Externe Stromversorgung für Stabi und Servos

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  • Bulls-Eye-1369
    Member
    • 17.03.2024
    • 48
    • Kevin

    #1

    Externe Stromversorgung für Stabi und Servos



    Baustelle : Stromversorgung im Kraken 580 und Piuma 700.

    Den SAB Piuma und Kraken möchte ich jetzt ggf. extern versorgen. Beide laufen an einen Microbeast mit einen Spektrum Srxl Empfänger. So bin ich damals schon im 600er T-Rex geflogen und das hat eigentlich bestens funktioniert.

    Der Hintergrund ist folgender. Da Hobbywing ja explizit darauf hinweist Buffer wegen den Rückströmen nicht ohne Shottky Dioden zu verwenden ( die mag ich nicht einbauen ), bleibt mir nur die externe Versorgung.

    Manche User machen es zwar einfach, aber das ist dann sehr experimentell und mir wieder zu unsicher.

    Alle verbauten Komponenten sind fähig an 8,4V betrieben zu werden.

    Im Piuma werkelt ein Mikrobeast HD mit Hochstromanschluss. Da kann ich den 2S Lipo direkt an den Anschluss anklemmen und habe sogar noch einen Schalter zum ein und ausschalten.

    Den Pluspol vom BEC kappe ich und damit ist das System dann alleinstehend und sollte keine Probleme bereiten.

    Als Akku wollte ich einen 2S 2200mah von SLS verwenden. Ich habe mir sagen lassen, dass Stabi und Servos im 580 je nach Flugstil 100-500 mah brauchen. (Ziemlich große Spanne 🤔)

    Da bin ich mit 2200 mah ja sicher, wenn ich den gleichen Lipo in beiden Helis mit maximal 4 Flügen pro Tag verwenden will.

    Im Kraken soll das ganze genau so laufen. Da muss ich den 2S Lipo aber über einen JST Stecker in einen freien Steckplatz vom Microbeast anstecken, da es nur ein normales Microbeast ist. Durch das interne BEC vom Regler wird das Stabi und Servos ja auch nur über einen JST Stecker versorgt. Also sollte das auch problemlos funktionieren.

    Sieht da jemand irgendwelche Nachteile, außer dass ich einen zusätzlichen 100 Gr. Lipo mitschleppe und vor dem fliegen laden muss ?
    Die Flugzeit gleicht sich ggf. wieder aus, da Servos und Stabi nicht am Flukakku zerren.
    Das zusätzliche Gewicht ist für das Gesamtsystem zwar auch wieder Grütze, aber ich sehe gerade keine andere Chance.

    Noch eine Ergänzung. Seit ein paar Jahren liefert Hobbywing ja standardmäßig einen Kondensator mit jeden Regler. Ich habe diese Kondensatoren noch nie eingebaut. Benutzt ihr die bei Hobbywing Reglern ?
    Bis jetzt habe ich mir über eine zusätzliche oder externe Stromversorgung nie wirklich Gedanken gemacht oder ich sage mal besser : ich habe das Thema vor mir hergeschoben.
    Da ich jetzt allerdings einen 700er fliege, ist es wohl ein Muss.

    Ich lasse mich auch auch gerne mit anderen Vorschlägen belehren. Ich habe von der ganzen Materie mit Buffern, Stützakkus und Kondensatoren überhaupt nicht viel Ahnung.
    Aber bitte keine Vorschläge machen, einen anderen Regler zu kaufen. Dann müsste ich hier gar nicht fragen und hätte diese Probleme gar nicht 😉



    ​
  • Heli87
    Senior Member
    • 11.10.2016
    • 8542
    • Torsten

    #2
    Schmeiß den Rotz Regler raus und baue einen YGE Regler mit R2 25F Buffer ein.
    Die Kombi funktioniert zu 100% und ist Wartungsfrei.
    Das das Ding so Murks ist hast ja schon selbst erkannt.
    Zuletzt geändert von Heli87; 05.10.2024, 19:54.

    Kommentar

    • Gast
      Gast

      #3
      Das Design im BEC des Hobbywing ESC hat'n Schuss. Selbstmord, wenn Spannung am BEC Ausgang (Buffer noch an), dann erst Akkuspg. an den ESC geht.
      Mit "Eigendisziplin" sollte es kompensierbar sein.

      Ein LiPo an den BEC, bevor der Saft zum poweron bekommt, wäre "Problem-Provokation".

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      • Bulls-Eye-1369
        Member
        • 17.03.2024
        • 48
        • Kevin

        #4
        Zitat von Heli87 Beitrag anzeigen
        Schmeiß den Rotz Regler raus und baue einen YGE Regler mit R2 25F Buffer ein.
        Die Kombi funktioniert zu 100% und ist Wartungsfrei.
        Das das Ding so Murks ist hast ja schon selbst erkannt.
        Dann bin ich bei dem Regler inklusive Texy Modul und USB Programmier Kabel Satte 400€ weiter.
        Deswegen habe ich extra den letzten Satz in meinem Post angefügt. Aber trotzdem danke für die Antwort.
        kannst du mir einen Tipp zur externen Stromversorgung geben ?

        Kommentar

        • Bulls-Eye-1369
          Member
          • 17.03.2024
          • 48
          • Kevin

          #5
          Zitat von J-Tom Beitrag anzeigen
          Das Design im BEC des Hobbywing ESC hat'n Schuss. Selbstmord, wenn Spannung am BEC Ausgang (Buffer noch an), dann erst Akkuspg. an den ESC geht.
          Mit "Eigendisziplin" sollte es kompensierbar sein.

          Ein LiPo an den BEC, bevor der Saft zum poweron bekommt, wäre "Problem-Provokation".
          Ok. Also ist deine Meinung, dass ich mit Eigendisziplin einen Buffer benutzen soll, den ich immer erst anschalte, wenn der Antriebsakku das System schon vollständig versorgt ? Beim abziehen sollte es ja keine Probleme geben, wenn ich erst den Antriebsakku und dann den Buffer trenne?

          Anderes Szenario. Was passiert, wenn im Flug die Spannung des Hobbywing Reglers kurzzeitig aussetzt und der Buffer übernimmt ? Danach setzt die Spannung vom BEC wieder ein, obwohl der Buffer gerade aktiv ist und Spannung am BEC Ausgang anliegt, dann ist doch der gleiche Mist passiert und ich grille das interne BEC oder sehe ich das verkehrt?

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          • Helikopter-Pilot
            Member
            • 22.11.2014
            • 51
            • Peter
            • Wildflieger

            #6
            Hallo Kevin,

            der Kondensator bei Hobbywing Regler sorgt dafür, dass kurze Stromspitzen ausgeglichen werden, wenn z.B. die Servos schlagartig auf Last gehen. Zusätzlich kann der Kondensator Rückströme aufnehmen, die das BEC nicht verarbeiten kann. Somit macht der Kondensator Sinn, wenn du nur mit BEC fliegst.
            So wie ich dich verstehe, möchtest du das BEC nicht nutzen und nur über den Lipo am Microbeast fliegen. Das geht und der Stützkondensator ist auch nicht zwingend notwendig. Die Plus-Leitungen des BEC musst du aber trennen (Minus muss verbunden bleiben).
            Ohne BEC hast du aber keine redundante Stromversorgung. Das BEC und den Lipp solltest du nicht ohne Shotky Dioden verbinden, da der Lipp das BEC im Regeln stören könnte (nicht muss). Wenn in die Plus-Leitungen von BEC und Lipp jeweils eine Diode geschaltet wird, kannst du beide Spannungsquellen hinter den Dioden (Kathodenanschlüsse der Dioden) verbinden und du hättest eine redundante Spannungsversorgung, die ein relativ sicheres Fliegen ermöglicht. Der Spannungsfall an einer Shotky Diode ist mit 0,4 V zu vernachlässigen.
            Bei einer Abneigung gegen Dioden fällt.die redundante Versorgung leider weg.

            Gruß

            Peter
            "Fliegen ist die Kunst den Boden zu verfehlen", Douglas Adams

            Kommentar

            • Chris Lange
              Senior Member
              • 13.05.2005
              • 5371
              • Christian

              #7
              Zitat von Bulls-Eye-1369 Beitrag anzeigen
              Noch eine Ergänzung. Seit ein paar Jahren liefert Hobbywing ja standardmäßig einen Kondensator mit jeden Regler. Ich habe diese Kondensatoren noch nie eingebaut. Benutzt ihr die bei Hobbywing Reglern ?
              Bis jetzt habe ich mir über eine zusätzliche oder externe Stromversorgung nie wirklich Gedanken gemacht oder ich sage mal besser : ich habe das Thema vor mir hergeschoben.
              Da ich jetzt allerdings einen 700er fliege, ist es wohl ein Muss.
              ​
              Da du so explizit darauf hinweist, dir keinen alternativen Regler zu kaufen, brauche ich ja nicht zu erwähnen, dass das Gras bei YGE grüner ist.

              Zurück zu deinem Thema, soweit ich das verstanden habe, geht es bei HW weniger um Rückströme. Alles wird gepuffert. Servoelektronik, FBL Systeme und Regler schon mal sowieso. Das sind aber meist nur kleine Kondensatoren die sehr schnell entladen sind, wenn das System ausgeschaltet wird. Selbst der von HW gelieferte Elko ist nicht soo riesig, dass der einen Betrieb der Komponenten ohne Akku ermöglicht.

              Ich habe in dem Thema von HW wie auch von z.b. Jeti Mezon Regler immer die Anmeldung der Teilnehmer im Bus als Ursache für die HInweise vermutet. So z.b. muss bei Jeti der Empfänger der Erste sein, welcher sich als Master im Bus meldet. MSH mit dem Brain2 bringt es vermutlich nicht ordentlich gebacken, sich an die Reihenfolge der Anmeldung zu halten und somit ist z.b. der Jetibox Zugriff (Senderzugriff) auf das YGE Reglersetup mit einem Brain und Buffer im Blinkerbetrieb. Sprich mal geht es und mal nicht, wobei es meistens nicht geht und wenn es mal geht, dann nur weil man mit der Hand Stecker zieht und diese nach der Anmeldung vom Empfänger Bus wieder einsteckt. Manchmal hatte auch ein Firmware Update die Option des Zugriffes gebracht, wenn ein Teilnehmer länger beim booten brauchte und sich damit die funktionierende Ordnung eingestellt hat.

              Das ist für mein Verständnis z.b. auch ein Thema beim Zugriff auf z.b. einen YGE Regler mit dem USB Programmierkabel. Man muss alles an haben und zuletzt den Regler bestromen, damit dieser innerhalb der Boot-Sequenz zuerst mal kurz das richtige Protokoll (USB) "testweise" auf die Schnittstelle legt um den PC Zugriff zu ermöglichen. War das Ding schon mal an und hat sich mit z.b. einem Jetibus gemeldet ist der Spaß vorbei.

              Nach vielen Versuchen in dem Thema habe ich seinerzeit unter anderem deswegen und wegen dem freundlichen und hilfsbereiten Support von MSH alle Brains raus geworfen und überall Spirit rein gemacht. Damit schaffen es meine Systeme sich an die Anmeldereihenfolge vom Busprotokoll zu halten und der Sender hat Vollzugriff auf FBL und Regler. Gab aber auch noch eine Handvoll weitere Gründe, wo das mit dem nicht funktionierenden Setup Zugang nur die Spitze des Eisberges war. So z.b. störte mich vor allem das fehlende Hochgeschwindigkeitsintegral beim Brain2.

              Nach diesen Erfahrungen und der Beobachtung, dass HW ja selbst einen Buffer mit liefert, vermute ich, das es bei den HW Reglern um Systemintegration beim Busprotokoll geht. Bei YGE z.b. vermute ich, dass die erst auf die Meldung des Master warten, bevor die sich auf schalten. Spirit wartet scheinbar ebenfalls auf die Zuweisung der Anmeldereihenfolge. Lediglich mit dem Brain, hatte ich die Erfahrung gemacht, dass die Anmeldung nicht ordentlich klappt. Also Telemetrie geht immer, nur der Programmierzugriff auf den Regler war gestört. Sprich senden können scheinbar immer alle Teilnehmer. Wenn die aber auch empfangen sollen, müssen die richtig angemeldet sein. Ein Buffersystem, welches die Komponenten mit Spannung versorgen kann, ist ggf in der Lage die Anmeldereihenfolge zu beeinflussen, wenn Teilnehmer nicht auf andere warten, sondern das über eine Zeitsteuerung von z.b. einer Sekunde warten machen. Das wäre für mein Verständnis eine Quick und Dirty Lösung bei der Anmeldung und man könnte diese Systeme mit einem R2-Buffer empfindlich stören. Wobei ich meine, dass die Integrationsmöglichkeiten von HW eh nicht soweit ist. Die senden meine ich nur ihre Telemetriedaten. Ein Kollege hat eine Vbar-Touch mit HW und die Vbar hat eine Programmiermöglichkeit vorgesehen, der HW reagiert darauf nicht. Der Kollege fliegt den Regler mit R2 Buffer. Das Setup hat er in vier 700er Maschinen. Der Betrieb der HW Regler mit R2 Buffer führte bisher zu keiner weiteren Irritation. Wenn er etwas an dem Reglersetup ändern möchte, nutzt er halt eine HW Programmierbox. Ich hatte mich irgendwann dagegen entschieden mit Rechner oder anderen zusätzlichen Geräten herum zu rennen nur um mein System einzustellen. Wenn mir etwas auffällt und ich z.b. mal schnell andere PI Prameter im Regler testen möchte, oder eine andere Spannungslage auf den Servos etc, dann ist das mit kurzer Zwischenlandung auf dem Platz, vom Sender aus gemacht. Deswegen nutze ich YGE Regler. Die Wissen was Sie tun und es funktioniert (zumindest bei mir) hervorragend.
              Zuletzt geändert von Chris Lange; 06.10.2024, 08:56.
              Moin

              Kommentar

              • luha
                Senior Member
                • 07.10.2013
                • 4847
                • Lutz
                • Lehrte bei Hannover

                #8
                Zitat von Bulls-Eye-1369 Beitrag anzeigen
                Da ich jetzt allerdings einen 700er fliege, ist es wohl ein Muss.
                ​
                Nein, ist es natürlich nicht!

                Alle meine Helis fliegen ohne Buffer und ich bin mir ziemlich sicher, dass bei uns im Verein niemand einen verwendet. In unseren Helis gibt es so viele Fehlerquellen, die fatale Auswirkungen haben können, dass das Abfangen dieser einen keine nennenswerte Sicherheitserhöhung bringt.
                Die Wahrscheinlichkeit, dass ein TS Servo ausfällt, ist z.B. 3 mal so groß.

                Flieg Deinen HW mit BEC und beigelegte Kondensator wie vorgesehen und gut.
                Gruss, Lutzceterum censeo librum facierum esse delendam

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                • heli56
                  Senior Member
                  • 05.04.2007
                  • 3443
                  • Toni
                  • Hof / Pößneck

                  #9
                  Weitere Möglichkeit. Such Mal nach einer gebrauchten R Platine für den R2Buffer.
                  Logo 400/600 Diabolo 700 Specter 700 OMP M1/2/7 MC24Hott Lifepo 60Ah, Junsi 3010/4010duo

                  Kommentar

                  • Chris Lange
                    Senior Member
                    • 13.05.2005
                    • 5371
                    • Christian

                    #10
                    Zitat von luha Beitrag anzeigen
                    Alle meine Helis fliegen ohne Buffer und ich bin mir ziemlich sicher, dass bei uns im Verein niemand einen verwendet. In unseren Helis gibt es so viele Fehlerquellen, die fatale Auswirkungen haben können, dass das Abfangen dieser einen keine nennenswerte Sicherheitserhöhung bringt.
                    Die Wahrscheinlichkeit, dass ein TS Servo ausfällt, ist z.B. 3 mal so groß.

                    Flieg Deinen HW mit BEC und beigelegte Kondensator wie vorgesehen und gut.
                    Alle meine Helis fliegen mit Buffer und ich mir ziemlich sicher, dass bei uns im Verein jeder die Buffer in seinen Heli Modellen verwendet.

                    Letztens einen flotten Überflug gemacht. Die zuvor getätigten Tic Tocs ohne Haube, hatten bei dem Modell dafür gesorgt, dass der AS150 Stecker gut hin und her geschlagen wurde. Mit Haube sind die Kabel nicht frei und können nicht herum schlagen. Die TT's ohne Haube sorgten für ein lösen der AS150. Im Überflug kam der Spannungsalarm der Telemetrie mit direktem Antriebsausfall. Mit einer Autorotation landete der Heli im Bufferbetrieb sicher. Der Grund war ein abgesteckter Akku. Ein Kollege und Vielflieger hatte zuletzt einen Kabelbruch am Regleranschluss und sein Modell ebenfalls mit Buffer gesteuert und ohne Antrieb sicher gelandet.

                    Ich meine ja, eine elektrische Anlage funktioniert natürlich auch ohne Sicherungen. Gerade Sicherungen können auch Ärger machen. Für mich ist das aber kein Grund meine Elektrik ohne Sicherungen zu betreiben. Der Gewinn eine stabileren Spannungsversorgung ist in meinem Augen lediglich ein zusätzliches Bonbon und meistens kein "must have". Sprich auf den HW Zusatz Elko kann man ggf verzichten, ein Verzicht auf einen R2 Buffer wäre in den vorliegenden zwei Vorfällen, welche ich dieses Jahr miterleben durfte, der Verlust des Modells inklusive einer Gefährdung aller Beteiligten gewesen. Die
                    fielen Fehlerquellen
                    von denen du bei dem Betrieb mit Buffer sprichst, kann ich nicht nachvollziehen. Vor allem wo doch keiner bei euch die Buffer nutzt, scheint die Erfahrung diesbezüglich eindeutig. Ich meine selbst wenn irgendwann mal eine negative Erfahrung statt fand, frage ich mich warum das so gewesen ist und ob das bei dem aktuellen Entwicklungsstatus ebenfalls noch gegeben ist. Bei mir ist in 15 Jahren einmal ein R2 Buffer (der ersten Generation) gestorben, der wurde auf der Platine heiß und ging dann gar nicht mehr an. Den Betrieb des Modells hat das nicht beeinflusst. Ich hab das gar nicht direkt bemerkt und einige Flüge mit dem defekten Buffer getätigt. Meiner Recherche nach, hatten die ersten Generationen Stress mit HV BEC. Das hatte ich damals nicht beachtet. Hier war der Fehler beim Anwender.
                    Moin

                    Kommentar

                    • Gast
                      Gast

                      #11
                      Zitat von Bulls-Eye-1369 Beitrag anzeigen
                      Ok. Also ist deine Meinung, dass ich mit Eigendisziplin einen Buffer benutzen soll, den ich immer erst anschalte, wenn der Antriebsakku das System schon vollständig versorgt ? Beim abziehen sollte es ja keine Probleme geben, wenn ich erst den Antriebsakku und dann den Buffer trenne?

                      Anderes Szenario. Was passiert, wenn im Flug die Spannung des Hobbywing Reglers kurzzeitig aussetzt und der Buffer übernimmt ? Danach setzt die Spannung vom BEC wieder ein, obwohl der Buffer gerade aktiv ist und Spannung am BEC Ausgang anliegt, dann ist doch der gleiche Mist passiert und ich grille das interne BEC oder sehe ich das verkehrt?
                      Hah, kann ich endlich mal testen, was bei "Klaus O." immer nicht richtig funktionuckelt (Zitat). 😁

                      Es geht um Buffer OFF, bevor BEC (also ESC) die Akku-Spannung bekommt. "Buffer off" heisst, Buffer nicht in Notversorger-Mode. Also ist Buffer angeschlossen bei Akku an ESC kein Problem, wenn Buffer dabei selbst erst poweron bekommt.

                      Zweite Frage: Nö, das sollte kein Problem machen, weil BEC (ESC) ja weiterhin Versorgungsspannung hatte. Für eine "BEC Selbstmord-Situation" spielt bestimmt auch timing ne Rolle, interner Ladungsabbau vor Akku-Wiedererscheinen.

                      Kommentar

                      • luha
                        Senior Member
                        • 07.10.2013
                        • 4847
                        • Lutz
                        • Lehrte bei Hannover

                        #12
                        Zitat von Chris Lange Beitrag anzeigen
                        Die zuvor getätigten Tic Tocs ohne Haube, hatten bei dem Modell dafür gesorgt, dass der AS150 Stecker gut hin und her geschlagen wurde.
                        Finde den Fehler

                        Zitat von Chris Lange Beitrag anzeigen
                        Ein Kollege und Vielflieger hatte zuletzt einen Kabelbruch am Regleranschluss und sein Modell
                        Hatte ich letztens auch vom Akku zum Regler. Sowas passiert nicht von jetzt auf gleich und deutet sich z.B. durch warme Kabel oder in der Telemetrie an, was man in der Nachflugkontrolle merkt und vor dem Ausfall austauscht.

                        Zitat von Chris Lange Beitrag anzeigen
                        Die vielen Fehlerquellen von denen du bei dem Betrieb mit Buffer sprichst, kann ich nicht nachvollziehen.
                        Ich auch nicht, dann ich spreche gar nicht davon.

                        Ich spreche nur davon, dass ein Buffer einen von 100 "Single Points of Failure" abfangen kann, die anderen 99 aber immer noch ohne Redundanz sind. Dieses 1% mehr Sicherheit ist es einfach nicht Wert, dass da immer so ein Gewese drum gemacht wird.


                        Deine Beispiele zeigen übrigens schön, dass der Buffer offensichtlich zu mehr Schludrigkeit verleitet. Dann bringt der gar nichts an mehr Sicherheit.
                        Gruss, Lutzceterum censeo librum facierum esse delendam

                        Kommentar

                        • Chris Lange
                          Senior Member
                          • 13.05.2005
                          • 5371
                          • Christian

                          #13
                          Zitat von luha Beitrag anzeigen

                          Finde den Fehler
                          Alle meine Helis fliegen ohne Buffer und ich bin mir ziemlich sicher, dass bei uns im Verein niemand einen verwendet.
                          Ich vermute vieles hat auch den Ursprung in der Erfahrung, welche man so macht. Meine Erfahrung ist die Rettung zweier Maschinen alleine dieses Jahr.

                          Ich spreche nur davon, dass ein Buffer einen von 100 "Single Points of Failure" abfangen kann, die anderen 99 aber immer noch ohne Redundanz sind. Dieses 1% mehr Sicherheit ist es einfach nicht Wert, dass da immer so ein Gewese drum gemacht wird.​
                          Das von dir gemutmaßte 1% ist aber genau das was die zwei Maschinen dieses Jahr gerettet hat. Wie gesagt, manchmal kommt es auch einfach auf die Erfahrung an und nicht auf Mutmaßungen und Annahmen.

                          Moin

                          Kommentar

                          • Heli87
                            Senior Member
                            • 11.10.2016
                            • 8542
                            • Torsten

                            #14
                            Redundanz in der Empfängerstromversorgung ist ja mal das wichtigste überhaupt.
                            Da ein Heli sicher keine 60 Sekunden autorotieren kann, ist hier ein Buffer das Mittel der Wahl im Jahr 2024.
                            Natürlich setzt man sich zudem eine Telemetriewarnung auf Empfängerspannung, um dieses auch schnell zu erkennen.

                            Aber natürlich muss dann auch der Rest vom Heli im Jahr 2024 angekommen sein.
                            Wer mit LV Servos, nicht Rückstrom festen Reglern und am besten noch ohne Telemetrie unterwegs ist, der kauft sich vielleicht besser Eneloops wie zu Methanoler Zeiten komplett ohne BEC und vergisst die dann am besten noch zu Laden. Früher war halt alles viel besser…
                            Zuletzt geändert von Heli87; 06.10.2024, 22:09.

                            Kommentar

                            • Gast
                              Gast

                              #15
                              Ein Buffer hat zwei Funktionen:
                              - Notstromversorgung nach Ausfall des Akku oder BEC im ESC.
                              - "Bügeleisen" der Spannung für Rx, Servos etc.

                              Es gibt mindestens zwei BECs in ESCs, für die ein Buffer auch "Schlamperei" des Benutzers kompensieren muss. - Wenn Buffer noch an (als Notversorger ausspuckend), aber Akku vom BEC im ESC bereits ab, dann wieder angeschlossen wird.

                              Mal sehen.. Mache ja gerade "Buffer Development zur Ablenkung" nach krimineller Behandlung am Ende einer mobile phone Entwicklung.
                              Das Ding is klein, aber ne "kapazitive Bombe". Damit kann man Notlandung nach Spannungsausfall langzeitgeniessen. Ginge aber nur mit Nitro-Stinker, natürlich.😊 (will/sollte noch nicht weiter drüber quatschen)

                              Schon irre, wie sich Buffer nach Urknall von R2 so schnell zum Standard machte. Kapierte erst spät, warum Xelaris seine "firstbuffer" nennt. Weil von R2. Nu demnächst der nächste, den ich oben andeutete.

                              Man hat nun also zwei "Waffen" im Modell, - Akku+Buffer. Dessen sollte man sich bewusst sein. -- Kann man üben.😀 Verbrannte mir schon x-mal die Pfoten an Test-Load Kram für Buffer (meist Bilux-Funzel).

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