letzens hab ich durch Zufall mal die Hauptrotorblätter meines Speedrigids runtergeschraubt. Schon beim Drehen merke man, das die Schraube bei jeder Umdrehung irgendwo strenger zu drehen war. Kritisch wurde es dann beim rausziehen aus dem Rotorblatt. Die Schraube verkanntete sich ziemlich, ging aber dann glücklicherweise auch raus.
Man sah schon mit freiem Auge, das die Schraube krumm sein musste. Also auch das 2. Blatt runter geschraubt - mit dem selben Ergebniss wie beim anderen Rotorblatt.
Jetzt wirds interessant: der Heli hatte keinen Umkipper etc, die Schrauben waren auch nur max. 25 Flüge drauf. Knapp 2 Wochen davor, hatte ich die Schrauben auch herunten, um am Heli was einzustellen. Da war noch nichts verbogen.
Geändert habe ich nur meine Akkus, an diesem Flugtag war es ein neuer Wellpower 12s 5000mah 40C.
Dieser war nach dem Fliegen ziemlich warm (fast 50 grad)
Kann es sein das nur durch einen neuen Akku gleich die ganze Drehzahl so markant hochsteigt, das es eine Schraube plötzlich verbiegen kann?
Der Jive arbeitet bei mir im Mode 4.
Hatte von euch schon jemand so ein Problem?
Als Ritzel hab ich ein 16er, mit dem man ungefähr 2400 upm haben sollte.
Anbei hab ich auch noch einen Log des JLog´s. Dabei hab ich POWER und I-BEC eingeschaltet - also Watt vom Motor und Ampere vom Regler.
Die zwei letzten Starts im Log sind Dragracestart´s , die anderen normale Speedflüge
Motor inkl. Regler ist der Black Edition von Kontronik.
Als abhilfe werde ich nun die Hülsen von den Rotorblättern entfernen (dadurch kann eine größere Schraube verwendet werden), mich mit Jan Henseleit in Verbindung setzen (wegen der Schraubenqualität) und das Loch im Blatthalter etwas aufbohren.
Gruß
Michael


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