Erster "richtiger" Heli. Welcher?
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AW: Erster "richtiger" Heli. Welcher?
Dann ist die Blattlagerwelle zu kurz. Würde ich reklamieren. Die Blatthalterschrauben müssen fest sein. Wenn dir der Rotorkopf im Flug auseinander fliegt, ist das nicht lustig.Zitat von fish-head Beitrag anzeigenXK K124 EC145, Protos 500, 450ger Jet Ranger
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AW: Erster "richtiger" Heli. Welcher?
Es steht ja sogar in der Anleitung, dass man die nicht zu fest anziehen darf...
Finde ich zwar mühsam, vor allem bei der Blattlagerwelle, aber scheint halt nun mal so zu sein
Im Zweifelsfall würde ich sie aber auch lieber etwas zu fest als zu lose anziehen. Hauptsache die Blatthalter laufen "Reibungsfrei" wenn man sie leicht auseinanderzieht und dann dreht.Angehängte DateienOXY 2, T-Rex 450/470/500x/600, Embla 450e, Protos 500, Alien 500
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AW: Erster "richtiger" Heli. Welcher?
Da steht, man soll die Schrauben nicht überdrehen, was ja logisch ist. Aber sie nur handfest anzuziehen, ist meiner Meinung nach zu wenig. Meine Blatthalterschrauben habe ich schon immer ordentlich fest gezogen. Und ich denke auch, das das wichtig ist.XK K124 EC145, Protos 500, 450ger Jet Ranger
Walkera Devo10
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AW: Erster "richtiger" Heli. Welcher?
Weder beim Manual des 450 Pro DFC noch beim 450L ist dieser Hinweis zu finden, da kann man die Schrauben ja auch so fest anziehen wie man möchte.
Hier steht explizit mit 5kg/cm, das wird schon seinen Grund haben...OXY 2, T-Rex 450/470/500x/600, Embla 450e, Protos 500, Alien 500
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AW: Erster "richtiger" Heli. Welcher?
Genauso interpretiere ich die Arbeitsanweisung auch. Der obligatorische Hinweis, daß die Schrauben nicht zu fest anzuziehen sein sollen, heißt, daß sie nicht angezogen werden sollen, bis kurz bevor sie reißen. Für das Drehmoment werden 5 cm x kg angegeben, was ja deutlich ist.Zitat von raimcomputi Beitrag anzeigenDa steht, man soll die Schrauben nicht überdrehen, was ja logisch ist. Aber sie nur handfest anzuziehen, ist meiner Meinung nach zu wenig. Meine Blatthalterschrauben habe ich schon immer ordentlich fest gezogen. Und ich denke auch, das das wichtig ist.
Bei den Schrauben handelt es sich sicher um die Klasse 10.9 (steht auf dem Schraubenkopf)
In der Praxis heißt das: nach Gefühl sehr fest anziehen. Wenn das Gefühl nicht da ist, muß der Drehmomentschlüssel benutzt werden, um sicher zu sein.
Die Belastung der Verschraubung besteht in der Vorspannung beim Anziehen plus Zentrifugalkraft bei Maximaldrehzahl. Wenn man sich nicht auf sein Handgefühl verlassen möchte, was bei den ersten derartigen Verschraubungen angeraten ist, ist der Drehmomentschlüssel eine gute und sichere Empfehlung.Es ist das edelste Privileg des Starken, sich auf die Seite der Schwachen zu stellen.
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AW: Erster "richtiger" Heli. Welcher?
Wenn man mit einem normalen Inbus mit Hand Griff wie sei für den Modellbau üblich sind die Schrauben normal anzieht, also ohne Gewalt und Schraube vorher mit Bremsenreiniger Fettfrei macht bevor Loctide an die Schraube kommt dürfte bei Metall / Metall Verbindungen die Schraube fest genug sein und sich auch im Betrieb des Modells nicht mehr lösen.Zitat von uboot Beitrag anzeigenGenauso interpretiere ich die Arbeitsanweisung auch. Der obligatorische Hinweis, daß die Schrauben nicht zu fest anzuziehen sein sollen, heißt, daß sie nicht angezogen werden sollen, bis kurz bevor sie reißen. Für das Drehmoment werden 5 cm x kg angegeben, was ja deutlich ist.
Bei den Schrauben handelt es sich sicher um die Klasse 10.9 (steht auf dem Schraubenkopf)
In der Praxis heißt das: nach Gefühl sehr fest anziehen. Wenn das Gefühl nicht da ist, muß der Drehmomentschlüssel benutzt werden, um sicher zu sein.
Die Belastung der Verschraubung besteht in der Vorspannung beim Anziehen plus Zentrifugalkraft bei Maximaldrehzahl. Wenn man sich nicht auf sein Handgefühl verlassen möchte, was bei den ersten derartigen Verschraubungen angeraten ist, ist der Drehmomentschlüssel eine gute und sichere Empfehlung.
Blattlager Schrauben und König Bolzen sind in der Regel keine Schrauben mit der Festigkeit 10.9 .
Und dort wo Drucklager verbaut werden ( Blattlager ) wird man mit einem Drehmomentschlüssel auch seine Probleme haben. Da man wenn das Drehmoment nicht bekannt ist ein Drucklager auch schnell zerstören kann.
Es gibt aber eine Methode bei der die Drucklager richtig Eingestellt sind .
Man zieht die Blattlager Schrauben so fest an bis man beim drehen des Blatthalters spürt das die Blatthalter anfangen rau zu laufen. Zieht man dann an beiden Blatthaltern müssen die Blatthalter sich frei drehen lassen und der raue Lauf muss weg sein. Man ersetzt so in etwa die Fliehkraft, die Blatthalter werden kein Spiel haben und auf Zug beansprucht frei Laufe. Natürlich muss der Zug bei einem großen Heli (große Drucklager ) größer werden. Mir ist aber nicht bekannt das es schon jemand geschafft hat ein Drucklager auf Zug kaputt zu bekommen. So wurde es von minicopter in einer Baubeschreibung erklärt / beschrieben und funktioniert bei jedem Heli egal welcher Größe.
Das heißt im Umkehrschluss da wir ja auch Toleranzen haben das Schrauben anziehen nicht reicht, dann müssen Unterlegscheiben vor die Blatthalter (ALIGN T-Rex 450, 1 mm Alu ) um das Spiel zu beseitigen und dann werden die Blatthalter Schrauben nicht so fest angezogen das die Blatthalter schon blockiert werden. (das einschrauben der Schraube verändert sich in der Länge) So werden die Schrauben unterschiedlich weit einschraubt. Locktide verhindert das lösen der Schraube , die Fliehkraft sorgt für den sauberen Lauf der Blatthalter. (Funktion in der kurz Fassung)
Wenn ich mich an die ßberschrift halten darf fängt an diesen Stellen für mich ein richtiger Heli an.
Und ich glaube das wenn jemand seinen ersten Heli selber aufbaut er es irgend wie hin bekommt aber eigentlich nicht weiß was er da wirklich macht und es auch nicht wissen kann.Gru� Manfred
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AW: Erster "richtiger" Heli. Welcher?
Mir ist schon einmal ein Drucklager beim Gaui X3 kaputt gegangen.Zitat von Manfred Beitrag anzeigen.... Mir ist aber nicht bekannt das es schon jemand geschafft hat ein Drucklager auf Zug kaputt zu bekommen.
Ich weiss nicht, warum es passiert ist, jedenfalls kamen mir bei der
Demontage des Rotorskopfs die Kugeln entgegen.Torsten
Voodoo 600, Logo 600SX
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AW: Erster "richtiger" Heli. Welcher?
Ausnahmen bestätigen die Regel ?Zitat von parkplatzflieger Beitrag anzeigenMir ist schon einmal ein Drucklager beim Gaui X3 kaputt gegangen.
Ich weiss nicht, warum es passiert ist, jedenfalls kamen mir bei der
Demontage des Rotorskopfs die Kugeln entgegen.
Nein im Ernst, ich habe nun einiges an Heli Krempel und so manch fremden Heli repariert und /oder gebaut. So musste ich mal am Heck und mal am Rotor Kopf das Wellen Spiel mit Passscheiben ausgleichen. Und ich bin was Drehzahlen angeht auch ja kein Kind von Traurigkeit (böse Zungen nennen das Drehzahl Junky) obwohl ich versuche das in den Griff zu bekommen. Doch bei Drehzahlen je nach Heli Größe sinkend von 3400 - 3100 und 2300 - 2100 U/min. fühle ich mich recht wohl mir ist schon viel kaputt gegangen aber noch kein Drucklager (schnell auf Holz klopfen) und ich habe ja nun auch nicht alles neue Modelle z.B. T-Rex 450 SE V1 min. 10 Jahre alt oder Joker 2 auch nicht viel jünger da wurden noch nie die Drucklager gewechselt, eher Lager der Rotorwelle oder vom Heck Abtrieb beim Rex keine Seltenheit, beim Joker eingelaufene Rotor Welle und dann auch gleich die Lager mit gewechselt. Doch keine Drucklager (die ich als Ersatz liegen habe) und ich nehme regelmäßig die Gestänge der Blatt Anlenkung ab und prüfe den Lauf der Blatthalter, da ist mir ein Wechsel bisher erspart geblieben. Heißt natürlich nicht das es auch so weiter geht .Zuletzt geändert von Manfred; 13.03.2017, 10:54.Gru� Manfred
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AW: Erster "richtiger" Heli. Welcher?
Also ich habe schon mehrere Rexlis nach Anleitung aufgebaut und so ein Hinweis findet man nur da, wo man beim Anziehen besonders acht geben muss, meist wenn Plastik mit im Spiel ist. Bei "normalen" Schrauben die einfach in Metall gehen ist nie so ein Hinweis vorhanden.Zitat von uboot Beitrag anzeigenGenauso interpretiere ich die Arbeitsanweisung auch. Der obligatorische Hinweis, daß die Schrauben nicht zu fest anzuziehen sein sollen, heißt, daß sie nicht angezogen werden sollen, bis kurz bevor sie reißen
@ fish-head: Frag doch im 470er Thread nochmals nach, den haben ja andere auch schon aufgebaut.OXY 2, T-Rex 450/470/500x/600, Embla 450e, Protos 500, Alien 500
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AW: Erster "richtiger" Heli. Welcher?
Ich habs mal in den 470er Thread gepostet.
EDIT: Handfest + Loctite hält aber schon recht gut. Ich hab gerade eben mal mit normaler Kraftanwendung versucht die Schrauben der BLW zu lösen. Da tut sich nichts.Zuletzt geändert von fish-head; 13.03.2017, 19:03.
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AW: Erster "richtiger" Heli. Welcher?
Das mit den Blatthaltern scheint wohl zu passen.
Wie in der Anleitung http://www.align.com.tw/ManuaLib/Hel.../RH47E01XT.pdf auf Seite 8 ganz oben steht, habe ich die Schrauben vom Hauptrahmen erst ganz angezogen nachdem ich das ganze Teil auf einen Glastisch gestellt, Hauptrotorwelle eingeschoben und die Rahmenteile nach unten gedrückt habe.
Die Welle geht zwar leicht rein und raus und dreht auch ohne Widerstand, aber gerade sind die zwei Rahmenteile danach nicht.
Auf dem Glastisch eiert das ziemlich.
Entweder liegt es vorne rechts oder hinten links auf. Etwa 1mm Luft zum Glas wenn eine Seite aufliegt.
Ich habe dann nochmal alle Schrauben gelockert und das Ganze nochmal wiederholt.
Geändert hat sich aber nichts.
Geht das so oder müssen beide Teile komplett aufm Glas aufliegen?
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AW: Erster "richtiger" Heli. Welcher?
Zu den Blattlagerschrauben:
Diese sollten nicht "ordentlich fest", sondern wirklich nur "Handfest" (mit dem angegebenen Drehmoment) angezogen werden.
Der Grund dafür ist der, dass durch sehr festes anziehen der Schrauben bereits eine Zugkraft auf die Schrauben wirkt. Wenn dann noch im Betrieb die Zugkraft der Blätter hinzu kommt, addieren sie sich und kann dann somit die Schrauben überlasten und im worst case fliegen einem die Blätter um die Ohren!
Natürlich kommen da auch noch andere Faktoren dazu (Drehzahl, Flugstil,...). Da viele helis auf extremes 3D ausgelegt sind, wird es bei einem Rundflieger nicht ins Gewicht fallen, beachten sollte man es jedoch trotzdem.
Daher: Gewinde entfetten, Schraubensicherung mittelfest und moderat anziehen. Die Schrauben halten durch das Loctite!
Banshee 850 #05 / Voodoo 700 / KDS Chase 380 / DX18 / IISI
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AW: Erster "richtiger" Heli. Welcher?
Ich würde sie "handfest" anziehen. Wenn die Blatthalter nicht selber runterkippen würde ich mir vorerst mal keinen Kopf machen. Flieg mal 5-10 Lipos. Nach den Kräften die da wirken wird das leichtgängiger. Bei billigeren Köpfen ist das Problem eher, dass sich da Spiel entwickelt. Sollte bei deinem aber nicht passieren.
Einfach nur auf die Schraubensicherung würde ich mich nicht verlassen. Ein davonfliegendes Rotorblatt ist so ziemlich das schlimmst mögliche, was dir passieren kann.Kingtech KT-800, T-Rex 700X, Tarot 550, Bell 222 (600), MD500E (450), Devil 380
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AW: Erster "richtiger" Heli. Welcher?
Sehe ich genauso. Habe gestern Abend mit meinem 470LM angefangen. Und bei mir klappen die Blatthalter auch nicht von selber runter. Aber sie sind dennoch leichtgängig. Und nach ein paar Flügen werden sie von allein runterklappen.Zitat von Thoemse Beitrag anzeigenWenn die Blatthalter nicht selber runterkippen würde ich mir vorerst mal keinen Kopf machen.[FONT="Verdana"]Gruß Benny[/FONT]
LOGO 550SE V2, T-REX 470LM + Spirit + Graupner MZ24; XK K110
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AW: Erster "richtiger" Heli. Welcher?
Naja, eigentlich nicht. Immerhin werden die beiden Rotorblätter den Absturz überlebenZitat von Thoemse Beitrag anzeigenEin davonfliegendes Rotorblatt ist so ziemlich das schlimmst mögliche, was dir passieren kann.
und die sind meist die teuerste Komponente nach einem Crash. Wenn es passiert,
dann sofort Throttle Hold und die drei(!) abstürzenden Teile beobachten. Wenn man
Glück hat, sind es nur Landegestell, Haube und Heckrohr was kaputt ist. Es sei denn, es
war ein Scaler ....
Ich hab schon zweimal gerissene Schrauben erleben dürfen - mit dem X3. Zum
Glück ein kleiner Heli.Torsten
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