Hi
Ausserdem wird es mit der Prozessfolge
- Lackieren in der Form (hochtemperaturfähiger Lack)
- "Einbrennen" des Lackes
- Einlegen des Prepregs
--> Frage, haftet dann der Lack
--> Frage, was ist das für ein Trennmittel?
- Verarbeiten des Prepregs
- wieder tempern
- entfernen
sauteuer in der Produktion
Wenn es Prepregblätter sind (wie die NHP, bei den MS Composite weiß ich von HeRo Blättern in dieser Herstellung) sind die sicher nicht in der Form lackiert. Bei NHP wird abschließend foliert.
Vielleicht ein paar ökonomische ßberlegungen, warum ist ein normales Laminierverfahren eher wahrscheinlich.
1. Man kann mit einer herkömmlich hergestellten Form (Laminat, Poraver) agieren. Aluformen sind durchaus möglich
2. Man kann in einem Rutsch Lackieren, Laminieren und die Form zumachen. Vielleicht 2h extra für das Angelieren der Deckschicht
3. Normales Tempern (unter 100°) reicht
Bei Prepregs benötig man zwingend warmfeste Formen, das Ausgangsmaterial ist deutlich teurer und aufwendiger zu verarbeiten. Das geht bis zur kontrollierten Luftfeuchte in der Produktion, Prepregs haben die sehr unangenehme Eigenschaft hygroskopisch zu sein.
Nix für ungut - Prepreg - garantiert nicht in diesem Blatt

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