Ja, DIRECT ist ja konstruktiv auch immer ein Problem!
Deswegen ist der gezeigte Kopf ja technisch einwandfrei und keine Krücke wie SAB, DFC, naja und Compass hats wenigstens einigermaßen vernünftig gelöst, obwohl ich da auch Langzeitbedenken habe, denn ewig wird der Kunststoff auch nicht flexibel bleiben.
... und keine Krücke wie SAB, DFC, naja und Compass hats wenigstens einigermaßen vernünftig gelöst, obwohl ich da auch Langzeitbedenken habe, denn ewig wird der Kunststoff auch nicht flexibel bleiben.
Gruß
Chris
Ja ne is Klar!!! Die Titanic war auch Unsinkbar!!!
Gibt es irgendwo eine Darstellung, in der man sieht, welche Kräfte wo wirken, daß eine DFC-Konstruktrion Probleme bereiten kann? Ich kann mich das grade nicht so richtig vorstellen.
scheinbar haben noch nicht viele Leute verstanden wie ein Rotorkopf funktioniert und warum da eine Dämpfung drin ist. (Den Paddelkopf lassen wir mal weg, der war ja noch 5x komplizierter)
Vielleicht gelingt es mir ja das in wenigen Worten zusammenzufassen.
Das schon zitierte Video sagt eigentlich auch alles:
[YOUTUBE]r9XAPvYUXq4[/YOUTUBE]
Also:
1.) Wenn ein Heli Vorwärts fliegt werden die Rotorblätter unterschiedlich schnell angeströmt und erzeugen deswegen unterschiedlich viel Auftrieb. Das voreilende Blatt wird schneller angeströmt und erzeugt mehr Auftrieb als das zurückeilende Blatt.
2.) Wenn ein Heli zum vorwärtsfliegen animiert werden soll, braucht man eine zyklische Pitchverstellung, sprich pro Umdrehung wird der Pitch jedes einzelnen Rotorblattes verändert. Die Folge ist wieder ein unterschiedlicher Auftrieb der einzelnen Blätter.
3.) Weil die Blätter unterschiedlichen Auftrieb erzeugen muss die Blattlagerwelle schwenken können.
4.) Mit der Rotorkopfdämpfung kann man nun die Reaktion des Helis auf zyklische Steuereingaben beeinflussen. Eine weiche Dämpfung ist für niedrige Drehzahlen von Vorteil (bei einer zu harten Dämpfung fängt der Heli an zu wobbeln). Mit steigender Drehzahl kann man die Dämpfung härter machen um ein schnelleres ansprechen des Helis zu erzeugen. Unendlich hart, bzw. ohne Dämpfung gehts nicht. Die Steifigkeit der Rotorblätter selbst spielt hier natürlich auch ne Rolle. Harte Dämpfung und weiche Blätter funktionieren natürlich. Harte Dämpfung und harte Blätter funktionieren nicht.
5.) Da wir also immer eine schwenkende Blattlagerwelle haben, haben wir immer das Problem das die Anlenkung der Rotorblätter das ausgleichen muss. Tur sie es nicht wird diese belastet.
Bezogen auf die Konstruktion von SAB und Align heisst das:
Ein 800mm langer Hebel (bei Rotorkreisdurchmesser 1,6m) leitet die Kraft vom Rotorkopf ein, und ein M2,5mm Gewindebolzen und ein Kunststoffkugelbolzen muss dieser Kraft wiederstehen könne.
Ich denke jetzt sollte jedem klar sein das das nicht auf Dauer funktionieren kann, oder?
Bei der Compass Konstruktion sind flexible Elemente eingebaut, die entsprechend nachgeben, Wenn man Kunststoff mit rund 2000 Wechselbiegungen pro Minute belastet kann das auch nicht ewig halten, aber vermutlich zumindest länger als die steifen Schrauben von SAB und Align.
Das oben genannte Video zeigt sehr anschaulich was gemeint ist.
Ich hoffe das ist nun etwas besser nachvollziehbar.
Ja, die KDS Lösung sieht scheisse aus, seh ich auch, ist auch für einen 450er.
Aber die konstruktive Lösung ist der richtige Ansatz!
Nun muss das nur noch einer für einen 700erter übernehmen und schick machen.
Sagt Align, ... schließlich ist das Bild von denen ?!?
Und die haben ja die "Lösung" in Form des rechten Bildes erarbeitet ...
Mit verstärkten Schrauben, gekürzten Gewinden und anderen Haltern...
Ließ dir die restlichen DFC Threads mal durch
mfg
Amok
Sag mal liest du auch die Buchstaben zwischen dem Weißen auch*
Align hat auf den einen Fall Reagiert, der wie einige Seiten vorher auf einen Losen Schrauben zurück zuführen ist!! Und auf dem Bild steht nix von einem Schrauben Bruch!!
Lieber Hugo, du bist am 28.03.2011 in dieses Forum eingetreten.
Wieviel Erfahrung hast du mit Align Helis und welcher war dein erster Align Heli?
Ich z.B. hatte einen der ersten Align Helis dies es gab, den T-Rex 450 S.
Ich nehme mal an das du den nicht kennst.
Wenn du den kennst, dann wüsstest du das Align eigentlich ein Staubsaugerhersteller ist, der sich mehr oder weniger mal eben dazu entschlossen hat Helis unter die Leute zu bringen.
Und genau so sah der erste Align Heli auch aus.
Ein Raptor 50 im Miniformat.
Der Heli, oder sagen wir besser die Konstruktion hatte so viele Mängel das es nur mit viel Geschick und viel Nacharbeit möglich das das Teil überhaupt einigermaßen flog.
Aber Align war sehr tüchtig, muss ich sagen!
Es gab ohne Ende Updates und Upgrades.
Meiner Meinung nach ist erst der T-Rex 450 pro ein Modell was man empfehlen kann und was out of the Box sehr gut funktioniert. Bis auf den Regler, das werden die nie hinkriegen.
Ich weiss es nicht ganz genau, aber der 450 pro ist mindestens die 5 Evolutionsstufe und es gab mindestens 100 Upgrades und Updates. (Die waren allerdings immer kostenpflichtig soweit ich mich erinnern kann).
Align hat viel dazugelernt.
Irgendwann haben die sich Jason Krause und Alan Szabo ins Boot geholt und ein paar sehr gute ausgereifte Konstruktionen auf den Markt geschmissen.
Der 700erter gehört dazu.
Nun sind die beiden aber schon ne Weile nicht mehr im Boot (unterstelle ich mal, hab lange nix von denen gehört).
Und nun sind wir in der Gegenwart angekommen (immernoch mit der StaubsaugerFirma im Hinterkopf)
Ich finde das immer so geil, wenn ein chinesischer Konstrukteur etwas von einem Foto abzeichnet und leider das entscheidende Teil oder Eigenschafft (hier das flexible Element) übersieht oder vergisst. (Das kenn ich übrigends auch aus meinem richtigen Berufsleben sehr gut, hat aber nix mit Helis zu tun, sondern mit den größten Motoren der Welt).
Das lustige ist nun die Einstellung des Anwenders der die ganze Historie nicht kennt, und meint das was er gekauft hat ist bestens bewährt, vom TßV und dem GS geprüft und hat ein CE (China Export ;-) Zeichen drauf)
Ich kann nicht verstehen warum man sich dabei so blenden lassen kann.
Warum versteht niemand das die Konstruktion fehlerhaft ist?
Warum verschliesst man so die Augen und sagt: Das geht doch?
Warum erkennt man nicht das das nicht funktionieren kann?
Klar reisst die Schraube nicht beim ersten Flug ab (will ich mal hoffen).
Klar hält auch der Kugelkopf ein paar Fluge aus.
Aber wenn ich mir überlege das ein riesen Hebel mit einer großen Kraft eine Wechselbelastung auf ein so kleines und schwaches Teil ausübt, dann kann ich als Maschinenbauingenieur nur mit dem Kopf schütteln, und jedem der vielleicht keine Ausbildung in Mechanik, Statik und Dynamik genießen durfte versuchen zu erklären wo das Problem liegt.
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