Manche raffen es echt nicht. Das ist kein aktuelles Problem, sondern eine "lustige" Weihnachtsgeschichte (Adventskalender in 24 Teilen?), die schon gelöst ist. Man darf gerne miträtseln, aber bitte drückt das doch nicht als Tipps für eine akute Problemlösung aus.
Manche raffen es echt nicht. Das ist kein aktuelles Problem, sondern eine "lustige" Weihnachtsgeschichte (Adventskalender in 24 Teilen?), die schon gelöst ist. Man darf gerne miträtseln, aber bitte drückt das doch nicht als Tipps für eine akute Problemlösung aus.
Die Blatthalter vom 250er haben keine Drucklager nur mal so am Rande erwähnt.
Genau ...bin echt mal gespannt ....so eine kleine Verzögerung, bei Pitch, habe
ich bei meinem Kleinen auch.
Wobei ich das auf die Blätter schiebe, da es die Kunststofflatten sind!
Deshalb heißt es ja Weihnachtshubschrauber. Die Auflösung gibt es heilig abend.
Aber ich lese gern mit und bitte nicht nicht in die plauderecke. Da gibt es ganz andere Sachen die da eigentlich hin gehören. Hier kann man sogar noch was lernen und Spaß haben.
Das ist jetzt mal interessant: Die CFK Blätter waren diesbezüglich anders wie die Plastikdinger? Wie beschrieben habe ich mit den Original CFKs und den Zeal 210ern genau das gleiche gehabt. Und wie schon angedeutet bin ich leider nicht bis in die tiefste Tiefe der Physik des Problems durchgedrungen. Aber zum Beispiel die Lage des Blattschwerpunkts könnte einen Einfluss haben.
Es ist kaum zu fassen: wir haben den ersten Advent!
Nein, es war nicht der Plan, die Lösung an Heiligabend rauszulassen. Und ich hab gedacht, ich kann meine Stoffsammlung schneller abarbeiten, aber ich hab ja auch gedacht ich kaufe in einem RTF Kit einen flugfähigen Heli
Die Zeit fliegt also, deswegen das nächste Kapitel.
Mehr Trockenübungen
Achtung - immer noch nicht zur Nachahmung empfohlen!
Aber dennoch berichtenswert. Also, wie weiter? Jetzt hab ich eifrig bei laufendem Rotor an der Taumelscheibenanlenkung rumgezuppelt, aber welche Reaktionskräfte sind denn da so normal? Da gibts nur eins: Kreuzvergleich. Gleicher Test, anderer Heli. Welchen freiwilligen Versuchsteilnehmer aus dem heimischen Hangar könnte man denn da bestimmen? Da kam eigentlich nur der mehrfach zitierte Blade 300X in Frage. Der war gerade noch so Prüfanordnungskompatibel, während meine anderen potenziellen Prüflinge für die entsprechende Zugänglichleit an der Taumelscheibenmechanik zu klein gewesen wären.
Also den 300er festgespannt und nochmal sichergestellt, dass Tisch und Kufe den zu erwartenden Testbedingungen gewachsen waren. Das Einmannprüfkommitte erteilte die zeitlich limitierte Sicherheitsfreigabe, und der Test konnte beginnen. Natürlich sieht die Mechanik beim 300X total anders aus, die Anlenkanordnung ist 180° gedreht und deswegen das Elevon Servo vorne am Besten zugänglich. Deshalb dessen Anlenkung losgeklipst, zwischen spitzen Fingern gehalten und Schutzbrille auf.
Der Heli dreht hoch und ich denk ich dreh am Rad!! Die Anlenkung war total butterweich und leichtgängig! Ich hätte doch wenigstens deutliche Reaktionskräfte beim Pitchen und Nicken erwartet - nein! Alles bei voller Drehzahl total leichtgängig, frei von Rucklern und Druckpunkten. Da war ich mal platt, so soll eine Taumelscheibe funktionieren.
Dann also zurück zum Trex. Elastische Blatthalter wurden in Foren bemängelt. Also habe ich eifrig durch Rumdrücken an den Anlenkhebeln der Blatthalter versucht, mir ein Bild zu verschaffen. Nicht so recht erfolgreicht. Sollte die Lagerung der DFC Anlenkung am Blatthalter durch Fliehkräfte oder Anlenkkräfte nicht mit der Blattlagerwelle fluchten, dann muss sich beim Pitchen die DFC Anlenkung um ihre Längsachse drehen. Und? Macht das was aus? Da dreht sich doch nur die Pfanne um die Kugel an der Taumelscheibe. Dazu ist die doch da. Aber wenn man den Taumelscheibenkranz festhält und die DFC Anlenkung das tun muss, wofür sie erdacht wurde? Nämlich besagten Taumelscheibenkranz gegen das durch zyklische Anlenkung verursachte Drehmoment hinter sich herzuzerren? Kranz festgehalten, Kopf dagegen gedreht, alles verwindet sich und die DFC Anlenkungen neigen sich weit und windschief zur Rotorwelle - das schlägt doch dem Fass den Boden ins Gesicht!
Aber warum sollte das zum Hängenbleiben beim Pitchen führen? Wenn man das bei laufendem Rotor doch nur irgendwie sehen könnte... STROBOSKOP! Das wär's natürlich! Hat doch jeder bei sich unter der Werkbank rumstehen... wo ist gleich meins? Doch keins da? Hab ich das grad verliehen? Schlecht ausgestatteter Haushalt, das. Doch halt, wir leben ja in Zeiten des omniutilianten Smartphones, das Pendant des Schweizer Offiziertaschenmessers für Nerds. Und natürlich gabs auch für mein Teil eine Strobo App, und die war flugs runtergeladen.
Flugs. Läd immer noch. Was jetzt? Aber die App konnte man schon aufrufen, trotz Ladebalken. Tat sich aber nix. Auch später nicht.
Naja, die Nutzerbewertungen dieser App waren dementsprechend, aber die nächste App hat dann funktioniert. Jubelnd drehte ich also die Frequenz meines neu konfigurierten Strobolichts nach oben - und hörte bei 14Hz auf zu jubeln. Das war nämlich das obere Limit. So ein Smartphone ist halt doch nur eine Flackerleuchte und kein Stroboskop. Soviel dazu.
Was konnte also bei einem sich verwindenden DFC Kopf passieren? Die beste Idee, die ich dazu hatte war folgende: Die durch das Taumelscheibenmoment gegen die Drehrichtung gebogenen DFC Anlenkungen müssen auf der Taumelscheibe beim Pitchen quasi bergauf laufen. Dann würden sie sich durch zusätzliches Moment stärker gegen die Drehrichtung wegbiegen bis sich bei mehr Pitchgabe diese Verklemmung plötzlich löst und der Kopf sich wieder entwindet. Alles recht krude und so nicht prüfbar.
Was beim 300X aber auch anders ist als beim Trex ist die nachlaufende zyklische Anlenkung. Die ist bei den Trexen immer vorlaufend. Für die, die sowas nicht im Hangar haben: beim nachlaufend angelenkten 300X läuft die Taumelscheibe nach unten, wenn man nach oben pitcht. Machte das einen Unterschied?
Wir testen zum Besten, also den Trex auf nachlaufend umgebaut. Hubi wieder auf die Streckbank geschnallt - Testergebnis unveränderter Wuppdichpitch. Erkenntnis: minimal. Ein Verwindungseffekt sollte bei vorlaufender oder nachlaufender Anlenkung gleich wirken. Wenn's so was war ist also leider nichts gezeigt und wenn sich was gezeigt hätte, wärs sicher was anderes. Sei's drum, eine Fehlermöglichkeit ausgeschlossen.
Waren die Dämpfungsgummis zu weich?
Normalerweise wäre bei DFC ungedämpft am besten, ich habe beim 250se auf DFC mit Uwe Gerber Taumelscheibe die schwarze Dämpfung und finde sie zu weich.
Allerdings habe ich die Probleme nicht.
das Ding fliegt inzwischen ganz prima mit den Dämpfern, die von Anfang an drin waren.
Hallo M28t,
du hattest ja einen super Bericht zu deinem Stretch Trex 250 gepostet, wo im Detail der Plastik DFC Kopf zu sehen ist, der mir hier mit seiner Labberigkeit aufstößt. Gabs da nie Probleme? Welche Dämpfer hast du?
Ein DFC Kopf benötigt eigentlich ein ungedämpftes Zentralstück. Jede Schlagbewegung führt unweigerlich zum Verklemmen der Anlenkstangen und belastet die Verschraubung an den Blatthaltern unnötigerweise stark. Align hat die Physik einfach nicht verstanden und so einen Unsinn konstruiert. Sie haben die Bauweise von Compass nicht verstanden und dann auch noch an der falschen Stelle nachgebessert.
genau sowas war mein Denken. Allein, wenn ich versuche das am Rotorkopf oder im Modellbauerkopf nachzuvollziehen, klemmt es nicht notwendigerweise. Zwar wandert der Winkel zwischen Blattlagerung und Taumelscheibe, aber über die Kugelgelenke bleiben die DFC Anlenkungen frei.
Kannst du das Klemmen mechanisch beschreiben?
Habe gerade auf meinen nicht notwendigerweise hart gedämpften Fireball gestarrt, bei dem funktioniert der DFC Kopf klaglos.
Hänge mal eine Kugelpfanne an der Taumelscheibe aus und kippe einfach mal die Blattlagerwelle in eine Richtung. Du wirst sehen, dass sich der Taumelscheibeninnenring verdreht und die ausgehängte Kugelpfanne nicht mehr mit der zugehörigen Kugel fluchtet. So wirst Du erkennen, dass auf die Lagerschraube am Blatthalter eine erhebliche Biegekraft eingeleitet wird. Diese Biegekraft ändert auch noch mit jedem Rotorkopfumlauf zwei Mal die Richtung. Deshalb wirkt also eine Biegeschwingung ausgerechnet auf eine Bauelement, das dafür gar nicht vorgesehen ist. Ein DFC-System nach der Align-Bauart kann nur funktionieren, wenn erstens eine extrem hohe Drehzahl und zweitens möglichst gar keine Dämpfung im Zentralstück vorhanden ist.
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