Von den halben Sachen bei Robbe-Sendern gar nicht anzufangen.
Robbe insolvent?
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AW: Robbe insolvent?
Problematisch finde ich ja in diesem Zusammenhang (also beim viel Geld Ausgeben für besondere Sachen) die -halberten Gschichtn- bei den deutschen Firmen. Zum Beispiel das neue Ladegerät von Graupner. Totschick und bärenstark, aber dann wird man 3 Postings später entmutigt, weil das "dazugehörige" Netzteil völlig unpassend dazu und unbrauchbar sei.Zitat von Diablol Beitrag anzeigen
Von den halben Sachen bei Robbe-Sendern gar nicht anzufangen.
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stephan1l
AW: Robbe insolvent?
Vielleicht sollte man das Ganze nicht nur aus der Perspektive des Helipiloten sehen und dann ist natürlich noch die Frage, wie weit Du zurück blicken kannst.Zitat von Diablol Beitrag anzeigenHa, also wenn ich mich hier umsehe was Leute für Helis ausgeben... Es gibt mehr als genung Leute die nicht wissen wohin mit dem Geld.
Ich sehe das Problem eher im Anreiz. Wo sind die Innovationen?? Solange ich zurückdenken kann ohne aufs Geld zu schauen, mich haben die Produkte von Robbe NIE interessiert. Es gab immer interessanteres. Deutsche Frima schön und gut, aber die anderen Kontinete waren einfach schneller. Nicht böse sein aber ich empfinde Gleiches bei Graupner..
Kenne mich aber mit vielem da nicht so gut aus von daher nur my 2 cent.
Robbe hat früher den einzigen im Laden zu kaufenden Nurflügel angeboten, den einzigen Außenboardmotor... sie haben als erstes bezahlbare Hochleistungsantriebe(mehr oder weniger) für den Elektrokunstflug angeboten, nebst passenden Fliegern, die erste Funke, speziell für RC-Cars(ebenfalls von Futaba).
Und sie waren der erste Mainstreamhersteller, der sich mit dem Vertrieb renntauglicher! RC Cars vernünftig befaßt hat.
Und sie waren die ersten, bei denen man eine Sechskanalanlage kaufen konnte, die auch für Jugendliche zu finanzieren war.(wenn auch die Zuverlässigkeit ihre Grenzen hatte
)
Mit Graupner ist das ähnlich.Die haben immer wieder innovative Produkte präsentiert, teilweise sogar Experimentelles, ohne echte Marktchance, den Elektroflug auf dem Markt etabliert, lange bevor er massentauglich war und über Jahrzehnte viele Sparten der Wettbewerbsszene unermüdlich unterstützt.
Wer heute in's Hobby einsteigt, hat nur keine Möglichkeit mehr zu sehen, wofür die eigentlich mal standen.
Bei Graupner läßt sich das an einigen eigenen Modellen, vor allem im Bootsbereich noch erahnen, Robbe hat das längst aufgegeben.
Der gut ausgewählte Vertrieb fremder Produkte kann aber auch zu tollen Ergebnissen führen.
Machte Simprop schon immer so, indem sie in den 70ern z.B. japanische RC1 Kunstflieger und italienische Verbrennerrennboote verkauften.
Damit waren sie komplett allein am Markt.
Die Kataloge der drei hatten früher nahezu den Status von Bibeln, die man immer wieder mal in die Hand nahm und wenn die neuen rauskamen, waren das Events.Heute undenkbar
Leider sind mit dem Teil des Marktes auch viele interessante kleinere Hersteller gestorben,mit ehemals sehr innovativen Produkten, wie z.B. Eismann.
Gibts Krick eigentlich noch?
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AW: Robbe insolvent?
Moin,
leider muss man doch sagen das es seit Jahren abzusehen war. Wenn man die gleichen Fehler mit den Kunden macht, die Graupner schon mit seinen Kunden gemacht hat. Der Service war auf einmal ganz klein geschrieben.
Ich hoffe nur das sich wirklich jemand findet der das Unternehmen weiter führt, alleine schon wegen der Mitarbeiter.
Wenn ich mir heute so Graupner ansehe, haben sie es wohl geschafft, ich hoffe dies auch für Robbe.
Gruß
UweGeschmack macht einsam
Qualität geht vor Quantität
" i like Hirobo "
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B0tt0mline
AW: Robbe insolvent?
Das mag alles sein, aber es betrifft rein die weit zurückliegende Vergangenheit.Zitat von stephan1l Beitrag anzeigenVielleicht sollte man das Ganze nicht nur aus der Perspektive des Helipiloten sehen und dann ist natürlich noch die Frage, wie weit Du zurück blicken kannst.
Robbe hat früher den einzigen im Laden zu kaufenden Nurflügel angeboten, den einzigen Außenboardmotor... sie haben als erstes bezahlbare Hochleistungsantriebe(mehr oder weniger) für den Elektrokunstflug angeboten, nebst passenden Fliegern, die erste Funke, speziell für RC-Cars(ebenfalls von Futaba).
Und sie waren der erste Mainstreamhersteller, der sich mit dem Vertrieb renntauglicher! RC Cars vernünftig befaßt hat.
Und sie waren die ersten, bei denen man eine Sechskanalanlage kaufen konnte, die auch für Jugendliche zu finanzieren war.(wenn auch die Zuverlässigkeit ihre Grenzen hatte
)
Mit Graupner ist das ähnlich.Die haben immer wieder innovative Produkte präsentiert, teilweise sogar Experimentelles, ohne echte Marktchance, den Elektroflug auf dem Markt etabliert, lange bevor er massentauglich war und über Jahrzehnte viele Sparten der Wettbewerbsszene unermüdlich unterstützt.
Wer heute in's Hobby einsteigt, hat nur keine Möglichkeit mehr zu sehen, wofür die eigentlich mal standen.
Bei Graupner läßt sich das an einigen eigenen Modellen, vor allem im Bootsbereich noch erahnen, Robbe hat das längst aufgegeben.
Der gut ausgewählte Vertrieb fremder Produkte kann aber auch zu tollen Ergebnissen führen.
Machte Simprop schon immer so, indem sie in den 70ern z.B. japanische RC1 Kunstflieger und italienische Verbrennerrennboote verkauften.
Damit waren sie komplett allein am Markt.
Die Kataloge der drei hatten früher nahezu den Status von Bibeln, die man immer wieder mal in die Hand nahm und wenn die neuen rauskamen, waren das Events.Heute undenkbar
Leider sind mit dem Teil des Marktes auch viele interessante kleinere Hersteller gestorben,mit ehemals sehr innovativen Produkten, wie z.B. Eismann.
Gibts Krick eigentlich noch?
Was hat Robbe innovatives die letzten 3 Jahre rausgebracht? Ich weiß es echt nicht.
Schade um das Unternehmen und vor allem schade für die Mitarbeiter. in der Heliszene wird die Marke wohl kaum merklich vermisst werden.
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stephan1l
AW: Robbe insolvent?
Ich staune, daß immmer wieder vermeintlich schlechter Service als Grund für den Niedergang genannt wird.
Wieviel Service wird denn tatsächlich in Anspruch genommen?
Ich habe nach knapp vierzig Jahren Modellbau letzte Woche erstmalig den Service eines Herstellers in Anspruch genommen, als ich ein neues Display für meinen Graupner Sender brauchte (selbst zerstört).
Vielleicht ist das aber auch ein Effekt der ganzen RTF- Geschichte. Früher war das einzige , was evtl. durch den Hersteller zu reparieren war die spärlich verwendete Elektronik und die ging doch eher selten kaputt.
Heute erlebe ich Leute, die z.B. mit einer tonnenfertig gefalteten (ehemals) RTF Piper Cup bei Staufenbiel reinstolzieren und diese auf Garantie ersetzt haben wollen. Schließlich stehe da ja anfängertauglich(!!) drauf und da könne das ja nicht bei der ersten "unsaften Landung" so zerbröseln.
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stephan1l
AW: Robbe insolvent?
Selbstverständlich ist das so.Nur sind eben viele Heliflieger nicht ausschließlich solche.Zitat von B0tt0mline Beitrag anzeigenDas mag alles sein, aber es betrifft rein die weit zurückliegende Vergangenheit.
Was hat Robbe innovatives die letzten 3 Jahre rausgebracht? Ich weiß es echt nicht.
Schade um das Unternehmen und vor allem schade für die Mitarbeiter. in der Heliszene wird die Marke wohl kaum merklich vermisst werden.
Und wen das Hobby einen großen Teil seines Lebens begleitet hat, der darf sicher ein wenig wehmütig werden , angesichts des Niedergangs derer, denen wir das Ganze zu verdanken haben.Zuletzt geändert von Gast; 10.02.2015, 13:48.
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AW: Robbe insolvent?
Moin,
um auch mal meinen Senf mit beizusteuern:
Ich abe mich immer auf Ende Januar, auf den Beginn der Messe in Nürnberg gefreut. Habe schon ein paar Tage vorher im Netz nach den Neuheiten gesucht und war glücklich ein *.pdf finden zu können.
Die letzten Jahre hat das Interesse stark nachgelassen, das einzige was mich echt interessiert hat war der Jeti-Katalog. Den Graupner- und Robbe-Katalog habe ich nur flüchtig, eher aus Pflicht, überflogen.
Wobei das auch bei einigen anderen Firmen so war.
So richtige Innovationen vermisse ich dabei!
mfg
Ulfmfg
Ulf
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AW: Robbe insolvent?
Hi,
meine erste Fernsteuerung war eine Robbe, mein erster Flieger ein Graupner (Taxi), mein erstes Auto ein Graupner (Beetle?) - das war in den 80ern...Zitat von Tanki Beitrag anzeigenFrüher waren Graupner und Robbe Kataloge meine Bettlektüre,
Damals waren die Kataloge auch für mich Bettlektüre, und die Anzeigen/Preislisten in diversen Zeitschriften (von Versandhäusern) ebenso (nicht nur RC).
Dann war ich "ewig" weg, bis vor ca. 4, 5 Jahren...
... und es ist genau wie bei Dir, heute käm ich gar nicht auf die Idee, Robbe oder Graupner Produkte zu kaufen...heute interessiert mich der ganze umgelabelte Kram keine bisschen mehr...!
Genau deshalb nämlich.Eine Schande wenn sich solche Firmen z.B mit schon lang erhältlichen China Minihubschraubern auf ne Neuheiten Messe traut !
Ich find es fast schon eine Frechheit, die von Robbe verkauften "Spielzeughelis" von Nine Eagles und Walkera jetzt irgendwie als qualitativ hochwertiger anzusehen als die unter original Label verkauften Produkte.
Ich hatte viele dieser kleinen Helis (sie waren für mich der Grund für den Wiedereinstieg), u.a. 5 Nine Eagles Solo Pro 260A; einer davon war auch von Robbe, einer von Revell (gab es irgendwelche Angebote mit Koffer), die Namen weiß ich grad nimmer.
Die Dinger waren haargleich, sogar NE stand auf dem Board drauf.
Nur die Ersatzteilpreise sind ca. 5 - 10 x so hoch wie die Preise der gleichen Produkte unter NE-Label und bei HK Läden wie Miraclemart, MyRCMart, Hobbyking...
Das hat mich damals wirklich "geärgert".
Etwas später bin ich dann zu den "richtigen" Helis (und mittlerweile auf Fliegern und Autos), und hab da in den letzten Jahren schon einiges an Geld gelassen.
Nur war für mich von Anfang an klar:
Robbe sicher nicht!
Was Graupner grad mit seinem "neuen" Microheli aufführt (den es schon über 2 Jahre unter anderem Namen gibt) ist das gleiche.
Für mich war das der "Tod" = Verlust jeglichen Respektes meinerseits vor Robbe.
Inzwischen werden die Helis wenigstens als Nine Eagles verkauft... von Robbe, das wär ja noch ok.
Aber Robbe und Graupner leben/lebten auch von ihrem tollen Namen v.a. bei den nicht mehr ganz jungen Modellbauern.
Das haben sie IMO mit solchen Umlabelungs-Aktionen schamlos ausgenutzt.
Schad isses, klar, aber selbst schuld.
Wirklich leid tuts eigentlich nur für die Mitarbeiter.
Gruß,
Walter
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AW: Robbe insolvent?
Da Robbe Align vertrieben hat könnte das doch so sein, auch wenn es noch Freakware als Distributor gibt. Mal ein ganz anderer Denkanstoß.Zitat von B0tt0mline Beitrag anzeigenin der Heliszene wird die Marke wohl kaum merklich vermisst werden.
Letztendlich leben auch alle kleineren Händler von großen Distributoren wie Robbe oder Graupner. Als kleinere Händler bist du gar nicht in der Lage Dinge selbst aus Fernost zu importieren. Du bekommst zwar jede Menge Mails mit Angeboten, das scheitert aber letztendlich an Abnahmemengen und den rechtlichen Voraussetzungen. Da hast du gar nicht die Möglichkeiten dich um Konformitätserklärungen oder WEEE Nummern zu kümmern. Also bleibt nur die Möglichkeit sich an einen Großhändler zu wenden. Als Konsequenz bliebe dann nur noch den Handel in Deutschland ganz einzustellen oder aber auf 2-3 Große aufzuteilen. Darauf könnte es allerdings hinauslaufen.
TorstenVollkasko für Flugmodelle
http://Helishop-nrw.de
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AW: Robbe insolvent?
Zitat von torsten__gt Beitrag anzeigenWenn ich mir die Webseite des jetzigen "Geschäftsführers" so ansehe , dann ist das genau so ein //Edit by Mod// was man in KEINEM Unternehmen haben möchte.
Keine Bindung zum Produkt oder was man herstellt, sondern gedacht: Hier investiere ich mal schnell in einen hippen Markt und mache das schnelle Geld und bin dann wieder weg.
Dumm nur, dass genau diese Art des Investments zu 99,9% IMMER zum Totalverlust des Unternehmens führen. Wie wir hier ja auch wieder sehen dürfen.
Hat sich aber bis heute immer noch nicht bei den ganzen BWL Affen rum gesprochen. Ja ich hasse diese Leute, weil Sie Arrogant , lernresistent und teilweise strunz Dumm sind, sich aber für DIE Macher halten.
Der hat nämlich so gerechnet, dass er seinen Profit bis zum den "plötzlichen" alten Belastungen raus hat, hat er aber nich. Wie man im Rheinland so sagt: Dumm geloffe.
Ich hoffe insoweit der er mit seinem Investment untergeht und die Firma ohne diesen alt Investor neu Anfangen kann.Diese Aussagen passen irgendwie nicht zusammen:Zitat von debian Beitrag anzeigenleider muss man doch sagen das es seit Jahren abzusehen war.
Der Geschäftsführer ist seit einem Jahr erst aktuell.
Entweder er hat ein marodes Geschäft übernommen und es nicht geschafft,
das wieder in die Spur zu bringen, oder er hat eine gesunde Firma runtergewirtschaftet
um das schnelle Geld zu machen und es war vor Jahren noch nicht abzusehen.
Ich finde es immer wieder erfrischend, wie viele Fachleute mit Insider-Wissen sich hier tummeln.
P.S.:
Ich hatte einen ähnlichen Werdegang.Zitat von donaldsneffe Beitrag anzeigenmeine erste Fernsteuerung war eine Robbe, mein erster Flieger ein Graupner (Taxi), mein erstes Auto ein Graupner (Beetle?) - das war in den 80ern...
Damals waren die Kataloge auch für mich Bettlektüre, und die Anzeigen/Preislisten in diversen Zeitschriften (von Versandhäusern) ebenso (nicht nur RC).
Dann war ich "ewig" weg, bis vor ca. 4, 5 Jahren...Zuletzt geändert von ABC; 10.02.2015, 14:03.
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AW: Robbe insolvent?
Zitat von donaldsneffe Beitrag anzeigenHi,
Was Graupner grad mit seinem "neuen" Microheli aufführt (den es schon über 2 Jahre unter anderem Namen gibt) ist das gleiche.
Walter
Wobei Graupner nur die Mechanik genommen hat und das hauseigene FBL System in den Heli integriert hat womit er wesentlich besser fliegt. So gesehen schon ein Stück Innovation und Eigenentwicklung.
TorstenVollkasko für Flugmodelle
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AW: Robbe insolvent?
Viele schimpfen auf Produkte aus China! Fakt ist aber, daß man aus China ALLES bekommen kan. Man kann Qualität bekommen und eben auch den letzten Müll. Dies liegt einzig und allein am Unternehmen, welches dort einkauft, bzw. fertigen lässt.
Einige schreiben, sie würden sofort Geld ausgeben, wenn das Produkt aus Deutschland käme und es qualtitativ hochwertig wäre. Das Problem ist aber, daß viele Unternehmen behaupten, man hat Qualität im Programm und man kauft auch den Service zum Produkt. Leider ist dem aber meist nicht so, sondern man kauft ein umgelabeltes Produkt, bei dem dann auch noch oftmals das Design der Farben geändert wird und versucht so dem Kunden zu verkaufen, er würde ein besseres Produkt erwerben, als dies was man z. B. beim bösen Chinesen bekommt.
Tatsächlich bekommt man genau das selbe gute/schlechte Produkt wie beim Chinesen, nur eben mit einem Aufschlag von 400 bis 500%. Wenn dann was ist, muss es eingeschickt werden, oftmals weiß Gott wohin und man wartet und wartet. Am Schluss heißt es dann, man sei selber Schuld und es wird nicht ersetzt usw. usw.!
Das war schon immer so, aber im Zeitalter des Internets, funzt das eben nicht mehr, da man sich zu jeder Zeit und an jedem Ort informieren kann. Man erkundigt sich in Foren, oder sieht das selbe Produkt z. B. bei Hobbyking.
Warum sollte ich dann hier kaufen und den Aufpreis bezahlen, wenn ich es auch woanderst günstiger bekomme?
Bin ich dazu verpflichtet das überteuerte Produkt zu kaufen? Ich denke nicht!
Ich finde es schlimm, daß die Angestellten und deren Familien darunter leiden werden/müssen, aber die Firma die diese Produkte vertreibt, interessiert es auch nicht, ob ich vielleicht bald arbeitslos bin und ob ich dann meine Familie versorgen kann. Im Gegenteil, sie versuchen ihr Produkt so teuer wie möglich zu verkaufen und so wenig wie möglich selber dafür auszugeben, schließlich wollen sie Geld verdienen. Meistens verdienen aber die Angestellten nicht sehr viel und den Reibach macht die Geschäftsführung und wenn die Karre dann an der Wand ist, ziehen sie sich zurück und freuen sich, daß sie ihre Taschen voll haben.
Das bezieht sich jetzt nicht nur auf Robbe, sondern man könnte eine Vielzahl Firmen aus allen Bereichen dazufügen.
Das ist traurig, aber wahr![FONT="Comic Sans MS"]GruÃ? Markus[/FONT]
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stephan1l
AW: Robbe insolvent?
Daß Firmen wie Robbe pleite gehen, trotz semikrimineller gigantischer Margen und Arbeitsverhältnissen knapp über der Leibeigenschaft, nur weil deren Geschäftsführer sich mit den vollständig abgeschöpften Gewinnen ihre Pools füllen, halte ich (vorsichtig ausgedrückt) für eine eher verschwommene Sicht auf die Realität.
Natürlich muß ein in Deutschland operierender Anbieter ganz andere Preise nehmen, als ein chinesischer Versandhändler.
Der hat nicht nur dramatisch geringere Lager und Personalkosten, der muß sich auch nicht mit der deutschen Umsatzsteuer, dem Zoll, europäischen Gewährleistungsbestimmungen, Kundenservice,Arbeitsplatzsicherheit,Sozialabgaben , Energiekosten und vielem mehr auseinandersetzen.
Ich finde es bemerkenswert, daß man aus den sich daraus ergebenden Konsequenzen ein Gefühl des betrogen werdens entwickeln kann.
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AW: Robbe insolvent?
Robbe ist halt heutzutage ein Handelsunternehmen welches in Deutschland ansässig ist. Das bedeutet aus Unternehmersicht (Produkthaftung, Garantie, Währungsrisiko, Versicherungen, Genossenschaft, Löhne, Sevice, usw.) Alle diese Faktoren müssen auf die Produktpreise umgelegt werden. Ich kann mir vorstellen das nun bei dem schwachen € und langfristigen Einkaufsverträgen in $ es zu Problemen kommt. Wenn nun alles selbst importiert wird, trägt jeder einzeln das Risiko mit der Ware, Transport, Zoll usw. Ich sehe schon das Geschrei wenn halt eine Teil defekt ankommt. Auch der Einzelhandel wird betroffen sein, dort wird wieder das Sortiment ausgedünnt. Mal gerade ein Stahldraht oder Klebstoff kaufen ist schon nicht mehr vor Ort möglich. Wenn ich teilweise rechne lohnt sich so manches Schnäppchen nicht, weil ich das Risiko trage und am Ende des Tages nicht sehr viel gespart habe. Ist halt die Generation (Geiz ist Geil)
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