotorwelle war kein Spot. Es gibt wesentlich mehr Probleme mit nicht wirklich geraden Rotorwellen als durch schlecht gewuchtete Blätter.
Aber wie schon geschrieben - jeder wie er mag.
Viele Grüße
Stefan
"Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Klappe halten."
Wenn der Schwerpunkt im Mittelpunkt des Blattes ist kann es einem doch egal sein wo das Blatt schwerer ist....
Außerdem bin ich schon unabsichtlich mit krummer Welle geflogen, bemerkt habe ich bei 2200rpm am 600er nix.
das arbeiten mit der feinwaage bedarf natürlich vorarbeit!
ob ein blatt taugt oder nicht, ist mit einem ganz einfachen schnellen test durchführbar. man hänge beide blätter frei schwingend nebeneinander auf eine achse. wenn der gewichtsunterschied gravierend ausserhalb des schwerpunktes liegt, hängen die blätter nicht 100% exakt deckungsgleich nach unten. solche blätter gehören dann eh zurück geschickt. andere, aber mit mehr fehlertoleranz behaftete möglichkeit hierzu ist, die blätter auf einer messerklinge zu balancieren. schwerpunkt markieren und vergleichen.
wenn die blätter aber exakt gleich herab hängen oder die markeirung exakt gleich liegt, ist auch der schwerpunkt zumindest von der lage her gleich. hier kann man in folge ohne große mühe im schwerpunkt mit tesa arbeiten...
mit dieser einfachen methode ist man in der lage die gröbste unwucht im system zu vermeiden.
der rest ist dann für pedanten
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fakt ist, dass unterschiede im einstelligen gramm-bereich an den rotorblättern die unmöglichsten effekte haben können.
Das ist richtig, nur kommt es doch nicht nur auf den absoluten Gewichtsunterschied an, es kommt ja auch darauf an, wie das Gewicht innerhalb des Rotorblattes verteilt ist. Es kann also durchaus sein, dass Blätter, die einen Gewichtsunterschied haben, trotzdem richtig ausgewuchtet sind.
Wenn man also wuchten will, dann ist die Bestimmung des Schwerpunktes absolut Pflicht, aber kann man das wirklich genau genug machen?
Man muss schließlich nicht nur den Abstand von der Rotorachse, sondern auch die Schwerpunktposition zwischen Blattvorder- und -hinterkante beachten.
Ich hatte auch noch nie Probleme mit Wobbeln, das auf die Rotorblätter zurückzuführen ist (Die Ursache lag zumeist im Kopf und konnte dort behoben werden), und ich habe auch noch nie Rotorblätter (einer gewissen Preisklasse) "gewuchtet", weil mir die Gefahr zu groß ist, dass ich eine eventuelle Unwucht nur verschlimmbessern würde.
Ich habe bei den erwähnten "unbedarften Helipiloten" schon Wuchtversuche gesehen, die ganz klar kontraproduktiv waren. Auf die Frage, ob auch der Schwerpunkt beachtet wurde, bekommt man da nur einen fragenden Gesichtsausdruck.
Deshalb würde ich eher empfehlen nicht zu wuchten, als schlecht zu wuchten.
So wie Phi es beschrieben hat, ist es richtig, aber nur wenige machen es so. (Nach meiner Erfahrung.)
Gruß-
EDIT: Stefan war schneller mit ähnlichen Argumenten...
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