Sicherer Stützakku gegen Empfängerausfall bei Spitzenströmen

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  • Bergbauer
    Member
    • 29.01.2009
    • 423
    • Marc
    • NRW

    #31
    AW: Sicherer Stützakku gegen Empfängerausfall bei Spitzenströmen

    Robert hat schon Recht: Wenn das BEC des Jive ausfällt, geht der Motor definitiv aus, egal ob da noch ein Stützakku dranklemmt, um RX samt Servos, Stabi-Einheit etc. weiterhin mit Strom zu versorgen oder nicht.

    Auch i.ß. völlig richtig, was Robert oben schreibt bzw. sich gebastelt hat: Die 25F Greencaps halten ca. 25-30s die Maschine am leben, und in dieser Zeit kriegt man sie i.d.R. auch halbwegs sicher gelandet. Insofern sind die Caps in der Größenordnung also durchaus als Ersatz für einen Stützakku anzusehen, nur eben leichter, pflegeleichter etc. .
    Die 5F-Lösung zum ßberbrücken von kurzen Spannungsspitzen ist aber auch NICHT schlecht, nur erfüllt sie eben nicht die Funktion des Ersatzes eines Stützakkus, sondern federt eben wirklich nur ab. Die Kapazität reicht nicht aus, um die gesamte Anlage ausreichend lange mit Strom zu versorgen, so daß man sicher autorotieren kann.

    Grüße,
    Marc
    Zuletzt geändert von Bergbauer; 13.04.2010, 19:53.

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    • Accuentlader
      Accuentlader

      #32
      AW: Sicherer Stützakku gegen Empfängerausfall bei Spitzenströmen

      aha, ja dann merkt man das natürlich.

      Dann reichen die 20 sek locker, innerhalb 10sek bin ich immer unten .

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      • nopost123
        Member
        • 14.09.2009
        • 516
        • Norbert
        • Altenberge, FMSC-Steinfurt

        #33
        AW: Sicherer Stützakku gegen Empfängerausfall bei Spitzenströmen

        Hallo Heligemeinde
        Interessantes Thema. Kondensatoren werden normalerweise zum Glätten einer Spannung eingesetzt.(Ausnahme Phasenverschiebung beim Wechselstrommotor). Puffern einer Spannung ist ja letztlich mit "Superglättung" vergleichbar. Hat jemand von euch das Szenario schon einmal mit einem gefesselten Heli ausprobiert? Der Stromverbrauch ist beim fliegenden System deutlich höher als bei einem stehenden System. Ich vermute mal das die ßberbrückungszeit im Bereich von einigen Millisekunden bis max. ein paar Sekunden liegen. Um bei einem defekten Beck noch landen zu können reicht das sicherlich nicht. Nützlich ist die Pufferung aber auf jeden Fall, da das Beck bei Lastspitzen entlastet wird und die Spannung nicht so stark einbricht. Damit wird der gefürchtete Reboot eines 2,4GHz-Empfängers vermieden! Bei einem langsameren Spannungseinbruch wird übrigends der Kondensator auch mit entladen und kann dementsprechend nur noch sehr wenig puffern. Fazit: Nützlich und Hilfreich - auf jeden Fall, eine Notstromversorgung - eher nicht.
        Wichtig: Der Regler muß die Kurzschlussnahen Ladeströme der Kondensatoren verkraften und durch eine Freilaufdiode gegen Rückspannung geschützt sein. Hier würde ich auf jeden Fall eine Anfrage beim Hersteller des Reglers empfehlen. Andernfalls könnte der "Schuß" nach hinten losgehen.

        mfG

        Norbert
        Eigenbau-ElektroMechanik M2010/FC28-Jeti+FF9,Scale- und Rumpfhubschrauber mit Rigidköpfen.

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        • Stephan Lukas
          lipoblitzer.de
          Hersteller Tuningteile
          • 02.01.2008
          • 4134
          • Stephan
          • etwas östlich von Berlin...

          #34
          AW: Sicherer Stützakku gegen Empfängerausfall bei Spitzenströmen

          Hallo,

          ich für meinen Teil fliege mit 'nem Jive, ohne Stützakku, und das klappt schon 'ne ganze Weile oberprima - und ich sehe, die meisten, die abgestimmt haben, auch

          Grüße Stephan
          Lipoblitzer und vieles mehr

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          • siXtreme
            Senior Member
            • 05.06.2001
            • 3923
            • Robert

            #35
            AW: Sicherer Stützakku gegen Empfängerausfall bei Spitzenströmen

            Das System, wie ich es habe, "läuft" je nach Servos, zwischen 20-30 sec. unter ständigem rühren an der TS.
            Dabei meldet mein Jeti Empfänger unter lautstarkem Signalton am HF-Modul, daß die Empfängerstromversorgung unterspannung hat.
            -Sehr hilfreich sollte der ernstfall eintreten, dann hör ich gleich daß was faul ist.

            Erst lange nachdem sich die Servos nicht mehr bewegen, geht es über in "Reichweitenpiepsen". D.h.: kein Empfänger mehr da.
            Mit V-Stabi gibts keine Probleme. Sobald ich wieder Strom gebe da ist es voll da, ohne neue zu initialisieren, wenn "Restspannung" vorhanden ist.

            Wichtig: Der Regler muß die Kurzschlussnahen Ladeströme der Kondensatoren verkraften
            Dazu nutze ich einen Widerstand mit 4 Ohm, 5 Watt. Damit wird das BEC geschont beim Ladevorgang.

            Ich hab das erst seit gut eine Woche im einsatz. Mal sehen wie es sich in der Praxis bewährt.

            Gruß Robert
            Luftakrobat.

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            • Klaus13
              Klaus13

              #36
              AW: Sicherer Stützakku gegen Empfängerausfall bei Spitzenströmen

              Zitat von siXtreme Beitrag anzeigen


              Dazu nutze ich einen Widerstand mit 4 Ohm, 5 Watt. Damit wird das BEC geschont beim Ladevorgang.




              Gruß Robert
              Hallo Robert,

              und dieser Schutzwiderstand ist jetzt an welcher Stelle dazugeschaltet? In Reihe mit den Kondensatoren? Sorry, bin nur so ein halbwissender Löter.

              Gruß KLaus

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              • Taumel S.
                Senior Member
                • 31.12.2008
                • 26320
                • Helfried
                • Ã?sterreich

                #37
                AW: Sicherer Stützakku gegen Empfängerausfall bei Spitzenströmen

                Klaus, der Schutzwiderstand ist vermutlich nur während des Ansteckens der Kondensatoren, also während deren Ladephase aktiv.
                Sind die Kondis voll, ist der Widerstand nicht mehr aktiv. Gleiches Prinzip wie die Antiblitz-Geschichten.

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                • nopost123
                  Member
                  • 14.09.2009
                  • 516
                  • Norbert
                  • Altenberge, FMSC-Steinfurt

                  #38
                  AW: Sicherer Stützakku gegen Empfängerausfall bei Spitzenströmen

                  Zitat von Taumel S. Beitrag anzeigen
                  Klaus, der Schutzwiderstand ist vermutlich nur während des Ansteckens der Kondensatoren, also während deren Ladephase aktiv.
                  Sind die Kondis voll, ist der Widerstand nicht mehr aktiv. Gleiches Prinzip wie die Antiblitz-Geschichten.
                  Als geschalteter Vorwiderstand wäre das ein Weg. Erhöht aber auf jeden Fall die "Startmimik". In Reihe würde bei einer Lastspitze von 8A am Widerstand 2 Volt verbraten werden. Dann kann man sich das ganze sparen. Ich weise noch einmal darauf hin: Kondensatoren sind keine Notstromversorgung! Der Kondensator hilft aber wirkungsvoll Spannungseinbrüche im Bereich von Millisekunden zu vermeiden. Wer eine Notstromversorgung möchte ist besser bedient mit einem Stützakku auf LiPo oder LiFePO4 Basis. Wer nun absolut auf Nummer Sicher gehen will schaltet für das Beck sowie für den Stützakku je eine Schottky-Diode dazwischen. So gibt es keine Rückspannungsprobleme und im Falle eines Kurzschlusses in einem der beiden "Energielieferanten" wird die 2. Stromquelle nicht entleert. Aber auch hier ist eine penible, regelmäßige Wartung des Akkus unumgänglich. Sonst ist der nach längerer Zeit irgendwann "Müll" und im Falle des Falles bricht er ein.

                  Lastspitzen kann man mit deutlich kleineren Kapazitäten schon "lindern". Dann erspart man sich die Risiken der zuvor beschriebenen Megakapazitäten. Wenn ich z.B. schnelle Schaltnetzteilkondensatoren parallel schalte habe ich eine große Kapazität, aber auf Grund der unterschiedlichen Innenwiderständen der Elkos einen niedrigeren Ladestrom. Das ist aber nur für den Bereich weniger Millisekunden ausreichend!

                  mfG

                  Norbert
                  Eigenbau-ElektroMechanik M2010/FC28-Jeti+FF9,Scale- und Rumpfhubschrauber mit Rigidköpfen.

                  Kommentar

                  • Klaus13
                    Klaus13

                    #39
                    AW: Sicherer Stützakku gegen Empfängerausfall bei Spitzenströmen

                    So, ich habe mir heute abend mal meine Lösung gebaut, mit 5F Kondensatoren und weil ich kein freifliegende Verlötung wollte, das ganze auf einer Lochplatine aufgebaut. Jetzt bin ich mal gespannt, ob das klappt.

                    Gruß Klaus
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                    • enzo
                      Senior Member
                      • 15.01.2006
                      • 2014
                      • Markus

                      #40
                      AW: Sicherer Stützakku gegen Empfängerausfall bei Spitzenströmen

                      gute Idee. Ich habs frei verlötet, mit Heißkleber vergossen und dann eingeschrumpft.
                      lg.
                      Logo700/690/200 + GLOGO

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                      • dl7uae
                        dl7uae

                        #41
                        AW: Sicherer Stützakku gegen Empfängerausfall bei Spitzenströmen

                        Hab' nicht abgestimmt, weil ich weder Fisch noch Fleisch bin.

                        Hatte mal einen Stützakku in einem Heli (4x NiMh, 300mAh), den ich sogar mal brauchte. Der flog aber wieder raus, habe lieber den BEC aufgebohrt.

                        Heute ist eigentlich alles Spannungsregler pur. Aus reiner Macke habe ich aber meist noch einen Placebo-Low-ESR-Elko mit drauf, 1000uF. Der wird kaum Wirkung haben, weil RX-Spg. und Verbraucherversorgung nicht entkoppelt sind. Habe zwar auch das mal gebaut, die Entkopplung, ist mir aber praktisch zuviel Müll im Heli. Käuflich gibt's sowas als "Reactor-X", multibler Spannungsregler.

                        Gegeninduktionsspgn. mache ich mit Transildiode und Schottky-Diode in Sperrichtung platt, daber braucht's keinen Elko.

                        Dem hochkapazitiven Geballer mit Caps stehe ich skeptisch gegenüber, obwohl's 'ne schöne Beruhigungspille ist.

                        Ist eine fortwährende Evolution, auch bei einem Elektroniker, letztendlich baue ich lieber auf einen standfesten Spannungsregler, niederohmige Verkabelung und Steckverbinder nebst hinreichendem RX-Akku, wenn's nicht aus dem Flugakku kommt (BEC). Die 2S-Spannungsregler mache ich mit einem LT-1083, linear, somit gibt's nix, was den Spannungsregler selbst jucken könnte. Was kann jetzt noch passieren, solange ich nicht den Akku leerlutsche oder die Unterspannungserkennung des RX buggy ist? Ist sie das, sollte ich das System wechseln.

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                        • OpiWan
                          OpiWan

                          #42
                          AW: Sicherer Stützakku gegen Empfängerausfall bei Spitzenströmen

                          Zitat von dl7uae Beitrag anzeigen
                          ...........letztendlich baue ich lieber auf einen standfesten Spannungsregler, niederohmige Verkabelung und Steckverbinder nebst hinreichendem RX-Akku, wenn's nicht aus dem Flugakku kommt (BEC). Die 2S-Spannungsregler mache ich mit einem LT-1083, linear, somit gibt's nix, was den Spannungsregler selbst jucken könnte. Was kann jetzt noch passieren, solange ich nicht den Akku leerlutsche oder die Unterspannungserkennung des RX buggy ist? Ist sie das, sollte ich das System wechseln.
                          So sehe ich das auch und habe noch trotz Mehrgewicht längere Flugzeiten.

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                          • dl7uae
                            dl7uae

                            #43
                            AW: Sicherer Stützakku gegen Empfängerausfall bei Spitzenströmen

                            MMn geht es im Grunde genommen um eine nicht existierende Einheit, die sozusagen eine integrative Aufgabe erfüllt. Habe mir vorgenommen, das mal anzugehen:

                            - BEC im ESC (Regler): Entkoppeln von Kapazitäten (Caps), stützen für den Fall, das er ausfällt, da sonst auch der Microcontroller tot ist -> keine Kommutierung.
                            - RX-Versorgungspannung mit Puffer, entkoppelt von den dicken Verbrauchern. Auch Minimalpeaks unter ein RX-abhängiges Spannungslimit sind zu vermeiden.
                            - Verbraucher (Servos etc.): Optional ist auch deren Spannung zu puffern.
                            - Puffer: 1..2 Stützakkus, alternativ eine Cap-"Granate". Im Power-Up müssen die Caps moderat geladen werden, dann ist auf niederohmige Anbindung umzuschalten. "Ready" per LED signalisieren.
                            - Externer Spannungsregler: Als Spannungsquelle zu konnektieren.
                            [ - Evtl. mit eigenen Spannungsreglern in der integrativen Unit.]
                            [ - Evtl. mit Ladefunktion für Stützakkus.]

                            Mit einem Microcontroller als Herz ginge das natürlich am elegantesten, evtl. reicht aber eine kleine konventielle Schaltung völlig aus. Mit MC hat man den Vorteil des einfachen "Messens" der verschiedenen Spannungen.

                            Es soll nicht Reactor-X kopiert werden, es soll dieses Kombinationsproblem verschiedener Komponenten lösen, was mMn das eigentliche Problem darstellt: BEC und/oder 2S-Spannungsregler, RX, Servos, Stützakku(s), Caps. Zumindest gesichert sein sollen der RX und der MC im Regler, Stützen der allg. R/C-Spg. optional (erfordert Stützakku oder Caps). Gelöst werden soll dabei das Rückwirkungsproblem mit dicken Kapazitäten (Caps) oder Low-ESR-Elkos, am besten diese kombiniert einsetzen, und mit Stützakkus.
                            Also so eine kleine eierlegende Wollmilchsau, die den ganzen mehr oder minder kompatiblen Müll in optimales Zusammenspiel bringt, ohne durch Mitbringen eigener Spannungsregler alles diktieren zu wollen.

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                            • marndra
                              Senior Member
                              • 03.03.2008
                              • 2935
                              • Martin
                              • Laudenbach bei Heppenheim ->wild; Weinheim -> Flugplatz

                              #44
                              AW: Sicherer Stützakku gegen Empfängerausfall bei Spitzenströmen

                              Puh durchatmen.....




                              Ansätze gibt's viele.
                              Denke um so weniger am Heli, um so weinger kann passieren.

                              Eine simple redundanz erzeugen, das ist das Ziel.
                              Wie in der Natur.

                              Die Caps sind ja nur für die extrem kurzen Peaks.

                              Nur, eure Kabel sind viel zu lang!!!
                              Da geht die hälfte der wirkung verloren.
                              So dick wie's geht und so kurz.
                              grü�e marndra

                              Kommentar

                              • dl7uae
                                dl7uae

                                #45
                                AW: Sicherer Stützakku gegen Empfängerausfall bei Spitzenströmen

                                Kurz und dick, Heli-Glück.

                                Kommentar

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