Vorteile von niederohmigen Ladekabel

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  • scheich
    Senior Member
    • 03.07.2007
    • 3957
    • Ugur
    • Aschaffenburg

    #46
    AW: Vorteile von niederohmigen Ladekabel

    Zitat von don_king Beitrag anzeigen
    Siehe mein Beitrag auf der letzten Seite: RC-Heli Community - Einzelnen Beitrag anzeigen - Vorteile von niederohmigen Ladekabel

    Gruß Stefan
    Stefan,ich kann dir nicht ganz folgen:

    Klar kann der Lader eine Differenzspannung ermitteln zwischen Akku+ und Balancer +,aber wer sagt denn dass die Balancerleitung einen anderen Wert hat als die Akku+ Leitung?

    Wenn der RI von Balancer+ und Akku+ gleich ist,habe ich an beiden Strippen die gleiche Spannung.

    Ich muss immer an diese (sorry)-"Pfuscher-Platinen" denken,die mit unendlich langen
    Balancerkabeln,aus reiner Bequemlichkeit,bestückt sind.....

    Entweder stehe ich auf dem Schlauch,oder ihr habt es mangelhaft erläutert

    :---)

    Ich habe mich schon einmal mit unserem PP-RC Chef rumgestritten,warum mein Pulsar Equal bei vollem Lipo 4,3V anzeigt,und jedes Lagegerät,jeder Multimeter,ob Conrad XY oder Fluke Supergeeicht,exakt 4,2V anzeigt.....

    Einen Leitungswiderstand mithilfe des Balancerkabels-und Steckers- ermitteln.....ich weiß ja nicht....
    Zuletzt geändert von scheich; 05.12.2013, 23:08.
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    MZ 24 Hott

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    • Boris M-K
      mylipo.de
      Onlineshop
      • 22.02.2011
      • 462
      • Boris
      • Grasberg/Bremen

      #47
      AW: Vorteile von niederohmigen Ladekabel

      Du geht von 4mm Goldis nach ca 30-40cm auf JST, dann von JST mit einem dünnen Kabel zu einem Lötpunkt (nochmal 10cm) und dann erst zum Akku (nochmal 10cm) - da ist ganz schön viel. ;-)
      Nimm doch mal alle kurzen Kabel (mit der Buchse wo die Akkus reinkommen) und löte sie direkt in 4mm Goldis . Dann sollten Deine Deine Akkus auch voller geladen werden.

      Kommentar

      • don_king
        Gelöscht
        • 23.11.2009
        • 2743
        • Stefan

        #48
        AW: Vorteile von niederohmigen Ladekabel

        Ok, ich probiers nochmal zu erklären.

        Das Ladegerät lädt mit einem konstanten Strom.
        Gleichzeitig misst es die Spannung an den Ladebuchsen und die Zellenspannungen am Ballancer.
        Aufgrund des Widerstands des Ladekabels fällt an diesem etwas Spannung ab.
        Diese Spannung wird als Differenz zwischen der Spannung an den Ladebuchsen und der Summe der Zellenspannungen (am Ballancer) gemessen.
        Jetzt kann man einfach mittels Ohmschem Gesetz den Leitungswiderstand berechnen.

        Da am Ballanceranschluß während der CC-Phase kein Strom fließt hat man dort auch keinen Spannungsfall --> Die gemessene Spannung entspricht exakt der Akkuspannung.


        Hab das Ganze zum besseren Verständnis mal aufgezeichnet:



        Also hat praktisch jedes Ladegerät die Hardware um den Leitungswiderstand zu ermitteln (entsprechend genaue Messungen vorausgesetzt).
        Der Rest ist Software...

        Gruß Stefan
        Angehängte Dateien
        Zuletzt geändert von don_king; 05.12.2013, 23:50.

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        • rocket-tom
          Member
          • 03.06.2011
          • 962
          • Thomas
          • SÜW

          #49
          AW: Vorteile von niederohmigen Ladekabel

          Moin,

          auch wenn ich den ein oder anderen nerve...

          Wir sprechen doch von schlechten Kabeln mit ßbergangswiderständen an den Steckern.
          Das Bild im vorherigen Beitrag zeigt doch aber den Idealfall ohne die ßbergangswiderstände.

          Ich hab mal die mal reingekritzelt:



          R1 - R6 sind die schlechten Kontaktstellen und somit unbekannt.
          Ebenso werden diese vom Wert her nicht gleich sein. Dann noch die einzelnen Ri bzw. Spannungen der Lipo-Zellen, die erstmal auch nicht bekannt sind.
          Ich könnte mir vorstellen, dass R1 und R6 aufgrund der Goldstecker nahezu Null sind, dann hätte ich zumindest für R2 und R5 (bzw. die darüber anstehende Spannung U2 und U5) eine Senseleitung.

          Aber ich hatte schon fertige Kabel mit Goldstecker, die waren sowas von grottig gelötet... dann geht das Dilemma wieder von vorne los.

          Ich mein, die Lader können es bestimmt, aber wie kriegen die ohne Senseleitung die Spannungsfälle über den gänzlich unbekannten (ßbergangs) Widerstände raus ?
          Und solange kann die beste Software nicht mit Spannungserhöhung an den einzelnen Ausgängen entgegen wirken, damit an den Zellen wieder die entsprechende Spannung anliegt.

          Klar, hochwertige Kabel und Stecker minimieren (eliminieren) dieses Problem,
          die Verständnisfrage bleibt aber.

          Grüße
          Tom
          Angehängte Dateien

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          • don_king
            Gelöscht
            • 23.11.2009
            • 2743
            • Stefan

            #50
            AW: Vorteile von niederohmigen Ladekabel

            Klar sind an jeder Leitung Widerstände vom Kabel sowie der Steckverbindung vorhanden, darum gehts hier ja.

            Zitat von rocket-tom Beitrag anzeigen
            Ich könnte mir vorstellen, dass R1 und R6 aufgrund der Goldstecker nahezu Null sind, dann hätte ich zumindest für R2 und R5 (bzw. die darüber anstehende Spannung U2 und U5) eine Senseleitung.
            Umgekehrt!
            An den Leitungen R2-R5 fließt bei inaktivem Ballancer (praktisch) kein Strom, weshalb die Widerstände keinen Einfluß auf die Spannungsmessung haben
            Also kann ich exakt den Spannungsfall an R1 und R6 messen...

            Eine Sense-Leitung macht ja genau das aus: Sie wird nur zur Spannungsrücklesung verwendet. So spielen Leitungs- und ßbergangswiderstände keine Rolle, da ohne Stromfluß kein Spannungsfall.
            Die Zuleitung (in diesem Fall die Ladebuchsen) sind niemals Sense-Leitungen.

            Zitat von rocket-tom Beitrag anzeigen
            Ich mein, die Lader können es bestimmt, aber wie kriegen die ohne Senseleitung die Spannungsfälle über den gänzlich unbekannten (ßbergangs) Widerstände raus ?
            Und solange kann die beste Software nicht mit Spannungserhöhung an den einzelnen Ausgängen entgegen wirken, damit an den Zellen wieder die entsprechende Spannung anliegt.
            Zuerst: Ladebuchsen = Ausgang, Ballanceranschluß = Eingang.
            Die Widerstände der Ballancerleitung kann der Lader nicht messen, das ist richtig.
            Allerdings kommen die erst zum tragen wenn Zellen über den Ballancer entladen werden. Deshalb machen viele Ladegeräte ständig Ladepausen in denen die Spannung ohne Stromfluß gemessen wird.

            Gruß Stefan
            Zuletzt geändert von don_king; 06.12.2013, 07:15.

            Kommentar

            • scheich
              Senior Member
              • 03.07.2007
              • 3957
              • Ugur
              • Aschaffenburg

              #51
              AW: Vorteile von niederohmigen Ladekabel

              Danke Stefan,sehr verständnisvoll erklärt!!!!

              Okay hast recht,wenn man die hohen Widerstände an den Balancerkabeln mal außen vor lässt,haben diese (fasst) keine Bedeutung um die Spannung zu ermitteln.
              Forza 700...Goblin 500...Chase 360
              MZ 24 Hott

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              • rocket-tom
                Member
                • 03.06.2011
                • 962
                • Thomas
                • SÜW

                #52
                AW: Vorteile von niederohmigen Ladekabel

                Zitat von don_king Beitrag anzeigen
                ...

                Da am Ballanceranschluß während der CC-Phase kein Strom fließt hat man dort auch keinen Spannungsfall --> Die gemessene Spannung entspricht exakt der Akkuspannung.

                ...

                Gruß Stefan
                Meine Güte...

                Wer lesen kann ist klar im Vorteil...
                Er hat es ja sogar noch "fett" getippt.

                Klar, das macht dann macht das Ganze schon einen Sinn.

                Danke für die Geduld

                Grüße
                Tom

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