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Arduino im RC-Modellbau
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AW: Arduino im RC-Modellbau
So, das Experimentierset habe ich nun einigermaßen gerafft (es ist für den Einstieg übrigens recht nett gemacht, minimale elektronische Vorkenntnisse sind unbedingt nötig), nur wie ich jetzt aus dem Experimentierset ein fertiges Produkt (nur für mich selbst) mache, verstehe ich noch nicht.
Also ich möchte als fiktives Minimal-Demobeispiel für meinen Mikrokopter eine Blitzschaltung für eine fette Diode machen. Die hat die Komponenten Prozessor, Software, Diode, Treiberstufe.
Was brauch ich da für die Logiksteuerung (Software und Treiberstufe schaffe ich selber)? Eine fertig käufliche Miniplatine, die vom Set ist ja viel zu groß? Aber wer erklärt mir, welche es da für welche Zwecke gibt?
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Möchtest Du ihn permanent blitzen lassen oder per Fernsteuerung ein und ausschalten? Ich denke, wir reden hier über einen Doppel-Blitzer, oder? Und um wieviele Dioden geht es? Wenn es wirklich nur eine einzige ist, geht ein simpler Transistor besser weil kleiner und billiger (bekommst Du notfalls per Post von mir
).
GruÃ? Heiko
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Doomgive, es geht nur ums Prinzip!
Wie bekomme ich eine Beispielsschaltung von der riesengroßen Experimentierset-Platine auf eine kleine Platine als Endprodukt?
Ja, Blitzer soll fernsteuerbar sein, 1 Diode. Wie gesagt, nur ein einfaches, fiktives Beispiel.
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Gut, mal rein fiktiv aufgebaut...
Zunächst das Ganze auf einen Attiny brennen (bereits weiter oben beschreiben), dann auf etwas Lochrasterplatine setzten. Ein 8-Pol-IC-Sockel macht tauschen bzw. neuprogrammieren einfacher. Jetzt ein 3-poliges Servokabel vom Empfänger an die Platine löten. Signal an den Attiny, Plus und Minus dienen der Stromversorgung (bis 5,8V-BEC geht das mit Bauchschmerzen). Ansonsten einfach eine 1N4001-Diode zus. einbauen, um 0,7V-Spannungsabfall zu erwzingen.
Die Treiberstufe wird dann an den entsprechenden Ausgangspin vom Attiny gehängt (Active-High), und der Sammelausgang vom Treiber an Minus. Jetzt noch die LED an Akku-Plus und Minus an den Treiber, entsprechenden Vorwiderstand nicht vergessen, fertig. Ein 100nF-Kondensator kommt noch zwischen Attiny-Plus und Attiny-Minus, das war es.
Wenn es ein wenig schicker (=kleiner) und auch für 7,XV-BEC sein soll): Den Treiberbaustein (ich tippe mal auf ULN2803A?) gegen einen BC337-40 tauschen (4Cent/Stück). ßber eine 5,1V-Zener-Diode und passenden Widerstand wird der Attiny mit Strom versorgt. Zwischen Ausgangspin und Gate-Pin vom Transistor kommt ein 1,0-2,5kOhm-Widerstand ( je nachdem, was man so da hat).
Anschlußreigenfolge wie folgt: Diode-Plus an BEC-Plus, Vorwiderstand, Diode-Minus an Collector-Pin vom BC337, Akku-Minus an Emitter-Pin.
Mit etwas Geschick beim bestücken ist das Ganze etwa so groß wie ein 2€-Stück.Gru� Heiko
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Andere Möglichkeit: Ein Wattuino-Board auf etwas Lochrasterplatine löten, Treiberbaustein daneben setzen, Signalleitung anschließen, fertig. Entsprechendes FTDI-Board zum programmieren nicht vergessen!
Dann musst Du den Code noch nicht mal anpassen. Baut natürlich erheblich größer, aber es ist ja auch nur erstmal ein Beispiel.Zuletzt geändert von Doomgiver; 26.08.2013, 10:46.Gru� Heiko
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Wenn ich später für ein komplexes Helicopter-Scale-Cockpit mit den 13 Ausgängen mehr als 13 LED oder besser Lichtleiter unabhängig voneinander ansteuern möchte, geht das nur über einen Zusatz-Logikbaustein, der mir die 13 -Bit- auf theoretisch bis zu 2^13 (also ca. 8000) LEDs bzw. Zustände aufschlüsselt, oder?
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Wo hast Du denn selbst bei komplexen Projekten Mehr als 13 Funktionen bzw. wie willst Du die unabhängig steuern? Navigationslichter, 2-3 Blitzer, Suchscheinwerfer, Landescheinwerfer, etc. Da komme ich selbst mit ein paar weiteren Funktionen wie Winden, etc. auf maximal 10-12. Zudem kommt, dass Du die Analog-Pins A1-A6 auch wie normale Digital-Pins ansprechen kannst (sind dann 14-19). ist etwas versteckt auf den offiziellen Seiten beschrieben (KLICK! Abschnitt 'Analog Pins').
Das einzig Sinnvolle, was mir ad hoc einfallen würde, wäre ein Rundumlauflicht. Da gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder über einen 74HC595 und der shiftout()-Funktion. Dann brauchst Du nur noch 3 Pins um ein beliebiges Muster mit bis zu 8 LEDs zu schalten. Hab ich z.B. mal als Landebahnmarkierung in einem Science-Fiction-Modell verbaut.
Oder gleich vom Pistenking die Rundumleuchten verbauen, die muss man nur noch an- und ausschalten. Tewas teuer, aber rattenscharf!
Ansonsten auf der Mega2520 umsteigen, da hast Du dann über 50 Pins zur Verfügung. Das sollte reichen.
GruÃ? Heiko
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Aha, verstehe, danke.
Mehr als 13 Funktionen braucht man zum Beispiel in einem Cockpit von einem Dreamliner oder einem modernen Traktor, wenn man etwa Kontrolllamperl und Displays simulieren und zufällig ansteuern möchte oder bei der Modelleisenbahn die Lampen der Wohnungen eines Hochhauses unabhängig einschalten so was.
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Für den Fall wäre ein Demultiplexer in der Tat eine Variante (aus 4 Bit lassen sich ja z.B. auch schon 16 Leitungen generieren). Im Fall der Modelleisenbahn würde ich wahrscheinlich eher über ein simples Bussystem nachdenken - entweder mit I2C oder wenns komplexer wird sogar an den unterschiedlichen "Einsatzstellen" wieder Arduinos ansteuern.Greets,
Marcus
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Aha, das Cockpit ist doch mal ein konkretes Anwendungsbeispiel. Hatte ich vorhin in der Eile überlesen, Schande auf mein Haupt.
In diesem Fall würde ich einfach mehrere 74HC595 in Reihe schalten, das geht. Zum ansteuern brauchst Du dann trotzdem nur 3 Pins vom Arduino. Ist hier ganz gut beschrieben. Beim verkabeln muss man dann eben etwas aufpassen. Aber Blinkmuster lassen sich damit super einfach ausführen.
Nichtsdestotrotz ist dann evtl. der Mega2520 eher etwas für Dich, vor allem wenn Du mehrere Displays anschließen willst (was dank fertiger Libraries auch problemlos geht), die dann auch noch etwas bildlich darstellen sollen. Da bedarf es doch etwas mehr an Rechenleistung und Speicherplatz.Gru� Heiko
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Stümmt, Schieberegister ist ne gute Alternative zum Demux. Man muss halt gucken, was einem da wichtiger ist: Zyklen beim Ansteuern oder flexiblerer Aufbau.Greets,
Marcus
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Sind das nicht Input pins? Und nicht Output Pins?Zitat von Doomgiver Beitrag anzeigenZudem kommt, dass Du die Analog-Pins A1-A6 auch wie normale Digital-Pins ansprechen kannst (sind dann 14-19).
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Nein, sind normale Input/Output-Pins. Du kannst Sensoren lesen (=Input), aber auch PWM-Signale z.B zum LED-faden erzeugen (=Output). Das besondere ist eben der A/D-Wandler, der dann bei Bedarf zugeschaltet wird. Wichtig ist eben, dass sie im setup() mit pinMode() klar definiert werden. Bei den Digital-Pins kann man sich z.B. das "pinMode(x, OUTPUT)" sparen, da sie von Hause aus so eingerichtet sind. Das empfinde ich aber als sehr unsauber und schlechten Stil, weswegen man sich das meiner Meinung nach erst gar nicht angewöhnen sollte. Lieber jeden Pin explizit einstellen, das beruhigt ungemein.
Zuletzt geändert von Doomgiver; 26.08.2013, 14:42.Gru� Heiko
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Noch eine Unklarheit für heute:
Kleine Experimente mit z.B. nur 1 LED macht man einfach mit dem USB-Kabel als Spannungsversorgung, oder?
Und bei höherem Strombedarf benutzt man die fette Zusatz-Strombuchse? Mit welcher Spannung maximal? Oder benutzt man letztere nur, wenn das Board nicht am USB hängt?
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