Die Copter-Modi Horizon/Rattitude sind dagegen eine Mischung aus Self-Leveling mit begrenzten Winkeln und dem reinen Raten-Modus der Basis-PID -Schelife des Reglers. Bei genug Knüppelausschlag wird sozusagen auf Raten-Modus umgeschaltet und der Copter kann über die Winkelbegrenzung hinaus.
Mit einem opentx Sender geht das mit nahezu jedem FBL welches eine Lagestabilisierung hat.
Aber trotzdem ist es in meinen Augen Sinnlos in diesem Modus 3d zu lernen.
Es kann ja jeder der will im Level Modus fliegen, da gibts auch nichts dran auszusetzen.Aber um 3D zu lernen macht das wenig Sinn.
Genug höhe, Rettungsreflex trainieren und SIM ist der Schlüssel zum Erfolg.
Er schreibt doch selbst das er 3D lernen will oder hast du das gekonnt ßberlesen?
Nein, er schreibt ja dass er Erfahrung damit hat, bei Quads...ich habe die nicht. Also gehe ich davon aus dass er weiß was er will.
Da du ja so ein Selfleveling Experte bist, beschreibe doch mal wie du Loopings mit dieser Unterstützung fliegst. Ein Looping oder Flip dürfte wohl die einfachste Figur sein.
Danke für das Kompliment.
Mit meinen Scale-Modellen die mit Mehrblatt und halbsymmetrischen Scale-Blättern bestückt sind, und mehr als das doppelte Gewicht des Trainer tragen fällt mir im Traum nicht ein einen Looping oder Flip zu fliegen. Da die Begrenzung der Neigungswinkel aber (beim MB Pro) von der DR-Rate welche das Leveling übersteuert abhängig ist, dürfte es durchaus machbar sein. Vielleicht probiert es einer der Kunstflieger welcher ein MB mit Pro hat einfach aus.
Ich schrieb ja: Die Heli-FBLs, die ich kenne. Vermutet habe ich schon, dass einige der kleineren Hersteller sich deutlich mehr von Entwicklungen der Open-Source-Copter inspirieren lassen.
Mit einem opentx Sender geht das mit nahezu jedem FBL welches eine Lagestabilisierung hat.
Okay, wenn du das manuelle Umschalten der Modi von Stabilisierung auf Rate und zurück über einen Mischer anhand des Knüppelausschlages so bezeichnen willst, dann kann sich das jeder bei passendem Sender händisch basteln. Das sollte man neben OpenTX oder DeviationTX auch bei den anderen Marken erreichen können.
Man kann es glaube ich verkürzt sagen, es kommt aufs Lernziel an.
- Rundflug: Dann ist Selfleveling absolut ok.
- Kunstflug/3D: Auf jeden Fall selbst steuern
Hatte schon des öfteren Flugschüler gehabt die mit den Blades und dem Selflevelling angefangen haben und dann später doch mehr als Rundflug fliegen wollten. Der Umstieg ist der totale Krampf, da die Steuerweise im -Normalflug- eine ganz andere ist. Als Fluglehrer kriegst ne Menge graue Haare drüber, ständig liegt der Heli auf dem Rücken
Wenn man sich unsicher ist wo man mal landen wird, dann sollte man auf jeden Fall auf das Selfleveling verzichten.
Gruss Omar
Zuletzt geändert von Kurbel.Urmel; 04.02.2020, 19:04.
Das geht beim Spirit mit Acro Stabilisierung. Du kannst den Heli so umdrehen und er fliegt dann invertiert stabilisiert weiter.
Das hilft mir enorm den Heli lange Zeit auf dem Rücken zu halten. Nur das umdrehen mit aktiver Stabilisierung ist grausam finde ich. Ich schalte das immer aus und wenn ich ihn gedreht habe schalte ich es wieder an.
Das hilft mir enorm den Heli lange Zeit auf dem Rücken zu halten. Nur das umdrehen mit aktiver Stabilisierung ist grausam finde ich. Ich schalte das immer aus und wenn ich ihn gedreht habe schalte ich es wieder an.
Was soll das bringen?
Torsten
Voodoo 600, Logo 600SX
Spektrum, Spirit, Heli X
ich kann den Knüppel loslassen und der Heli liegt waagrecht und ich kann ihn bremsen. Ohne lange ich kräftig rein, dreh ihn rum und ärgere mich, dass es wieder nicht geklappt hat.
So habe ich auch das 8en Fliegen und "auf mich zu" fliegen gelernt. Langsam, und ich kann jederzeit loslassen und der Heli driftet nur langsam weiter. Bis ich dann die Steuerumkehr so weit trainiert hatte, bis ich nicht mehr denken musste. Dann habe ich die Stabi deaktiviert und nie wieder gebraucht im Normalflug. Auch die Rettung bisher nur aus verpatzten Figuren.
Jetzt wenn ich Rückenschweben oder langsam 8en inverted fliegen will drehe ich ihn um, schalte Acrostabi an und hab meinen Spaß ohne Frust.
Unerhört! Aber so habe ich auch die Normallage mit dem Blade 230s gelernt. Rücken 8ten übe ich momentan einfach etwas höher mit dem 700er. Da hat man dann den "unstabilisierten Nervenkitzel" und genug Zeit zum Abfangen, wenn mal wieder ein Knoten in der Gehirnwindung ist.
Wow. Ich bin erstaunt, welche Diskussion ich hier losgetreten habe. Die vielen unterschiedlichen Wortmeldungen fand ich super. Nochmals vielen Dank.
Jetzt zu meiner Motivation. Meine ersten Flugerfahrungen habe ich mit komplett stabilisierten Quads gemacht. Keine Gefahr zu schnellen Sinkens und begrenzte Drehraten. Das war mir schnell zu langweilig, also weg vom NaZa hin zum Kiss-Regler. Im ersten Schritt mit Auto-Leveling, d.h. Ausrichtung in der Horizontalen, aber ohne Drehwinkelbegrenzung.
Im letzten Schritt habe ich im FPV-Fliegen alle Unterstützung herausgenommen.
Beim Flächenflug habe ich das genauso gemacht. Erst für Anfänger mit allen Einschränken, am Ende alles ohne Unterstützung.
Beim Heli ist das bisher nicht aufgegangen.
Mein erster Heli war ein 230s V1, d.h. Collection Pitch ging über die Drehzahl. Das hat mir nicht so gefallen. Die Stabilisierung war aber super.
Meine Goblins fliegen jetzt mit einem 3digi, nur mit Rettungsfunktion. Im Rundflug passt das, aber wenn irgendetwas ungewöhnliches passiert (Böe, zu weit gedreht, Lage kurz falsch eingeschätzt oder verloren) bin ich zu langsam und der Heli liegt wieder im Dreck. Ich brauch also Stützräder, bis ich mir wieder vertraue.
Der Simulator hilft mir da nur bedingt... dort klappen alle Flips, Rollen und Rückenflug ohne Probleme.
Vielleicht probiere ich einfach den Spirit im Fireball aus.
Wildes rumprobieren mit anderen fbl-Systemen, in der Hoffnung, dass man damit sofort besser fliegen kann, ist nicht zielführend. Oder anders ausgedrückt: Was soll das Spirit besser machen, als Dein 3Digi? Ich bin vor ein paar Jahren von microbeast auf Spirit umgestiegen. Das hat sich nicht viel gegeben. Da das 3Digi schon länger verfügbar ist und eine gewisse Fangemeinde hat, wird das auch seinen Job ordentlich machen. In meinen Augen brauchst Du auch nicht nach dem Neo zu schielen. Auch das macht im Wesentlichen das Gleiche.
Alle Systeme haben sicher ihre Existenzberechtigung und grenzen sich auch durch gewisse Eigenschaften gegeneinander ab. Aber in ihrem eigentliche Job sind sie alle weitgehend ausgereift. Dieses Experiment kannst Du Dir sparen.
Torsten
Voodoo 600, Logo 600SX
Spektrum, Spirit, Heli X
Sehe ich genauso.
Das Problem liegt immer zwischen den Ohren.
Der Umstieg von einem auf das andere System wird dich nicht zum besseren Piloten machen.
Das einzige was hilft ist üben, üben, üben....
Der einzige Umstieg der Sinn macht, ist auf das Spirit, da es zur Zeit, glaube ich, das einzige mit Geolink und den damit verbundenen Annehmlichkeiten ist wie Höhenlimit, Geofence, etc bietet.
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