heute will ich mal berichten was mir nach einem Wiederaufbau meines Logo 600SE
am Freitag späten Nachmittag passiert ist. Bitte nicht kommentieren mit, bist du blöd, oder das mache ich schon immer anders, oder selber Schuld.
Ich will einfach mal schreiben was auch einem Modellflieger mit Routine passieren kann. Also, am Freitag wollte ich nach fast Fertigstellung des o.a. Modells noch ein paar Einstellungen an den Servos durchführen. Im Zuge des Wiederaufbaus habe ich mir auch gleich noch eine neue FS zugelegt. Stelle den Heli somit auf die Werkbank und mache in scharf mit einem 10S Akku, Fahre die Servos nochmal alle durch und dachte mir, stell doch mal in deiner neuen Funke die Servos auf Neutral Stellung. Da ich besonders den Heckservo beobachten wollte, habe ich den Heli in die Hand genommen. Plötzlich lief der Heli an und der Rotor fing an zu drehen. Ich sage euch so eine Gewalt habe ich noch nicht erlebt. Anscheined ist es ein Reflexfunktion dass man erst versucht den Rotor aufzuhalten. Doch das Vorhaben habe ich bei diesen Kräften sofort sein lassen. Alle Schalter auf aus, den Heli hatte ich noch in den Händen. Dieser drehte sich aber trotdem noch, bis ich an die Kabel vom Akku kam dachte ich es vergeht eine Ewigkeit. Die FS ist mir runtergefallen und der Heli hat mich mit den 690 Latten richtig 3 - 4 mal abgewatscht. Resultat Nasenwurzel Schnittwunde und rechte Backe durchschnitten bis in die Mundhöhle. Auch diese Wunde hat genäht werden müssen. Sehe aus wie ein Hamster der eine Backe voll hat. Erst wollte ich das nicht schreiben, da ich mich wirklich geschämt habe so doofes zu tun. Doch nun dachte ich, vielleicht machen das andere auch so, und es ist bis jetzt immer gut gegangen. Liebgemeinte Warnung. In Zukunft werde ich nur noch Einstellarbeiten mit externer Stromversorgung durchführen. Der Heli hat bei der Aktion natürlich auch etwas abbekommen. Nun noch eine Frage, würdet ihr mit so einem beschädigtem Blatt noch fliegen?
Gruss
Gotti



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