Also ich denke mal: SelvLevelling heisst: Pfoten weg von der Steuerung und der Heli bleibt
in der luft da, wo er grade ist.
Aber sowas möchte ich garnicht. ich will doch auch rudern und schalten und so weiter :-)
Wenn ich das richtig verstanden hab, dann bleibt der heli mit dem Graupner-Empfänger zwar
wegen dem FBL Stabil in der Lage in der luft, aber man muss ständig eingreifen, bzw. gegensteuern.
Ich denke, das krieg ich hin.
Nebenbei: ich fahre zu Forstzwecken einen Unimog 411 Cabrio ohne Lenkhilfe und ohne
Bremskraftverstärker, da muss man auch ständig rudern.
Fazit meinerseits (bitte greift ein, bevor ich Schmarrn kaufe):
450er oder 500er heli
mit kräftigen, FBL-Tauglichen Servos (3 an derZahl)
und Barless Rotorkopf
2,4GHZ-Funke (MX-16 Hott ist auch nicht mal so teuer)
Empfänger mit integriertem FBL-System
und los gehts!
Viele Grüsse!
Nicht ganz. Self Level bedeutet, Hände weg von Nick und Roll und der Heli richtet sich gerade aus. So kann man Hoovering Defizite ausgleichen. Pitch ist immer noch zu steuern.
Im Self Level Mode kann man aber dann auch keine "normalen" Kurven fliegen, da sich der Heli immer aufzurichten versucht. Deshalb ist Self Level auf Dauer keine Lösung, dann lernst Du nicht normal zu fliegen. Entspannt aber am Anfang sehr, der Heli kippt nicht dauernd weg.
AW: Neueinsteiger: Youngtimer-Funke und Flybarless?
Hast schon Recht mit dem Self leveling. Lieber selber steuern und von der Pike auf lernen.
Auf Rettung würde ich aber nicht verzichten.
Einmal Heli damit gerettet und du hast viel Geld und vor allem Zeit gespart, die du weiter ins fliegen stecken kannst.
Brain, Beast Bavarion Demon, Spirit, etc. Sind alles brauchbare Systeme mit Rettung.
Graupner ist wohl von der Funke aus programierbar, wird aber wohl in absebarer Zeit keine Rettung bekommen bzw hat bis dato keine Rettung.
Funke wirst du tausend Meinungen bekommen. Da ist die Entscheidung schwierig und Geldbeutel abhängig.
Ich habe damals mit einer Spektrum angefangen, gleich eine etwas bessere genommen
( DX9) und seit vier Jahren nicht bereut. Am Anfang für einen Micro Heli Blade MCpx etwas überdimensioniert, aber mittlerweile habe ich Scalehelis und Logo 550 SE und bin heil froh, mir damals gleich eine vernünftige Funke gekauft zu haben, die mitwächst und die ich auch für Boote benutze.
Spektrum deswegen da die ein großes Angebot von BNF Modellen haben und du somit aus der Box Flugspaß hast.
Der Blade 230S ist ein super Anfänger Heli der dich eine ganze Weile begleiten kann ohne dich groß mit FBL Systemen am Anfang auseinander setzen zu müssen.
Ob du nun VBar, Futaba FrSky, etc nimmst, schau dir die Dinger an, nimm sie in die Hand und nimm das was dir gefällt.
Wenn du vor hast dabei zu bleiben, gebe am Anfang ruhig etwas mehr aus, aus den oben genannten Gründen.
Zum günstigen probieren gibt es den Blade 230S auch als RTF als vernünftiges Set.
Hat auch Rettung und die Self level Funktion.
Hoffe ich konnte dir ein bisschen helfen.
AW: Neueinsteiger: Youngtimer-Funke und Flybarless?
Servus!
So: zuerst mal Vielen Dank für die nützlichen Tips.
Mein Ursprünglicher Plan, einfach Hubi zu Fliegen, gestaltete sich umständlicher als gedacht.
Abschliessend (weil ich jetz so ziemlich alles zeugs habe) möchte ich nur noch kundtun,
was ich beschafft habe und nehme gleich vorweg: Fliegen ist noch lange nicht,
erst muss ich den ganzen krempel noch Programmieren!!! ;-)
Die Zeit zum Beginnen wär grad ideal, hier liegt mächtig schnee bei uns.
Sollte er runterplumpsen, ist er vermutlich nicht grossartig defekt,
ich muss ihn halt nur suchen und trocknen.
AW: Neueinsteiger: Youngtimer-Funke und Flybarless?
Im Self Level Mode kann man aber dann auch keine "normalen" Kurven fliegen, da sich der Heli immer aufzurichten versucht
Das ist ein Märchen. Man kann im self Leveling normale Kurven fliegen, so wie ein normaler Helicopter Kurven fliegt. Man kann ihn aber nicht auf die Seite legen, oder auf den Kopf stellen. Wer sowas schreibt, hat keinen Heli mit Self-Leveling.
Noch was: wenn ein 450er Heli (mit 2500RPM am Rotorkopf) "runterplumpst" ist er hinüber, Schnee oder nicht. Der Einschlag der Rotorblätter ist heftig! Aber eigene Erfahrungen sind der beste Lehrer.
Self-Leveling ist eine zuschaltbare Option. Selbst der 230S, der als Anfänger-Heli gilt, kann jederzeit aus dem Self-Leveling in "normalen CP-Modus" umgeschaltet werden. Auch bei teureren Systemen ist Self-Leveling nur eine Option. Die Rettung ebenfalls.
Viele hier berichten dass sie mit 450er oder 500er Helis "ohne Alles" angefangen haben. Nichts für mich, aber Jeder lernt anders.
Das ein 450er oder 500er ohne Self Leveling ruhiger ist, stimmt nur wenn man als Bezug einen super nervösen 250er hat. Der genannte 230S ist bei weitem ruhiger. Der kleine 130S auch.
Das ist ein Märchen. Man kann im self Leveling normale Kurven fliegen, so wie ein normaler Helicopter Kurven fliegt. Man kann ihn aber nicht auf die Seite legen, oder auf den Kopf stellen. Wer sowas schreibt, hat keinen Heli mit Self-Leveling.
Sorry, aber was Du schreibst, ist schlicht falsch.
Du kannst mit SL auch Kurven fliegen, die so aussehen wie bei einem Heli ohne, musst dazu aber ganz anders steuern. Mann muss den Heli dazu sogar zwingend zur Seite legen (auch mit SL), sonst kommst Du erst "richtig um die Kurve", wenn der Luftwiderstand die ursprüngliche Vorwärtsfahrt abgebremst hat.
Ich kann mit und ohne SL fliegen, fliege aber deutlich lieber ohne SL, da muss ich nicht so viel gegen die Knüppelrückstellung arbeiten. Es fliegt sich sozusagen fast von alleine
AW: Neueinsteiger: Youngtimer-Funke und Flybarless?
Update!
Nach 3 Nächten rumprogrammieren am Brain2 hab ich ein wie ich meine flugfähiges
Modell im Trockenen konfiguriert.
Das Heckservo war allerdings nicht zu beruhigen, bereits im STand zitterte, bzw. arbeitete
ständig und wurde heiss.
Ursache war höchstwahrscheinlich eine Einstreuung vom Telemetrie-Empfänger, Hab ich
das Servo mit der hand umschlossen, quasi abgeschirmt, war ruhe. Einstreuungen der servoleitung hab ich ausgeschlossen, daran lags nicht.
Antennen nach vorne gelegt: geringe besserung, aber halt nicht weg.
hab dann ein Align Digitalservo beschafft, jetz ist ruhe.
Dann hab ich noch einen Lipo-Sensor drangebastelt, damit ich einen überblick über
die Akkuspannung hab.
die Einbindung von so einem Telemetrie-Sensor ist ja förmlich ein Klacks!
Zum Schluss hab ich noch die Rotorblätter ausgewuchtet, die machten zu viel tammtamm.
Und dan gings raus:
Der Heli war 2mal in der Luft, etwas hibbelig wie ich meine zu steuern, aber er hat genau
das gemacht, was ich wollte. Hibbelig, wahrscheinlich deswegen, weil ich nur ca. 2 meter vom Boden weg war, evtl wird es in 10m besser.
Grundeinstellung des Brain2 hat also geklappt.
jeweils ein paar sekunden schweben, richtung korrigieren, dann wieder runter.
super auf den Kufen aufgesetzt - Freude
Bei der 3. Landung hatte ich allerdings Schneehaufenkontakt :-(
Hauptzahnrad verlor eine hand von zähne. weiter ist denk ich mal nichts defekt.
Alles in allem zwar ärgerlich, aber es hätte schlimmer kommen können.
Muss Zahnrad beschaffen, glaube kostet nicht mal 10 euro.
Ich berichte weiter (falls es wen interessiert) :-)
AW: Neueinsteiger: Youngtimer-Funke und Flybarless?
Hibbelig, wahrscheinlich deswegen, weil ich nur ca. 2 meter vom Boden weg war, evtl wird es in 10m besser.
Grundeinstellung des Brain2 hat also geklappt.
jeweils ein paar sekunden schweben, richtung korrigieren, dann wieder runter.
In 2meter Höhe hast Du keinen Bodeneffekt mehr - der Heli ist eben so hibbelig. Mit ein paar Sekunden Schweben, Richtung korrigieren und dann wieder absetzen habe ich zumindest keinen Lern-Effekt. Beim dritten Versuch dann Defekte, (ging mir ähnlich) da ist wenig Spaß und viel ßrger. Darum self-Leveling. Natürlich steuert man den Heli anders in die Kurven, als Ohne. Na und? Ob ich jetzt das Eine oder das Andere erlerne, ist doch egal. Wie oben erwähnt, kann so Mancher Beides. Hauptsache oder Heli bleibt heil - nur so ist ein Lernerfolg möglich.
In 2meter Höhe hast Du keinen Bodeneffekt mehr - der Heli ist eben so hibbelig. Mit ein paar Sekunden Schweben, Richtung korrigieren und dann wieder absetzen habe ich zumindest keinen Lern-Effekt. Beim dritten Versuch dann Defekte, (ging mir ähnlich) da ist wenig Spaß und viel ßrger. Darum self-Leveling. Natürlich steuert man den Heli anders in die Kurven, als Ohne. Na und? Ob ich jetzt das Eine oder das Andere erlerne, ist doch egal. Wie oben erwähnt, kann so Mancher Beides. Hauptsache oder Heli bleibt heil - nur so ist ein Lernerfolg möglich.
Mit selfleveling lernst nie fliegen, wie auch?
Wenn man am fliegen ist und einen Blackout hat, dafür ist das ganz nützlich, um ihn zu stabilisieren um durch zu schnaufen...
Am Anfang crashed man, ob man möchte oder nicht, wenn man lernen möchte, muss man aus der Komfortzone raus und das geht nicht mit selfleveling. Weiß nicht, wie man so etwas behaupten kann, dass es egal ist, dass der Heli dann anders fliegt...
Komisch, genau so habe ich es aber gelernt. Erst das Gefühl für die Kontrollrichtungsumkehr beim Nasenschweben/flug gelernt, dann langsam die Unterstützung reduziert und letztendlich abgeschaltet. Beim Rückenschweben lernen das selbe, erst leichte Unterstützung und dann ohne.
Am Anfang crashed man, ob man möchte oder nicht, wenn man lernen möchte, muss man aus der Komfortzone raus und das geht nicht mit selfleveling.
Ich bin in der ganzen Zeit nur zweimal abgestürzt. Beim ersten Mal war der Alignregler im 450 einfach tot, beim zweiten Mal denke ich, dass es eine Fehlfunktion des FBL war wobei ich nicht sagen kann ob es eine falsche Einstellung war oder etwas anderes.
Weiß nicht, wie man so etwas behaupten kann, dass es egal ist, dass der Heli dann anders fliegt...
Das ist in der Tat eine gewagte Aussage. Ich hatte mal vergessen nach einem Akku Rückenschweben lernen, die Unterstützung auszuschalten und habe Anlauf für einen "Stallturn" genommen, der ist so auf Delfinkurs gegangen, dass es den Heli fast auf den Boden gesetzt hätte. Wer also mehr als Schweben und Kurven fliegen will muss definitiv das richtige Fliegen lernen.
Es ist das selbe wie mit dem Autofahren. Auch mit ABS und ESP kann das Auto auf Eis schnell weggehen. Da muss man trotzdem Wissen wie man reagieren muss.
AW: Neueinsteiger: Youngtimer-Funke und Flybarless?
Bei meinen FBL (Spektrum AR636 und AR7210BX) kann man auch dauerhaft damit fliegen. Das Brain kenn ich nicht, kann ich nichts zu sagen.
Beim AR7210BX muss man tatsächlich mehr gegen die Stabilisierung steuern. Beim AR636 eher weniger....
Seiten- und Nasenschweben erlernen ist schon effektiver wenn der Heli dabei nicht ausbricht und abstürzt.
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