Das Helifieber geht um

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  • jodi2
    jodi2

    #61
    AW: Das Helifieber geht um

    Hallo Peter,

    danke für die detaillierte Antwort!
    Mein Interesse am V120D01 hat sich schon merklich reduziert. Ich habe endlich die vielen kleine Defekte am 120 SR geflickt und entweder dabei unbewusst auch die Macke, wegen der ich ihn vorher kaum fliegen konnte, oder ein kleiner Knoten im Kopf ist geplatzt... Außerdem hab ich endlich das Wohnzimmer eine wenig leerer gemacht (Lampen, Stühle, etc.) und jetzt scheuche ich den 120 er erstmals sicher durchs Zimmer und lerne wieder einiges dabei. Klar ist das auch noch kein V200, aber die Bewegungen müssen schon besser und schneller und unbewusster kommen und der Respekt vor Crashs oder Kontakten ist ein Vielfaches höher als beim mSR, ich benutze auch erstmals den Timer richtig und lande gezielt, statt auf die Abschaltung zu warten, sicher alles Peanuts für einen mittelguten Piloten, aber alles gute Vorübungen und sinnvolle Zwischenschritte für "was Richtiges".
    Wenn ich den 120er noch ein paar Wochen so nutze und ihn mal so durchs Zimmer jagen kann wie jetzt den mSR, kann ich denke ich gleich auf einen V200 gehen, auch ein D01 wäre dann ein (etwas) geringeres Risiko.
    Ein 450 (Blade) wird es sicher mal, aber ich muss das gar nicht sofort haben, ich muss zwar nicht so eine Flotte wie Lupus haben, aber ich mag die Zwischenschritte und bin bereit sie zu bezahlen, ich mag jetzt den 120er und bald sicher den V200...

    Und morgen die Heli4Fun gekauft und dann vermutlich infizitert und für den nächsten Winter mal ein mCP X zum Wohnzimmertraining...

    Gruß
    Jo

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    • jodi2
      jodi2

      #62
      AW: Das Helifieber geht um

      Zitat von dingo Beitrag anzeigen
      Einen Test des V200D01 findest du in der aktuellen Heli 4 Fun. Er kommt dort sehr gut weg.
      Ja, heute morgen verschlungen, der wird es! Oder der D02, egal, für den Lernprozess werden sich beide nicht viel geben und fliegen sich wohl ähnlich leicht/schwer.
      Einziger kleiner Kritikpunkt ist der etwas kleine und damit sich recht stark erwärmende Motor, aber denn kann ja wohl notfalls tauschen, wenn man das unbedingt haben will.

      Zum FBL 3-Achs-Gyro und wie langweilig für Profis oder schwer für Greenhorns sich der Heli damit fliegt noch zwei Sätze. Peter&Co. wissen das natürlich aus eigener Erfahrung besser, aber ich habe da sowohl von Greenhorns (wie mir) aber eben auch schon von Profis nicht ganz richtige Einschätzungen gelesen habe und da in der Heli4Fun ein anschaulicher Satz dazu war.

      Heli mit Bell Hiller Kopf mit 45 Grad versetzer Paddelstange haben wohl meist (immer?) auch einen 3-Achs-Gyro zur Stabilisierung. Die stärkere/massivere (kann man das so sagen) Stabilisierung kommt aber von der 45 Grad versetzen Paddelstange, die diese Helis so gutmütig macht und aus jeder Lage wie ein Stehaufmännchen aufrichtet, dafür aber für ein interessantes oder dynamisches Fliegen oder bei Wind ungeeignet ist. (Dumme Frage am Rande: Könnte diese Helis dann nicht auch gnaz ohne 3-Achs-Gyro auskommen?)

      Der 3-Achs-Gyro bei den V200 ist dagegen eine - laienhaft ausgedrückt - viel sanftere Stabilisierung, die den Heli nur in der aktuellen Position hält (also nicht zur Neutralposition zurückbringt). In der Neutralposition steht er damit ohne Zutun des Piloten völlig ruhig, laut Heli4Fun kann man die Knüppel sogar sekundenlang(!) loslassen (nur diesen Punkt allein würde ein erfahrener Pilot wohl als kinderleicht/langweilig ansehen...). Ebenso wird der Heli in anderen Positionen stabilisiert, die jeweilige Posiiton zu halten, aber er kehrt eben nicht in Neutralposition zurück, ein Steuerbefehl in eine Richtung wird beibehalten bis zur Korrektur (und das wird eben ein Anfänger/Koaxpilot als ungewohnt und schwer ansehen), beispielsweise bei schnelleren Kurven ohne Gegenroll am Ende würde der Heli dann eben schräg nach unten in den Boden einschlagen (wie mir Roll-Greenhorn auch schon bei etwas Wind mit mSR und 120SR so ergangen, hüstel...). Und das könnte ein Anfänger/Umsteiger als "Huch, ist ja doch wie ein CP, das kann ich nicht!" interpretieren. Und jetzt endlich sinngemäß die anschauliche Umschreibung aus der Heli4Fun:
      Der V200D01 fliegt damit aus CP-Sicht in Bwegung "normal", allerdings weit von einem sensiblen CP, sondern quasi wie "CP-Fliegen in Zeitlupe" und damit ist ein Heli dieser Art vermutlich bezüglich des CP-Steuern Lernens der ideale Zwischenschritt (ohne Berücksichtigung der eingeschränkten Outdoor-/Windeignung).
      Und das ist für mich persönlich genau was ich brauche, ich finde einen CP in der Sim eigentlich relativ einfach und logisch zu steuern, fast besser als einen FP Bell Hiller, aber die kann ich sogar im Zimmer exakt bewegen, für den CP brauch ich bei meiner Grobmotorik und meiner Pendelei noch etwa ein Fußballfeld.

      Oder um wieder die berühmten Kugeln zu zitieren würde ich sagen (bitte Korrektur, wenn es falsch ist): Bell Hiller Helis verhalten sind wie eine Kugel in einer konkaven Fläche, diese FBLs mit 3-Achs-Gyro wie eine Kugel auf einer Ebene, ein CP eben wie eine Kugel auf einer (je nach Schwierigkeit des Helis) konvexen Fläche bis Kugel.

      Gruß
      Jo

      p.s. Ansonsten finde ich die Heli4Fun ein wenig trocken für einen Anfänger, nur 1/4 "anfängergeeignete" Themen, 2/4 über große Helis weit von mir entfernt (die mich derzeit nichtmal reizen) und 2/4 über elektonische Komponenten, von denen ich teilweise nichtmal genau weiss, wass sie machen bzw. warum man das so genau wissen muss, ist doch bei RTF alles onboard...
      Zuletzt geändert von Gast; 04.03.2011, 10:08.

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      • dingo
        dingo

        #63
        AW: Das Helifieber geht um

        Hallo Jo!

        Ja, heute morgen verschlungen, der wird es! Oder der D02, egal, für den Lernprozess werden sich beide nicht viel geben und fliegen sich wohl ähnlich leicht/schwer. Einziger kleiner Kritikpunkt ist der etwas kleine und damit sich recht stark erwärmende Motor, aber denn kann ja wohl notfalls tauschen, wenn man das unbedingt haben will.
        Der 120 SR ist wirklich zunächst noch eine sehr gute ßbung, dann ist die obige Empfehlung nicht schlecht. Die V200 verlangen doch noch wesentlich mehr an ßbung als der 120 SR. Ich würde sogar behaupten sie fliegen sich etwas schwerer als ein ganz auf zahm getrimmter 450er. Das mit dem Motor ist auch beim D02 ein kleines Problem, Abhilfe steht in unserem Bericht.

        Zum FBL 3-Achs-Gyro und wie langweilig für Profis oder schwer für Greenhorns sich der Heli damit fliegt noch zwei Sätze........ ich habe da sowohl von Greenhorns (wie mir) aber eben auch schon von Profis nicht ganz richtige Einschätzungen gelesen.......
        FBL Systeme kann man nicht alle über einen Kamm scheren. Die FBL von Walkera fliegen sich (fast) wie ein normaler Paddelheli mit 90 Grad Paddelstange, sind jedoch etwas einfacher zu handhaben als die baugleichen Paddel-Versionen. Leider sind etliche der Modelle nicht optimal an das FBL angepasst, was zu leichter Unruhe (z.B. Nickbewegungen) führt. Das ist dem Umsteiger jedoch egal, weil er keinen Schönheitspreis sondern ßbung will.

        Heli mit Bell Hiller Kopf mit 45 Grad versetzer Paddelstange haben wohl meist (immer?) auch einen 3-Achs-Gyro zur Stabilisierung. Die stärkere/massivere (kann man das so sagen) Stabilisierung kommt aber von der 45 Grad versetzen Paddelstange, die diese Helis so gutmütig macht und aus jeder Lage wie ein Stehaufmännchen aufrichtet, dafür aber für ein interessantes oder dynamisches Fliegen oder bei Wind ungeeignet ist.
        Das stimmt so ganz gut. Nur ist es nicht so, dass diese Helis meist einen 3-Achs Gyro besitzen, denn der ist da eher unnötig. Walkera will aber wohl seine Empfänger-Palette vereinheitlichen, und der 3-Achs Gyro schadet ja nicht.

        Der 3-Achs-Gyro bei den V200 ist dagegen eine - laienhaft ausgedrückt - viel sanftere Stabilisierung, die den Heli nur in der aktuellen Position hält (also nicht zur Neutralposition zurückbringt). In der Neutralposition steht er damit ohne Zutun des Piloten völlig ruhig, laut Heli4Fun kann man die Knüppel sogar sekundenlang(!) loslassen. Ebenso wird der Heli in anderen Positionen stabilisiert, die jeweilige Posiiton zu halten, aber er kehrt eben nicht in Neutralposition zurück, ein Steuerbefehl in eine Richtung wird beibehalten bis zur Korrektur
        Das stimmt so nicht ganz. Das FBL System von Walkera ersetzt in erster Linie nur die Wirkung des 90 Grad Paddels. Mit den Reglern kann man die Wirkung der Stabilisierung verändern, wobei der Effekt der Regler ähnlich dem eines an der Paddelstange verschobenen Gewichts ist. Auch mit Paddelstange richtet sich ein Heli aus einer konstant geflogenen steileren Kurve nicht unbedingt von selbst auf. Den Spruch mit dem sekundenlangen "Finger weg" würde ich nicht unterstreichen, im Gegenteil, bei Windstille kann ich bei meinem gut getrimmten T-Rex die Finger länger vom Sender lassen als beim V200. Einziger Zusatznutzen beim FBL (neben der Emulation der Paddelstange) ist eine gewisse Stablisierung gegen Verdrehen der Achsen durch Windböen.

        Der V200D01 fliegt damit aus CP-Sicht in Bwegung "normal", allerdings weit von einem sensiblen CP, sondern quasi wie "CP-Fliegen in Zeitlupe" und damit ist ein Heli dieser Art vermutlich bezüglich des CP-Steuern Lernens der ideale Zwischenschritt (ohne Berücksichtigung der eingeschränkten Outdoor-/Windeignung).
        Das mit dem CP fliegen in Zeitlupe ist in meinen Augen ein ziemlicher Unsinn (Gilt höchstens im Vergleich zu einer richtigen 3D Profimaschine). Im Gegenteil, der V200 macht im freien Flug so richtig Dampf und ist schwerer zu fliegen als ein ganz zahmer 450er CP. Man muss als Anfänger lernen, den Heli sehr langsam und kontrolliert zu fliegen. Beim Crash geht dann weniger kaputt (zumindest beim D02).

        Oder um wieder die berühmten Kugeln zu zitieren würde ich sagen (bitte Korrektur, wenn es falsch ist): Bell Hiller Helis verhalten sind wie eine Kugel in einer konkaven Fläche, diese FBLs mit 3-Achs-Gyro wie eine Kugel auf einer Ebene, ein CP eben wie eine Kugel auf einer (je nach Schwierigkeit des Helis) konvexen Fläche bis Kugel.
        Das stimmt so auch nicht ganz. Mit Bell Hiller hat das nur bedingt zu tun. Grob könnte man so formulieren: Koaxe und Helis mit 45 Grad Paddelstange sind die Kugel im Konkaven (haben eine Tendenz sich selbst zu stabilisieren), alle anderen Helis sollten sich bei guter Einstellung verhalten wie eine Kugel auf einer Ebene (also möglichst die Lage in die man sie gesteuert hat beibehalten), egal ob Bell Hiller oder nicht.

        Ist natürlich eine vereinfachte Darstellung, aber sonst wird das hier zu lang. Beim Test in Heli 4 Fun hat man leider das Trainingsgestell vergessen, das ein Umsteiger unbedingt braucht, eventuelles Problem dabei: s. unseren Bericht zum D02.

        Gruß, Peter
        Zuletzt geändert von Gast; 04.03.2011, 13:32.

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        • Charlie_D
          Charlie_D

          #64
          AW: Das Helifieber geht um

          Zitat von jodi2 Beitrag anzeigen
          In der Neutralposition steht er damit ohne Zutun des Piloten völlig ruhig, laut Heli4Fun kann man die Knüppel sogar sekundenlang(!) loslassen
          Das funktioniert aber mit fast jedem vernünftig eingestellten Heli, sowohl mit als auch ohne Paddel.
          Mein Kumpel hat mir das mit seinem Belt CP V2 (obwohl so viel gescholten...) schon öfters vorgeführt und mit meinem 450er Rex mit Beast geht das sogar noch länger.

          Ich selbst hab zwar erst wenige Wochen Erfahrung mit FBL-Helis, aber ich sage mal, das das Schweben mit einem sauber eingestellten FBL Heli für einen Anfänger sehr, sehr viel leichter ist.

          Mir gehts zumindest so. Brauchte ich für meinen 450er vorher ne Fläche von vielleicht 5 auf 5 Meter um ihn zu halten, reicht mir jetzt mit dem Beast bei guter Konzentration und wenig Wind eine Fläche von 1x1 Meter!
          Auch finde ich es sehr viel leichter, das Ding zu korrigieren, wenn er abhaut. Man muss zwar sehr schnell Knüppeln, dafür reagiert er aber auch sofort und legt nicht erst ne Gedenksekunde ein, die für mich als Anfänger immer sehr störend war und mich zum überregieren verleitet hat.

          Charlie

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          • jodi2
            jodi2

            #65
            AW: Das Helifieber geht um

            Das stimmt so ganz gut. Nur ist es nicht so, dass diese Helis meist einen 3-Achs Gyro besitzen, denn der ist da eher unnötig.
            Ich las halt bei den CB180ern, dass sie auch 3-Achs Gyro haben.

            Den Spruch mit dem sekundenlangen "Finger weg" würde ich nicht unterstreichen, im Gegenteil, bei Windstille kann ich bei meinem gut getrimmten T-Rex die Finger länger vom Sender lassen als beim V200.
            Hmm stimmt, wenn ich den Blade 400 in der Sim abhebe, steht er auch erst mal ein ganze Weile ruhig, nur das langsame Driften nach links. Aber sobald ich dann "mitspiele", auweia...
            Das mit dem CP fliegen in Zeitlupe ist in meinen Augen ein ziemlicher Unsinn (Gilt höchstens im Vergleich zu einer richtigen 3D Profimaschine). Im Gegenteil, der V200 macht im freien Flug so richtig Dampf und ist schwerer zu fliegen als ein ganz zahmer 450er CP. Man muss als Anfänger lernen, den Heli sehr langsam und kontrolliert zu fliegen. Beim Crash geht dann weniger kaputt (zumindest beim D02).
            Ok, dann freu ich mich halt erstmal dran, dass er weniger kaput geht und macht mit seinem halben Gewicht und einfacheren Technik und ich mich so zum großen rantasten kann. Dann vielleicht doch besser ein D02...
            Das stimmt so auch nicht ganz. Mit Bell Hiller hat das nur bedingt zu tun. Grob könnte man so formulieren: Koaxe und Helis mit 45 Grad Paddelstange sind die Kugel im Konkaven (haben eine Tendenz sich selbst zu stabilisieren), alle anderen Helis sollten sich bei guter Einstellung verhalten wie eine Kugel auf einer Ebene (also möglichst die Lage in die man sie gesteuert hat beibehalten), egal ob Bell Hiller oder nicht.
            Ich dachte in Bewegung steuert man einen V200 einfacher als einen CP. Aber da gibt es wohl auch gutmütige... Nur dachte ich, ein Blade 400 gehört auch zu denen...

            Ist natürlich eine vereinfachte Darstellung, aber sonst wird das hier zu lang. Beim Test in Heli 4 Fun hat man leider das Trainingsgestell vergessen, das ein Umsteiger unbedingt braucht, eventuelles Problem dabei: s. unseren Bericht zum D02.
            Ich hätte es nicht vergessen...
            Zitat von Charlie_D Beitrag anzeigen
            dafür reagiert er aber auch sofort und legt nicht erst ne Gedenksekunde ein, die für mich als Anfänger immer sehr störend war und mich zum überregieren verleitet hat.
            Das scheint mir einer der Hauptnachteile der "Anfänger FPs", gerade draussen.

            Gruß
            Jo

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            • dingo
              dingo

              #66
              AW: Das Helifieber geht um

              Hallo Jo!

              Ok, dann freu ich mich halt erstmal dran, dass er weniger kaputt geht und macht mit seinem halben Gewicht und einfacheren Technik und ich mich so zum großen rantasten kann. Dann vielleicht doch besser ein D02...
              Wenn du den 120SR so richtig sicher fetzen kannst, ist das mit dem V200 auch zu schaffen. Nur am Anfang das Teil immer ganz langsam und kontrolliert in der Nähe des Piloten halten (zunächst nur Fußgängertempo). Ob D01 oder D02, das ist keine leichte Entscheidung. Das Problem ist beim D01 das anfälligere Heck, beim D02 das kurze Nachlaufen des Motors beim Crash. Das führt zu beschädigtem Hauptzahnrad, wenn das Spiel zwischen Ritzel und Zahnrad nicht auf nahezu Null gebracht wird.

              Ich dachte in Bewegung steuert man einen V200 einfacher als einen CP. Aber da gibt es wohl auch gutmütige... Nur dachte ich, ein Blade 400 gehört auch zu denen..
              Einen CP mit Computersender kannst du fast beliebig zahm einstellen wenn die Kopfdämpfung nicht zu hart ist. Ein solcher zahmer CP ist eher einfacher zu fliegen als ein V200. Eventuell wäre ja der Blade mCP eine Lösung, der soll auch recht einfach zu fliegen sein und auch relativ crashfest sein (das Exemplar das ich heute gesehen habe hatte außer einiger Macken am Rotor trotz einiger heftiger Crashs keine Schäden), aber die Flugzeit von 3-4 Minuten bei neuem Akku (und dann bei älteren Exemplaren nur noch 2-3 Minuten) würde ihn für Umsteiger völlig uninteressant machen. Aber eventuell stimmen diese Zeiten ja nicht.....

              Den Blade 400 kenne ich leider nicht. Ich würde aber meinen, dass man den mit Sicherheit recht handzahm machen kann (eher leichter zu fliegen als ein V200), es bleiben aber immer noch die Schäden beim Crash.....

              Das Problem mit der fehlenden "Gedenksekunde" wie von Charlie beschrieben hast du mit dem V200 auch schon am Hals, aber er soll ja Training für einen CP ermöglichen.....

              Gruß, Peter
              Zuletzt geändert von Gast; 04.03.2011, 18:25.

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              • jodi2
                jodi2

                #67
                AW: Das Helifieber geht um

                Zitat von dingo Beitrag anzeigen
                Das Problem ist beim D01 das anfälligere Heck, beim D02 das kurze Nachlaufen des Motors beim Crash. Das führt zu beschädigtem Hauptzahnrad, wenn das Spiel zwischen Ritzel und Zahnrad nicht auf nahezu Null gebracht wird.
                Ich dachte, das wäre derzeit noch bei allen Walker FBL so. Weist Du denn inzwischen, dass das ausgrechnet beim V200D01 nicht so ist?

                Zitat von dingo Beitrag anzeigen
                Eventuell wäre ja der Blade mCP eine Lösung, der soll auch recht einfach zu fliegen sein und auch relativ crashfest sein (das Exemplar das ich heute gesehen habe hatte außer einiger Macken am Rotor trotz einiger heftiger Crashs keine Schäden), aber die Flugzeit von 3-4 Minuten bei neuem Akku (und dann bei älteren Exemplaren nur noch 2-3 Minuten) würde ihn für Umsteiger völlig uninteressant machen. Aber eventuell stimmen diese Zeiten ja nicht.....
                Meiner ist schon lang bestellt...
                Endlich mal einer, der ihn mir nicht madig macht!
                Und ich denke es wird nicht lange dauern, bis es Fremdakkus für weniger Geld und/oder mit mehr Kapazität gibt...

                Nochmal zum D01 Test in der Heil4Fun: Schade, wenn eine Fachzeitung, die sich mit Profimodellen beschäftigt, solche fragwürdigen Aussagen ausgerechnet für die Zeilgruppe Anfänger/Umsteiger macht... :-(

                Gruß& Danke!
                Jo

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                • dingo
                  dingo

                  #68
                  AW: Das Helifieber geht um

                  Hallo Jo!

                  Ich dachte, das wäre derzeit noch bei allen Walker FBL so. Weist Du denn inzwischen, dass das ausgerechnet beim V200D01 nicht so ist?
                  Es scheint so zu sein, dass das kurze Nachlaufen unter Leistung (bei Gas Null) vermutlich nur die Fybarless mit Heckmotor betrifft.

                  Nochmal zum D01 Test in der Heil4Fun: Schade, wenn eine Fachzeitung, die sich mit Profimodellen beschäftigt, solche fragwürdigen Aussagen ausgerechnet für die Zielgruppe Anfänger/Umsteiger macht...
                  Die Aussagen sind immer von Standpunkt des Testers abhängig. Ich fand den Test gar nicht so schlecht. Lediglich das Versäumnis auf die (eventuell vorhandenen) Probleme mit dem Trainingsgestell einzugehen ist nicht zu entschuldigen, denn der Heli braucht als Umsteigergerät ein solches Hilfsgestell gegen Umkippen bei einer harten Landung....

                  Gruß, Peter

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                  • jodi2
                    jodi2

                    #69
                    AW: Das Helifieber geht um

                    Zitat von dingo Beitrag anzeigen
                    Es scheint so zu sein, dass das kurze Nachlaufen unter Leistung (bei Gas Null) vermutlich nur die Fybarless mit Heckmotor betrifft.
                    Jetzt machst Du mir die Entscheidung wieder schwer...

                    Zitat von dingo Beitrag anzeigen
                    Die Aussagen sind immer von Standpunkt des Testers abhängig. Ich fand den Test gar nicht so schlecht. Lediglich das Versäumnis auf die (eventuell vorhandenen) Probleme mit dem Trainingsgestell einzugehen ist nicht zu entschuldigen, denn der Heli braucht als Umsteigergerät ein solches Hilfsgestell gegen Umkippen bei einer harten Landung....
                    Ok. Aber wie gesagt, an ein Trainigsgestell am Anfang sollte ein Greenhorn ab 200er Klasse von sich aus denken (oder er hat sich vorher noch gar nicht mit der Materie beschäftigt), von daher finde ich diese Versäumnis nicht ganz so schlimm.

                    nochmal zurück zu oben:
                    Zitat von dingo Beitrag anzeigen
                    Das stimmt so nicht ganz. Das FBL System von Walkera ersetzt in erster Linie nur die Wirkung des 90 Grad Paddels. Mit den Reglern kann man die Wirkung der Stabilisierung verändern, wobei der Effekt der Regler ähnlich dem eines an der Paddelstange verschobenen Gewichts ist. Auch mit Paddelstange richtet sich ein Heli aus einer konstant geflogenen steileren Kurve nicht unbedingt von selbst auf.
                    Das war mir etwa klar, ich meinte Helis mit 45 Grad Paddelstange.
                    Zitat von dingo Beitrag anzeigen
                    Das mit dem CP fliegen in Zeitlupe ist in meinen Augen ein ziemlicher Unsinn (Gilt höchstens im Vergleich zu einer richtigen 3D Profimaschine). Im Gegenteil, der V200 macht im freien Flug so richtig Dampf und ist schwerer zu fliegen als ein ganz zahmer 450er CP. Man muss als Anfänger lernen, den Heli sehr langsam und kontrolliert zu fliegen. Beim Crash geht dann weniger kaputt (zumindest beim D02).
                    ...
                    Das stimmt so auch nicht ganz. Mit Bell Hiller hat das nur bedingt zu tun. Grob könnte man so formulieren: Koaxe und Helis mit 45 Grad Paddelstange sind die Kugel im Konkaven (haben eine Tendenz sich selbst zu stabilisieren), alle anderen Helis sollten sich bei guter Einstellung verhalten wie eine Kugel auf einer Ebene (also möglichst die Lage in die man sie gesteuert hat beibehalten), egal ob Bell Hiller oder nicht.
                    Auch das war mir ungefähr klar, wir wurde auch schon vor Monaten bei der Frage CB180 oder V200 von Händlern von FBL abgeraten, bei anderen Händlern hab ich aber auch schon gelesen V200 flöge sich genau wie CB180...
                    Hauptvorteil von FBL ist wenn ich es richtig verstanden habe die einfachere Mechanik, im Bezug auf Funktion/Wartung/Crash und vor allem Power/Energie, dafür ist halt ein 3-Achs-Gyro oder Vstabi (ist das das Gleiche?) zwingend nötig um des fehlenden Paddel elektronisch auzugleichen. Ein CP hat ja wenn ich es richtig verstanden habe nur einen Heckgyro und ich dachte bei 3-Achs-Gyro könnte man dann dagegen auch eine andere/stärkere Stabilisierung bei Roll/Nick als bei CP einstellen (und so eben bei den V200 eher für Ein-/Umsteiger geschehen und so reagieren sie gutmutiger/langsamer).
                    Hmm, aber wer lesen kann, ist klar im Vorteil, wenn der 3-Achs-Gyro nur die PS ausgleicht und die Stabilisierung mit PS ähnlich wie beim 3-Achs-Gyro über die Position der Gewichte einstellbar ist, sind wir etwas wieder beim gleichen...
                    D.h. man kann mit einem 3-Achs-Gyro gar keine Stabilisierung wie die mechanische a la Bell Hiller mit 45 Grad PS erreichen?
                    Dafür bräuchte es dann wohl intelligentere und aktiv in die Servos eingreifende System a la Helicommand oder z.B. das in der Heli4Fun vorgestellte SK720...

                    Gruß
                    Jo

                    Kommentar

                    • dingo
                      dingo

                      #70
                      AW: Das Helifieber geht um

                      Hallo Jo!

                      Aber wie gesagt, an ein Trainigsgestell am Anfang sollte ein Greenhorn ab 200er Klasse von sich aus denken (oder er hat sich vorher noch gar nicht mit der Materie beschäftigt), von daher finde ich diese Versäumnis nicht ganz so schlimm.
                      Das Versäumnis ist ärgerlich falls der Heli (wie auch der V200D02) nicht ohne Probleme mit einem Trainingsgestell klarkommt. Das muss ein Tester eines Umsteiger-Helis unbedingt überprüfen und im Falle eins Falles geeignete Hinweise geben (welches Gestell funktioniert bei welcher Stablänge etc.) weil ein ungeübter Pilot bei diesen Fragen eventuell doch eine Hilfestellung braucht.

                      mir wurde auch schon vor Monaten bei der Frage CB180 oder V200 von Händlern von FBL abgeraten, bei anderen Händlern hab ich aber auch schon gelesen V200 flöge sich genau wie CB180...
                      Nicht alle FBL Systeme können über einen Kamm geschert werden, und nicht alle Händler haben eine Ahnung von dem was sie verkaufen (oder nicht verkaufen). Der CB180D ist im Gegensatz zum V200 sehr leicht zu fliegen, das FBL ist bei Walkera fast immer (es gibt auch Ausnahmen) die bessere Lösung.

                      .......wenn der 3-Achs-Gyro nur die PS ausgleicht und die Stabilisierung mit PS ähnlich wie beim 3-Achs-Gyro über die Position der Gewichte einstellbar ist, sind wir etwas wieder beim gleichen...
                      D.h. man kann mit einem 3-Achs-Gyro gar keine Stabilisierung wie die mechanische a la Bell Hiller mit 45 Grad PS erreichen?
                      Das eigentliche stabilisierende System am CP ist immer die Paddelstange. Bei einigen Helis wird für Nick und Roll nur(!) die Paddelstange angesteuert, diese steuert dann wiederum zu 100% den Hauptrotor. Bei anderen Helis wird ein Teil der Ansteuerung in Nick und Roll wie zuvor über die Paddelstange übertragen, ein weiterer Teil aber über einen Bell-Hiller Mischer direkt auf den Rotor geleitet um ein direkteres Ansprechen zu erreichen.

                      Würde man den direkt übertragenen Anteil auf 100% steigern, so könnte man die Paddel demontieren und hätte ein Flybarless System. Kleinere Helis werden bei dieser direkten Ansteuerung jedoch völlig unbeherrschbar. Man setzt also (genau wie beim Heck, das ebenfalls bei kleinen Helis ohne Gyro unbeherrschbar ist) in Nick und Roll jeweils einen AVCS-Gyro ein. Werden diese Gyros entsprechend auf die Trägheit des Helis abgestimmt, so fliegt der Heli (fast) wieder so, als ob eine Paddelstange (mit Bell-Hiller Mischer) anwesend wäre.

                      Nun hat eine Paddelstange noch einen zweiten Effekt, sie stabilisiert den Heli bei ungewollten Auslenkungen (zum Beispiel durch Windböen). Da die Elektronik diese Stabilisierung auf etwas andere Weise erreicht als die Paddelstange, gibt es als "Bonus" bei FBL noch eine bessere Stabilisierung der Achslage bei ungewollter Auslenkung der Achsen, wie sie in diesem Ausmaß von der Paddelstange nicht geliefert werden kann.

                      Ein einfaches FBL stabilisiert also ähnlich einem Bell-Hiller System, was ein einfaches FBL (wie in den Walkera) aber nicht kann ist eine Rückführung in die Normallage beim Loslassen der Knüppel. Die Stabilisierung mit der 45 Grad Paddel(Gewichts)stange ist ein anderes Kapitel, und mit einem normalen Walkera FBL-System in diesem Ausmaß nicht möglich (und auch nicht unbedingt erwünscht). Also wie beim mSR im Schweben mit dem Finger Heli ohne Probleme um 90 Grad drehen und mal ein wenig zur Seite schieben - Fehlanzeige beim Walkera FBL.

                      Gruß, Peter
                      Zuletzt geändert von Gast; 05.03.2011, 17:33.

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                      • jodi2
                        jodi2

                        #71
                        AW: Das Helifieber geht um

                        Das Versäumnis ist ärgerlich falls der Heli (wie auch der V200D02) nicht ohne Probleme mit einem Trainingsgestell klarkommt. Das muss ein Tester eines Umsteiger-Helis unbedingt überprüfen und im Falle eins Falles geeignete Hinweise geben (welches Gestell funktioniert bei welcher Stablänge etc.) weil ein ungeübter Pilot bei diesen Fragen eventuell doch eine Hilfestellung braucht.
                        Stimmt...
                        Nicht alle FBL Systeme können über einen Kamm geschert werden, und nicht alle Händler haben eine Ahnung von dem was sie verkaufen (oder nicht verkaufen). Der CB180D ist im Gegensatz zum V200 sehr leicht zu fliegen, das FBL ist bei Walkera fast immer (es gibt auch Ausnahmen) die bessere Lösung.
                        Jetzt wo ich zum einen eine Vorstellung habe, wie schwer die Helifliegerei ist und mir endlich ein wenig die physiaklischen Grundlagen aneigne (ideal finde ich die Kombi aus: http://www.savoir-sans-frontieres.co...assion_eng.pdf und http://www.heli-x.info/documents/HeliSteuerung1.pdf und http://www.heli-x.info/documents/HeliSteuerung2.pdf) muss ich sagen, kein Wunder. Es wäre eher erstaunlich, wenn jeder Händler CP 3D fliegen und die ganze Physik und Steuerung erklären könnte, der hätte vermutlich keine Familienleben mehr oder wüsset nichts von anderen RC-Disziplinen...
                        Bei anderen Helis wird ein Teil der Ansteuerung in Nick und Roll wie zuvor über die Paddelstange übertragen, ein weiterer Teil aber über einen Bell-Hiller Mischer direkt auf den Rotor geleitet um ein direkteres Ansprechen zu erreichen.
                        Klingt erstmal komisch, erst macht man PS und die Ansteuerung über die PS, um das ganze System träger und beherrschbarer zu machen und dann umgeht man das wieder... Aber wie der Name Mischer schon sagt, kann man das ja vermutlich auf ein fliegbares Niveau und trotzdem ohne Koaxträgheit einstellen.
                        Würde man den direkt übertragenen Anteil auf 100% steigern, so könnte man die Paddel demontieren und hätte ein Flybarless System.
                        Stimmt...
                        Kleinere Helis werden bei dieser direkten Ansteuerung jedoch völlig unbeherrschbar. Man setzt also (genau wie beim Heck, das ebenfalls bei kleinen Helis ohne Gyro unbeherrschbar ist) in Nick und Roll jeweils einen AVCS-Gyro ein. Werden diese Gyros entsprechend auf die Trägheit des Helis abgestimmt, so fliegt der Heli (fast) wieder so, als ob eine Paddelstange (mit Bell-Hiller Mischer) anwesend wäre.
                        ok
                        Nun hat eine Paddelstange noch einen zweiten Effekt, sie stabilisiert den Heli bei ungewollten Auslenkungen (zum Beispiel durch Windböen). Da die Elektronik diese Stabilisierung auf etwas andere Weise erreicht als die Paddelstange, gibt es als "Bonus" bei FBL noch eine bessere Stabilisierung der Achslage bei ungewollter Auslenkung der Achsen, wie sie in diesem Ausmaß von der Paddelstange nicht geliefert werden kann.
                        ok
                        Ein einfaches FBL stabilisiert also ähnlich einem Bell-Hiller System, was ein einfaches FBL (wie in den Walkera) aber nicht kann ist eine Rückführung in die Normallage beim Loslassen der Knüppel. Die Stabilisierung mit der 45 Grad Paddel(Gewichts)stange ist ein anderes Kapitel, und mit einem normalen Walkera FBL-System in diesem Ausmaß nicht möglich (und auch nicht unbedingt erwünscht). Also wie beim mSR im Schweben mit dem Finger Heli ohne Probleme um 90 Grad drehen und mal ein wenig zur Seite schieben - Fehlanzeige beim Walkera FBL.
                        Ja das war mir klar, dass wil ich ja auch gerade nicht...

                        Ich würde sagen, ich hab jetzt genug von Deiner Geduld profitiert, mir Grundlagen zu erklären, ich hab wie gesagt die drei Dokumente oben verschlungen und Blut geleckt, ich will jetzt nicht mehr schnellstmöglich CP und 3D fliegen ohne Ahnung zu haben, ich finde es mind. ebenso interessant, die Grundlagen zu verstehen und was beim Fliegen bzw. Steuern passiert und warum dieses oder jenes so und nicht anders ist/geht.
                        Ich kann mich zwar immer noch nicht mit Selbstbauen anfreunden und gewisse Modellgrößen und Preise gehen noch an mir vorbei, aber die Grundlagen und Kompenenten und wie einstellen etc. sind nicht nur wichtig zu wissen, ich will das jetzt auch wissen.
                        Ich kaufe mir morgen erstmal die Schlüterbibel und wenn ich die durch habe, sehe ich weiter... Vielleicht wenn es mal ein 450er wird noch das FMT Video mit Wolfgang Maurer.


                        Eine ganz andere dumme Frage
                        aber noch: Braucht man bzw. wozu braucht man die berühmtem Alukoffer? Ich werde den D01/D02 (ich schlaf nochmal drüber, welcher es wird...) oft auf dem Rad (nicht mit Auto) ein paar Minuten zu einem passenden Platz "ausführen", ohne Verpackung wäre das sicher schlecht, aber tut es da nicht einfach die Originalverpackung? Die Alukoffer sind ja schick, aber für meinen Fall, für meiner Fähigkeiten und für so einen Umsteigerheli doch etwas lächerlich für meinen Geschmack...
                        Hat jemand zufällig die Maße der Originalverpackung von D02 oder D01 (damit ich weiss, ob und in welche Radtasche das bei mir passt)?

                        Danke & Gruß
                        Jo

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                        • dingo
                          dingo

                          #72
                          AW: Das Helifieber geht um

                          Hallo Jo!

                          Hat jemand zufällig die Maße der Originalverpackung von D02 oder D01 (damit ich weiss, ob und in welche Radtasche das bei mir passt)?
                          Ca. 50/25/18cm. Vorteil beim Transport des V200: Das Trainingsgestell (wie von uns vorgeschlagen) muss nicht befestigt werden, es klemmt perfekt oberhalb der Kufen, uns ist so zum Transport leicht abzunehmen. Achte beim Transport darauf, dass der Sender nicht zu harten Stößen ausgesetzt wird.

                          Klingt erstmal komisch, erst macht man PS und die Ansteuerung über die PS, um das ganze System träger und beherrschbarer zu machen und dann umgeht man das wieder... Aber wie der Name Mischer schon sagt, kann man das ja vermutlich auf ein fliegbares Niveau und trotzdem ohne Koaxträgheit einstellen.
                          In der Tat haben die Mischer verschiedene Hebelarme zur Einstellung auf die gewünschte Wirkung, und es gibt für einige System verschiebbare Gewichte an der Paddelstange zur zusätzlichen Justierung der Trägheit.

                          Viel Erfolg, Gruß, Peter

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                          • DonCamillo
                            DonCamillo

                            #73
                            AW: Das Helifieber geht um

                            Hallo zusammen

                            Mal zuerst ein Dankeschön an alle Forumschreiber, dank Euch habe ich schon einiges gelernt ohne zu fragen... ...jetzt habe ich aber doch eine, und zwar spezifisch an Dingo (Peter). Du schreibst, einen "CP mit Computersender kannst du fast beliebig zahm einstellen wenn die Kopfdämpfung nicht zu hart ist. Ein solcher zahmer CP ist eher einfacher zu fliegen als ein V200". Klingt für mich sehr interessant - wie sehen denn solch zahme Einstellungen aus und was muss ich hierfür einstellen? Sind damit Massnahmen à la D/R und Expo gemeint oder gibt es noch andere Dinge? Gibt es irgendwo konkrete Zahlen zu einem T-Rex 450 und einer Spektrum DX-8?

                            Vielleicht als kurzer Hintergrund: ich fliege seid Jahren Flächenmodelle, alles was nicht bei drei auf den Bäumen ist. Ende letzten Jahres haben wir uns im Büro zwei e-flite FHX/MH angeschafft für den kleinen Bürokrieg zwischendurch (eigentlich gedacht als aktives Videogame, sozusagen ). Und wie immer wirkt so ein Virus langsam, aber beständig - erster positiver Nebeneffekt, ich fliegen die Flächenmodelle nun viel aktiver mit Unterstützung (Mode 2: mein Daumen hat im Vergleich zu früher richtig viel zu tun ). Zweiter Nebeneffekt; etwas Richtiges muss her! Und da mir von allen Seiten zu "was Rechtem" geraten wurde hab ich mir einen T-Rex 450 angelegt. Der ist fertig aufgebaut und wurde auch seitens Händler des Vertrauens eingeflogen. Sprich er wäre einsatzbereit, wenn da mein Muffensausen nicht wäre. Seid zwei Wochen übe ich darum mit dem Phoenix Simulator.... (wobei Fliegen lustigerweise überhaupt kein Problem darstellt - sehr wohl aber das schweben auf der Stelle, ich pendle dauernd rum. Sobald ich in den Vorwärtsflug übergehe geht alles wie von allein. ßbe mit dem 450er und 100% "Realität").

                            Hoffe das ist nicht zu sehr Offtopic...

                            Sonnige Grüsse, DC
                            Zuletzt geändert von Gast; 07.03.2011, 16:03.

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                            • dingo
                              dingo

                              #74
                              AW: Das Helifieber geht um

                              Hallo DC!

                              ...jetzt habe ich aber doch eine, und zwar spezifisch an Dingo (Peter). Du schreibst, einen "CP mit Computersender kannst du fast beliebig zahm einstellen wenn die Kopfdämpfung nicht zu hart ist. Ein solcher zahmer CP ist eher einfacher zu fliegen als ein V200". Klingt für mich sehr interessant - wie sehen denn solch zahme Einstellungen aus und was muss ich hierfür einstellen? Sind damit Massnahmen à la D/R und Expo gemeint oder gibt es noch andere Dinge? Gibt es irgendwo konkrete Zahlen zu einem T-Rex 450 und einer Spektrum DX-8?
                              Also zunächst zur Kopfdämpfung durch die Gummielemente an der Blattlagerwelle: Sind diese Gummis zu hart so fangen einige Helis an zu taumeln, wenn man die Rotordrehzahl für eine "zahme" Einstellung stärker reduziert. Man kann dann oft weichere Gummis einsetzen, und/oder mit etwas Schmiermittel nachhelfen. Als Rotorblätter verwende ich keine CFK Carbonblätter sondern GFK Glasfaserblätter, möglichst etwas länger als die original Blätter. Für Anfänger können auch Blätter mit halbsymmetrischem Profil zur späteren Reduktion der Drehzahl sinnvoll sein.

                              Dann modifiziere ich die Pitchkurve und die Gaskurve so, dass der Heli bei Knüppelstellung Null auf Gas Null und einem ganz geringen negativen Pitch (es reichen-0,5 bis -1 Grad) steht, in Mittelstellung des Knüppels soll der Heli bei mäßiger(!) Drehzahl und ganz grob 3-4 Grad Pitch schweben, beim weiteren Bewegen des Knüppels in Richtung Vollgas soll die Drehzahl nur noch minimal zunehmen, der Pitch soll so zunehmen, dass der Heli bei Vollgas noch deutlich (aber keinesfalls zu rabiat) nach oben zieht. Das ist in etwa ein maximaler Pitch von 6-8 Grad (Alle Pitchwerte hängen stark von den gewählten Blättern ab).

                              Damit ist der für einen Anfänger wichtige Pitchbereich von etwa -0,5 bis 7 Grad auf den vollen Knüppelweg verteilt, was eine ßberreaktion nach Oben und Unten vermeidet, und dem Anfänger eine optimal gefühlvolle Kontrolle gibt. Je nach Geschmack sollte man den Servoweg für Nick/Roll/Gier deutlich reduzieren und eventuell den Heli um die Mittellage der Knüppel etwas weniger sensibel machen. Das geht zum Beispiel mit Swashmix, D/R und EXPO.

                              Exakte Einstellwerte kann man kaum angeben, das muss jeder Pilot je nach Helimodell, Rotorblättern und eigenem Gefühl für sich einstellen. Diese Einstellungen erfordern eine gewisse Erfahrung mit dem Metier, und auch daher ist ein CP eigentlich für Anfänger nicht die richtige Wahl. Ich gehe mal davon aus, dass der Händler den Heli schon so eingestellt hat, frage ihn einfach mal! Eine grobe Kontrolle ist möglich wenn man den Heli fest(!) am Landegestell über den Kopf hält, bei Mittelstellung des Knüppels sollte der Heli sein Gewicht tragen, bei Vollgas sollte er deutlich nach oben ziehen, aber keinesfalls brutal an der Hand zerren. Gier, Roll, Nick sollten moderat anschlagen.

                              Dann an der Sim üben, ein passendes, nicht vibrierendes Trainingsgestell montieren (sollte auch der Händler machen, das Gestell muss passen, und bei Bedarf zur Vermeidung von Schwingungen gekürzt werden). Und dann an einem windstillen Tag raus, denke dabei daran: Einen T-Rex zu Schweben ist nun nach etwas ßbung an der Sim wirklich (fast) ein Kinderspiel, einfach ganz vorsichtig anfangen, 10-30 cm abheben, und bei Problemen sofort wieder runter. Bei korrekt "zahm" gemachtem Heli ist das Schweben dann im Handumdrehen kein Problem mehr.....

                              Und dann ganz langsam und vorsichtig weiter üben, ein zahmer T-Rex ist wirklich besser zu fliegen als ein Walkera V200, aber beim Crash zeigt sich dann, warum man eigentlich eher mit einem V200 anfangen sollte. Natürlich gibt es auch andere Meinungen bis hin zum Motto "Gleich einen gescheiten 600er fliegen mit "idle up" in mindestens 20m Höhe".......

                              Nur Mut und viel Erfolg, trau dich einfach! Gruß,

                              Peter

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                              • Padman
                                Padman

                                #75
                                AW: Das Helifieber geht um

                                So will dann mal meine Erfahrungen mit dem Heli v200d01 berichten.

                                Hab zwar noch nicht allzuviel geflogen 10 Ladungen aber für kurzen Beri ht sollte es langen.

                                Ich musd als erstes sagen ich bin froh diesen Heli genommen zu haben, da der Schritt von meinem Koax auf diesen schon recht gross war und ist. Die ersten akkuladungen hab ich echt angst und wasser geschwitzt. Hab mir für die ersten flüge den unausgebauten ersten Stock unseres Hauses ausgesucht, da dort kein Wind war.
                                Das reine Schweben ist mitlerweile kein Problem und ist wenn man nicht hektisvh reagiert auch bei leichtem Wind gut machbar.
                                Muss sagen die eigenstabilität und ist meiner Meinung nach ok.

                                Muss dazu sagen das ich beim 2. Schweben draussen doch zu optimistisch war.
                                Hab da gedacht ach was solls und das Ding einfach mal in die Höhe gejagt und schwubs war der Heli auf gefühlten 20 Meter. Nachdem dann dort oben andere Windverhältnisse sind und ich doch super überfordert war hab ich ihn nach einigen auf und abs und beibah abstürzen doch heile runter bekommen.

                                Alles in allem ist die Schwierigkeitsstufe und auch der Funfaktor für mich genau richtig. Es macht Spass die eigenen Fliegerischen Grenzen mit jedem Flug neu auszuloten.

                                Ich versuch mir das Fliegen momentan noch alleine ohne grossartige unterstützung beizubringen und das funktioniert mit dem Heli gut.
                                Ich hab den kauf nicht bereuht.


                                Gruss
                                Sascha

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