Hallo Sascha!
Wo ist der Unterschied zwischen v200 d01 und d02??
Und wenn ich das jetzt richtig verstanden hab wäre ein walkera ufly auch nix für nen Umstieg da mit stabistange?
V200D01: Der ist nicht ganz billig, dafür bekommst du einen brushless Motor (gut) und ein kompliziertes Heck (Welle, Servo, Pitchverstellung), das ist beim Crash nicht gut. Vermutlich wird der Heli besser fliegen als der V200D02, und verträgt eventuell auch ein Trainingsgestell wegen der höheren Leistung des brushless Motors besser. In der Summe ist für preiswertes und crashresistentes Training der D02 ausreichend, auch wenn die Elektronik noch nicht optimal an flybarless angepasst ist (das könnte auch beim D01 so sein, keine Ahnung). Ein geübter Pilot würde vermutlich den D01 wählen wenn ihn der Mehrpreis nicht stört. Bei beiden Versionen ist bei einem Crash das Hauptzahnrad gefärdet.
Uflys: Der ist preiswert (nur die neueste Version kaufen mit 3-Achs Stabi und brushless) hat brushless Antrieb und Wellenantrieb zum Heck, Kommentar siehe oben. Vom Konzept her ist es ein HM4#, und damit ein relativ großer Heli (Rotor 52cm im Gegensatz zum V200 mit 44cm), mit sehr geringem Gewicht (auch nicht schwerer als der viel kleinere V200). Das bedeutet sehr geringe Drehzahl bei einem relativ großen Rotor, und damit deutlich höhere Windanfälligkeit. Leider hat er auch noch Paddel, was den Rotorkopf deutlich kompliziert. Der Heli ist bis auf die Rotorblätter sehr crashresistent, aber die Blätter sind nicht ganz billig, und splittern speziell bei Kälte oft schon bei einem mäßigen Umkipper. Wie gut der Uflys ein Trainingsgestell verkraftet kann ich nicht sagen. Der 4# hatte damit Probleme, der Uflys eventuell wegen des brushless Antriebs nicht. Durch die Paddel fliegt der Heli vermutlich gut, und eignet sich auch als Trainer. Dafür spricht auch die von Walkera angegebene lange Flugzeit. Mir war der kompaktere V200D02 jedoch sympathischer.
Aber du kennst ja schon den Spruch: Da halte ich mich raus.......
Gruß, Peter



Ich mein, ich bin ja schon beim 250er der Meinung gewesen, dass man da ne Feinmechanikerausbildung zu braucht, aber beim Walkera ist ja alles nochmal ein gutes Stück kleiner und filigraner...
Kommentar