Mittlerweile bin ich auch der Meinung, dass es einfach zur Mechanik passen muss.
Ich habe jetzt auch schon einiges besessen und kann für mich zumindest sagen, dass ich weder ganz leicht noch ganz schwer bevorzuge. Ein Voodoo 700 mit 4,2kg Fluggewicht hat mich nicht wirklich überzeug, weil hier einfach kollektiv und zyklisch nicht zusammenpassen. Mach ich die Drehzahl passend niedrig, hab ich zyklisch wieder zu wenig Agilität, dass ICH daran Freude habe.
Ein Chronos mit 5,9kg flog natürlich nicht so leichtfüssig. Gibt man ihm Drehzahl, die passenden Blätter und Komponenten, ist er in Sachen Agilität kaum zu schlagen. Doch dann fand ich den Heli irgendwie anstrengend und fordernd. Mit dem Logo 690SX konnte ich viel entspannter fliegen
Ich habe mit dem Diabolo L den für mich passenden Mittelweg gefunden, obwoch ich bei ihm jetzt mit anderen Lipos arbeiten muss.
Passender ßbergang zum zweiten Thema: Der Stromverbrauch.
Ich habe mit dem Diabolo höhere Peaks als mit dem fast 800 Gramm schwererem Chronos. Schnellere Servos und ein fetter Motor tragen sicher dazu bei, aber der Hauptunterschied ist sicher die Mechanik. Mit dem Diabolo hab ich auch bei geringerer Drehzahl ordentliche Drehraten und Agilität. Und das fordert eben seinen Tribut.
Pauschal kann man also keine Aussage treffen. Ich denke, das Idealgewicht eines 700er liegt zwischen 5,2-5,4kg, aber eben nicht für alle. Ist auch sehr vom Flugstil abhängig.

Masse bleibt Masse, da kann die Konstruktion des Helis noch so genial sein. Die Physik kann niemand austricksen.


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