Welchen 2S Akku für T-REX 600e PRO ?

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  • skyfox60
    skyfox60

    #16
    AW: Welchen 2S Akku für T-REX 600e PRO ?

    Na, da kann man doch ein wenig helfen.

    Kannst Du mir ein paar Daten rüber geben?

    Empfänger: Typ, Betriebsspannungsbereich von xV bis YV ( hier fehlen x und y )
    Servos: Hersteller und Typ
    Kreisel, wenn ja, welcher, oder FBL-Systen, wenn ja, welches.

    Wenn geht, noch Regler und ob 6 s oder 12S setup.

    Und dann schauen wir mal weiter.

    Kommentar

    • frankenandi
      Gelöscht
      • 10.10.2005
      • 301
      • Andreas

      #17
      AW: Welchen 2S Akku für T-REX 600e PRO ?

      Hallo
      Da muß ich mukenukem recht geben. Vernünftiges BEC direkt vom Flugakku und gut ist. Gibt doch sehr Gute zu relativ günstigem Preis. Das wäre jedenfalls Stand der Technik im modernen E-Flug Bereich, weil´s bei richtiger Auslegung perfekt funktioniert. Bei modernen getakteten S-BEC´s wird auch kein Strom unnötig zur Spannungsreduzierung verpulvert.....das Argument wegen großem Spannungsabbau ist doch schon lange out.
      Empfängerakkus schleppt man schon seit der Jahrhundertwende rum :-)...und damit meine ich die Jahrhundertwende 1899 zu 1900 :-)...ist also bewährt aber widerspricht beim E-Flug dem Unnötigem-Gewicht- Denkenund ist Wartungsintensiver.
      Wenn ich natürlich das billigste Hobbyking BEC für 7 Dollar verbaue und auf deren Angaben und Qualität vertraue brauche ich mich über Ausfälle auch nicht zu wundern . Leider wird das Thema gutes BEC oft nicht so richtig ernst genommen, von daher haben die auch manchmal keinen all zu guten Leumund. Zu Zu unrecht finde ich.
      Reglerinternen BEC´s vertraue ich aber grundsätzlich auch nicht...zumindest bei Reglern der "normalen" Preisklasse.

      Aber jeder wie er mag ...ist alles eine "Glaubenssache"


      Gruß
      Andi
      Zuletzt geändert von frankenandi; 26.12.2013, 18:54.

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      • mukenukem
        Senior Member
        • 14.11.2010
        • 11187
        • Johannes
        • Wien

        #18
        AW: Welchen 2S Akku für T-REX 600e PRO ?

        Zitat von rubberduck80 Beitrag anzeigen
        Ich bin immer wieder erschrocken wie viele anscheinend das Align BEC fliegen und vorallem es funktioniert.
        Viel Glück damit. Ich habe es im 700er am Anfang mal drin gehabt und ausprobiert. Wenn ich mittels "Pitchwichsen" den Empfänger/FBL zum Neustart bringen kann, ist es wertlos. Das flog im Nu raus.

        Meine Helis/BECs werden so aufgebaut und ausgelegt, daß in keinem möglichen Szenario die Elektronik unterversorgt wird.

        Das Align BEC hat noch einen anderen gravierenden Designfehler. Der Schalter wird als Schließer verwendet. Das heißt, das BEC ist eingeschaltet, wenn der Schalter schließt. Sowas macht man nicht, denn sollte es durch Vibs oder durch einen Defekt des 1ct Schalters zu einem Ausetzer kommen, ist es vorbei.

        Noch dazu benötigen DS610/650 zusammen bis zu 15A. Und der BEC Stecker ist sowieso ungeeignet für die Ströme, die da fließen. Soll ich weitermachen ?

        Meine Helis stürzen nicht wegen technischer Defekte ab (die ich durch sinnvolle Komponentenauswahl und Dimensionierung vermeiden kann), sondern weil ich Scheiße steuere

        Du kannst meinen Rat annehmen oder nicht. Aber wunder dich nicht, wenn ich dann schreib "Ich habs dir gesagt"

        Ich verwende seit 2 Jahren ein Hercules Super BEC. Allerdings mit einem zusätzlichen Pufferelko am Ausgang. Und eine 50F Greencap Pufferschaltung von Linus (die hab ich auch am 550er mit dem Jive dran). Heute würde ich im 700er ein Linus BEC verwenden, auch mit Green Caps (das Linus BEC gabs damals noch nicht wirklich). Das Linus BEC ist meiner Meinung nach das einzige SBEC, welches Sinn macht. Dadurch, daß es galvanisch getrennt ist, kann selbst im Fehlerfall nicht die ganze Spannung vom Flugakku durchschalten. Was bei normalen SBECs möglich ist (und bei den frühen Castle BECs regelmäßig vorkam).
        Zuletzt geändert von mukenukem; 26.12.2013, 19:44.
        [FONT="Arial Narrow"]TRex 250 3digi,AcrobatSE 3digi,TRex 550 3digi,TRex 700E V2 3digi,DX18, DX18G2[/FONT]

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        • Tomcat911
          Senior Member
          • 23.10.2011
          • 1151
          • Holger

          #19
          AW: Welchen 2S Akku für T-REX 600e PRO ?

          ok, das ist alles recht interessant, und neu für mich, da es mein erster 12 S ist.

          Austattung ist übrigens die Serienausstattung der Paddelversion ( GP900, Align Servos 610 usw. , Spektrum AR600 ). Option auf zügigen Umbau auf FBL mit AR7200BX

          Das Keto scheint in der V2 Version wirklich ganz ok zu sein.
          Aktuell : Blade 450X V2, Blade 500, T-Rex 500 Pro, T-Rex 600 Pro DFC

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          • rubberduck80
            Member
            • 25.08.2011
            • 775
            • Ronny
            • West-Sachsen

            #20
            AW: Welchen 2S Akku für T-REX 600e PRO ?

            Zitat von Tomcat911 Beitrag anzeigen
            Das Keto scheint in der V2 Version wirklich ganz ok zu sein.
            In der Regel ja aber bei mir wurde es zum Test an 2S betrieben und ist jetzt defekt.
            Keine Spannung mehr an einer der beiden Ausgänge!
            Ursache unbekannt und nicht nachvollziehbar. Passiert!
            blabla...Heli...blabla

            Kommentar

            • skyfox60
              skyfox60

              #21
              AW: Welchen 2S Akku für T-REX 600e PRO ?

              Durch die galvanische Trennung wird eine Fehlermöglichkeit von ca. 100.000 möglichen Fehlern ausgeschlossen. Na immerhin. Wenn´s denn lohnt.

              Gerade gelesen:
              " einem Reglerinternen BEC würde ich eh nicht vertrauen"

              Aha, ähm, wie jetzt. Ob ein Sbec mit 5A jetzt im Regler sitzt oder daneben ist aber mal sowas von Wurscht. Unbrauchbar ist beides ( bei 5A ) für einen 600er Heli.

              ABER:

              sei´s drum, hier wird kräftig am eigentlichen Problem vorbei diskutiert.

              Tomcat sucht eine Lösung, und das Align BEC ist murks, punkt.
              Wem´s wurscht ist, bitte den nachfolgenden Text einfach gar nicht erst lesen.
              Wen´s interessiert, für den hol ich jatzt nochmal etwas tiefer aus und versuche mal enín wenig Licht ins Gestrüpp zu bringen.

              Wo fangen wir an:
              Vielleicht ist es hier sinnvoll, mal am Ende der Kette anzufangen, und dann mal der Ursache hinterher zu schauen.

              Als erstes stellen wir uns die Frage: Wovor wollen wir uns schützen?
              Vor dem Brown out.
              Vor dem BEC Ausfall.

              Beginnen wir mit dem Broun out:
              Der Empfänger bekommt für einen Moment zu wenig Spannung, und muss neu booten. Platsch, da liegt der HEli, und der eine oder andere hatte sich zu Anfang gefragt, was jetzt denn wohl passiert sei.

              Dummerweise ist es nun so, das die modernen Empfänger auch dann neu booten, wenn die Unterspannung nur für MILLISEKUNDEN vorherrschte.
              Und genau da liegt das eigentliche Problem vieler Stromversorgungen.

              Wie kam es dazu. Messungen im Labor haben gezeigt, das Digitalservos etwas stärkerer und größerer Art, wie sie gerne auf Helis der 600er Klasse oder größer bei FBL eingesetzt werden, doch tatsächlich in der Lage sind, genau in dem Moment, wo sie beim schnellen Steuern( z.B. Pitchpump ) die Drehrichtung wechseln, für etwa 1 bis 1,5mSek. Ströme von bis zu 40A ziehen können.
              Eine winzig kurze Stromspitze, die bei einigen BEC´s ein Hüsterle der Gestalt erzeugen, das für eben diese Zeit die Ausgangsspannung mal auf 3V oder weniger zurückgeht. Und bums, da liegt der Heli.
              Dieser Effekt ist das, was mekunukem beschrieb, als ihm das BEC ausgestiegen ist, beim, wie er sagte, Pitchwichsen. Das BEC war sicher sofort wieder da, der Empfänger jedoch nicht.

              Nun kann man diesem Effekt auf verschiedene Art beikommen. Pufferung mit Kondensatoren z.B. Das müssen dann in jedem Fall aber midenstens Low-ESR Typen sein, die bltzartig reagieren. Elko´s normaler Baurt können das nicht leisten. Deren Induktivität ist zu hoch, die wirken dann eher wie eine Spule, also träge. Man macht das z.B. auch mit den Green-cap´s die eine recht hohe Kapazität haben, und vielleicht noch 2 -3Sekunden überbrücken könnten.
              Damit wäre die Gefahr des Brown-outs weitgehend gebannt.
              Allerdings auch nur diese.

              Bei der Gelegenheit sollte vielleicht noch gesagt werden, das lineare Regler nicht ganz so schnell an Zusammenbruch leiden wie die meisten SBEC´s. Das liegt allerdings weniger an den Reglern selbst, sondern daran, das die SBEC´s in fast allen Fällen simpel konstruiert sind. Mit simpel ist hier gemeint, das man den Bauteileaufwand auf das mindest mögliche Maß reduziert.
              Beispiel:
              Wir nehmen einen Linearregler, der am Kühlkörper montiert 5A Dauer abgeben kann. Wenn wi r ihm nun für 2 oder Millisekunden mal 20 A entnehmen, und danach wieder 5, so wird er etwas Wärmer, und lange würde er das auch nicht mitmachen, etwas hilft der dahinter meist verbaute Elko dann eben doch noch. Wenn wir das gleiche mit einem 4A SBEC machen, dann stellen wir fest, das die Ausgangsspannung schlagartig in den Keller wandert. Der grund dafür ist u.A. , das die SBEC hinten dran meist nur glättungsgepuffert sind, damit die verschrottete Spannung, die sie erzeugen, wieder brauchen kann( Restwelligkeit ), sei hier mal als Hinweis dazu geschrieben. Das es da auch andere Beispiele gibt... Klar, aber welcher Laie erkennt das. Und meine Erfahrung zeigte bisher, das leider auch der Kaufpreis eines solchen BEC´s nicht die Rolle spielt, Es gibt nämlich auch vergleichsweise gute schon sehr preiswert, und teuren Schrott gibt es auch. Also sich darauf zu verlassen, ist wie Lottospielen.

              Der BEC-Ausfall:
              Ein gutes BEC mit Pufferakku ist hier eine schicke Lösung. Diese bietet den Vorteil, das selbst bei BEC-Totalausfall der Akku minuten lang reicht, und man ganz gemütlich und ohne Stress den Heli nach Hause fliegen kann. Hier lösen wir also gleich zwei Fehlerquellen auf, den Brown-out und den BEC-Totalausfall. Die Lösung könnte mir gefallen.
              Jetzt darf es auch ein HV-BEC am Flugakku sein, denn fällt der aus, bleibt der Heli durch den Stützakku steuerbar, immerhin etwas, vielleicht klappt ja die Auro, und spart Ersatzteile und ßrger und und und...-.
              Der Stützakku sollte immer so lange halten, wie ein Flug dauern kann, besonders dann, wenn man keine Telemetrie hat, die einem den Ausfall des BEC´s auch übermittelt.( Das ist etwas, was m.E. gegen Greencap Lösungen ist, die springen zwar ggf. für die Zeit einer Landung ein, aber woher weiß ich, das sie eingesprungen sind. Macht also am Ende nur mit Telemetrie Sinn.

              Der beste und einfachste Schutz gegen Brown-outs und BEC-Ausfall sind meiner Meinung nach HV setups direkt an 2S. Da fällt kein BEC aus, und der Akku liefert klaglos auch die hohen Ströme, alles gut. 2 Akkus über Schottkys bringen Redundanz, aber auch Mehrgewicht. Daher würde ich die Lösung BEC plus Akku vorziehen.

              Die " nur Akku " Lösung:
              Da viele HV Servos nur bis 7,4 LiPo Nennspannung ), jedoch nicht bis 8,4V ( LiPo-Voll )ausgelegt sind, kann man hier auch auf einen 2S LiFe Akku bauen, der tuts auch. Sonst hat man zwar Strom auf dem Heli, aber die Servos machen es nicht lange.

              Ich selbst betreibe da nicht soviel Aufwand. Ich habe "nur" eine einfache Stromversorgung, bestehend aus einem 2S LiPo und einem BEC.
              Allerdings lineare BEC´s, keine SBEC´s. Und brown-outs hatte ich noch nie.
              Bisher läuft das alles gut. Wohl nutze ich auf dem 2. Heli( der hat digi-Servos ) ein 2-Kanal BEC, die TS-Servos sind vom Rest abgetrennt und werden über einen gesonderten Regler im BEC versorgt.

              Tomcat hat die DS-610 Servos. Die sind leider nicht für HV-Setups ausgelegt. Die Betriebsspannung beträgt 4,8-6V.
              Mein Rat wäre hier ein BEC von mindestens 15A, besser 20A, und ein 2, 3 oder 4S Empfängerakku. Du kannst das KETO von MTTEC nehmen, oder ein baugleiches BEC von AMAX, damit haben einige Kollegen sehr gute Erfahrungen gemacht, und es ist sehr preiswert.

              Hier ein Link dazu:
              Link zum Amax
              Der Vorteil, den man hier nutzen kann, ist der, das man mit dem Empfängerakku auch oberhalb von 2S gehen kann. Das ist in dem Fall effizienter.

              Ob ich das direkt an den Flug(Motor-) Akku dranhängen würde? Ich glaube, eher nicht. Aber das ist Geschmacksache.

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              • troll05
                Senior Member
                • 24.06.2013
                • 1378
                • Andreas
                • Nähe MUC

                #22
                AW: Welchen 2S Akku für T-REX 600e PRO ?

                Servus,

                ich lese das hier sehr interessiert mit da ich auch gerade überlege wie ich meinen 700er bestrome.
                Kann jemand etwas zu dem Castle BEC sagen?

                Das wollte ich an zwei kleine parallele Lipos mit Shottkeys hängen, macht dasd Sinn oder doch besser was anderes?
                Gruss, Andreas

                [FONT="Comic Sans MS"]Ich flieg alles,und das mit Spektrum[/FONT]

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                • ullibeel
                  ullibeel

                  #23
                  AW: Welchen 2S Akku für T-REX 600e PRO ?

                  Also meine Variante.
                  Ich betreibe jive Regler.
                  Die Align Regler sind mir zu unsicher gewesen.
                  Ich habe nen Power Jive 120 der bis 12s seinen dienst verrichtet und diesen bin ich geflogen im Rex 600ESP, im Rex 700E und nun im Diabolo.
                  Was anderes braucht man nicht.
                  Das BEC ist Top und Regeln tut er auch wie die Henne.
                  Hab nen Eneloop 800mAh als Stützakku dran und noch nie Probleme gehabt.
                  Den Jive schmeißen dir die Leute im Basar schon fast hinterher.

                  Kommentar

                  • Tomcat911
                    Senior Member
                    • 23.10.2011
                    • 1151
                    • Holger

                    #24
                    AW: Welchen 2S Akku für T-REX 600e PRO ?

                    Dank der ausführlichen Erklärung von Skyfox werde ich wohl den unbenutzten Align Regler in der Bucht verkaufen, und mir entweder den Keto oder den Amax holen ( letzterer kostet derzeit nur 15.- , allerdings gibt es weit weniger Erfahrungswerte damit, wie es scheint ).

                    Dazu evtl. noch einen Stützakku..mal sehen.
                    Aktuell : Blade 450X V2, Blade 500, T-Rex 500 Pro, T-Rex 600 Pro DFC

                    Kommentar

                    • Tomcat911
                      Senior Member
                      • 23.10.2011
                      • 1151
                      • Holger

                      #25
                      AW: Welchen 2S Akku für T-REX 600e PRO ?

                      Nach eine damit verbundene Frage : Warum soll man mit dem original Align RCE-B6X BEC das Heckservo mit dem Adapter auf 4,8V betreiben ?

                      Laut Specs läuft das DS650 auch mit 6V. Bin verwirrt...muss ich das machen ?
                      Aktuell : Blade 450X V2, Blade 500, T-Rex 500 Pro, T-Rex 600 Pro DFC

                      Kommentar

                      • Freeman
                        Senior Member
                        • 08.06.2010
                        • 7460
                        • Christian
                        • Steinbach a.d. Steyr

                        #26
                        AW: Welchen 2S Akku für T-REX 600e PRO ?

                        Zitat von Tomcat911 Beitrag anzeigen
                        Nach eine damit verbundene Frage : Warum soll man mit dem original Align RCE-B6X BEC das Heckservo mit dem Adapter auf 4,8V betreiben ?

                        Laut Specs läuft das DS650 auch mit 6V. Bin verwirrt...muss ich das machen ?
                        Ohne Adapter betreiben, der StepDown liegt nur für bestimmte alte Servos bei.
                        MfG Christian

                        TREX 700L TOP, Goblin 380, BO-105 (600er), Blade MCPX BL, T14SG

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                        • skyfox60
                          skyfox60

                          #27
                          AW: Welchen 2S Akku für T-REX 600e PRO ?

                          Das mit dem 800mAh Eneloop ist lustig. Da sei mal froh, das Dein BEC noch nie versagt hat.

                          Das ist etwa so, als würde man bei einem Leopard Panzer für den Fall das die Ketten reißen, einfach 4 Fahrradreifen als Backup montieren.

                          Dürfte hinlänglich bekannt sein, das die eneloops bei >2A mit der Spannung einbrechen.
                          Das bringts dann auch nicht mehr.

                          Kommentar

                          • Mike79
                            Senior Member
                            • 28.07.2011
                            • 2357
                            • Michael

                            #28
                            AW: Welchen 2S Akku für T-REX 600e PRO ?

                            Zitat von skyfox60 Beitrag anzeigen
                            Dürfte hinlänglich bekannt sein, das die eneloops bei >2A mit der Spannung einbrechen.
                            Komisch, die Eneloops sieht man eigentlich ziemlich häufig in Helis >600...
                            Gruss Mike
                            [FONT="Verdana"]McpX V2,T-Rex 100/450Pro/550 FBL AR/700N FBL AR/700E FBL MB - DX8[/FONT]

                            Kommentar

                            • Tomcat911
                              Senior Member
                              • 23.10.2011
                              • 1151
                              • Holger

                              #29
                              AW: Welchen 2S Akku für T-REX 600e PRO ?

                              ich habe gestern mal einige tests durchgelesen, die fürs vstabi anscheinend von mikado gemacht wurden, dort wird tatsächlich kritisiert, dass die spannung gerne auch mit stützakkus einbricht...das beste ist wohl kondensator PLUS stützakku.
                              Aktuell : Blade 450X V2, Blade 500, T-Rex 500 Pro, T-Rex 600 Pro DFC

                              Kommentar

                              • skyfox60
                                skyfox60

                                #30
                                AW: Welchen 2S Akku für T-REX 600e PRO ?

                                Hallo Tomcat,

                                nu lass dich mal nicht verunsichern. Gaaanz ruhig beiben.

                                Ich hol noch mal ein wenig aus, grad weil es an der Stelle( letzter Beitrag von Tomcat ) gut passt.

                                Bitte nicht versuchen, den Teufel mit dem Belzebub auszutreiben.

                                Die Idee, Stützakku und Kondensator zu verwenden, macht in der Kombination keinen Sinn.
                                Warum ist das so?
                                Weiter obeen hatte ich mal geschrieben, das bei Drehrichtungswechseln der Servos so ganz ganz kurze ( im Millisekundenbereich ) Stromspitzen auftreten.
                                Um diese zu brücken, sind low-ESR Kondensatoren brauchbar, die dann für eben diese kurze Zeit einspringen.
                                Dabei ist es jedoc so, das im Prinzip alle Bauelemente, Also Akku, BEC, Kondensator, Servos usw. eigentlich ganz normal funktionieren, jeweils innerhalb ihrer naturgegebenen Spezifikationen.

                                Jetzt Kommt der Stützakku ins Spiel. Was tut der Bengel eigentlich? Er soll im Falle des BEC-Ausfalls, die Stromversorgung bis zur Landung sicherstellen.

                                * Soll er auch bei Stromspitzen, die oben genannt sind, mit Strom nachhelfen und damit den Spannungseinbruch des BEC´s "überbrücken*

                                Klar, ein Lipo mit sagen wir 2200mAh und 30C, der liefert doch 66A dauer, das muss doch reichen?
                                Ja, das reicht, die liefert er, und damit klappt das auch meist sehr gut. Hier noch ein Konsdensatörchen rein, und alles ist in bester Butter, damit brennt nichts mehr wirklich an, und die Absturzgefahr wurde weiter in Richtung "mittig zwischen den Ohren" verlagert. ( Da gegen gibt es allerdings keine weiteren Maßnahmen:-)) )

                                WENN JETZT ABER!!! der Stützakku untauglich ist, wie der weiter oben genannte, dann hilft der Kondensator meist nicht. Der Grund ist einfach. Ein Akku, der bereits bei Strömen jenseits der 2A in der Spannung einbricht, verursacht ein permanentes Unterversorgungsproblem. Die TS Servos ziehen bekanntlich ständig Saft, aus bekannten Gründen. Und das Heckservo an einem modernen Kreisel, hat ebenfalls gut Durst.
                                Dies mit Kondensatoren zu überbrücken, benötigt so viele Greencaps, das man den Stützakku gleich weglassen könnte.
                                Der "gemeine" Low-ESR Kondensator, in den üblicherweise verbauten Größen, versorgt die Empfangsanlage bestenfalls eine hlbe Sekunde, meist weniger, was bei den vorher genannten Stromspitzen auch weit mehr als genug ist.
                                Das permanente Problem kann er jedoch damit nicht brücken.

                                Jetzt fragt sich der eine oder andere vielleicht:
                                "Warum fliegen einige mit den Eneloops als Stützakku, und das klappt bestens, und macht keine Probleme?
                                Die Antwort ist einfach:
                                Das BEC ist noch nie ausgefallen, der Stützakku wurde daher noch nicht wirklich gebraucht.

                                In einigen Fällen klappt das sogar tatsächlich. Wann ist das so?
                                Nun, es gibt da z.B. die Grauoner HOTT Flieger. Für diese Fernsteuerung gibt es Empfänger, die noch runter bis 2,3V Spannung weiterarbeiten, und keinen brown-out bekommen. Das ist meinem Kenntnisstand nach das bisher beste was diesbezüglich zu haben ist.
                                Es gibt aber auch Empfänger, die bereits OBERHALB von 3V aussteigen. Da sieht die Welt schon anders aus, und das kann sicher den Unterschied zwischen "klappt" und "klappt nicht" ausmachen.
                                Weiter gibt es Servos die hungriger sind, und welche die genügsamer sind.
                                Und hier ist teuer nicht immer gleich gut. Meist kann man jedoch sagen, je schneller die Dinger sind, um so kritischer wird das im allgemeinen.
                                Ganz besonders strombelastend sind darüber hinaus noch schwergängige Gestänge. Da ist meist bei den Bowdenzügen ein Problem, wenn die nicht gerade verlaufen. Bei den Hubschraubern hängen ja die meisten Gestänge in der Luft und sind damit eher reibungsfrei, bzw reibungsarm. Etwas Reibung entsteht an den Kugelköpfen. Einzige wirklich kritische Stelle ist hie das HEckrotorgestänge, wenn es kein freihängendes ist, sondern so eines, was durch ßsen nach hinten geführt wird. Wenn die nicht in Flucht sitzen, und dann auch nich nicht mal gefettet sind, kann es hier zu Reibungsverlusten kommen.

                                Wer das mal bewusst verdreht( die ßsen ) ud mit einem empfindlichen Ampremeter nachmisst( loggendes natürlich, wie Speicherosszi z.B. ), wird sich wundern, wie flott da der Stromverbrauch ansteigt.

                                Jetzt kann man sich sicher leict vorstellen, das bei weniger schnellen Servos, leichtgängigen Gestängen, und Top Empfänger, die Welt völlig anders ausschaut, als bei extrem schnellen Servos, auf schwergängigen Gestängen. Der Unterschied in der Belastung ist HAARSTRßUBEND groß.
                                Das vereint mit Empfängern die bereits unterhalb von 4V ( ja, die gibt es!! ) einfach aussteigen, machen dann die Katastrophe perfekt.

                                Und das ist einer der Gründe, warum es an der einen Stelle geht, man dies jedoch keineswegs verallgemeinern kann.

                                Das ganze gab dann zu ßberlegungen Anlaß, die m.E. nach gar nicht so unsinnig sind.
                                Exkurs:
                                Mal ganz abgesehen von einer Redundanz. Das ist ein anderes Thema.
                                Klar ist die Doppelstromversorgung sicherer als eine einzelne. Aber haben wir für den Fall der Fälle denn auch ein zweites Nickservo? Oder einen zweiten Heckriemen. Sicher hat jeder zwei Motoren und Getriebe eingebuat. Habt ihr schon mal einen Hubschrauber gesehen, der nur mit einem Empfänger betrieben wurde?
                                Merkt ihr grad was?
                                Exkurs Ende

                                Die ßberlegung war, die Gefahr der Unterspannung, bedingt durch die Stromhungrigkeit moderner Servos gar nicht erst an den Empfänger ran zu lassen.
                                Das führt zu einer Aufbauart, die nun wieder sehr gut auch mit den Eneloops gemacht werden kann.
                                Dazu geht man einfach hin, und trennt die Stromversorgungen ab.
                                Das fette BEC ( so 15A oder mehr ) versorgt nur noch die Servos.
                                Hier bieten sich meist 6V als gutes Mittel an.
                                Der Eneloop versorgt nur noch das Empfängerchen mit seinen paar mA.
                                Jetzt kann man sein BEC bis zur Kotzgrenze betreiben. Den Empfänger wird das nicht mehr stören.
                                Diede Version hat keine Redundanz, aber auch keine Empfängerausstiege, Und die, sind immer noch eine der häufigsten angetroffenen Absturtzursachen, Pilot als Ursache mal ausgenommen.
                                Wer nun noch die Pflege des zweiten Akkus einsparen möchte, nimmt einfach ein kleines zusätzliches 2 oder 3A BEc, da nur den Empfänger versorgt.
                                So hab ich das etwa. Der 15A Kanal versorgt bei mir die TS Seros, der 5A Kanal Empfänger und Kreisel mit Heckservo. Das ganze hängt an einem 2S 3300 Lipo, der dann etwa 6 Flüge hält, bevor ich ihn sicherheitshalber nachlade.
                                Mein anderer Heli( ebenfalls gleicher typ ) hat alles komplett auf Analogservos.
                                Da ist nur ein 2650er Akku drin, der mehr als 10 Flüge aushält. Der Strombedarf ist schon deutlich geringer, als der von Digitalservos.
                                Interessanter Weise haben beide Servos die gleiche Stellgeschwindigkeit, nämlich 0,1Sek./60° bei 6V.
                                Exkurs:
                                Auf dem "analogen" Heli fliege ich ein Heckservo mit 0,05Sek./60°, das benötigt weniger Strom, als das digitale mit 0,1Sek. Leider gibt es dieses Servo ( Baujahr etwa 2001 glaub ich ) nicht mehr. Es tut aber seither den Dienst auf dem Heck so mancher Hubis von mir.( das war noch Qualität aus Japan )
                                Das HEk sitzt damit stocksteif und stoppt abrupt und präzise, auch mit modernen Kreiseln.
                                Exkurs Ende.

                                Ich hoffe, dieser Beitrag hilft dem einen oder anderen, seine ßberlegungen und Planungen für sich sinnvoll zu gestalten.
                                Zuletzt geändert von Gast; 30.12.2013, 08:06.

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