Was spricht denn dagegen, den Boom mit einer zusätzlichen Schraube am Chassis zu verbinden?
Kann man das Problem damit lösen?
Außer, dass bei einer alternativen Landung mehr kaputt geht.
Ich habe den Satelliten oben am Boom verklebt. Der Empfänger sitzt unter dem Heckservo.
Die Antenne vom Empfänger kann ich nach unten legen, aber wohin mit dem Sat.
dürfte die Problematik der statischen Aufladungen doch in der Hauptsache riemengetriebene Heckrotoren betreffen?
Ja, das ist einer der Nachteile bei einem riemengeriebenen Heck. Ich habe deshalb bei allen meinen Goblins eine dünne Leitung von hinten durchs Heckrohr nach vorne ans Chassis gezogen und alles mit dem Multimeter kontrolliert. Ein bisschen problematisch sind die Kugellager der Heckrotorwelle. Durch das Fett in den Lagern isolieren diese die Heckrotorwelle vom Heckboom. Durch die Last im Flug sollte aber das Fett in den Lagern immer ein wenig weggedrückt werden, sodass es trotzdem ab und zu einen leitende Verbindung der Heckrotorwelle zum Rest des Helis gibt.
Je besser alle Teile eines Helis galvanisch miteinander verbunden sind, desto eher können sich statische Ladungen gleich wieder abbauen.
Elektronik, gleich welcher Art, mag keine statischen Entladungen. Das Wetter (Luftfeuchtigkeit) kann durchaus eine entscheidende Rolle spielen.
Grüße
Rolf
[FONT="Impact"][FONT="Arial Black"]Was bist Du? Macher oder Kritiker?[/FONT][/FONT]
Elektronik, gleich welcher Art, mag keine statischen Entladungen. Das Wetter (Luftfeuchtigkeit) kann durchaus eine entscheidende Rolle spielen.
Gerade in den Wintermonaten haben wir eine geringere Luftfeuchtigkeit in der Umgebungsluft (trocken).
Das hat Auswirkungen auf elektrostatische Ladungen.
Man könnte doch auch entgegenwirken, wenn man Tuningheckriemen mit integrierten leitfähigen Adern/Gewebe verbaut. Weiterhin könnte man die Riemenführungsrollen, die aus Kunststoff bestehen, ersetzen in Alu-Führunsrollen. Statische Elektrizität entsteht durch Reibung von nicht leitfähigen Materialien. (Wenn ich einen Denkfehler haben sollte, bitte berichtigen)
Weiterhin könnte man die Riemenführungsrollen, die aus Kunststoff bestehen, ersetzen in Alu-Führunsrollen. Statische Elektrizität entsteht durch Reibung von nicht leitfähigen Materialien. (Wenn ich einen Denkfehler haben sollte, bitte berichtigen)
So wie ich irgendwo gelesen habe, sind es wohl hauptsächlich die Flanken vom Riemen, die beim eintauchen in das Riemenrad seitlich reiben. Teflonspray soll helfen, aber wer will das schon.
Anfangs hatte ich ein Loch seitlich durch das Seitenteil und den Boom vorgebohrt und eine selbstschneidende Schraube eingedreht, damit auch wirklich Kontakt von Karbon zu Karbon besteht. Das hat das Problem aber nur bis zum nächsten Aussetzer behoben. Bei beiden 380er habe ich dann auch ein dünnes Kabel vom Heck zum Chassis geführt. Danach war lange Zeit alles ok... bis neulich. Ich hatte deshalb bisher auch keine Lust, das Ding wieder zu reparieren.
Man muss bei der elektrischen Verbindung auf jeden Fall den Boom mit einbeziehen und die Antennen müssen hinten weg. Für zwei Satelliten habe ich aber bisher vorne keinen Platz gefunden. Ideen dafür gerne zu mir!
Ich habe nur den alten 570er. Der hat seitlich noch eine Verschraubung zwischen Boom und Chassis. Bei dem kenne ich diese Probleme nicht.
Ah ja stimmt, der Sport hat auch noch eine seitliche Verschraubung am Chassis neben den Nylonschrauben oben. Dann dürfte da eine Leitung zum Rahmen bestehen.
Hab bis jetzt noch keine Erfahrung mit meinem 570er, nur einen Testflug. Dad kommt alles noch.
Man muss bei der elektrischen Verbindung auf jeden Fall den Boom mit einbeziehen und die Antennen müssen hinten weg. Für zwei Satelliten habe ich aber bisher vorne keinen Platz gefunden. Ideen dafür gerne zu mir!
Wieso müssen die Antennen hinten weg?
Ich habe an meinem 500 Sport einfach den Boom vorne und hinten angeschliffen, ebenso das Chassis an einer Stelle vom Klarlack befreit.
Von der Heckrotorwelle zum Motorträger habe ich einen Widerstand von 500 Ohm. Für elektrostatische Aufladung vollkommen ausreichend.
So, habe jetzt gestern noch den Lastcheck gemacht. Servos gehalten und Pitchpump über 3 Minuten. Da gab es keine Probleme. Ist dann wohl die statische Aufladung.
Da ich einen extra Empfänger habe, muß ich noch nach einem geeigneten Platz suchen.
Vor allem wo der Sat hin soll macht mir Kopfzerbrechen.
Das war nur so laut vor mich hingedacht. Müssen muss nichts. Das scheint aber auch eher ein Problem des 380er/420er zu sein. Vorsorge bei den Anderen kann aber sicherlich auch nicht schaden.
Abschleifen ist gut, aber wo? Der Boom soll ja eigentlich nur an den schrägen Flanken anliegen. Wenn ich da bis auf das Karbon abschleife, passt das bei dem Kleinen nicht mehr, oder??
Ich hab mir mal das Antistatik Kit vom 380er angeschaut. Die nehmen die Aufladung mit einem Kugellager direkt am Riemen bei der Heckwelle ab. Macht Sinn für mich, da ja der Riemen die Probleme macht. Werde das mal bestellen und mit einem längeren Kabel in meinen einbauen. Mal sehen, ob das dann funzt.
Die Positionsänderung der Antennen und Sats ist nicht so einfach.
Da wirst du ein bisschen basteln müssen. Links habe ich das Kid im Fireball, rechts ist der 380er.
Der Abstand zum Seitenteil ist beim Firenball (280er) kleiner. Aber machbar ist das bestimmt.
Oder hast du tatsächlich eins für den 380er gefunden?
... sind vorderes und hinteres Riemenrad aus leitfähigem Material UND mit möglichst niedrigem Widerstand verbunden.
Dann kann das Bandgenerator System zwischen den beiden Enden (fast) keine Potentialdifferenz aufbauen, damit kommt es zu keinen Entladungen durch Funkenüberschläge, und dann gibt´s auch keine elektromagnetischen Störungen.
Perfekt wären also Metallräder mit Schleifkontakten, dazwischen ein fettes Kabel.
Metallrad und Leiter am Metallgehäuse des Kugellagers geht auch, da fangen aber schon die Probleme an. Zwischen Welle und Innenring ist ein elektrisch schwer kalkulierbarer Spalt (Fett, Dreck, Korrosion, ...), zwischen Innenring, Kugeln und Außenring wird´s nicht besser, und vom Außenring zum Gehäuse kann auch allerhand passieren (z.B. Loctite, ...).
Will man das Heckrohr als Leiter einsetzen, kommen weitere Stolpersteine dazu: Kabelverbindungen, Materialien.
Sind Riemenräder aus isolierendem Kunststoff, geht über die Wellen nichts mehr, dann bräuchte man Schleifkontakte direkt am Riemen.
Als gut funktionierenden Kompromiss kann man kurze, klar definierte Funkenstrecken akzeptieren (z.B. bei den Logos zwischen dem vorderen Scheitelpunkt des Riemens und der Motorplatte) um dann aber darauf zu achten, sensible Elektronik nicht in unmittelbarer Nähe zu positionieren.
Da tut man sich bei einem großen Heli natürlich erheblich leichter ...
Wenn man Widerstände misst, sollte man sich gut überlegen, ob die Messpunkte sinnvoll gewählt sind. Weil wesentlich ist die entstehende Spannungsdifferenz zwischen den beiden Scheiteln des Riemens bzw. deren Abbau. Und heikel ist hier vor allem die Frage, ob diese auch den Weg in den installierten Potentialausgleich findet.
Ein Widerstand nahe Null der Leitung zwischen hinten und vorne ist nur von begrenztem Wert, wenn es dann an deren Enden kräftig knistert, vielleicht noch direkt neben Antennen oder dem Gehäuse des FBL Systems!
habt ihr mal ohmisch zwischen Heckrotor und Chassis auf Durchgang, idealerweise gegen Batteriemasse gemessen ?
Wenn hier Durchgang ist, sollte es keine Funken geben.
misst ihr noch oder fliegt ihr schon!?
Habe 5 Helis mit Riemenantrieb. Die habe ich nach Anleitung zusammengebaut fertig.
Keiner hat ein Antistatik Kit. Man kann aus allem eine Wissenschaft machen
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