Hallo,
aber führen unterschiedliche Abstände vom Schwerpunkt (und Gewicht) an beiden Blättern, die dann statisich zwar im "Gleichgewicht" liegen, dynamisch dann nicht zu unterschiedlichem Vorlauf der Blätter?
Was, so denke ich, ja auch Vibrationen erzeugen könnte. (Das Problem gibts ja bei Schleifscheiben nicht).
Mhm... das mit dem Vorlauf ist schon eine gute ßberlegung.
Aber da ich nicht davon ausgehe das Rotorblätter aus der gleichen Verpackung so einen extrem großen Unterschied in Gewicht und Lage des Schwerpunktes haben, kann ich mir auch nicht Vorstellen das dies dann einen großen Einfluss auf den Vorlauf hat. Damit meine ich das Verhältnis von Blattlänge zu Blatttiefe.
Da ist die Lage der Bohrung des Blattes von größerer Bedeutung.
Zuletzt geändert von Hanss Axel; 17.12.2013, 07:52.
NE Solo Maxx BL Nightflight; T-Rex 150;
Forza 450EX; Forza 700;
T14SG
Meine SAB sind von mir Schwerpunkt überprüft und der liegt bei beiden Blättern genau übereinander und anschließend ausgewogen und im Schwerpunkt mit etwas Tesa auf gleiches Gewicht gebracht - passt!
Der (statische) Vorlauf ist auch überprüft - passt ebenfalls!
Trotzdem habe ICH auf meinem Heli damit Heckpendeln.
Sascha (Arguz), es spielen also auch andere mit "Hausmitteln" nicht überprüfbare Dinge wie bspw. der dynamische Vorlauf oder eben vllt. eine minimal schief sitzende Bohrung/Hülse eine Rolle.
Keine Ahnung. Jedoch war es bei Oli so, dass, als wir uns getroffen haben, seine Kombination Haupt und Heckrotorblätter zu sichtbarem Heckpendeln geführt hat - trotz sorgfältiger Auswuchtung. Meine Blätter (ungewuchtet) montiert -> Kein Heckpendeln mehr
Verschiedene Kombinationen Probiert -> Seine Hauptrotorblätter tragen den Hauptanteil am Pendeln, die Heckblätter verstärken es nur minimal. Das war zumindest mein Eindruck. Woran das im genauen jetzt gelegen hat, keine Ahnung. Aber ich gehe mal davon aus, dass es schon irgendwas mit der Wuchtung zu tun hat...
Genau um diese SAB Blaetter geht es, im Trockentest sieht alles gut aus, Vibrationen um die 300.
Im Flug , im Schwebeflug, Vibrationen um die 1500.
Zum Vergleich, mein Aixel kommt MIT Rail Blades auf etwa 200.
Der liegt einfach perfekt in der Luft, der Diabolo auch.
Mit dem X5 haben viele ein Problem, die Foren, YouTube und FB sind voll davon.
Das faengt mit dem mittigen lager der TT an und hoert mit dem eirigen Zwischenzahnrad nicht auf.
Frab Stabi sagt aber klipp und klar dass bei 2200 ein sehr hohes Vibrationslevel anliegt, nicht bei 11.000 wie ich zuerst angenommen habe.
Mit Tesa , VIEL Tesa , also das breite, etwa 6mal herumgeklebt kamen die Vibs schon auf 800 runter.
Sagt mal, kommen Euch die Gaui (SAB ?) Blatter auch so unglaublich leicht vor ? 88 G
Da sind meine DH oder Rails aber ganz andere Kaliber.
Wenn ich mich nicht täusche sind die Gaui - Blätter von Fun-Key. Hab ich irgendwo mal gelesen Die SAB Blätter von Oli waren "extra" Blätter, nicht die, die original dabei sind, wenn ich mich nicht täusche. 88 Gramm sind trotzdem verdammt wenig, meine Align Latten kommen auf 105 Gramm pro Stück...
Der Zusammenhang zwischen Heckpendeln und Hauptrotorblattwuchten erschließt sich mir nicht ganz.
Welche Ursache soll das haben?
Kurt
Da bin ich auch drüber gestolpert.
Es ist aber eher so, dass der Zusammenhang zwischen Heckpendeln und Hauptrotor eher aus statischen Spurlauf- und Kopffehlern zu kommen scheint.
Hierdurch wird ein rotierender Fehlvektor erzeugt, er pro Umdrehung zweimal korrigiert wird.
Der Kopf dreht bei typisch 1500 Umin mit 25 Hertz.
Diese Frequenz koppelt nun auf das FBL ein und der Regelkreis erhält zyklisch eine niederfrequente Anregung.
Was Du siehst ist die Schwebungsüberlagerung aus der Regelungsfrequenz und der Anregungsfrequenz.
Deswegen ändert sich da "Pendeln" auch mit der Kopfdrehzahl.
So stelle ich mir das als Laie vor.
Selbiges ist bei unwuchtigen Blättern, da aber weniger ausgeprägt.
Es tritt m.Erfahrung nach auch bei Paddeln auf, da diese mit der Kopfdämpfung und dem Paddelgewischt zusammen auch eine Regelzeitkonstante haben.
Wenn ich mich nicht täusche sind die Gaui - Blätter von Fun-Key. Hab ich irgendwo mal gelesen Die SAB Blätter von Oli waren "extra" Blätter, nicht die, die original dabei sind, wenn ich mich nicht täusche. 88 Gramm sind trotzdem verdammt wenig, meine Align Latten kommen auf 105 Gramm pro Stück...
Gruß
Thomas
Hi,
nur zur Aufklärung, es geht um die SAB Red Devil 525mm!
Da bin ich auch drüber gestolpert.
Es ist aber eher so, dass der Zusammenhang zwischen Heckpendeln und Hauptrotor eher aus statischen Spurlauf- und Kopffehlern zu kommen scheint.
Hierdurch wird ein rotierender Fehlvektor erzeugt, er pro Umdrehung zweimal korrigiert wird.
Der Kopf dreht bei typisch 1500 Umin mit 25 Hertz.
Diese Frequenz koppelt nun auf das FBL ein und der Regelkreis erhält zyklisch eine niederfrequente Anregung.
Was Du siehst ist die Schwebungsüberlagerung aus der Regelungsfrequenz und der Anregungsfrequenz.
Deswegen ändert sich da "Pendeln" auch mit der Kopfdrehzahl.
So stelle ich mir das als Laie vor.
Selbiges ist bei unwuchtigen Blättern, da aber weniger ausgeprägt.
Es tritt m.Erfahrung nach auch bei Paddeln auf, da diese mit der Kopfdämpfung und dem Paddelgewischt zusammen auch eine Regelzeitkonstante haben.
Hi Michael,
"Laie..." Naja, das hast du schon sehr gut umschrieben. Meine Umschreibung vor ein paar Wochen/Monaten war deutlich primitiver aber unterm Strich hatte ich da schon gemutmaßt, dass meine Vibrationen und das Pendeln irgendwie mit dem Kopf zusammenhängen - das war sozusagen mein erster Verdacht.
Ich hatte das in etwas so ausgedrückt: Irgendwas am Kopf stimmt nicht (Zentralstück z.B.) und wenn die Blätter drauf sind wird das Problem - wo eigtl. von irgendwo am Kopf kommt - durch die Schwungmasse verstärkt. Naja, primitiver halt. Aber ich denke wir denken in eine ähnliche Richtung. Ich dachte allerdings eher der Gyro wird "halt gestört davon". Aber so wie du das sagst mit der Anregungsfrequenz ist das nochmal deutlich präziser/durchdachter!
Was am Kopf könnte das denn sein (im Prinzip alles, ne)?
Ich fliege übrigens Paddel!
Gruß
Oli
P.S.: Mir hat per e-mail gerade einer geschrieben der das gleiche Pendeln hat wie ich. Er meint auch den X5
Da bin ich auch drüber gestolpert.
Es ist aber eher so, dass der Zusammenhang zwischen Heckpendeln und Hauptrotor eher aus statischen Spurlauf- und Kopffehlern zu kommen scheint.
Hierdurch wird ein rotierender Fehlvektor erzeugt, er pro Umdrehung zweimal korrigiert wird.
Der Kopf dreht bei typisch 1500 Umin mit 25 Hertz.
Diese Frequenz koppelt nun auf das FBL ein und der Regelkreis erhält zyklisch eine niederfrequente Anregung.
Was Du siehst ist die Schwebungsüberlagerung aus der Regelungsfrequenz und der Anregungsfrequenz.
Deswegen ändert sich da "Pendeln" auch mit der Kopfdrehzahl.
So stelle ich mir das als Laie vor.
Selbiges ist bei unwuchtigen Blättern, da aber weniger ausgeprägt.
Es tritt m.Erfahrung nach auch bei Paddeln auf, da diese mit der Kopfdämpfung und dem Paddelgewischt zusammen auch eine Regelzeitkonstante haben.
Moin,
ich möchte hierauf nochmal eingehen.
Folgende theoretische ßberlegung: Kopffehler mit wie von dir beschriebener Wirkung. Weiterhin haben ja Sascha (Arguz) und ich festgestellt, dass erst die Masse der Blätter den Kopffehler in "Wirksame Bereiche" bringt.
Die Blätter (und Blatthalter) sind ja wiederum über die Dämpfungsgummis gelagert.
Nun könnte eine ßnderung der Dämpfung (härter od. weicher) doch die Frequenz von der du sprachst ändern, oder kommt diese Frequenz alleine aus der Drehung des Systems?
Wenn man es richtig machen möchte, muss man die Blätter zuerst dynamisch wuchten, dann statisch.
Dynamisch Wuchten:
Jedes Blatt über eine Messerklinge, die im Schraubstock eingespannt ist, ich benutze ein Dreikantlineal, im Winkel von 45° legen, bis das Blatt ausbalanciert ist und am Blatt kennzeichnen. Dann das Blatt um 90° drehen und noch einmal das selbe machen, so erhält man den Schwerpunkt des Blattes. Man kann aber auch eine Welle nehmen und das Blatt im 90° Winkel darüber rollen lassen, bis es schwebt und an der Nasenkante markieren. Jetzt beide Blätter auf eine Schraube stecken und die Schwerpunkte vergleichen. Sind die beide gleich, perfekt. Wenn es nicht so sein sollte, sich ein Blatt raussuchen und da den Schwerpunkt verändern, indem man ein Stück Tesa, immer schön um die Nasenkante klebt, bis der Schwerpunkt stimmt. Soll der Schwerpunkt nach aussen, an die Blattspitze kleben, muss er nach innen, an die Blattwurzel. Wenn das passt, kommt das statische Wuchten.
Statisches Wuchten:
Beide Blätter zusammen schrauben, wie sie am Heli sind mit einer Schraube und das ganze zwischen zwei Gläser ausbalancieren. Das Blatt, was hoch geht, wird im Schwerpunkt so lange mit Tesa beklebt, immer schön über die Nasenkante, bis die Blätter schön waagerecht zum Tisch sind und keines mehr schwerer oder leichter ist. Ich messe von den Blattspitzen zum Tisch, bis die beiden Maße gleich sind.
Wenn ihr einen Paddleheli habt, baut den Kopf ab und wiegt ihn mit aus, also auf der Paddlestange auswuchten! Hier macht es für mich keinen Unterschied, ob die Blätter so ausgerichtet sind wie am Hubschrauber später montiert, oder ob beide gleich sind, so dass ich sie gut ausrichten kann auf einer glatten Oberfläche, probiert es einfach mal selber aus!
Wenn man das genau so macht, hat man perfekte Blätter und ja, man merkt es beim fliegen!
Zuletzt geändert von Anfänger; 19.12.2013, 11:28.
Lese euch später!
MFG Daniel
Jede Landung ist ein kontrollierter Absturz.
Mal eine (vielleicht auch dumme) Frage:
Was würde passieren bei Blättern, die zwar perfekt gewuchtet sind (dynamisch sowie statisch) mit allem drum und dran, die sich aber im Profil (minimal) unterscheiden (z.B. Fertigungstoleranzen)? Könnte das auch Vibrationen hervorrufen?
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