T-Rex SE Erfahrungsbericht

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  • Wolfgang Meyer
    Wolfgang Meyer

    #1

    T-Rex SE Erfahrungsbericht

    Moin,
    nachdem ich nun einige Flüge mit dem Rex SE hinter mir habe, möchte ich mal über ein paar Dinge aus MEINER Sicht berichten:

    Ich habe nun schon ein paar Microhelis (LMH, Hummingbird, Zoom 400) gebaut und geflogen und jedes mal lief es nach dem gleichen Schema ab: Kaufen, Bauen, feststellen das es nicht vernünftig fliegt, Tuningteile kaufen und montieren, immer noch nicht zufrieden, ebay...

    Also eigentlich schien ich für alle Ewigkeiten von den kleinen Dingern kuriert, bis ich durch einen blöden Zufall auf den T-Rex SE stieß. Ich hatte vorher schon ein paar "Standard-Rexe" fliegen sehen und was ich sehen konnte, schienen sie zumindest für Rundflüge zu taugen...nun war da also der SE.

    Ich muß gestehen, als ich die Bilder gesehen habe, wurde ich sofort rattig, so einen niedlichen und edlen Heli hatt ich noch nicht gesehen und da gibt es nun wirklich nichts mehr zu tunen. Nachdem ich ein paar Tage "schwanger" gegangen war, drückte ich schließlich den Bestellen-Button...ich entschied mich für folgende Ausstattung: Rex-SE in schwarz (silber war mir zu tuntig ) mit Motor und Regler, Hitec HS56 auf der TS, HS 50 auf dem Heck, GY 401, Skyholic 3s 2250mAh, Rotorblätter Helitec

    Als dann das Paket ankam und ich den Karton öffnete wurde mir ganz eierig, schon von der Aufmachung her, ist das nur noch schwer zu toppen, alles sehr edel und hochwertig, nun hatte ich inzwischen von den Qualitätsmängeln gehört und habe gleich Nägel mit Köpfen gemacht, also alles auseinander nehmen, Schraubensicherung dran und die metrischen Innensechskantschrauben durch ordentliche ersetzt.

    Was mir bei der Montage auffiel ist die wirkliche Komplettausstattung des Baukastens, da sind Goldstecker- und Buchsen für den Motor/Regler dabei, Klettband zur Akkubesfestigung, Rotorblattauflage, Schraumpfschlauch, Kabelbinder, Schraubensicherung - es ist wirklich sehr komplett da können sich einige Hersteller mal ein Scheibchen von abschneiden...

    Die Montage verlief relativ problemlos, die Anleitung ist recht gut und umfangreich. Erwähnt werden soll nur, daß man wirklich ALLE vormontierten Baugruppen demontieren und mit Sicherung wieder zusammen setzen sollte, bei mir waren z.B. die Schrauben der Blattlagerwelle nicht gesichert, was dann passiert kann sich jeder vorstellen, den Ausdruck zu 80% vormontiert sollte man also gleich vergessen...dabei kann man auch gleich hervorragend die Sch.....Schrauben auswechseln !

    Der Einbau der Rc-Komponenten verlief auch recht problemlos bis - ja bis zum Heckservo...das HS-50 ist ein schnelles 6g Servo und so fippsig sind auch die "Ohren" zum Anschrauben, obwohl ich die Schrauben für die Befestigung wirklich nur hauchzart angezogen habe, bröselte mir das Servo nach kurzer Zeit entgegen (braucht noch jemand ein HS-50 ohne Ohren ?)

    Also losfahren und ein neues Servo holen, diesmal ein HS-55, was anderes war nicht zu kriegen und etwas solider sah es auch aus...denkste Puppe, auch dieses Servo zerlegte sich bei der Montage, obwohl ich wirklich sorgfältig darauf geachtet habe es nicht zu verspannen und es nicht zu fest anzuziehen, meine Flüche waren nicht mehr jugendfrei (braucht noch jemand ein HS55 ohne Ohren ?)

    Als ich dann mit einem Kumpel telefonierte sagte der : "Du ich habe hier noch 4 schnelle 9g Servos liegen, probier doch davon eines aus..." also hingefahren und eingebaut und - ihr ahnt es, diesmal zwar nicht zerbröselt, aber nachdem ich das Servo mit einer Schraube dezent festgezogen hatte, bildete sich an der Anschraubfläche sofort ein "Spinnennetz" also hatte auch dieses Servo sein Leben als HeRo-Servo ausgehaucht...

    Mittelerweile war es abends 22.00 Uhr und der Termin für das Hallenfliegen am nächsten Tag rückte näher...

    Als ich abends ein paar Rex-SE Videos zur Motivation schaute, entdeckte ich, daß Jason Krause ein "Riesenservo" am Heck fliegt und dachte: " Was der kann kann ich auch..." also fuhr ich am nächsten Moregen los auf der Suche nach einem Multiplex Tiny S oder Hitec HS 81, beides Servos mit sehr vielversprechenden Eckdaten.

    Wie es nunmal so ist, was man braucht bekommt man nicht und so kam ich zurück mit einem Robbe FS500MG und einem Hype 13BB, eins von beiden muß doch gehen...

    Also wieder alles eingebaut, Kabelbaum verlegt und dann kam der erste Versuch:

    Der Rex fuhr schön die Drehzahl hoch (Gas 65%) und schwebte dann vor mir, das Heck pendelte allerdings vor sich hin, abgewechselt von ein paar heftigen Ausschlägen, ich hatte also ein kleines Problem und das Hallenfliegen rückte näher...das Schwebeflugverhalten war eierig und teigig, also nichts Neues an der Microhelifront, so kannte ich das. Wenigstens stimmte der Blattspurlauf sofort, die Gestängelängen in der Anleitung sind also brauchbar...

    Also habe ich das FS 500 ausgebaut da es von den Eckdaten langsamer als das Hype ist, gleichzeitig habe ich einen Ferritkern in die Reglerleitung und in die Gyroleitung eingeschleift (keine Ahnung ob das in der Gyroleitung sein muß, aber ich verfuhr nach dem Verfahren: Viel hilft viel...) und das Hype Servo montiert und ab zum nächsten Flug

    Der Rex flog immer noch etwas eierig und das Heck kam ab und zu noch ins Pendeln aber das Ergebnis war schon erheblich besser, trotzdem gefiel mir das Flugverhalten noch nicht ich dachte schon: "Wieder so ein Microheli der fliegt wie ein Bund Wurzeln..." und machte gedanklich schon die Kamera für ebay klar...

    Vor lauter Langeweile schaltete ich dann aber mal in Idle1 (Gas80%) und siehe da: Das Heck steht wie eine eins und der Rex schwebt auch besser, ich komme also ins Grübeln und erinnere mich an eine alte Weisheit bezüglich Microhelis von meinem Paten JMM: "Lass sie drehen, die Sau " also habe ich das Schwebegas in Stufen hochgereht bis ich schließlich bei einem Wert von 80% fürs Schweben angekommen bin 8o klingt gefährlich ...

    Den Wert von Idle1 habe ich als auf 90% hochgedreht und dann wollte ich mal die ersten Rundflüge wagen...bis dahin war mir die zyklische Agilität im Schweben noch nicht ausreichend und deshalb startete ih mit einem zyklischen Swash Mix von 85%, D/R von 100% und 25% Expo, also alles an Ausschlägen was ohne anecken der Taumelscheibe und Gestängen geht...

    Also die ersten Achten geflogen (noch in der Schwebeflugphase) und dann in Idle1 hochgeschaltet, der Heli sackt kurz durch (anderer Pitchwert bei Knüppelmitte) und die Drehzahl geht hoch - alles wie bei meiner Freya, da kommt schon mal Freude auf...
    Ich fliege nach rechts ziehe hoch in einen Turn und fliege an mir vorbei und setze die Rolle an... und was jetzt kam habe ich bis heute noch nicht verdaut

    Während meine sonstigen Microhelis zyklisch immer absolut taube Nüsse waren und die Rollgeschwindigkeit viel zu langsam war, rauschte es jetzt einmal kurz und die Rolle war so schnell zu Ende, daß ich da stand wie vom Donner gerührt...ich glaube ich habe geguckt wie bei einer Ausserirdischen-Sichtung, von dem Schreck musste ich mich erstmal erholen...nach ein paar weiteren Achten habe ich dann mal einen Rückwärtsflip eingestreut und wieder machte es nur Flapp und der Flip war vorbei...unglaublich !

    Ich schwöre ich habe noch keinen Heli gesehen (einschließlich einiger reiner 3D-Helis) die dermassen schnell rollen und flippen, das ist heftig !

    Also kann ich den Swash-Mix und die D/R Werte jetzt an meine Gewohnheiten anpassen und habe dann einen, für mich vollwertig einsatzbaren Micro-Heli, genial !!!

    Es ist schon etwas merkwürdig, daß mir die zyklische Reaktion bei 80% Gas sehr lahm - und gleichzeitig bei 90% Gas so heftig vorkam, da muß ich also noch ein wenig programmieren, aber grundsätzlich habe ich weinger Probleme einen hyperwendigen Heli etwas einzubremsen, als einem trägen Heli Feuer unterm Hintern zu machen...

    Das Hallenfliegen abends auf der Weihnachtsfeier war also geprägt von einem breiten Grinsen im Gesicht und der Erkenntnis:

    Es gibt auch funktionierende Micro-Helis !!!!

    Ich würde bloß folgende Punkte beachten:

    - Schrauben austauschen und Sicherungslack verwenden
    - vernünftiges Heckservo (ich werde wohl doch noch das Volz kaufen)
    - viiiiiieeeeeeeel Drehzahl (ungewohnt als "alter" 90er Verbrenner-Flieger)
    - Entstören
    - Helitec-Blätter

    Ansonsten muß ich ganz ehrlich sagen: Ich bin begeistert, dem Rex-SE ist ein Platz in meiner persönlichen Hall of Fame sicher
  • JMalberg
    RC-Heli TEAM
    • 05.06.2002
    • 22636
    • J
    • D: um Saarbrücken drum rum

    #2
    T-Rex SE Erfahrungsbericht

    Wo und wie hast du denn alles entstört? Los erzähl!!!
    Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Klappe halten oder nachfragen!
    Der Dunning-Krueger-Effekt ist immer und überall!

    Kommentar

    • Wolfgang Meyer
      Wolfgang Meyer

      #3
      T-Rex SE Erfahrungsbericht

      Meine Elektro-Enstör-Dilettanten-Version sieht wie im Bericht beschrieben aus:

      - Ferritkeren in die Regler- und Gyroleitung zum Empfänger
      - Regler vorne aufs "Reglerbrett"
      - Empfänger hinten, unten ins Chassis
      - Evtl. auch noch ein Einsatz eines PCM-Empängers (behebt aber nicht die Ursache)

      Mit diesem Maßnahmen ist zumindest bei mir Ruhe, ob das jetzt wissentschaftlich alles korrekt ist kann ich nicht beurteilen, ich bin nur ein kleiner Feinmechaniker der von Elektronik keine Ahnung hat...

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      • HeliTec2002
        helitec-online.de
        Onlineshop
        • 22.03.2003
        • 108
        • Kai

        #4
        T-Rex SE Erfahrungsbericht

        Hallo,

        Also nun war es heute mei mir auch soweit. Ich bin mit meinem SE das erste mal raus, trotz des schlechten Wetters.

        Ich muß sagen, ich bin begeistert. Ich habe zu anfang erst einmal ein Paar Rundflüge gemacht, dann ein Paar Rollen geflogen, ein Paar Looping, dann auf den Rücken gedreht und nach oben weg steigen lassen. Das alles war kein Thema für den kleinen.

        Auch der im Baukasten mitgelieferte Motor verfügt über ausreichend Dampf. Die Drehzahl am Kopf habe ich noch nicht gemessen.

        Was ich gut fand, ist das der Motor keinen Einbruch in der Drehzahl hatte, egal wie heftig ich in die Knüppel bei Roll oder bei den ßberschlägen gesteuert hatte.

        Die Rollraten bei dem Rex sind wirklich schnell, man muß schon sehr Schnell mit Pitsch arbeiten, damit er die auch sauber durchfliegt. Denn bevor man sich versieht ist der Rex rum und man ist noch garnicht wieder raus mit negativ Pitsch!! Auch die Vorwärt ßberschläge fliegt der Rex tadellos.

        Meine Ausstattung:

        SMC19 Empfänger
        GY401 Kreisel
        9250 Heckrotorservo
        C121 Servo für Roll, Pitsch, Nick
        Kokam 2000mAh Acku
        Motor und Regler der in dem Baukasten mitgeliefert wird
        Blätter natürlich unsere ( HeliTec 315W/S/W )

        HeliTec
        Kai Rathmann

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        • Genesis
          Senior Member
          • 13.07.2003
          • 2025
          • Detlef
          • Saarland

          #5
          T-Rex SE Erfahrungsbericht

          Hallo Leuts,
          habe zwar nicht den "SE " sondern leider nur den XL CDE aber ich kann mich eurer Meinung nur anschließen.
          "Flog" nun 1 Jahr lang nen Zoom 400 und Tunte mich bald Kaputt, aber was das Rollen angeht, war nichts zu machen. ;(
          Fazit (meine Meinung) der Rex XL .... Aufwärts , geht aus der Schachtel besser als ein Vollgetunter Zoom. Schweben mit dem Rex ist ein Genuss.
          Mit dem Rex komm ich nun gut an die Flugeigenschaften meines NT . 8)

          Mein Setup:
          SS23 +Jazz
          Gy401+Volz
          3xGWS IQ 120 BB
          Kokam 2000H
          Blätter =HT
          Gasvorwahl1 2150
          Gasvorwahl2 2300
          13Ritzel.

          Kann denn Leistung Sünde sein. :rolleyes:
          GruÃ?, Detlef
          Vario Bell UH-1D 2,36m Neo / EC-135 1,8m V-Stabi / Bell 47 G3 Neo

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          • Jörg
            Jörg

            #6
            T-Rex SE Erfahrungsbericht

            Moin,

            90%....65%.....aha. Wovon? Von der Lichterkette am Weinabaum?

            Wenn Ihr so F3C fliegt ist mir klar warum man nur auf 40% kommt .

            Man hat da was erfunden, man nennt es Drehzahlmessgerät .

            Und wie man kleine Servos einbaut, insb. wie man die richtigen Auswählt lernen wir in der nächsten Folge .

            Gruß
            Jörg

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            • HeliTec2002
              helitec-online.de
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              • 22.03.2003
              • 108
              • Kai

              #7
              T-Rex SE Erfahrungsbericht

              Hallo Jörg,

              Ich denke mal Du spricht mich an. Ich habe noch ein kleines Servo, S3108 aber irgendwie bleibt das Heck nicht ruhig stehen. Deshalb genommen was da ist, 9250 Digital, hoffe das BEC macht das mit!! Mit dem Servo bleibt das Heck stehen.

              Ich werde wohl noch mal mit Thomas telefonieren müssen.

              Kai

              Kommentar

              • Jörg
                Jörg

                #8
                T-Rex SE Erfahrungsbericht

                Moin,

                eigentlich nicht .
                Mir ist schleierhaft wie man an HS50/55 die Laschen abbrechen kann bzw. diese überhaupt in einen T-Rex einbaut. Naja, jedem das seine .

                Wenn das Heck absolut leichtgängig geht, geht es auch wunderbar mit einem S3108.

                Gruß
                Jörg

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                • Fantus
                  Senior Member
                  • 25.05.2005
                  • 8357
                  • Torsten

                  #9
                  T-Rex SE Erfahrungsbericht

                  aber auch nur im innersten Loch
                  GruÃ?, Torsten
                  nein, das wird tatsächlich ohne 'h' geschrieben) :D

                  "Gott hat die Welt ja nur in sieben Tagen erschaffen können, weil es keine installierte Basis gab."

                  Kommentar

                  • Manfred
                    Senior Member
                    • 16.08.2005
                    • 7263
                    • Manfred
                    • Hagen NRW

                    #10
                    T-Rex SE Erfahrungsbericht

                    Hallo zusammen,
                    ich habe eine Frage an Wolfgang und Kai,habt iHr vor dem Erstflug auch die TS auseinander genommen und neu geklebt?
                    GruÃ? Manfred

                    Kommentar

                    • HeliTec2002
                      helitec-online.de
                      Onlineshop
                      • 22.03.2003
                      • 108
                      • Kai

                      #11
                      T-Rex SE Erfahrungsbericht

                      Hallo,

                      Nein, ich habe die Taumelscheibe so gelassen wie sie geliefert wurde!!

                      HeliTec
                      Kai Rathmann

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                      • Manfred
                        Senior Member
                        • 16.08.2005
                        • 7263
                        • Manfred
                        • Hagen NRW

                        #12
                        T-Rex SE Erfahrungsbericht

                        Danke Kai,
                        ich warte noch auf meinen SE , wird wohl diese Woche kommen.
                        GruÃ? Manfred

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                        • AlexBonfire
                          Senior Member
                          • 07.01.2005
                          • 4593
                          • Alexander
                          • Schallodenbach

                          #13
                          T-Rex SE Erfahrungsbericht

                          Wie geht die Original Motor/Regler-Kombination ?
                          Hat sie genügend Dampf um ordentlich 3D zu fliegen ?
                          Oder lohnen sich die Mehrkosten für die Kombination SS23/Jazz40 (immerhin ca 180.-) *

                          <sabber> <lechz>
                          >>>>>>>> Alex <<<<<<<<

                          Kommentar

                          • Wolfgang Meyer
                            Wolfgang Meyer

                            #14
                            T-Rex SE Erfahrungsbericht

                            Moin,

                            90%....65%.....aha. Wovon? Von der Lichterkette am Weinabaum?

                            Wenn Ihr so F3C fliegt ist mir klar warum man nur auf 40% kommt .

                            Man hat da was erfunden, man nennt es Drehzahlmessgerät .

                            Und wie man kleine Servos einbaut, insb. wie man die richtigen Auswählt lernen wir in der nächsten Folge .

                            Gruß
                            Jörg
                            @Jörg

                            Nun,
                            ich muß mich natürlich entschuldigen, daß ich so laienhafte Angaben mache, aber mein Drehzahlmesser den ich mal bei Rc-City gekauft habe zeigt leider Werte aus dem Bereich der Fabelwesen an in sofern diese etwas unpräzisen Angaben.

                            Sie sind auch nur als Anhaltspunkt zu verstehen, da in der Bedienungsanleitung ebenfalls %-Werte vorgegeben werden und ich wollte damit nur klar machen, wie hoch die Schwebedrehzahl tatsächlich im Sender eingestellt werden muß (in meinem Fall JR PCM 9X II ) immerhin bedeuten 100% ein voll durchgeschalteten Regler und das sollte bei jedem Sender gleich sein.

                            Schließlich muß man die Wege vom Sender ja in den Regler einlernen, die Werte sind also durchaus vergleichbar.

                            Das ich zu blöd bin ein HS50 anzuschrauben ist mein persönliches Problem und damit muß ich klarkommen, daß das einem Fachmann wie Dir niemals passieren würde ist mir klar - man macht ja keine Fehler und wenn ja veröffentlicht man sie nicht...ich wollte mit meinem Hinweis lediglich darauf aufmerksam machen, nicht den gleichen Fehler zu machen wie ich.
                            Das ich als Volldepp da stehe ist es in Ordnung, wenn ich dadurch auch nur einem HS-50 das Leben gerettet habe, oder einen Käufer von diesem Servo abgehalten habe.

                            Den Hinweis mit den 40% und F3C-Fliegen habe ich nicht ganz verstanden, aber Du hast sicherlich recht: Wir F3C-Flieger haben alle keine Ahnung, deswegen schweben wir ja auch nur so ein bißchen in der Gegend rum.
                            Ich erinnere mich allerdings, daß jemand dieses Jahr eigentlich mitfliegen und sogar einen F3C-Wettbewerb ausrichten wollte und dann doch gekniffen hat, mir fällt bloß im Moment nicht der Name ein...aber der Vorname war auch Jörg, soviel weiß ich noch...

                            Um jetzt also auf den Punkt zu kommen: Deine Einwände sind sicherlich richtig, aber manchmal macht auch der Ton die Musik...

                            @Manfred
                            Zum Thema Taumelscheibe: Ich habe versucht sie auseinander zu drücken, sie scheint bei mir also korrekt montiert und verklebt zu sein, daher habe ich mich darauf beschränkt die Kugeln mit Schraubensicherung wieder einzuschrauben...

                            @AlexBonfire
                            Also ich habe den Motor bei meinem Flugstil auf jeden Fall nicht klein gekriegt, aber ich fliege auch kein hartes 3D, aber der Endlosanstieg in den typischen Wendeturn hat er ohne einbrechen hinbekommen und damit habe ich schon ganz andere Motoren auf die Knie bekommen...auch im Flip war nichts von einem Einbruch zu hören - ich würde also mal sagen: Ja, die Leistung ist reichlich vorhanden und sollte auch für hartes 3D mehr als genug sein.

                            Kommentar

                            • streetmaster
                              Member
                              • 22.08.2003
                              • 143
                              • Oliver
                              • Essen / NRW

                              #15
                              T-Rex SE Erfahrungsbericht

                              Hallo Wolfgang,

                              ich habe Deinen ausführlichen Bericht gelesen und sehr dabei geschmunzelt, da
                              mir einige Passagen sehr bekannt vor kamen. Hätte mir auch so passieren können.
                              Das es einige Leute gibt die immer alles richtig machen
                              und auch kein gutes Haar an denen lassen, die eigene Fehler eingestehen können,
                              zeugt von ausgeprägter Charakterschwäche.
                              Aber was soll es, damit muß man leben.

                              Ich fande den Bericht sehr witzig und interessant, also mach weiter so.

                              Gruß

                              Oliver

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