Nachdem mein letzter Beitrag nun schon einige Tage zurück liegt. Möchte ich mich heute mit dem neuesten Stand der Dinge melden.
Nachfolgend werde ich den Ablauf meiner Erfahrungen chronologisch in Kurzform wiedergeben und meine Fragen sowie Wünsche hinsichtlich einer Beratung durch erfahrene Piloten darlegen.
Vielleicht noch einige Anmerkungen zu meiner Person, damit mich die Profis besser einschätzen können. Ich bin 45 Jahre alt, habe neben dem Helifliegen noch so einige andere Hobbys, so dass ich nicht die gesamte Zeit und das gesamte Geld dafür aufwenden kann. Ich habe nicht den Wunsch, ein perfekter 3D-Flieger zu werden, ich wäre bereits zufrieden, wenn ich schöne Rundflüge und ein paar Achten hinbekommen würde.
- Vor Monaten erste Erfahrungen mit Coax-Heli (Lama V3) gesammelt. So einige Abstürze hingelegt und viele Ersatzteile verbaut.
- Den Coax konnte ich zufriedenstellend fliegen, so dass der Wunsch nach einem neuen Heli aufkam. Zunächst dachte ich an einen großen, da im Winter aber das Fliegen draußen eher problematisch ist, empfahl man mir im Geschäft einen Indoor-Heli.
- Ich kaufte mir einen Micro-Heli von Walkera CB 100.
- Dieser kleine war schon etwas anspruchsvoller als der Coax und er machte mir auch Spaß. Einige male kaputt geflogen und wieder aufgebaut.
- Nun dachte ich der Zeitpunkt für einen -richtigen- Heli wäre gekommen.
- Viel im Internet recherchiert und so kam ich auf den Funcopter, da ich der Meinung war, dieser wäre ein gutmütiger -großer- Heli für Anfänger mit etwas Erfahrung.
- Funcopter wieder verworfen, da er mir mit allem Zubehör zu teuer war.
- Schließlich Blade 400 mit Funke DX6i gekauft.
- Ab in den Garten und gleich in den Sand (den Rasen) gesetzt.
- Im rc-heli-Forum angemeldet und recherchiert, was dort über den Blade 400 zu lesen war.
- Mein erstes Thema im Forum eröffnet und viel Hilfe und Tipps bekommen.
- Viel in rc-heli gelesen, heliernst-Videos angeschaut, im Internet weiter recherchiert und Wissen gesammelt.
- Ersatzteile bestellt, Heli repariert, in die Halle gegangen, Heli gegen Wand geflogen �. Großer Frust!
- Wieder Ersatzteile bestellt, weitere Informationen gesammelt, endlich auch verstanden, wie ich die Anstellwinkel der Rotorblätter einstellen muss; Einstellung der Funke langsam besser verstanden.
- Heli erneut repariert, zusätzlich Sim gekauft und ein wenig geübt, ganz stolz auf mich, als er nun wieder fertig eingestellt da stand.
- Ab auf die Wies, ein paar Hüpfer, klappte irgendwie nicht so wie ich dachte, rein in die Wiese, wieder kaputt, dieses Mal noch mehr als zuvor �. Noch mehr Frust.
- Ersatzteile bestellt, nicht alle bekommen, warte noch auf den Rest, dann möchte ich ihn wieder aufbauen.
Soweit der chronologische Ablauf.
Die Abstürze haben mich doch einiges an Geld gekostet und wenn es so weiter geht, muss ich mit dem Helifliegen aufhören. Daher sind mir im Laufe dieser Erfahrungen doch Zweifel aufgekommen, ob ich den richtigen Weg gegangen bin. Vielleicht war der Schritt vom CB 100 zum Blade 400 für meine Erfahrungen doch zu groß?
Gibt es nicht einen Zwischenschritt, so dass ich den Blade 400 erst einmal ins Regal stelle und mit etwas anderem übe? Evtl. ein Heli, größer als der CB100, kleiner als der Blade 400 aber gutmütiger und eben einfacher zu fliegen. Ein Heli, mit dem das Fliegen wieder Spaß macht, vor allem, weil ich, wie oben bereits beschrieben, nicht all zu große Ansprüche habe, was ich mit dem Heli machen möchte. Vielleicht könnte man auch sagen, ich bin eben ein sog. -Sonntagsflieger-, der den Heli beherrschen und verstehen möchte, aber auf einem niedrigeren Niveau.
Hier im Forum konnte ich viel über den Funcopter und den Blade SR lesen. Ist das evtl. der richtige Zwischenschritt?
ßber Ratschläge erfahrener Heli-Piloten, die meine Ansprüche an das Helifliegen, die beschränkt zur Verfügung stehenden Geldmittel und mein Alter bitte mitbedenken möchten, wäre ich sehr, sehr dankbar. Sofern ich nicht zeitnah auf eure Antworten reagiere, bitte ich um Verständnis.



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