Elektrifizierung des Flugplatzes - Wie?

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  • sebman
    sebman

    #46
    AW: Elektrifizierung des Flugplatzes - Wie?

    Moin Lars, Hallo der Rest

    ich hatte mir da auch schon mal Gedanken gemacht und mich etwas mehr in Richtung Windkraft orientiert.

    Warum eher Windkraft?
    1. weniger "Sexy" zum klauen - Panele lassen sich bedeutend besser abbauen und weiterverscherbeln, besonders wenn sich die Anlage ausserhalb der üblichen "Leiterhöhe" befindet.
    2. Wir haben hier eigentlich immer Wind - und vor allem auch Nachts
    3. Auf unserem Platz steht schon ein Mast an dem man oben einen Generator anbringen könnte.

    Aber:
    1. Selbst bei uns hier in Schleswig-Holzbein kommen nur auf ca. 3-3,9 m/s, was bei den meisten Anlagen erst die Startgeschwindigkeit ist
    2. Die Dinger fallen auf! Selbst recht kleine Geräte sind kaum zu übersehen

    Zunächst sollte man wissen wieviel Wind bei uns im Schnitt auftritt (wie gesagt Norden). Dazu habe ich folgende Karte gefunden (keine Ahnung wie aktuell - aber das deckt sich in etwa mit meinen Beobachtungen)


    Als "bezahlbare" Generatoren habe ich folgende Seite gefunden und ich finde dieses Modell recht interessant - allerdings fehlt mir da völlig die Erfahrung ob sowas überhaupt reicht... Das müsste mal jemand sagen der Ahnung hat.

    Ein solches System würde ja immer nur zum nachladen eines bereits vorhandenen Batteriesystems dienen. Die Frage die sich mir stellt ist - wie viel Amperestunden müsste man eigentlich vorhalten, damit es Sinn macht? Wenn man jedem Pilot 2-3 Ladungen (die ja im Schnitt auch 45-60 min dauern - bitte korrigieren wenn falsch!) zugesteht bei 4,5 A und man dann von 10 Piloten ausgeht die Laden (mal abgesehen davon das ich keine Ahnung habe wieviel Leute gleichzeit laden könnten) dann sind das 135 A nur an reinem Ladestrom - da kommen noch Verluste dazu und dass man die Batterie ja auch nicht gleich töten möchte... Also sollte man schon 4x75 AH Batterien rumstehen haben - oder? Könnte hier vielleicht mal jemand ein Statement dazu abgeben der in seinem Verein sowas betreibt?

    Bei einem Wochenende mit besagter Belastung wären die Batterien schon am Ende.

    Als Ertrag steht in der Beschreibung des oben genannten Generators 38 kWh/mo @ 5.4m/s - daraus mache ich mal vorsichtig 20 kWh/mo - was bei gleichbleibenden Wind (ja ich weiß, die ganze Rechnung stimmt vorne und hinten nicht, aber irgendwomit muss man ja rechnen...) ca 0,6 kWh/d macht. Langt das um die Batterien bei einer Entnahme von 50% über Nacht zu laden? ... ich denke man merkt das ich keine Ahnung habe...

    Viele bunte Fragen auf die hoffentlich jemand ne Antwort geben kann...

    Gruß
    Sebman

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    • Anderl1006
      Anderl1006

      #47
      AW: Elektrifizierung des Flugplatzes - Wie?

      Nabend,

      die Effizienz kannst Du dir ja selbst ausrechnen, nehmen wir also als Beispiel das von dir ausgesuchte Teil.

      Hier wird eine Nennleistung von 400Watt bei einer Windgeschwindigkeit von 8,4 m/s angegeben, jetzt hast du eine durschnittliche Windgeschwindigkeit von 3 bis 3,9 m/s aufgeführt, nehmen wir mal einen mittleren Wert, 3,5m/s, damit bist Du knapp über der Startgeschwindigkeit, also zur Rechnung 400/8,4*3,5 ergibt eine Leistung von 166,66x Watt. Soviel zur Leistung.

      Nun zur Stromabgabe, klammern wir mal deine 20kwh/mo aus und rechnen das mit den Herstellerangaben auf unsere mittlere Windgeschwindigkeit 3,5m/s um, das er gibt dann 24,62 kwh/mo ergibt 0,820kwh/d, wie lange du mit dieser Leistung brauchst um 4 x 75 Ah zu bedienen, dafür dreh ich die Rechnug mal um.
      85Ah Stunden entsprechen 1KWh, also rechnen wir das mit 0.92.

      1 kWh/a = 0,0001142 kW.
      Unsere Formel:
      P-el.(kW) = Spannung(V) * Stromstärke(A) / 1000
      Also: 1000/ 135*12 = 88,88KW bräuchtest du um 135 A zu liefern, das ergibt viele KWh.

      Um es mal etwas zu vereinfachen, mit dem Windrad von Dir, und den von uns angenommenen Schnittmengen wirst du 4x75Ah in ca 3- 4 Monaten laden können.
      Vorrausgesetzt Du hast einen durchschnittliche Windgeschwindigkeit von 3,5m/s die steht bei dieser Rechnung über allem.

      Ich hoff ich hab mich nich verrechnet, aber das müßte so hinkommen.

      Gruß Andi

      P.S. Ich würde immer noch den Weg zum Amt vorziehen um ein hübsches Kabel zu bekommen, aus dem lecker Strom rauskommt.
      Zuletzt geändert von Gast; 16.10.2008, 00:11.

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      • 3d_freak
        3d_freak

        #48
        AW: Elektrifizierung des Flugplatzes - Wie?

        Hallo Zusammen.

        Wir haben momentan die selben Diskussionen im Verein.

        Ich und meine Kumpels haben uns einen guten,sparsamen Kipor Generator gekauft. Bei dem geringen Benzinverbrauch im Vergleich zu einem Verbrenner Heli, muss man sicherlich auch kein schlechtes Gewissen haben. Vor Allem nicht, wenn man noch ein sparsames Auto fährt.

        Gruss

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        • Michael W
          Michael W

          #49
          AW: Elektrifizierung des Flugplatzes - Wie?

          Anderl, vergiss das Kabel. ßber die Distanz kannst du nur mit ner 10KV Leitung und ner Trafostation. Eine Windanlage bringt im Schnitt 25% der Nennleistung. In der Bucht gibts 1KW für 900€. 500Ah Zyklenakkus kosten ca. 1200€. Das ist mMn die günstigste Variante.

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          • Schneipe
            Schneipe

            #50
            AW: Elektrifizierung des Flugplatzes - Wie?

            mit ganz herkömmlichen gas vom baumarkt....wir höngen immer eine 25kg flasche dran....das reicht uns ewig.....
            es ist das honda eu20i, gibts für benzinbetrieb und für propangasbetrieb.....
            hier mal paar infos...
            # Bauart: Synchron - kompakt
            # Maximale Leistung: 2000 VA (ca. 2000 W)
            # Dauerleistung: 1600 VA (ca. 1600 W)
            # Spannung / Frequenz: 230 V / 50 Hz
            # Spannungsregelung: Inverter
            # Stromstärke (ßberlast): 8,7 A
            # Schutzart: IP 23
            # Motor: 4-Takt GX 100
            # Maximale Motorleistung: 2,6 kW / 3,5 PS
            # Starter: Leichtstart-Seilzug
            # Gleichstromausgang: 12 V / 8 A Ladestrom
            # Tankinhalt: 4,1 l - Laufzeit mit 1 Füllung 4,0 - 10,5 h (ßkoschaltung)
            # Schallleistung: 81 - 90 dB(A)
            # Geräuschpegel: 53 - 59 dB(A) in 7 m Abstand, extrem leise
            # Gewicht: 21 kg
            # Abmessungen(LxBxH): 510 x 290 x 425 mm
            # Parallelbetrieb und ßkoschaltung möglich
            # Steckdose: 2 x Schuko
            # Ausstattung: ßlmangelanzeige, ßberlastanzeige
            # Baujahr 2008
            # Umgerüstet auf Gasbetrieb

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            • Kraeuterbutter
              Kraeuterbutter

              #51
              AW: Elektrifizierung des Flugplatzes - Wie?

              kann man Solarpanels nicht (halbwegs) diebstahlsicher montieren ?
              (nen Stahlrahmen unter den Dachstuhl, und die Panels dann draufschweissen, nicht verschrauben)

              bei uns sitzen sie recht hoch, also da brauchts wirklich schon ne hohe Leister um ranzukommen:
              http://www.kraeuterbutter.at/UMFC/4i...0/P3171388.jpg
              rediel


              B eheis

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              • Kraeuterbutter
                Kraeuterbutter

                #52
                AW: Elektrifizierung des Flugplatzes - Wie?

                so... Computer abgestürzt (zumindest die Tastatur, Maus ging noch)

                jedenfalls: auf dem Bild sieht man unsere Solaranlage, die Leiter ist inzwischen weg, also so leicht kommt man da nicht rauf

                allerdings - die Kenner werden das sehen - für einen RICHTIGEN Elektrobetrieb ist das zu wenig..
                ich hab die Daten nicht bei der Hand, aber ich glaube, wir haben 200Ah (oder doch 400 ?) an Bleiakkus

                es hängt den ganzen Sommer über ein 12V Kühlschrank permanent dran (fürs Bier)
                Grossteil der Beleuchtung ist 12V
                (gibt noch 2 Leuchtstoffröhren die mit 220V laufen, auch Fernseher, Sat, DVD, RAdio,...)

                Aussenbeleuchtung über Bewegungsmelder funktioniert mittels sparsamer LEDs (bei uns im Ort ist ein grosser LED-Hersteller und Entwickler)

                geheizt wird mit einem ßlofen

                jedenfalls:
                als wir vor ~5-6 Jahren die Anlage installierten, war der Elektroboom noch nicht so absehbar..
                von den 40 Mitgliedern waren damals eigentlich nur 2 reine Elektroflieger dabei (einer davon bin ich),
                der Rest flog max. im Winter die damals aufkommenden Slowflyer (mit 6-10 250-500mah Nicd)

                wenn ich aber mit meinen beiden Ladegeräten komme und mit 8A zwei 7s Akkus aufladen will bricht die Spannung zusammen (der Wandler ist zu schwach)

                mittlerweile haben wir einige Elektroflieger, auch 2 F3A-Piloten, die laden aber zuhause
                (die beiden einzigen mit 10s Akkus.. der Rest bewiegt sich eher so im 4s Bereich)

                also das auf dem Bild zu sehende reicht NICHT, um einen halben Verein mit Elektrofliegern zu versorgen

                achja:
                zuvor hatten wir einen Generator (auf nem kleinen LKW-Anhänger), war ne Plage
                dann nen weiteren gebrauchten, mit 20kw halt dementsprechend gross (LKW-Motor) und laut,
                haben den dann in einen von innen isolierten 9m-Container gestellt.. war trotzdem laut.
                weil wir auch in einem Natur/Landschaftsschutzgebiet sind, kriegten wir die Auflage den Container zu verkleiden -> wir erweiterten dann gleich unsere Hütte und der Generator wurde durch Solar ersetzt

                alles zusammengerechnet hätten wir vor 20 Jahren wohl gleich ne Leitung auch legen können..

                Vorteil der Leitung wäre:
                ich könnte heute 90er Heli fliegen,
                statt 1000 Euro+ für 3 10s Lipos die dann für 3-4 Flüge reichen (weil mit 75Ah-Autobatterie nicht wirklich nachladbar),
                könnte ich mit einem 300 Euro Fepo4-Akku den ich in 20min am Platz aufladen könnte 10Flüge und mehr pro Tag machen

                also ich würd die Kabellösung bevorzugen... auf lange sicht rechnet es sich sicher, vor allem wenn man bedenkt was an Akkus über die Jahre gespart werden kann (und wenns bei jedem MItglied nur 1 grosser Akku alle 3 Jahre ist der gespart wird, sind das schon mal schnell 10.000Euro (oder wesentlich mehr) die in 10 Jahren gespart werden)
                Zuletzt geändert von Gast; 16.10.2008, 09:17.

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                • Anderl1006
                  Anderl1006

                  #53
                  AW: Elektrifizierung des Flugplatzes - Wie?

                  Morgen,

                  das nenn ich mal eine plausible Kosten-Nutzen Rechnung.

                  Gruß Andi

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                  • Carsten_HL
                    Member
                    • 27.12.2007
                    • 681
                    • Carsten

                    #54
                    AW: Elektrifizierung des Flugplatzes - Wie?

                    Wir haben ein Solarpanel auf dem Dach welches etwa die Größe eines Türblattes hat. Das reicht um den 170Ah Blei-Gel Akku den wir haben über die Woche Randvoll zu machen. Im Sommer wenn die Sonne knallt haben wir etwa 10A maximalen Ladestrom. Das Panel ist einigermassen Sichtgeschützt. Bisher haben es nur einmal jugentliche gebracht unsere Stühle auf das Dach zu schmeissen was dem Panel aber offensichtlich nichts machte. Wenn viel los ist reicht der Pufferakku manchmal nicht aber dafür haben wir einen Rasenmähermotor der eine Lichtmaschine antreibt eingegraben womit der Akku gut geladen werden kann.
                    Da es hier eigentlich immer recht windig ist war ich auch schonmal am überlegen eine kleine Windkraftanlage zu bauen was ich aber nie gemacht hab.
                    Effektiv könnten Wir eine Grössere Pufferbatterie betreiben da wir innerhalb der Woche kaum Strom verbrauchen und am Samstag beim Strom einschalten der Pufferakku immer randvoll ist.

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                    • Anderl1006
                      Anderl1006

                      #55
                      AW: Elektrifizierung des Flugplatzes - Wie?

                      Zitat von Carsten_HL Beitrag anzeigen
                      Wir haben ein Solarpanel auf dem Dach welches etwa die Größe eines Türblattes hat. Das reicht um den 170Ah Blei-Gel Akku den wir haben über die Woche Randvoll zu machen. Im Sommer wenn die Sonne knallt haben wir etwa 10A maximalen Ladestrom. Das Panel ist einigermassen Sichtgeschützt. Bisher haben es nur einmal jugentliche gebracht unsere Stühle auf das Dach zu schmeissen was dem Panel aber offensichtlich nichts machte. Wenn viel los ist reicht der Pufferakku manchmal nicht aber dafür haben wir einen Rasenmähermotor der eine Lichtmaschine antreibt eingegraben womit der Akku gut geladen werden kann.
                      Da es hier eigentlich immer recht windig ist war ich auch schonmal am überlegen eine kleine Windkraftanlage zu bauen was ich aber nie gemacht hab.
                      Effektiv könnten Wir eine Grössere Pufferbatterie betreiben da wir innerhalb der Woche kaum Strom verbrauchen und am Samstag beim Strom einschalten der Pufferakku immer randvoll ist.
                      Dann habt ihr einmal 10A max. Ladestrom ?
                      Hab ich das richtig verstanden ?

                      Gruß Andi

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                      • Sycorax
                        Sycorax

                        #56
                        AW: Elektrifizierung des Flugplatzes - Wie?

                        Das Problem ist doch der Unsinn, eine prinzipiell erstmal stationär verfügbare Energieform unbedingt transportabel machen zu wollen. In kleinen Mengen geht's, bei größeren Mengen wird es schwierig und ineffizient. Das beste Transportmedium für Strom ist nunmal ein Kabel.

                        Der gleiche Humbug findet ja auch gerade im Bereich Auto statt. Statt unsere (stationären) Häuser elektrisch zu heizen und das transportable Gas und ßl für den Verkehr zu nutzen, heizen wir mit transportablen Energieträgern und versuchen stationäre Energie mobil zu machen. Alles natürlich zu Lasten der Effizienz.

                        Ihr wollt eine nachhaltige und ausreichende Stromversorgung ? Lasst Euch ein Kabel legen ! Alles andere wird früher oder später wieder nicht ausreichen, kostet einen Haufen Geld und ist gerade deswegen auch besonders diebstahlgefährdet. Ausserdem scheint mir Euer Verein auf recht wackeligen Füssen zu stehen, da würde ich eine gemeinschaftliche Investition von mehreren tausend Euro doch eher vermeiden.

                        Macht Ihr Jugendarbeit ? Könnt Ihr die nicht nutzen, um bei den ßmtern besseres Gehör zu finden ? Könnt Ihr das Thema vielleicht so plazieren: Verbrenner verträgt sich nicht so gut mit dem Naturschutzgebiet, wir wollen die Jugendlichen an umweltfreundlichen Modellflug heranführen, uns fehlt der Strom und wir brauchen ein Kabel, welche Möglichkeiten gibt es ..
                        Dafür braucht's allerdings mehr als ein paar "Verrückte", die ab und zu mal einen Elektroheli bewegen wollen, dafür reichen einfach ein paar Packs mehr im Rucksack.

                        Ausserdem ist auch noch zu berücksichtigen: Egal was Ihr macht, es sollten alle davon profitieren können. Das Ladeproblem betrifft doch eh nur die Flieger mit großen Akkus und hohen Kapazitäten. Warum sollte jemand der nur 4S fliegt den gleichen Anteil an den Kosten tragen wie jemand der 10S und mehr läd und den größeren Nutzen daraus zieht ? Wie soll die Umlage der Kosten gestaltet sein ?
                        Hat der Verein genug Kapital um das vorzufinanzieren ? Sollen die "Verbrauchskosten" auf die Nutzer umgelegt werden ? Wenn ja, wie wird gemessen ? Auch Strom aus dem Kabel kostet Geld ! Genauso wie Strom aus dem Windrad Geld kostet ( Anschaffung, Wartung, Batterien ).

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                        • Kraeuterbutter
                          Kraeuterbutter

                          #57
                          AW: Elektrifizierung des Flugplatzes - Wie?

                          30 Mitglieder
                          25 Euro höheren Mitgliedsbeitrag

                          macht 7500 Euro in 10 Jahren
                          damit sollte sich schon was anfangen lassen

                          25 Euro -> dafür kann ich mir keinen zusätzlichen Akku kaufen, dafür kann ich mir keine 75Ah Bleibatterie kaufen, damit ist der schnellere Tod meiner Autobatterie nicht gedeckt..

                          Kommentar

                          • Michael W
                            Michael W

                            #58
                            AW: Elektrifizierung des Flugplatzes - Wie?

                            Spezifischer Widerstand Kupfer 0,0178 Ohm*m/mm²

                            Wir haben 1400 m weg. Diese Strecke für 2 Leiter sind 2800m.
                            Bei 1mm² haben wir einen Widerstand von 43 Ohm. Bei 10mm² sinds noch 4,3 Ohm. Bei 10A Belastung kommen noch 187V an.
                            Das Kupfervolumen des Kabels wäre 339,7dm³ *8,9Kg/dm³ * 4,5€/Kg sind reine Kupferkosten von 13604€, wenn ich eine Erde mitrechne, die man sicherlich vor Ort durch ein paar eingeschlagene Erdungsstäbe ersetzen könnte. Und ihr wollt echt ein Kabel legen? Eine 10KV Station wird euch keiner hinstellen.
                            Ich habe bekannte beim RWE in gehobenen Positionen. Die sagen, dass es absolut aussichtslos ist sowas zu machen. Nur wenn alles selber gemacht wird, schließen die was an. Wer soll das alles vorfinanzieren?

                            Am 1. 7. hätte das Kupfer des Kabels noch über 27000€ gekostet.

                            Gruß
                            Michael
                            Zuletzt geändert von Gast; 16.10.2008, 17:18.

                            Kommentar

                            • Sebalexx
                              Senior Member
                              • 27.11.2003
                              • 3045
                              • Sebastian

                              #59
                              AW: Elektrifizierung des Flugplatzes - Wie?

                              Tach,

                              wir haben vor vielen Jahren in Eigenregie Strom, Telefon und Wasser/Abwasser zu unserer Vereinshütte gelegt, leider kann ich nicht wirklich viel dazu sagen, da es schon >10 Jahre her ist und ich mich technisch und finanziell nie damit beschäftigt habe - Entfernung ist aber auch ca. 1km.

                              Vorteil bei uns war, dass wir einen Bauunternehmer im Verein hatten und daher der finanzielle Teil, was Baumaschinen angeht günstiger war.

                              Strom war auf jeden Fall ein dickes schwarzes Erdkabel...

                              Für mehr Informationen könntest du sicherlich mal bei unserem 1. oder 2. Vorsitzenden per Mail nachfragen. http://www.mfg-kirberg.de

                              Möglicherweise kann auch der DMFV Informationen liefern, wenn ihr da seid?

                              Wenn es dir lieber ist, kann ich auch mal nach Details fragen, wenn ich auf dem Platz bin.

                              bis denn
                              Sebastian

                              Kommentar

                              • Kardish
                                Kardish

                                #60
                                AW: Elektrifizierung des Flugplatzes - Wie?

                                Ich finde das, dass Hauptproblem erstmal das Naturschutzgebiet ist in dem euer Fluglatz liegt.


                                Ihr müstet erst einmal mit den örtlichen Behörden und Naturschutzverbänden abklären was ihr überhaupt in Erwägung ziehen könnt an Baulichen/Landschaftlichen Veränderung bzw. wie es sich mit der Eingriffs-Ausgleich-Regelung verhält und ihr eben dann noch zusätzlich machen müst.

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