Es geht doch garnicht um die Frage wer ist Schuld hat und wer nicht.
Das Gesetz ist doch mit Sicherheit schon lange hinter verschlossenen Türen entschieden wurden.
Und als die ganzen Drohen Vorfälle bekannt wurden, hat man doch den perfekten Sündenbock gehabt um das Gesetzt vorzustellen.
Das ganze ist doch Wirtschaftspolitsch entschieden worden.
Richtig.
Aber die passenden Argumente für das Gesetz wurden dann von drohnen geliefert.
Ohne die Vorfälle wäre es vllt etwas schwieriger gewesen.
Aber geändert hätte sich bestimmt auch nix.
Von dem her ist eigentlich eh jedes Kommentar fürn A....
Geht lieber fliegen solange mans noch darf
Warum sollte es ohne Vorfälle schwieriger sein so ein Gesetzt zu verabschiede?
Wenn die Wirtschaft an die Regierung rantritt und sagt "he wir brauchen bald den Luftraum ab 100m", da wird doch die Regierung, sorry das es so klingt, vor ein paar Modellfliegrer nicht halt machen.
Natürlich ist das Gesetzt nicht richtig ausgearbeitet. Muss es aber auch nichtum das zu ereichen wie es jetzt ist.
Und auch wird das keiner kontrollieren, hat man vorher nicht gemacht und wird es auch nacher nicht. Aber wenn was passiert, kann mann sichimmer auf das Gesetz stützen
Es steht außer Frage, dass die wirtschaftlichen Interessen eine große Rolle spielen, es geht ja direkt aus dem Verordnungstext hervor.
Den Medien und damit dem allgemeinen Volk wird leider immer nur die Drohne vorgegaukelt.
Wenn ich aus der VO "Bundesrat Drucksache 39/17" zitieren darf:
Seite 2, Punkt A:
"Auch für die deutsche Wirtschaft bietet die
Technologie der unbemannten Luftfahrtsysteme viele Potentiale und
Wachstumschancen. Innovationen werden zukünftig verstärkt durch eine intensive
Zusammenarbeit zwischen Nutzern und Anwendern dieser neuen Technologien
entstehen. Insbesondere kleinere und mittlere Unternehmen entwickeln
gegenwärtig innovative Geschäftsmodelle unter Nutzung unbemannter
Luftfahrtsysteme. Für die Wirtschaft werden diese auch in den nächsten Jahren weiter an Bedeutung gewinnen. Die Zahl der bei den zuständigen Behörden der
Bundesländer eingehenden Anträge auf Erlaubnis eines Aufstiegs ist in den
letzten Jahren rasant gestiegen."
Seite 3, Punkt C:
"...
Ohne die ßnderungen könnte der Betrieb von Flugmodellen und unbemannten
Luftfahrtsystemen eine zunehmende Gefahr für andere Teilnehmer am Luftverkehr
und Dritte am Boden darstellen. Auf der anderen Seite blieben ohne die
ßnderungen im gewerblichen Bereich zukunftsträchtige, sinnvolle und innovative
Anwendungsmöglichkeiten von unbemannten Luftfahrtsystemen ungenutzt"
Also alles klar!
[FONT="Arial Narrow"]Viele Grü�e vom Maik[/FONT]
Ja da bleibt dann wohl nur "Scheiß drauf, flieg ich halt ab jetzt schwarz und nicht mehr Wild"
Wir werden weiterhin an unserer Wiese fliegen wie bisher. Es stellt sich nun aber die Frage ob und wie Modellhaftpflichversicherungen damit umgehen werden. Ohne Befähigungsnachweis wird vermutlich auch kein Schaden übernommen werden `?
Für den Normalbürger in Sport und Freizeit gibt es damit jetzt zwei Möglichkeiten: Eine teurere Ausbildung bei Lufthansa und Co oder eine Vereinsprüfung.
Ich habe als Wildflieger schon bei dem einen oder anderen Verein angefragt:
"Bei uns nur wenn Sie Vereinsmitglied sind."
[FONT="Fixedsys"]If you don't like it, fight it![/FONT]
Warum sollte es ohne Vorfälle schwieriger sein so ein Gesetzt zu verabschiede?
Schwieriger nicht, aber unter dem Deckmantel das Problem der ständig "störenden Copter" zu lösen bzw. einzudämmen,
kann man es dem "unwissenden" Bürger doch sogar positiv verkaufen. Ganz nach dem Motto "zum Wohle der Bürger".
Der Klartext: "Der Luftraum wird in naher Zukunft gewinnbringend für ßberwachung, Militär, Lieferservice, usw.... benötigt",
würde bei vielen Bürgern wesentlich weniger gut wenn nicht sogar skandalös ankommen.
Gruß,
Dirk
Zuletzt geändert von BladeMaster; 25.01.2017, 11:50.
Jo - und Vereinsmitglied werden ist oft gar nicht so einfach... Aufnahmestopp weil das Gelände an sonnigen Sommerwochenenden aus den Nähten platzt. Oder mindestens eine einjährige Probemitgliedschaft an deren Ende die Hauptversammlung dann über die Aufnahme als Vollmitglied entscheidet...
Dazu kommt das man es als Heliflieger in den meist flächenfluglastigen Vereinen eh schwer hat. Bei uns gibt es z.B. einen Verein: Wenn ich da mit einem Heli fliege traut sich kein Flächenflieger mehr in die Luft. Und ich fliege nur Schwebe- und Rundflug... Allerdings mit "Laufzeitoptimierung". Mein T-Rex 500 konnte 20 Minuten oben bleiben. Das gab schon beim "Probefliegen" auf dem Platz erstes Gemecker. Würde mich wundern wenn ich da nach einem Jahr wirklich aufgenommen würde - ich hab's erst garnicht versucht...
ist eine sehr "traurige" Situation und ich hoffe echt auf eine Lösung.
Sollte alles scheitern, wird aus dem "Wildflieger" ein Subunternehmer
von "Lieferheld......"
Schwieriger nicht, aber unter dem Deckmantel das Problem der ständig "störenden Copter" zu lösen bzw. einzudämmen,
kann man es dem "unwissenden" Bürger doch sogar positiv verkaufen. Ganz nach dem Motto "zum Wohle der Bürger".
Der Klartext: "Der Luftraum wird in naher Zukunft gewinnbringend für ßberwachung, Militär, Lieferservice, usw.... benötigt",
würde bei vielen Bürgern wesentlich weniger gut wenn nicht sogar skandalös ankommen.
Gruß,
Dirk
Da gebe ich dir Recht. Man hat auch nix in den Medien drüber gehört.
Da wurde nur über Dronen berichtet.
Ich bin mal gespannt wann die ersten Klagen auf die Logistkbranche zukommen.
Meiner Meinung wird das sagar die Lage verschärfen.
Die Leute werden nicht unterscheiden zwischen Packet Drohne und normaler.
...mit "Laufzeitoptimierung". Mein T-Rex 500 konnte 20 Minuten oben bleiben. Das gab schon beim "Probefliegen" auf dem Platz erstes Gemecker. Würde mich wundern wenn ich da nach einem Jahr wirklich aufgenommen würde - ich hab's erst garnicht versucht...
das ist ja ein interessanter Ansatz.
Wenn ein Modell alleine geflogen werden (muss),
sollte man rücksichtsvoll sein
und nicht die anderen für 20 Minuten zum Zuschauen verdammen,
schon garnicht als Gast.
Auch ein Flächenflieger der allein geflogen werden muss,
blockiert die anderen nicht für so lange Zeit, auch wenn er es könnte.
Wenn z.B. abends noch 1-2 Stunden geflogen werden kann,
sollte das kameradschaftlich aufgeteilt werden.
Dafür steht ein Verein. Nicht unbedingt aus Einzelinteressen,
die andere blockieren.
Hi,
das Warum oder Wieso dieser ßnderung wurde ja schon ausführlich diskutiert.
Das ist aber eigentlich egal, es zählt nur das Ergebnis das kommen soll.
Es ist die gravierendste Einschränkung des Modellfliegens in Deutschland die es jemals gab.
Durch die Hintertür wird der Modellflug über kurz oder lang auf Spielzeuge und Indoor-Veranstaltungen beschränkt werden oder zweifelt noch jemand daran was als nächstes kommt, wenn sich die EU diesem deutschen Vorschlag anschließt und dann noch weitergeht (siehe Prototype)?
Ich selbst fliege meine Helis, Fläche, Fallschirmspringer, Multikopter auf einem zugelassenen Modellflugplatz mit AE und weiß was passieren kann, wenn dich z.B. die Untere Naturschutzbehörde auf dem Kieker hat. Im Extremfall ist es dann vorbei mit dem Modellfliegen.
Wir sind uns alle, egal welcher Fraktion wir angehören, klar, dass es so nicht weitergehen kann. Die Verbände haben es mit Verhandlungen versucht und sind vom BMVI verarscht worden. Nun hilft m.E. nur der Gang in die ßffentlichkeit. Damit meine ich nicht die jeweiligen Abgeordneten anschreiben sondern pressewirksame Auftritte in den Großstädten, die der Bevölkerung klar machen, was auf uns und auf sie zukommen wird. Bisher hat nur die Gegenseite diese Karte ausgespielt und immer aufgezeigt, dass die Sicherheit im Luftraum im Vordergrund steht. Dass sollten wir für uns nutzen und damit in der breiten ßffentlichkeit für unser Hobby und die Konsequenzen der Verbote werben.
Lasst uns gemeinsam auf die Straße gehen und für unsere Rechte und den Erhalt des Modellflugs in Deutschland demonstrieren. Wenn ich sehe wer da alles Samstags in der Münchner Innenstad demonstriert sollte dies auch für uns möglich sein. Besonders jetzt in der flugfreien Zeit sollte jeder von uns, der an dem Thema interessiert ist ein paar Stunden opfern können um den Menschen in Deutschland zu sagen was diese Gesetzesänderung bedeuten würde. Nur so kann man in diesem Land etwas erreichen, besonders wenn ein Wahljahr ansteht.
Wir müssen in die Morgenmagazine, Politik-Sendungen und Talkshows. Nur dort kann eine Meinung gebildet werden und diese Wahnsinns-Idee vom BMVI abgewendet werden.
Lasst uns von mir aus für einen allgemeinen Fähigkeitsnachweis für ferngesteuerte Modelle ab einem Abfluggewicht von 1000g, einer Kennzeichnungspflicht und einer Pflichtversicherung plädieren, das würde den Sicherheitsfanatikern den Wind aus den Segeln nehmen und wir könnten wohl alle damit leben.
Was meint ihr dazu?
Wenn ein Modell alleine geflogen werden (muss),
sollte man rücksichtsvoll sein
und nicht die anderen für 20 Minuten zum Zuschauen verdammen,
schon garnicht als Gast.
Im Ernst jetzt? Ihr fliegt in den Vereinen Einzel, die Anderen müssen warten? Und 20Minuten sind zu lang? Oh Mann, ich fliege eine Akkuladung ca. 15 bis 18 Minuten, und so gut wie nie weniger als 3Akkus. Eher mehr! Wenn ich mal "Einstellungen erfliege" kann das mit entsprechend oft Starten, Landen, Einstellungen verändern, wieder Starten, usw. locker zwei bis drei Stunden dauern. Das macht man dann wohl lieber woanders...
Und sowas wie den Heli beim Scale-Rundflug mit der Kameradrohne aus der Verfolger- oder Begleiter-Perspektive filmen ist dann wohl im Verein nicht machbar...? Wildfliegen ist doch irgendwie schön!
Eine verrückte Idee:
Wir wären den ganzen Drohnenschrott los, würden sich die Modellflieger dafür einsetzten 2,4gHz zu verbieten. Wir könnten dann wieder mit 35mHz weiter fliegen.
Scheiss auf de Wöd, wenn Wir eh boild den Mars bewohnen...od irgend oan ondan Planet!
Im Ernst jetzt? Ihr fliegt in den Vereinen Einzel, die Anderen müssen warten? Und 20Minuten sind zu lang?
Nein. Im Prinzip könnte man gleichzeitig fliegen. Die Flächenflieger trauen sich nur nicht in die Luft sobald jemand einen Heli startet und landen dann sogar teilweise hektisch... ICH bin durchaus in der Lage auf die Flächenflieger aufzupassen wenn ich den Heli in der Luft habe. Warten MUSS da gar niemand. Tun sie aber - und meckern dann halt weil sie nicht fliegen "können"... Ist halt ein etwas seltsamer Verein *g*
Dafür gibt es aber eine 5x5 m Fläche speziell für die Helis - da dürfte ich dann Schwebeflugtraining machen währen die Flächenflieger in der Luft sind. Allerdings ohne Sicherheitsnetz zum "Warteraum"...
Wie gesagt: Ich wollte eigentlich dort Mitglied werden - auch um mal größere Flächenflieger betreiben zu können (>5kg). Habe dann aber dankend verzichtet.
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