Hallo Zusammen,
ich lese den Thread schon eine Weile mit und kann fast jede Ansicht von Euch nachvollziehen. Trotzdem erlaube ich mir auch, meine Meinung und Eindrücke zu dem Thema einzubringen.
Das sichere Schweben gehört zu den Grundfähigkeiten eines jeden Helipiloten, da damit jeder Flug begonnen wird und auch wieder beendet (im Normalfall ohne Schnapprasen
).Ich selbst bin Jahrzehnte lang Fläche geflogen und daher rutschte mir damals nicht das Herz in die Hose, als micht der Heli mit der Schnauze angeschaut hat und da denke ich ist das größte Problem der Anfänger.
Wer relativ sicher ist im Scheben, Heck, beide Seiten und auch von vorn, kann den Heli an die lange Leine nehmen. Den Meisten jedoch rutsch das Herz tief in die Hose, wenn die Helischnauze einen anschaut, ob er jetzt schwebt oder fliegt.
Wer eine 4-Zeiten Drehung übt, also den Heli im Schwebezustand 4x um 90° dreht, kurz stoppt und dabei kein Nervenflatter hat, kann eigentlich Rundflug üben.
Wenn der Heli dann auf einen zufliegt, kurz Nick nach hinten, den Heli abbremsen und das immer mehr bis er in der Luft steht, kurz halten, weiterfliegen....die Pausen immer länger, dann klappst irgendwann auch mit laaangem Nasenschweben.
Wer dann die Nerven im Griff hat, fliegt Akku um Akku seinen immer sich mehr verbessernden Rundflug entgegen.
Ich hatte wie gesagt das mit "Nose in" nicht, da ich das ja aus der Flächenfliegerei kenne, aber damals wars genauso "ungewohnt".
Grüße
Peter



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